<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss">

<channel>
	<title>windweit &#187; und die Weite</title>
	<atom:link href="http://www.windweit.de/kategorie/reisen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.windweit.de</link>
	<description>von Frankfurt in die Welt</description>
	<lastBuildDate>Mon, 05 Jul 2010 05:32:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Sabine war in Namibia</title>
		<link>http://www.windweit.de/2010/06/sabine-war-in-namibia/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2010/06/sabine-war-in-namibia/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 14:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[und die Weite]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Dünen]]></category>
		<category><![CDATA[Elefanten]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[rot]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Steinwender]]></category>
		<category><![CDATA[Zebras]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wasgesehen.de/windweit/?p=2409</guid>
		<description><![CDATA[Diesmal kein Bericht über eine eigene Reise. Sabine, die ich auf Spitzbergen kennengelernt habe, war in Namibia. Einen ersten Blick könnt ihr hier auf die Bilder werfen. 
Namibia habe ich selbst noch nicht gesehen, allerdings war ich vor vielen Jahren einmal in Südafrika. Aber die Farben sind dort ganz anders. Die Farben der Landschaft: Mit manchen hatte ich gerechnet, aber andere haben mich unerwartet regelrecht getroffen. Von den Farben berichtet der erste Teil meiner Auswahl. Jetzt weiss ich, warum ich nach Namibia will.
Und im zweiten Teil habe ich Tierbilder herausgesucht, die mir aufgefallen sind.
Ihr wollt wissen, wovon ich rede? Dann drückt mal oben auf die Lupe im Artikel!
Und noch viel mehr gibt es unter <a href="http://www.fotofluss.de">http://www.fotofluss.de</a>!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal kein Bericht über eine eigene Reise. Sabine, die ich auf Spitzbergen kennengelernt habe, war in Namibia. Einen ersten Blick könnt ihr hier auf die Bilder werfen.<br />
Namibia habe ich selbst noch nicht gesehen, allerdings war ich vor vielen Jahren einmal in Südafrika. Aber die Farben sind dort ganz anders. Die Farben der Landschaft: Mit manchen hatte ich gerechnet, aber andere haben mich unerwartet regelrecht getroffen. Von den Farben berichtet der erste Teil meiner Auswahl. Jetzt weiss ich, warum ich nach Namibia will.<br />
Und im zweiten Teil habe ich Tierbilder herausgesucht, die mir aufgefallen sind.<br />
Ihr wollt wissen, wovon ich rede? Dann drückt mal oben auf die Lupe!<br />
Und noch viel mehr gibt es unter <a href="http://www.fotofluss.de">http://www.fotofluss.de</a>!</p>
<p>PS: Und vielen Dank, Sabine, für die Erlaubnis, Deine Bilder hier zu zeigen.<br />
<img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0014.jpg" title="Windrad. Ich mag die grafische Aufteilung  (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)" style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0064.jpg" title="Lodge in der Einsamkeit - welche Leere  (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"  style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0066.jpg" title="Blick in die Dünen aus dem weiten Winkel  (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"  style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0091.jpg" title="Roter Sand und nicht Australien  (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"  style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0093.jpg" title="In den Dünen  (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"  style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0085.jpg" title="Vom Gelben ins Rote. Betont auch durch den aufgehellten Vordergrund   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0087.jpg" title="Restlicht. Hmm. Könnte vielleicht einen Touch heller sein. Aber schön.   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0104.jpg" title="Schattenrisse. Der Klassiker.   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0129.jpg" title= "Blau und Gelb und Wolken. Und was für Wolken   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0130.jpg" title="Lichtstreifen   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0151.jpg" title="pastell   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0158.jpg" title="schichtweise   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0161.jpg" title="bunte Welt   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0165.jpg" title="zwei Richtungen (die Wolken nach rechts, die Bäume nach links)   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0169.jpg" title="tieffliegende Woken   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0183.jpg" title="Wolken wie Laub   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0192.jpg" title="Ein Stück Blau   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0217.jpg" title="Spielplatz für Riesenkinder   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0218.jpg" title="Grau und grün und rot   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0219.jpg" title="Sonnenaufgang   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0220.jpg" title="Der grosse gelbe Scheinwerfer da oben   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0221.jpg" title="Gelber See   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0224.jpg" title="Staubfahnen   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0174.jpg" title="Meer   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0175.jpg" title="Sonnenuntergang   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0176.jpg" title="Sabine: &quot;Mond und Venus. Der Mond steht hier sozusagen auf dem Kopf.