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	<title>windweit &#187; 2009 &#8211; Istanbul</title>
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	<description>von Frankfurt in die Welt</description>
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		<title>Soundslides&#8211;Mein Istanbul</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 20:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[2010 - Istanbul und Südostanatolien]]></category>
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		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
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		<description><![CDATA[Drei mal dürft ihr raten, wo ich im Oktober war … nun, kommt ihr drauf. Eine Reise von Istanbul an die syrische Grenze und bis nach Kappadokien. Über den ersten Teil der Reise – Istanbul selber – erzählt die angehängte Diaschau. Sie kombiniert neue Bilder aus dem Oktober 2010 und alte Bilder aus dem Mai [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="425" height="346" id="soundslider"><param name="movie" value="http://web265.webgo24-server4.de/soundslides/istanbul/soundslider.swf?size=2&amp;format=xml&amp;embed_width=425&amp;embed_height=346&amp;autoload=false" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="menu" value="false" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><embed src="http://web265.webgo24-server4.de/soundslides/istanbul/soundslider.swf?size=2&amp;format=xml&amp;embed_width=425&amp;embed_height=346&amp;autoload=false" quality="high" bgcolor="#FFFFFF" width="425" height="346" menu="false" allowScriptAccess="sameDomain" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object></p>
<p>Drei mal dürft ihr raten, wo ich im Oktober war … nun, kommt ihr drauf.</p>
<p>Eine Reise von Istanbul an die syrische Grenze und bis nach Kappadokien.</p>
<p>Über den ersten Teil der Reise – Istanbul selber – erzählt die angehängte Diaschau. Sie kombiniert neue Bilder aus dem Oktober 2010 und alte Bilder aus dem Mai 2009 zu einem neunminütigen musikunterlegten &quot;Film&quot;. </p>
<p>Mit dem dreieckigen Button links unten starten man die Diaschau.    <br />Mit dem Button rechts unten (der mit dem vier Pfeilen) bekommt ihr eine bildschirmfüllende Sicht. Mit den drei Buttons links daneben kann man durch die einzelnen Bilder navigieren.</p>
<p>Viel Spaß! </p>
<p>Und – insbesondere da ich – auch mit SoundSlides (daher die Demo-Version) noch am experimentieren bin &#8211; gebt mir ‘mal Rückmeldung, wie ihr so etwas findet.</p>
<p>PS: <a title="What The Duck" href="http://www.whattheduck.net/strip/1097"><img style="margin: 3px 10px 4px 0px" border="0" alt="whattheduck.net" src="http://www.whattheduck.net/sites/default/files/WTD1097.gif" /></a> <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>PS: Die Musik dazu (Titel &#8220;New Moon, Hilal&#8221; von &#8220;Lumin&#8221;) findet sich unter <a href="http://www.jamendo.com/de/track/594125">http://www.jamendo.com/de/track/594125</a>. Dementsprechend wird die Slideshow unter <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" style="border-width:0;display: inline!important;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/de/80x15.png"/></a> (dh. <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Germany License</a>) veröffentlicht. Bitte beachtet: Ich bin noch am basteln. Achtung: für die einzelnen Bilder behalte ich mir weiterhin sämtliche Rechte vor.</p>
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		<title>Zwischen Asien und Europa</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 18:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShqOj8MDkKI/AAAAAAAAHVA/CsNhM-uplf0/s800/DSC03080.jpg"/>Die Zeit ist wieder einmal wie im Flug vergangen. Aber ich habe noch Zeit, bis heute Abend um fünf und ich finde das herrlich. Und daher habe ich eine Bosporusfahrt gebucht. Ich stehe um Viertel vor Sieben auf, packe die letzten Sachen und bin inklusive Frühstück und Checkout rechtzeitig um halb neun unten in der Lobby.  Erst um zwei musste ich zurück im Hotel sein.
Nein, nicht für den Abflug, jetzt geht es zu meinem letzten türkischen Abtenteuer. Ich hatte Oya, die Dame am Frühstücksbüffet angesprochen, ob sie mir einen Frisör empfehlen kann und sie meinte "Ok, kommen Sie doch einfach mit, ich bringen Sie zu Meinem, wenn ich Mittags Schluss mache". Oya lud mich anschließend noch zu sich in ihre Wohnung ein und wir schwatzten bis bald um vier und tranken Tee und Wasser mit Zitrone. Oya ist eine Türkin aus der Schweiz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abreisetag.</p>
<p>Die Zeit ist wieder einmal wie im Flug vergangen. Aber ich habe noch Zeit, bis heute Abend um fünf und ich finde das herrlich. Und daher habe ich eine Bosporusfahrt gebucht. Ich stehe um Viertel vor Sieben auf, packe die letzten Sachen und bin inklusive Frühstück und Checkout rechtzeitig um halb neun unten in der Lobby.</p>
<p>Diesmal gibt es wirklich eine Fahrt, der Bus hält vor der Tür, macht noch einen kurzen Zwischenstop zwischen Yeni-Moschee und ägyptischem Basar (was mir die Möglichkeit für die folgenden beiden Photos bietet)</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShmCfC89xOI/AAAAAAAAHNg/BIEX7EnXP5A/s800/DSC02904.jpg" alt="" width="500" /><br />
<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShmCvihDp8I/AAAAAAAAHOk/lxR4JMs1i38/s800/DSC02897.jpg" alt="" width="500" /></p>
<p>und fährt dann über die Galata-Brücke hinüber zum Anleger, wo wir uns einschiffen. Es ist kühl und ich bin froh um meinen Windbreaker.  In aller Ruhe schippern wir zwischen Asien und Europa herum, unter den Bosporusbrücken durch, vorbei am Dolmabahce-Palast und einem Fünf-Sterne-Hotel, an Moscheen und einer Burg und an vielen Holzvillen auf dem gegenüberliegenden Ufer. Bis zurück ins goldene Horn. Einfach mal mitfahren!</p>
<p align="center"><object width="600" height="400" data="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339736713790300209%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /></object></p>
<p>Als einzige Teilnehmerin der Halbtagstour (in sofern fast wieder eine Solotour, aber eben nicht alleine) verlasse ich dann den Bus vor dem nächsten Teppichgeschäft in das die anderen hinein geschleust werden und suche mir stattdessen ein nettes Restaurant im Schatten. Erst um zwei muss ich im Hotel sein.</p>
<p>Nein, nicht für den Abflug, jetzt geht es zu meinem letzten türkischen Abtenteuer. Ich hatte Oya, die Dame am Frühstücksbüffet angesprochen, ob sie mir einen Frisör empfehlen kann und sie meinte &#8220;Ok, kommen Sie doch einfach mit, ich bringen Sie zu Meinem, wenn ich Mittags Schluss mache&#8221;. Ich ging mit ihr zusammen Richtung großem Basar, aber schon gegenüber einer Moschee bogen wir links ab und folgten der Straße hinunter bis zum Ende. Sie zeigte kurz auf das Fenster einer Erdgeschosswohnung &#8220;Da wohne ich&#8221;, bevor sie schräg gegenüber zu einem Frisör im Souterrain ging, ich hinterher. Sie übersetzte meine Wünsche, Mustafa, mein vielleicht 19jähriger Frisör meinte er könnte nur &#8220;just a little bit&#8221; Englisch und zeigte mit den Fingern wie wenig. Und dann nahm er sich meine Haare vor. Ich muss sagen, mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.</p>
<p>Oya lud mich anschließend noch zu sich in ihre Wohnung ein und wir schwatzten bis bald um vier und tranken Tee und Wasser mit Zitrone. Oya dürfte in etwa in meinem Alter sein, vielleicht ein bisschen jünger. Sie hat lange Jahre in ihrer Kindheit und Jugend in der Schweiz gelebt und hat einen astreinen schweizerischen Akzent. Dann ist sie mit ihrer Mutter zurückgekehrt nach Istanbul. Ihre Familie ist über ganz Europa verstreut. Mittlerweile ist Oya verheiratet und lebt mit ihrem Mann, einem Wellensittich und ein paar Fischen in der kleinen Wohnung in Sultanahmet. Die Katze ist letzte Woche fortgelaufen.<br />
Oya erzählt davon, dass sie manchmal nicht weiß, ob sie sich als Schweizerin oder als Türkin fühlen soll, denn sie erinnert sich gerne an die Zeit in der Schweiz zurück. Hier in Sultanahmet hat sie auch schon für einen Teppichhändler gearbeitet (der uns auf dem Hinweg prompt abfing, aber ich mußte ja zum Frisör <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ). Jetzt, im Hotel gefällt es ihr besser. Derzeit macht sie einen Computerkurs.<br />
Oya hat auch schon in anderen Teilen Istanbuls gewohnt und sagt, jedes sei deutlich anders. Hier, wo sie jetzt wohnt, sind die Leute recht konservativ und die Frauen in der Moschee meinen, sie solle doch einmal ein Kopftuch probieren, aber Oya wüsste nicht warum.<br />
In Ermangelung eines Gastgeschenks machte ich ein Porträt von ihr, dass ich ihr zusammen mit einem kleinen Reisebericht in Fotoform zuschicken werde.</p>
<p>Um vier laufe ich zurück Richtung Hotel. Der Portier hat auf meinen Koffer und auf meinen Rucksack aufgepasst und ich hole sie aus ihrer Ecke hervor. Zeit, die letzten Karten zu adressieren. Er nimmt sie mir ab und verspricht sie zu verschicken. Dann warte ich auf meinen Transfer. Es ist fünf. OK, so ganz pünktlich muss er ja nicht sein. Es ist viertel nach fünf. Der Portier meint, ob er mal beim Transportunternehmen anrufen soll. Die Visitenkarte hatte ich mal wieder im Vertrauen auf die Menschheit schon im Koffer vertauscht. Zum Glück weiß ich wo. Um kurz nach halb steht dann doch ein Fahrer vor der Hoteltür. Und es wird knapp. Dicker Stau auf den Autobahnen &#8211; Freitagnachmittag in Istanbul. Dann eine endlose Schlange am Check-In-Schalter von Turkish Airlines. Mein Schutzengel legt anscheinend gerade einen Zahn zu, denn auf einmal werden weitere Schalter aufgemacht. Ich habe noch einen viertel Stunde bis zum Abflug. Die Schlange vor dem Passschalter ist mindestens genauso lang. Auch dort werden auf einmal weitere Schalter aufgemacht. Und ich schaffe es auf die Minute durch die endlosen Gänge zu meinem Flugzeug am letzten Gate anzukommen.</p>
<p>Wir fliegen in den Sonnenuntergang. Der Mond geht unter mir auf.</p>
<p align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/DYlGZfxZeYIkuXmpzFFe9g?authkey=Gv1sRgCLLcmYvj-qjPcA&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShmQlZZU3NI/AAAAAAAAHQE/V18Xq9m8DLM/s800/DSC03145.jpg" alt="" width="500" /></a></p>
<p>Frankfurt, schön wieder da zu sein.</p>
<p>[gmap]</p>
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		<title>Topkapi, der große Basar und ein Blick vom Galata-Turm</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 20:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShkjcSj92wI/AAAAAAAAHEI/FEMXT023AlU/s800/DSC02501.jpg"/></p>
<p>Vom Harem des Topkapi Serails, als "Paparazzi" im großen Basar und vom beeindruckenden Rundblick vom Galata-Turm</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339324566151207537%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"> </p>