&quot;   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0011.jpg" title="Schmetterlinge. Ich möchte auch einmal so viele auf einem Fleck sehen!   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0054.jpg" title="Rote Knopfaugen - eine Heuschrecke   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0295.jpg" title="Schwarze Zebras ???   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0290.jpg" title="Zebras im Abendlicht   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0252.jpg" title="Zebrafohlen   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0302.jpg" title="Zebras   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0305.jpg" title="Zebras von der Seite   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0035.jpg" title="Oryxantilopen über der Hügelkuppe   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0339.jpg" title="Warzenschwein   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0182.jpg" title="Rennende Warzenschweinfamilie   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0253.jpg" title="Schakal   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0254.jpg" title="Erdhörnchen   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0033.jpg" title="So stabil sind Strausseneier   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0239.jpg" title="Bunter Piepmatz (eine Gabelracke)   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0246.jpg" title="Gelbschnabeltokko   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0313.jpg" title="In Namibia sind Sekretäre Punks   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0329.jpg" title="Vogelschwarm   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0330.jpg" title="Raubvogel?   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0316.jpg" title="Giraffen und Vögel   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0326.jpg" title="Durst   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0331.jpg" title="Trinkender Elefant   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0274.jpg" title="Elefanten   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0277.jpg" title="Elefanten   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0286.jpg" title="Elefant nachts   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0287.jpg" title="Nashorn nachts   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0334.jpg" title="Gnu   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0310.jpg" title="Gepard   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0394.jpg" title="Sabine sagt &quot;Tschö&quot;   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2010/06/sabine-war-in-namibia/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ÖKT 2010 &#8211; Abschlussgottesdienst</title>
		<link>http://www.windweit.de/2010/05/okt-2010-abschlussgottesdienst/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2010/05/okt-2010-abschlussgottesdienst/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 May 2010 21:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010 - ÖKT]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Fahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Gottedienst]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Namen Gottes]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumenischer Kirchentag]]></category>
		<category><![CDATA[Theresienwiese]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wasgesehen.de/windweit/?p=2503</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://wasgesehen.de/zenphoto/cache/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/abschlussgottesdienst/gabi_huckelmann_20100516_103346_dsc0064_595.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dl class="ZenphotoPress_badge ZenphotoPress_shortcode"><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/abschlussgottesdienst&i=gabi_huckelmann_20100516_103346_dsc0064.jpg" rel="lightbox[post-2503-4]"><img title="Fahnen wandern" alt="Fahnen wandern" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/abschlussgottesdienst/image/thumb/gabi_huckelmann_20100516_103346_dsc0064.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/abschlussgottesdienst&i=gabi_huckelmann_20100516_095915_dsc0060.jpg" rel="lightbox[post-2503-4]"><img title="Gabi_Huckelmann_20100516_095915_DSC0060" alt="Gabi_Huckelmann_20100516_095915_DSC0060" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/abschlussgottesdienst/image/thumb/gabi_huckelmann_20100516_095915_dsc0060.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/abschlussgottesdienst&i=gabi_huckelmann_20100516_104429_dsc0066.jpg" rel="lightbox[post-2503-4]"><img title="Fahnen mit den Namen Gottes" alt="Fahnen mit den Namen Gottes" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/abschlussgottesdienst/image/thumb/gabi_huckelmann_20100516_104429_dsc0066.jpg" /></a></dt><hr /></dl><br />
Das Wetter ist immer noch nicht viel besser. Gegen die Kälte muss man sich warm anziehen, und das Mitte Mai.<br />