<p>Der Palast öffnet um neun und ich bin rechtzeitig an der Kasse. 20 türkische Lira kostet der Eintritt. Der Mann an der Kasse sagt, man können fotografieren. Gestern im Dolmabahce-Palast hatte das nämlich 6 Lira extra gekostet, deswegen habe ich extra nochmal nachgefragt. Ich schaue mir mein Ticket genauer an und da steht &#8230; man dürfen nicht fotografieren &#8230; ? Also hänge ich mir meine Kamera erst mal um, und beobachte, was die anderen Touristen so treiben. Aber während der ganzen Zeit im Palastbezirk hat kein einziger der Wärter jemals etwas gesagt und es wurde ständig von allen um mich herum fotografiert. Also habe ich&#8217;s einfach auch auch getan.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339337741844142705%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></p>
<p>In einer Ecke des zweiten Hofs entdecke ich auf einmal einen Wegweiser zum Harem und 10 Meter weiter ein Kassenhäuschen. Und kein Mensch davor. Ich kann mein Glück gar nicht glauben. Bis ich mich gefasst habe, stehen dort fünf andere, aber das ist ja überhaupt nichts. Also nochmal 15 Lira bezahlen und hinein. </p>
<p>Was für ein Unterschied zum Harem im Dolmabahce-Palast. Das ist hier Orient pur, zumindest wie ich ihn mir vorstelle. Kacheln und Fayencen, Sofas mit dicken Kissen, Türen mit Einlegearbeiten aus Perlmutt, Bogen und Türmchen und Muster über Muster. Gut, ein paar mehr Leute als nur 5 sind schon drin, aber ich bin früh genug vor dem Massenansturm. </p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339360134233552401%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></p>
<p>Draußen, vor der dem Ausgang des Harems, sind mittlerweile die Reisegruppen angekommen.</p>
<p>Da sehe ich eine Toilette. Eine gute Gelegenheit. Links geht es zu den Damen. Ich will gerade abbiegen, da öffnet sich die WC-Tür zu den Männern, und was sehe ich: Das muss ein Original aus der Zeit der Sultane sein, mit Mosaiken an den Wänden und goldenen Inschriften. <br />Ich bin bloß zu feige, ein Photo zu machen.<br />Das Örtchen der Damen hatte übrigens nur weißen Marmorboden.</p>
<p>Hinter dem Harem bin ich im dritten Hof angelangt und stehe nun direkt vor der Audienzhalle. Die Schlange vor der Schatzkammer ist lang, da habe ich keine Lust drauf. Ich wandere weiter, rund um die Kolonaden. <br />Und wundere mich, dass vor der religiösen Schatzkammer überhaupt keine Schlange ist. Geradezu wunderbare Dinge kann man dort sehen &#8211; das Schwert Davids, den Stock, mit dem Moses das rote Meer geteilt hat, der Turban Josefs. Und Schwert und Mantel von Mohammed. Über allem der Gesang eines Muezzins. Keineswegs vom Band, nein, der Mann sitzt mit weißem Fez in schwarzem Gewand an einem Tisch am Ausgang und singt live. Wenn man ein bisschen über christliche Reliquien und wie sie entstanden sind, Bescheid weiß (Beispielsweise gab es im Mittelalter teilweise so viele Kreuzreliquien, das man daraus mehrere Kreuze hätte zusammenstellen können), bleibt zumindest ein gewisser Zweifel, aber die ganze Sache sollte man doch Ernst nehmen. Mein Reiseführer erzählt, dass gefordert wird, diese religiösen Schätze nach Mekka zurückzugeben. Und das damit zu rechnen ist, dass dann ein neues Kalifat ausgerufen würde. Islam heißt Frieden (wie Akif vorgestern immer wieder betont hat), ich hoffe, es bliebe auch dann dabei.</p>
<p>Im dritten Hof stehen in der Mitte Bänke um einen tulpengeschmückten Brunnen. Ich setze mich erst einmal hin und fülle mein Tagebuch, damit ich auch nichts vergesse.</p>
<p>Dann gehe ich weiter in den vierten Hof und genieße die Aussicht.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339394792908865569%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></p>
<p>Gestärkt durch einen Döner verlasse ich dann diesen wunderschönen Ort. Es ist gerade wieder Gebetszeit. Vorne am Ausgang des ersten Hofes gibt es eine Stelle, dort hört man während der Gebetszeiten scheinbar alle Muezzine der Stadt gleichzeitig. Das klingt dann fast schon wieder wie Glocken, denn die Stimmen kann man dort nicht mehr auseinander halten.</p>
<p>Nach einer kurzen Pause im Hotel laufe ich den Berg erneut hinauf, diesmal zum großen Basar von Istanbul. Bald zweitausend Geschäfte soll es dort geben. Und in einem Zeitschriftenartikel stand, der Basar sei stark einsturzgefährdet. Darum macht sich aber offensichtlich niemand sorgen, das Geschäft geht munter weiter. Keiner schaut besorgt nach oben.<br />Hier gibt es alles, was das Herz begehrt, Teppiche, Kissen, Schmuck, Lederwaren , Lampen, (&#8230;) und in den Seitengassen auch so praktische Sachen wie Knöpfe in allen Formen und Farben. Ich kann bestenfalls nur einen kleinen Ausschnitt des Basars gesehen haben</p>
<p>&#8220;Lady, this is your shop, let me show you a carpet, a kelim!&#8221;</p>
<p>&#8220;Lady, i&#8217;m sure you want a carpet.&#8221; Keine Antwort. Dann mit leicht ungläubiger Stimme &#8220;&#8230; you don&#8217;t want a carpet?&#8221;</p>
<p>Ich merke, daß meine offen getragene (und auch benutze Kamera) die Händler etwas davon abhält, mich ständig anzusprechen.<br />Bis auf Einen</p>
<p>&#8220;Hey, Paparazzi!&#8230; Where are you from?&#8221; <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339397774265196785%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></p>
<p>Aber so richtiges Basarleben, das findet man in den Gassen zwischen dem großen Basar oben auf dem Hügel und dem ägyptischen Basar unten am goldenen Horn. Hier sind die Straßen voll mit der einheimischen Bevölkerung. Für Autos kein Durchkommen. Und man findet alles, was der Haushalt so braucht.</p>
<p>Immer noch energiegeladen entschließe ich mich gegen fünf zu einem Spaziergang über die Galata-Brücke. Die Brücke hat zwei Stockwerke. Oben fahren die Autos und dort stehen auch die Angler. Im Stockwerk darunter reiht sich Fischrestaurant an Fischrestaurant (ob das oben geangelte dann unten serviert wird, kann ich nicht sagen).</p>
<p> <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339400679270698913%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26<br />
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<p>Zum Galataturm hinauf geht es &#8211; wie kann es anders sein &#8211; steilen Treppen und Straßen bergan. Erst schleiche ich mich im Bogen unten herum, dann fasste ich mir ein Herzu und schaffe es auch ohne all zu sehr aus der Puste zu kommen bis hinauf zum Turm. Glücklicherweise ist im Turm selber dann ein Aufzug. Rundherum führt im obersten Stockwerk einen schmale Balustrade, auf der mit einiger Mühe zwei Leute aneinander vorbei passen. Der Rundumblick auf die Dächer des Galata-Viertels und die Dächer der Stadt <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338751859252275777%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></p>
<p>und auf das gegenüber liegende Ufer des goldenen Horns mit seinen Palästen und Moscheen entschädigen dann aber für die Mühen des Aufstiegs. </p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338751451432730465%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></p>
<p>Vom Galataturm geht es weiter hinauf und ich schaue einfach mal, wo ich &#8216;raus komme. Den Tunel, die Endstation der historischen Straßenbahn von Beyoglu erkenne ich von einem Photo, dass ich im Reiseführer gesehen hatte. Also bin ich hier an der Istiklal-Strasse, der Shoppingmeile Istanbuls. Liegt es an der späten Tageszeit? Ich bin irritiert. Die Straße ist schwarz von Menschen, aber kaum einer machte Windowshopping oder ähnliches. Alle laufen nur geschäftig in eine Richtung. Seltsam. <br />Die Straße zieht sich. Eigentlich will ich bis zum Taksim, aber als dieser nach einer viertel Stunde noch nicht erreicht ist, beschließe ich umzukehren und machte mich zu Fuß wieder auf den Weg durch das Galata-Viertel &#8211; wo die Straßen sich merklich geleert hatten -, über die Brücke und dann zurück zum Hotel.</p>
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		<title>Von Zisternen und Palästen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 19:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Dolmabahce]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[Taksim]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Yerebatan-Zisterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShhGg4PigUI/AAAAAAAAG8g/GusluvvddCg/s800/DSC02196.jpg"/>Ein Besuch in der Yerebatan Zisterne und im Dolmabahce Palast. Und eine Stadtrundfahrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgens schlafe ich bis acht. Wieder sind die guten Vors&#228;tze &#252;ber den Haufen geworfen. &quot;Du willst doch fotografieren, bei gutem Licht, oder? Also steh vor Sonnenuntergang auf und nutze die Zeit&quot;. War wieder nichts. Ok, ich habe eine Ausrede, ich bekomme eine Erk&#228;ltung, wenn auch nur ein bisschen.</p>
<p>Ich laufe hinauf zum Topkapi-Palast, den Weg kenne ich schon von gestern. Uups, ganz sch&#246;n voll dort! Da f&#228;llt mir gerade noch rechtzeitig ein, dass mein Geld nicht mehr reicht f&#252;r den Eintritt und ich nehme dies als willkommene Ausrede, morgen etwas fr&#252;her wieder hier zu sein.</p>
<p>&quot;Can I help you?&quot; Der alte Mann spricht mich gegen&#252;ber der Hagia Sophia an. &quot;Where are you from?&quot; &quot;Germany&quot;. &quot;Kann ich Ihnen helfen?&quot; &quot;Nein, &#8230; oder doch, wo finde ich eine Wechselstube?&quot;. Und er weist mir den Weg 100 Meter weiter.</p>
<p>Am Eingang zur Yerebatan-Zisterne habe die Wahl: entweder 10 t&#252;rkische Lira (derzeit etwa 5 EUR) oder 7 EUR auf den Tisch zu legen. Klar, was ich w&#228;hle, oder?    <br />Heute muss irgendeine internationale Veranstaltung sein, jede Menge Leute in orangenen T-Shirts mit L&#228;nderaufdruck, die vor und nach mir die Treppe zur Zisterne herunter str&#246;men. Die Musik unten ist kaum zu h&#246;ren. Der Medusakopf, laut dem Reisef&#252;hrer DIE Attraktion der Zisterne, ist so von Menschen umringt, dass ich nicht durchkomme.     <br />Aber ich finde doch noch eine einzelne ruhige Ecke um zu fotografieren. Die angestrahlten S&#228;ulen erhellen mit ihrer Spiegelung das dunkle Wasser. Zu Dumm, dass ich mein Stativ nicht dabei habe!</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339057495221781697%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Wieder zur&#252;ck an der Oberfl&#228;che sehe ich vor der Hagia Sophia zum ersten Mal einen Bus von CitySightseeing, von denen ich einen Voucher habe und beschlie&#223;e zu zusteigen. Wir fahren &#252;ber die Galata-Br&#252;cke und die Angler winken zur&#252;ck.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339101882520623169%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Zum Dolmabahce Palast soll es gehen, dass soll mein erster Halt sein. Eine Empfehlung von Herrn D&#246;cmeci.</p>