Da hilft nur, dagegen anzusingen. Die Stimmung war trotzdem nicht schlecht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2010/05/okt-2010-abschlussgottesdienst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ÖKT 2010–  Tag 3</title>
		<link>http://www.windweit.de/2010/05/okt-tag-3/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2010/05/okt-tag-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 May 2010 21:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010 - ÖKT]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumenischer Kirchentag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wasgesehen.de/windweit/?p=2500</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://wasgesehen.de/zenphoto/cache/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/Gabi_Huckelmann_20100515_093812_DSC9990_595.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das morgendliche Biblgespräch hielt Ernst-Ulrich von Weizsäcker. Thema war die Bibelstelle zum Weltgericht und ihre Nutzung zu guten und schlechten Zwecken.<br />
Dann habe ich mir ein Podium zum Verkehr der Zukunft angesehen. Anzugträger oben auf einer Bühne vor weisser Wand. Teilweise ein gutes Schauspiel, aber weiter hat es mich nicht gebracht.<br />
Und ansonsten viel Zeit damit verbracht durch die Hallen zu laufen.<br />
Gegen Abend ging es dann zu einer Veranstaltung der Kirche von unten zum Thema &#8220;Kirche ohne Pfarrer&#8221;. Das betrifft auf katholischer Seite mittlerweile viele Gemeinden. Thematisiert wurden alternative Ansätze. Teils recht interessant, aber die Moderatoren hatten die Teilnehmer nicht so ganz im Griff, so das die Zeit überzogen wurde. Fast wären wir zu spät zur Menschenkette zur gemeinsamen Mahlfeier gekommen.<br />
<dl class="ZenphotoPress_badge ZenphotoPress_shortcode"><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_091152_DSC9986.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Papphocker" alt="Papphocker" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_091152_DSC9986.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_091613_DSC9987.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Beim Lesen des Kirchentagsblattes" alt="Beim Lesen des Kirchentagsblattes" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_091613_DSC9987.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_093812_DSC9990.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Ernst-Ulrich von Weizsäcker" alt="Ernst-Ulrich von Weizsäcker" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_093812_DSC9990.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_094919_DSC9991.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Jazzband" alt="Jazzband" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_094919_DSC9991.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_102353_DSC9995.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Zwischen den Veranstaltungen" alt="Zwischen den Veranstaltungen" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_102353_DSC9995.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_102543_DSC9996.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Eine kurze Sitzgelegenheit" alt="Eine kurze Sitzgelegenheit" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_102543_DSC9996.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_102703_DSC9997.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Gebetsübungen" alt="Gebetsübungen" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_102703_DSC9997.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_102759_DSC9998.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Beten kann man auch im Liegen" alt="Beten kann man auch im Liegen" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_102759_DSC9998.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_103052_DSC0003.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Nähe" alt="Nähe" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_103052_DSC0003.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_103231_DSC0005.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Umpacken" alt="Umpacken" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_103231_DSC0005.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_103356_DSC0006.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Sammelbändchen" alt="Sammelbändchen" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_103356_DSC0006.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_103719_DSC0007.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Gleichgewicht" alt="Gleichgewicht" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_103719_DSC0007.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_110020_DSC0010.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Eileen Q" alt="Eileen Q" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_110020_DSC0010.jpg&w=100&cx=346&cy=100&cw=579&ch=579" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_110358_DSC0011.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Podiumsdiskussion" alt="Podiumsdiskussion" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_110358_DSC0011.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_112618_DSC0014.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Heftige Diskussion" alt="Heftige Diskussion" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_112618_DSC0014.jpg&w=100&cx=102&cy=417&cw=581&ch=581" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_131457_DSC0028.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Waldelfe" alt="Waldelfe" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_131457_DSC0028.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_133410_DSC0032.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Teilnehmerlandkarte" alt="Teilnehmerlandkarte" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_133410_DSC0032.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_133515_DSC0033.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Templerritter" alt="Templerritter" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_133515_DSC0033.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_133959_DSC0036.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Vertrautes Gespräch" alt="Vertrautes Gespräch" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_133959_DSC0036.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_134111_DSC0037.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Christsein ist wie Super tanken" alt="Christsein ist wie Super tanken" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_134111_DSC0037.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_134152_DSC0038.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Was die Raupe" alt="Was die Raupe" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_134152_DSC0038.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_134510_DSC0040.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Holzarbeiten" alt="Holzarbeiten" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_134510_DSC0040.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_135409_DSC0042.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Messeausgang" alt="Messeausgang" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_135409_DSC0042.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_135553_DSC0043.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Spiegelung im Messedach" alt="Spiegelung im Messedach" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_135553_DSC0043.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_135703_DSC0045.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Free Hugs" alt="Free Hugs" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_135703_DSC0045.jpg&w=100&cx=346&cy=92&cw=653&ch=653" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_135945_DSC0046.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Verloren in der Zeit?" alt="Verloren in der Zeit?" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_135945_DSC0046.jpg&w=100&cx=353&cy=69&cw=579&ch=579" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_140025_DSC0049.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="U-Bahn geordnet" alt="U-Bahn geordnet" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_140025_DSC0049.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_142846_DSC0051.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Trompeten" alt="Trompeten" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_142846_DSC0051.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_142940_DSC0052.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Hoffnung" alt="Hoffnung" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_142940_DSC0052.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_144356_DSC0056.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Ganz schön laut" alt="Ganz schön laut" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_144356_DSC0056.jpg&w=100&cx=274&cy=10&cw=579&ch=579" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100515_160456_DSC0059.jpg" rel="lightbox[post-2500-7]"><img title="Kirche ohne Pfarrer" alt="Kirche ohne Pfarrer" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/15.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100515_160456_DSC0059.jpg" /></a></dt><hr /></dl></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2010/05/okt-tag-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ÖKT 2010 – Tag 2</title>
		<link>http://www.windweit.de/2010/05/okt-2010-tag-2/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2010/05/okt-2010-tag-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 21:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010 - ÖKT]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumenischer Kirchentag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wasgesehen.de/windweit/?p=2496</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://wasgesehen.de/zenphoto/cache/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010/Gabi_Huckelmann_20100514_124753_DSC9964_595.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem für mich in dieser frühen Stunde zu abgehobenen Bibelgespräch, das ich nutzte, um das Programm zu studieren, besuchten wir Mittags einen orthodoxen Gottesdienst in einem Müchner Vorort. Der Bischof benutzte zu Ehren der deutschen Gäste teilweise die deutsche Sprache, so dass Ähnlichkeiten hörbar wurden. Sehr feierlich, das Ganze, aber auch ein bisschen, wie auf einer Bühne. Die Gottesdienstteilnehmer schauen zu. An einigen Stellen machten Gemeindemitglieder dann Kreuzzeichen, waren aber sonst eher still beteiligt.<br />
Im Anschluss gab es dann eine Agape mit gemeinsamem Suppeessen (die Suppe schmeckte übrigens ziemlich gut).<br />
Hier in St. Georgen gibt es auch regelmässig katholische Gottesdienste im byzanthinischen Ritus. Barbara und ich überlegen, dort einmal hinzugehen, um mehr zu erfahren.</p>