<p>Der Palast war die Residenz der letzten Sultane, gebaut Mitte des neunzehnten Jahrhunderts entsprechend europ&#228;ischer Standards (Ich w&#252;rde den Baustil Richtung Klassizismus einordnen). Sechs Sultane und ein Kalif haben zwischen 1856 und 1922 darin gewohnt. Der letzte Sultan wurde im Rahmen der Republikgr&#252;ndung abgesetzt, aber die religi&#246;se Funktion des Kalifen blieb ihm erhalten. Deswegen &quot;sechs Sultane und ein Kalif&quot;.   <br />Man wird immer zu einer Gruppe von ca. 30 Leuten in den Palast gelassen, aber meine Gruppe vergesse ich schnell. Meine Kamera spielt Kind, streift mit ihren Fingern an den Spitzen der Vorh&#228;nge entlang, f&#252;hlt weiche Teppiche unter ihren F&#252;&#223;en, M&#246;chte schm&#246;kern in den Folianten der Bibliothek und ist ganz verzaubert vom marmornen Bad des Sultans. Springt so lange hin und her, bis sie die exakt symmetrische Mitte der Fenster findet. Und blickt zwischen den Vorh&#228;ngen hinaus auf den Bosporus. Vergisst f&#252;r einen Moment das Repr&#228;sentative der R&#228;ume und stellt sich vor, wie es wohl war, als Kind hier zu leben. Und m&#246;chte nicht in den Harem ziehen, denn der wirkt so gar nicht wohnlich heutzutage, so gro&#223;e Zimmer.     <br />Auch Mustafa Kemal Atat&#252;rk hat hier gewohnt und ist in einem der Palastr&#228;ume gestorben. Das Bett tr&#228;gt eine t&#252;rkische Flagge. Seit seinem Tod stehen im Palast die Uhren still, erz&#228;hlt Wikipedia. Ich nehme an, er war der letzte Bewohner.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339094865940198081%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Der Bus von CitySightseeing f&#228;hrt nur einmal die Stunde. Also entschlie&#223;e ich mich, bis zum Taksim-Platz zu laufen. Es geht steil bergauf und so komme ich das erste Mal in diesen Tagen so richtig ins schwitzen, bei sonnigen 24 Grad. Ob ich hier richtig bin? Die Stra&#223;e auf dem Stadtplan endet in einer &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; steilen Treppe. Aber die Richtung stimmt, und ein paar Minuten sp&#228;ter erreiche ich die Hauptstra&#223;e.</p>
<p>Den Taksim-Platz erlebe ich als den dieselgeschw&#228;ngerten zentralen Busknotenpunkt der Stadt. An der Ecke gegen&#252;ber finde ich CitySightseeing, der n&#228;chste Bus kommt in 25 Minuten und den werde ich nehmen. Ich kaufe ein Wasser, einen gebrauchten Kuli, auf dem &quot;nemesis&quot; steht (?!) und gehe zur&#252;ck zum Busschalter. Mit einer viertel Stunde Versp&#228;tung kommt dann der Bus und ich finde oben in der zweiten Reihe einen Platz. Trotz offenem Verdeck sind Fotos wegen der vielen B&#228;ume an den Stra&#223;en Gl&#252;ckssache.    <br />Wir kommen nach Ey&#252;p. Lauter Grabmale, wohl wegen des Fahnentr&#228;ges Mohammeds, der hier begraben ist.&#160; <br />Und die alte Stadtmauer von Istanbul ist wirklich sehr lang und noch recht gut erhalten.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339106740178333425%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Wir kommen auch dort vorbei, wo derzeit der Hafen des Theodosius ausgegraben wird &#8211; und den U-Bahn-Bau unter dem Bosporus verz&#246;gert. Ob man das wohl besichtigen kann?   <br />Der Dieselduft begleitet mich vom Taksimplatz bis zur&#252;ck zur Hagia Sophia.</p>
<p>Heute wird es eine fr&#252;he Nacht. Ich bin wieder im Restaurant vom Montag und ich bin nicht ganz schl&#252;ssig, ob das Essen so gut wie das Restaurant gem&#252;tlich ist. Ok, schlecht ist es nicht.    <br />Dann gehe ich fr&#252;h zu Bett.</p>
<p>[gmap]</p>
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		<title>Eine doch recht kurze ganztägige Stadtrund&#8221;fahrt&#8221; oder &#8220;Unter Händlern&#8221;</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/05/eine-doch-recht-kurze-ganztgige-stadtrundfahrt/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 19:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Spruch des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Ägyptischer Basar]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Moschee]]></category>
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		<category><![CDATA[Hagia Sophia]]></category>
		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Teppichhändler]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Yeni-Moschee]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShWYO8ItpAI/AAAAAAAAGw4/ZnUZD2J9RP0/s800/DSC01841.jpg"/></p>
<p>Von einer halbierten Stadtrundfahrt zu Fuß und meiner ersten Begegnung mit den Händlern von Istanbul</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die T&#252;r zur Baustelle auf der Hotelterasse ist offen und nutze ich meine Chance um noch einmal hinaus um die Aussicht zu genie&#223;en.</p>
<p><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338335528580158977%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Das Fr&#252;hst&#252;ck im Hotel ist &#8211; nach allem, was ich im Reisef&#252;hrer gelesen habe &#8211; typisch: Feta, Gurken, Tomaten, Oliven, Kuchen. Au&#223;erdem Baguette und Marmelade. Marmelade und salzige Butter finde ich trotz meiner vielen Reisen immer noch ziemlich gew&#246;hnungsbed&#252;rftig. Aber immer noch besser als Oliven zum Fr&#252;hst&#252;ck. Neben Orangensaft gab es nat&#252;rlich auch t&#252;rkischen Tee. Dazu nimmt man sich den stark aufgebr&#252;hten Tee und verd&#252;nnt ihm mit hei&#223;em Wasser. </p>
<p>F&#252;r heute hatte ich bei Expedia eine ganzt&#228;gige Stadtrundfahrt gebucht. Ich hatte mir gedacht, ich mache erst einmal den &quot;&#220;berflug&quot;, dann wei&#223; ich wo alles ist und kann mir Einzelheiten die n&#228;chsten Tage noch in Ruhe anschauen.    <br />Um neun warte ich in der Lobby und werde dort zu Fu&#223; abgeholt. Es geht hinauf Richtung Hagia Sophia. Erst hatte ich gedacht, ich w&#252;rde zum Bus gebracht. Aber nein, ich habe wieder Erwarten eine Solo-Tour. Und zwar zu Fu&#223;. Anscheinend ist Dienstags &#8211; der Topkapi hat geschlossen &#8211; nicht so viel los in Istanbul. Und die Haupt-Sehensw&#252;rdigkeiten liegen alle eng beieinander, so dass sich ein Bus zumindest hier im alten Teil nicht lohnen w&#252;rde.&#160; <br />So schaute ich mir erst mal meinen Guide ein bisschen n&#228;her an. Akif, klein, vollschlank, mit Hochwasserhosen und einer &#8211; wie er sagt &#8211; abklingenden Erk&#228;ltung. Im Verlauf des Vormittags erz&#228;hlte er, er komme eigentlich aus Antalya und dies sei seine erste Woche als Guide in Istanbul. Immerhin hatte er seinen Text schon drauf, wenn auch Nachfragen nach einzelnen Ereignissen, &#252;ber die ich im Reisef&#252;hrer gelesen hatte, nicht viel bringen. </p>