<p>Der Abend war dann viel lustiger: Wir waren im Frauenkabarett.<br />
<dl class="ZenphotoPress_badge ZenphotoPress_shortcode"><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100514_091739_DSC9959.jpg" rel="lightbox[post-2496-15]"><img title="Zeitung lesen" alt="Zeitung lesen" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100514_091739_DSC9959.jpg&w=100&cx=371&cy=79&cw=653&ch=653" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100514_124753_DSC9964.jpg" rel="lightbox[post-2496-15]"><img title="Orthodoxe Kirche in München" alt="Orthodoxe Kirche in München" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100514_124753_DSC9964.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100514_132245_DSC9967.jpg" rel="lightbox[post-2496-15]"><img title="Der orthodoxe Bischof" alt="Der orthodoxe Bischof" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100514_132245_DSC9967.jpg&w=100&cx=351&cy=92&cw=653&ch=653" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100514_201425_DSC9978.jpg" rel="lightbox[post-2496-15]"><img title="Oh weh Oh weh" alt="Oh weh Oh weh" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100514_201425_DSC9978.jpg&w=100&cx=220&cy=202&cw=417&ch=417" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100514_202433_DSC9979.jpg" rel="lightbox[post-2496-15]"><img title="Kirchenkabarett" alt="Kirchenkabarett" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100514_202433_DSC9979.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100514_202437_DSC9980.jpg" rel="lightbox[post-2496-15]"><img title="Kirchenkabarett" alt="Kirchenkabarett" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100514_202437_DSC9980.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100514_204231_DSC9981.jpg" rel="lightbox[post-2496-15]"><img title="Kirchenkabarett" alt="Kirchenkabarett" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/14.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100514_204231_DSC9981.jpg" /></a></dt><hr /></dl></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2010/05/okt-2010-tag-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ÖKT 2010 – Tag 1</title>
		<link>http://www.windweit.de/2010/05/okt-teil-1/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2010/05/okt-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 21:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010 - ÖKT]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumenischer Kirchentag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wasgesehen.de/windweit/?p=2488</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://wasgesehen.de/zenphoto/cache/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/Gabi_Huckelmann_20100513_154903_DSC9946_595.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dl class="ZenphotoPress_badge ZenphotoPress_shortcode"><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_211413_DSC9957.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Frauenkirche" alt="Frauenkirche" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_211413_DSC9957.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_173513_DSC9955.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="U-Bahn" alt="U-Bahn" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_173513_DSC9955.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_160056_DSC9952.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Papphocker" alt="Papphocker" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_160056_DSC9952.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_154903_DSC9946.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Messehalle" alt="Messehalle" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_154903_DSC9946.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_151051_DSC9941.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Heinz Küng" alt="Heinz Küng" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_151051_DSC9941.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_140344_DSC9938.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Andy Lang" alt="Andy Lang" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_140344_DSC9938.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_132543_DSC9932.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Gläserne Küche" alt="Gläserne Küche" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_132543_DSC9932.jpg&w=100&cx=84&cy=43&cw=581&ch=581" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_131507_DSC9931.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Rollbänder" alt="Rollbänder" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_131507_DSC9931.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_125916_DSC9927.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Kunsthandwerk" alt="Kunsthandwerk" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_125916_DSC9927.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_125901_DSC9926.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="El Puente" alt="El Puente" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_125901_DSC9926.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_125701_DSC9920.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Gepa" alt="Gepa" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_125701_DSC9920.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_125623_DSC9918.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Weltläden" alt="Weltläden" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_125623_DSC9918.jpg&w=100&cx=105&cy=54&cw=579&ch=579" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_125408_DSC9915.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Faire Milch" alt="Faire Milch" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_125408_DSC9915.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_124201_DSC9914.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Misereor" alt="Misereor" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_124201_DSC9914.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_124120_DSC9913.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Faires Cafe" alt="Faires Cafe" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_124120_DSC9913.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_103728_DSC9899.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Würde Jesus heute twittern?" alt="Würde Jesus heute twittern?" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100513_103728_DSC9899.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_095818_DSC9898.jpg" rel="lightbox[post-2488-14]"><img title="Rabbiner Brandt" alt="Rabbiner Brandt" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/13.05.2010&i=Gabi_Huckelmann_20100513_095818_DSC9898.jpg&w=100&cx=274&cy=184&cw=340&ch=340" /></a></dt><hr /></dl><br />
Rabbiner Brandt stellte im morgendlichen Bibelgespräch eine berechtigte Frage: Wenn die Sintflut alles Leben zerstören sollte, was war dann mit den Fischen ? <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Überhaupt ein sehr lebensnahes Bibelgespräch.</p>
<p>Nach einem morgendlichen Besuch in der Halle der Eine-Welt-Organisationen und insbesondere bei &#8220;meinem&#8221; Projekt &#8211; der DIZ eV, an die das Geld unseres Eine-Welt-Standes geht &#8211; war dann nachmittags schwerere Kost angesagt: Heinz Küng, &#8220;Wie Glauben leben&#8221;.<br />
Küng und Josef Ratzinger (jetzt Benedikt XVI) sind die letzten aktiven Theologen des zweiten vatikanischen Konzils. Und könnten nicht gegensätzlicher sein. Natürlich kam dieser Zwist auch immer wieder zum Vorschein, aber das Thema des Podiumsgesprächs wurde weiterverfolgt und so erzählten er und die anderen Podiumsteilnehmer von ihren Glaubenserfahrungen.</p>
<p>Abends hatte ich mich mit Barbara für den ökumenischen Frauengottesdienst verabredet. Als wir am Frauendom ankamen, sah es so aus, als ob es gut vorwärts ginge. Dann standen wir kurz vor dem Eingangsgitter und nichts ging mehr. Drinnen war knapp eine halbe Stunde vor einem der beliebtesten Gottesdienste auf Kirchen- und Katholikentage &#8211; noch ein anderer Gottesdienst. Und von hinten wurde geschoben. Verschärft kam noch hinzu, das hier Margot Käßmann das erste Mal seit ihrer Alkoholfahrt predigen sollte. Puh, das war schon hart an der Platzangstgrenze. Erst kurz vor Beginn gab es etwas mehr Luft.<br />
Einige gingen übrigens, kaum war Frau Käßmann mit ihrer Predigt fertig. Sie haben etwas verpasst, denn dieser Gottesdienst ist nicht für die berühmten Namen da sondern für die Frauen. Und die (und wir) hatten ihren (unseren) Spaß.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2010/05/okt-teil-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ÖKT 2010 &#8211; Eröffnungsgottesdienst</title>
		<link>http://www.windweit.de/2010/05/eroffnungsgottesdienst-okt-2010/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2010/05/eroffnungsgottesdienst-okt-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 21:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010 - ÖKT]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[ÖKT]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumenischer Kirchentag]]></category>
		<category><![CDATA[Theresienwiese]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wasgesehen.de/windweit/?p=2481</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://wasgesehen.de/zenphoto/cache/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst/Gabi_Huckelmann_20100512_192314_DSC9881_595.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ökumenische Kirchentag 2010 findet dieses Jahr in München statt.<br />
Es geht dieses Jahr wohl eher um menschliche Wärme in kalten Zeiten &#8211; vom Wetter her definitiv.<br />
Wir hatten unseren Kram schon in &#8220;unsere&#8221; Schule gebracht und waren rechtzeitig zum Beginn des Eröffnungsgottesdienstes auf der Wies&#8217;n, schon eingestimmt durch einen mitreissenden Jugendchor in einem Kirchenportal am Wegesrand.<br />
<dl class="ZenphotoPress_badge ZenphotoPress_shortcode"><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst&i=Gabi_Huckelmann_20100512_164652_DSC9844.jpg" rel="lightbox[post-2481-3]"><img title="Ankunft der Fahrradpilger" alt="Ankunft der Fahrradpilger" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst&i=Gabi_Huckelmann_20100512_164652_DSC9844.jpg&w=100&cx=210&cy=49&cw=617&ch=617" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst&i=Gabi_Huckelmann_20100512_165351_DSC9847.jpg" rel="lightbox[post-2481-3]"><img title="Maria ist auch dabei" alt="Maria ist auch dabei" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100512_165351_DSC9847.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst&i=Gabi_Huckelmann_20100512_170035_DSC9853.jpg" rel="lightbox[post-2481-3]"><img title="Beim Studieren der Kirchentagszeitung" alt="Beim Studieren der Kirchentagszeitung" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100512_170035_DSC9853.