<p>Wir besuchen zuerst die Hagia Sophia. Dieses Gotteshaus &#8211; heute Museum &#8211; hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Erbaut im sechsten Jahrhundert war sie z.B. Kr&#246;nungskirche der byzantinischen Kaiser. Nach der Eroberung von Konstantinopel (wie Istanbul zur damaligen Zeit hie&#223;) im f&#252;nfzehnten Jahrhundert durch die muslimischen Osmanen wurde die Kirche zur Moschee. Unter dem Staatsgr&#252;nder der modernen T&#252;rkei, Kemal Atat&#252;rk wurde sie schlie&#223;lich zum Museum. Mehr dazu in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserb%C3%BCffel" target="_blank">wikipedia</a>.     <br />Heutzutage &#8211; im Museum &#8211; sind christliche Mosaike wieder freigelegt und stehen gleichberechtigt neben den muslimischen Teilen. Mein Blick wanderte automatisch nach oben zu den pr&#228;chtigen Fresken und Mosaiken.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338340087557709889%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Wir machen einen kurzen Abstecher in das Museum f&#252;r t&#252;rkische und islamische Kunst. Mit Ausstellungen &#252;ber prachtvoll ausgeschm&#252;ckte Schriftst&#252;cke und Teppiche und auch einer kleinen Abteilung &#252;ber Wohnstile. Akif fasst die historischen Teppiche an. Hmm, als Guide sollte er das ja wohl besser wissen. Ich &#252;berlege schon, was ich tun soll, falls er aus dem Museum gewiesen wird. Aber zum Gl&#252;ck reichte ein Hinweis des Museumsw&#228;rters und er l&#228;sst es.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338343629734683681%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Am interessantesten finde ich eine Fotoausstellung &#252;ber t&#252;rkische Nomaden. Akif meint, auch in der Gegenwart g&#228;be es noch Leute, die so leben w&#252;rden. Er erz&#228;hlt, seine Gro&#223;mutter h&#228;tte selbst noch so gelebt, er h&#228;tte Kindheitserinnerungen. Er w&#252;rde sich so ein sch&#246;nes, einfaches Leben zur&#252;ckw&#252;nschen. Ich glaube, er vergisst dabei, wie hart dieses Leben sein muss.</p>
<p>Warum die blaue Moschee &quot;blaue Moschee&quot; genannt wird, wird klar, wenn man sich die Fliesen im Innenraum ansieht. Offiziell hei&#223;t sie aber Sultan-Ahmed-Moschee nach ihrem Auftraggeber (und, wie hei&#223;t das Viertel, in dem sie liegt &#8230;, na, kommt ihr drauf?). Die blaue Moschee ist die Hauptmoschee Istanbuls und hat eine Besonderheit, die f&#252;r ein bisschen Unruhe im Islam gesorgt hat: sie hat sechs Minarette. Denn: Fr&#252;her hatte auch die Hauptmoschee in Mekka sechs Minarette. Und als die blaue Moschee ebenfalls sechs Minarette bekam, mu&#223;te in Mekka ein weiteres Minarett hinzugef&#252;gt werden.</p>
<p>Als wir an der Moschee ankommen, ist gerade Gebetszeit und wir m&#252;ssen am Touristeneingang warten. Ich nutze die Zeit, mir die Bogeng&#228;nge anzuschauen. Zur&#252;ck am Eingang hei&#223;t es, Schuhe ausziehen. Jeder bekommt eine Plastikt&#252;te, in die die Schuhe verpackt werden. Die Schuhe tr&#228;gt man dann mit sich herum, bis man die Moschee wieder verl&#228;sst (und die Plastikt&#252;te f&#252;r jemand anderes zur&#252;ckl&#228;&#223;t). Aus Israel und Albanien kannte ich das ein bisschen anders, da lie&#223; man die Schuhe einfach am Eingang zur&#252;ck, sich darauf verlassend, das die schon nicht geklaut werden. Bisher hatte das immer geklappt.   <br />Ja, bei einem Moscheebesuch tr&#228;gt frau Kopftuch &#8211; so auch ich, ich hatte mir extra meinen sch&#246;nsten Schal daf&#252;r mitgenommen.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338345226195046497%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Das &quot;typische Kebap-Restaurant&quot; laut Tourbeschreibung war ein Touristenlokal mit langen Tischen und B&#228;nken. Aber das Mittagessen war ganz OK. Akif redete &#252;ber den Stolz, einen Touristenf&#252;hrerausweis zu haben. Der Ausweis sei so wichtig, und vor allem sei dann so viel umsonst &#8230; .</p>
<p>Vom Besuch bei einem Teppichh&#228;ndler war in der Tourbeschreibung nicht die Rede gewesen. Lust hatte ich schon gar nicht drauf, aber Akif l&#228;&#223;t sich nicht davon abbringen, und da der Besuch der Zisterne &#8211; statt des Topkapi-Palastes &#8211; laut Tourbeschreibung Dienstags auf dem Programm steht, folge ich meinem Guide widerwillig. Dann stelle ich zu meinem Entsetzen fest, dass ich auch hier eine Solo-Vorf&#252;hrung bekommen soll. Nach f&#252;nf Minute breche ich das unsch&#246;ne Spiel ab, ich bin einfach nicht in der Lage, Kaufinteresse zu heucheln, daf&#252;r gehe ich auch sonst viel zu ungern einkaufen.    <br />Zu allem &#220;berfluss steht dann auch noch der Leiter von Uptown Travels vor der T&#252;r und teilt mir mit, dass die Tour ja nun beendet sei, weil ich alles gesehen h&#228;tte. &quot;Und was ist mit der Zisterne?&quot; &quot;Daf&#252;r haben Sie ja das islamische Museum gesehen&quot;. Diskutieren hilft nichts und ich habe nach dem gerade Erlebten auch keine gro&#223;e Lust dazu. Auf die angebotene Begleitung von Akif zum Hotel und auf ein Trinkgeld f&#252;r ihn habe ich dann verzichtet. Als Abschiedsgeschenk nahm ich Akifs Erk&#228;ltung mit in die n&#228;chsten Tage. &quot;Vielen Dank&quot;.</p>
<p>Ich laufe weiter, durch das mediterrane Viertel, das ich am Vortag schon aus dem Bus gesehen habe, entlang des Bosporus und durch den G&#252;lhane-Park zur&#252;ck zum Hotel.</p>
<p>Um 17 Uhr bin ich wieder drau&#223;en, in der Altstadt, als die Muezzine zum Gebet rufen. Von allen Seiten h&#246;rt man sie. Jeder &#252;bert&#246;nt den anderen. Jeder ist gerade an einer anderen Stelle des Gesangs. Ein harmonisch disharmonischer Klangteppich, der sich, dort, wo man viele h&#246;rt, fasst wie das Schwingen einer Glocke anh&#246;rt.</p>
<p>Ich laufe weiter zum &#228;gyptischen Basar, mische mich unter die Menge und schnuppere Gew&#252;rze.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338352948258016993%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26authkey%3DGv1sRgCMqfo_aCgsiBJw%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Auf der anderen Seite des &#228;gyptischen Basars schaut man auf den Galata-Turm. Mich faszinieren die Farben dieses Viertels unter dem Turm zu den verschiedenen Tageszeiten.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338355301156184369%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Hier, wo ich den Ausblick auf den Galata-Turm habe, ist auch die Yeni-Moschee, in die ich ebenfalls einen Blick werfe. Davor auf den Treppen sind massenhaft Tauben, die Gl&#252;ck bringen sollen.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338356450524008209%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Und zur guten Nacht noch ein paar der heute gesammelten H&#228;ndlerspr&#252;che.    <br />&quot;You&#8217;re breaking miy heart!&quot; Ich drehe mich um und werfe ihm einen ironisch bedauernden Blick zu. Er grinst zur&#252;ck, bevor ich l&#228;chelnd weitergehe.     <br />&quot;You&#8217;re not on the right way.&quot; Fast bin ich irritiert &#252;ber den Ernst in der Stimme. Dann folgt aber &quot;The right way is the way into my shop&quot;. &#8230; ach so!     <br />&quot;Lady, can I help you?&quot; Keine Reaktion. Dann der Schnellkurs f&#252;r den Basar: &quot;Lady, first you say &quot;yes&quot;, then I say &quot;How are You&quot; Then you &#8230;&quot;     <br />&quot;Do you like fish, madam?&quot; Nein, mag ich nicht. &quot;Do you like meat?&quot; Nein, ich habe keinen Hunger. &quot;It&#8217;s fine if you only drink something&quot;. Auch das nicht. &quot;Are you sure?&quot; &quot;Yes I am&quot;. Ja, ja, das ist nicht so einfach mit mir.     <br />Abends dr&#252;cke ich mir die Nase an den Gitterst&#228;ben vor der Hagia Sophia platt um die &#214;ffnungszeiten zu erkennen. &quot;It&#8217;s closes now, it will open again tomorrow&quot;. Ich wei&#223;. &quot;Where are you from? Germany?&quot; Woher wei&#223; der das? Ich glaube, ich muss mal an meinem Akzent arbeiten. Ich nicke. &quot;Interessiert an Lederwaren?&quot;. Also damit &quot;dealt&quot; er. </p>
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		<title>Ein erster Blick auf Istanbul</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 20:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Stunden]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Galata-Turm]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Topkapi Serail]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Yeni-Moschee]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SgEuAdNKJyI/AAAAAAAAGjw/I4bDsiM2iCY/s800/DSC01768.jpg" />Nach dem Blick von oben machte ich mich nach Ankunft im Hotel erstmal auf dem Weg, um die Umgebung zu erkunden. Zentrale Lage!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sultanahmet &#8211; was f&#252;r ein Gewirr von engen Gassen! Ob ich hier jemals wieder rausfinde? Die Autos parken so eng, dass der Kleinbus manchmal nur nach ein paar Diskussionen &#252;berhaupt durchkommt. Dies ist eindeutig der Touristenstadtteil, so viele Gesch&#228;fte mit Teppichen, Stoffen und dicken weichen Kissen fahren am Busfenster an mir vorbei. F&#252;r vielleicht f&#252;nf Minuten kommen wir auch durch ein Wohnviertel, sehr mediterran in den r&#246;tlichen Erdfarben. Mal schauen, ob ich das wiederfinde.</p>
<p>Da steht es auf der H&#228;userwand &quot;Hotel Pamphylia&quot;. Das ist doch meins, oder? Aber der Fahrer steuert zielsicher erst einmal das Hotel meiner Sitznachbarn an. Zur Strafe findet er dann den Weg zur&#252;ck durch die Einbahnstrassen mit dem Wagen nicht und muss meinen Koffer per Hand hinter sich herziehen, den Berg hinauf.</p>
<p>Das Hotel liegt wirklich zentral. Am Rand des Touristenviertels unterhalb der Mauern des G&#252;lhane-Parks. Als ich den Berg hinunter laufe und mich ein wenig links halte, stehe ich vorm <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Istanbul_Sirkeci" target="_blank">Sirkeci-Bahnhof</a> und sehe den Bosporus. Es wird schon dunkel, eine blaue Stunde. Gegen&#252;ber, dass k&#246;nnte der Galata-Turm sein. Dann muss das links von mir die Galata-Br&#252;cke sein.</p>
<p align="center" href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/lwuLqTKbUKcsZmyVFcEtRg?authkey=Gv1sRgCNqEoYHys_vmNQ&amp;feat=embedwebsite"><a  ="><a     "><img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SgEt_dZ1gZI/AAAAAAAAGjo/vGNB7AQPb5Y/s800/DSC01748.jpg" width="500" /></a></p>
<p>Als ich mich umdrehe liegt vor mir eine riesige Moschee. Ob das die blaue Moschee ist (war sie nicht, sondern die Yeni-Moschee)?</p>
<p align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/1QUNY95rVJUpRPXbgLv_9g?authkey=Gv1sRgCNqEoYHys_vmNQ&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SgEuBv8ch1I/AAAAAAAAGj4/cR7LAZeDlWo/s800/DSC01756.jpg" height="500" /></a></p>
<p>Dann muss das da oben auf dem Berg die Hagia Sophia sein (ja, ist sie). Von der Fu&#223;g&#228;ngerbr&#252;cke &#252;ber die Schnellstrasse sieht man ein Gewirr von T&#252;rmchen. Der Topkapi-Serail (ja)?</p>
<p align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/iX-DQGzZLbkDCzee8Zi2mw?authkey=Gv1sRgCNqEoYHys_vmNQ&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SgEuAdNKJyI/AAAAAAAAGjw/I4bDsiM2iCY/s800/DSC01768.jpg"/></a></p>
<p>Ich suche mir unterhalb des Hotels ein kleines Restaurant, dass keinen T&#252;rsteher hat, daf&#252;r aber Teppiche an den W&#228;nden und gem&#252;tliche Sessel. Ok, die gebratenen Auberginen sind etwas gew&#246;hnungsbed&#252;rftig, aber ganz in Ordnung. Ich denke ich komme noch mal wieder, es ist wirklich sehr gem&#252;tlich. Und vielleicht versuche ich es das n&#228;chste Mal mal mit Fleisch.</p>
<p>Als ich aus dem Restaurant trete h&#246;re ich zum ersten Mal den Ruf des Muezzins &#252;ber der Stadt.</p>
<p>Zur&#252;ck im Hotel &#252;berrede ich den Hotelportier, mir die Dachterasse aufzuschlie&#223;en (die derzeit Baustelle ist). Vor mir, fast in Reichweite liegt die Hagia Sophia.</p>
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		<title>Schweinegrippe und Heuschnupfen &#8211; der Flughafen von Istanbul</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 14:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShWP_Xeo8NI/AAAAAAAAGu0/RWXjVaQv-kw/s800/DSC01739.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Flug war ereignislos. Unter uns war kurz nach Berlin bis kurz vor Istanbul eine geschlossene Wolkendecke. &#220;ber der die Sonne strahlte. Mein Sitznachbar wohnt in Istanbul und meint &#8211; wie schon so viele andere &#8211; ich w&#252;rde sicherlich eine sch&#246;ne Zeit haben in dieser sch&#246;nen Stadt. Ich frage, was er mir empfehlen k&#246;nne und er meint, ich solle unbedingt nach Beyoglu fahren.</p>
<p>Dann ging das Flugzeug in den Sinkflug und ich bekam meinen ersten Blick auf das Meer und die Stadt.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338331141852654513%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>In Istanbul ist die Schweinegrippe (nicht) angekommen. Im Flugzeug mussten wir ein Papier ausf&#252;llen, das anschlie&#223;end keiner haben wollte: ob wir mit Schweinegrippenpatienten in Ber&#252;hrung gekommen seinen, ob wir uns krank f&#252;hlten. Anschlie&#223;end auf dem Flughafen bekamen verschnupfte Patienten Masken und s&#228;mtliche Flughafenmitarbeiter trugen auch eine. Unheimlich. Aber laut Internet gibt es in der T&#252;rkei noch keine Schweinegrippenpatienten. Nur ich versuche verzweifelt, nicht zu niesen, bis ich durch den Zoll bin. Dummerweise habe ich n&#228;mlich Heuschnupfen. Nicht ansteckend.</p>
<p>Ich stelle die Uhr eine Stunde vor und tausche schon am Flughafen ein bisschen Geld. Es gibt ungef&#228;hr 200 Lira f&#252;r 100 Euro, also einfach zu rechnen. Mittlerweile ist das Gep&#228;ck angekommen und mein Koffer liegt quasi auf meinen Laufweg auf dem Gep&#228;ckband. Ich habe einen Transfer gebucht und gemeinsam mit ein paar Anderen geht es Richtung Sultanahmet.</p>
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		<title>Flughafen Tegel</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 09:25:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
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		<description><![CDATA[Hans-Martin brachte mich zum Flughafen Tegel und ich machte mich auf die Suche nach dem Check-In-Schalter. Hier gibt es kein zentrales Check-In, vielmehr geht man zum entsprechenden Gate, wartet,bis der Flug davor abgefertigt ist und dann kann man dort den Koffer abgeben. Nachteil &#8211; wie ich finde gravierend &#8211; ist, das man halt so lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-Martin brachte mich zum Flughafen Tegel und ich machte mich auf die Suche nach dem Check-In-Schalter. Hier gibt es kein zentrales Check-In, vielmehr geht man zum entsprechenden Gate, wartet,bis der Flug davor abgefertigt ist und dann kann man dort den Koffer abgeben. Nachteil &#8211; wie ich finde gravierend &#8211; ist, das man halt so lange seinen Koffer mit sich herumschleppen muss. Vorteil ist vielleicht, das der Koffer mit höherer Wahrscheinlichkeit im richtigen Flugzeug landet &#8211; ein Problem, das ich zum Glück noch nie gehabt habe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vorfreude</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 19:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[&#34;Hundert Mal fahren, hundert Mal Sehnsucht&#34; sagt mein Nachbar als er vom Bosporus erz&#228;hlt. Und seine Frau bekommt G&#228;nsehaut alleine vom Gedanken an den Blick &#252;ber die D&#228;cher der Stadt. Auf einmal ist sie wieder da, diese Enge im Hals. Mein Herz f&#228;ngt leise an zu flattern, als wollte es wegfliegen: Reisefieber! N&#228;chsten Montag geht&#8217;s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Hundert Mal fahren, hundert Mal Sehnsucht&quot; sagt mein Nachbar als er vom Bosporus erz&#228;hlt. Und seine Frau bekommt G&#228;nsehaut alleine vom Gedanken an den Blick &#252;ber die D&#228;cher der Stadt. Auf einmal ist sie wieder da, diese Enge im Hals. Mein Herz f&#228;ngt leise an zu flattern, als wollte es wegfliegen: Reisefieber! </p>
<p>N&#228;chsten Montag geht&#8217;s nach Istanbul!</p>
]]></content:encoded>
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