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst&i=Gabi_Huckelmann_20100512_170548_DSC9857.jpg" rel="lightbox[post-2481-3]"><img title="Auffällig" alt="Auffällig" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100512_170548_DSC9857.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst&i=Gabi_Huckelmann_20100512_170644_DSC9859.jpg" rel="lightbox[post-2481-3]"><img title="Unterwegs zum Eröffnungsgottesdienst" alt="Unterwegs zum Eröffnungsgottesdienst" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst&i=Gabi_Huckelmann_20100512_170644_DSC9859.jpg&w=100&cx=108&cy=59&cw=579&ch=579" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst&i=Gabi_Huckelmann_20100512_171008_DSC9860.jpg" rel="lightbox[post-2481-3]"><img title="Unterhaltung am Rande" alt="Unterhaltung am Rande" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100512_171008_DSC9860.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst&i=Gabi_Huckelmann_20100512_171017_DSC9861.jpg" rel="lightbox[post-2481-3]"><img title="Aufforderung zum Duell" alt="Aufforderung zum Duell" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst&i=Gabi_Huckelmann_20100512_171017_DSC9861.jpg&w=100&cx=594&cy=166&cw=166&ch=166" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst&i=Gabi_Huckelmann_20100512_183558_DSC9875.jpg" rel="lightbox[post-2481-3]"><img title="Sitzplatz ohne Aussicht" alt="Sitzplatz ohne Aussicht" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100512_183558_DSC9875.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst&i=Gabi_Huckelmann_20100512_184459_DSC9876.jpg" rel="lightbox[post-2481-3]"><img title="Fernsehinterview" alt="Fernsehinterview" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100512_184459_DSC9876.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst&i=Gabi_Huckelmann_20100512_192314_DSC9881.jpg" rel="lightbox[post-2481-3]"><img title="Begeisternd" alt="Begeisternd" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/ereignisse/oekumenischer-kirchentag-2010-in-munchen/eroeffnungsgottesdienst/image/thumb/Gabi_Huckelmann_20100512_192314_DSC9881.jpg" /></a></dt><hr /></dl><br />
Buntes Kirchenvolk, wie man sieht &#8211; von Madonna bis Pop.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2010/05/eroffnungsgottesdienst-okt-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachtrag</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/10/nachtrag/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/10/nachtrag/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 23:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Barkentine Antigua]]></category>
		<category><![CDATA[Kenterung]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Rolf Stange]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Strandung]]></category>
		<category><![CDATA[Umrundung]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/10/nachtrag/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYrKgov78I/AAAAAAAAMJo/ZqNR9E00nps/s800/DSC_5146.NEF.jpg" /><p>Ich denke zurück an Svalbard.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Skansbukta aus kehrten wir zur&#252;ck zum Ausgangsort der Reise, Longyearbyen. Die Antigua legte am Kohlehafen unterhalb eines Krans an und das sah fast aus, als wenn sie abgewrackt w&#252;rde. Dabei hat sie das echt nicht verdient. </p>
<p><img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYrLCPh3cI/AAAAAAAAMJs/wACwX_VFaPE/s800/DSC_5149.NEF.jpg" /> </p>
<p>Elfi und ich liefen gemeinsam bis zum Passagier- und Frachthafen, dort steht auch das ber&#252;mteste Schild der ganzen Insel, ohne das wohl eine Spitzbergen-Reise nicht vollst&#228;ndig w&#228;re (meinen manchen zumindest). Daher hier pflichtschuldig ein Bild davon.</p>
<p><img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYrKgov78I/AAAAAAAAMJo/ZqNR9E00nps/s800/DSC_5146.NEF.jpg" /> </p>
<p>Als wir zur&#252;ckkehrten fanden wir Besuch an Bord. Rolf Stange schaute sich die Antigua an. Wenn man nach unseren Mitreisenden geht wird er mittlerweile zu einer kleinen Ber&#252;hmtheit. Ich glaube, die meisten hatten sein Buch gekauft und h&#228;tten am liebsten ihn mit an Bord gehabt auf der Reise. Kathrin und ich hatten auch erst &#252;berlegt bei ihm zu buchen, aber das passte leider zeitlich und preislich nicht.    <br />Kathrin und ich kennen Rolf schon von unserer Antarktis-Reise. Klar, dass wir ihm guten Tag sagten. Er hat immer noch das gleiche L&#228;cheln, bei dem man sich sofort willkommen f&#252;hlt, wie im Dezember 2005. Und das w&#228;re f&#252;r mich ein genauso wichtiger Grund mit ihm zu fahren wie seine Kenntnisse in diesen kalten Gegenden. Vielleicht klappt es ja irgendwann einmal wieder.     <br />2010 findet man ihn &#252;brigens auch auf der Antigua.</p>
<p>Wenn ihr mich fragt, wie mir diese Reise gefallen hat, so muss ich sagen, eigentlich ziemlich gut. Nun, es gab die einen oder anderen Probleme in der Gruppe und auch mit den Guides. Und auch die beiden ziemlich abenteuerlichen Situationen &#8211; zum einen das Festsitzen im Eis. Und dann die Strandung und Kenterung im Raudfjord. Auch wenn Joachim das am Lagerfeuer anders erz&#228;hlt hat, f&#252;r mein pers&#246;nliches Gef&#252;hl war die Strandung nicht gerade ohne. Dieses Gef&#252;hl habe ich im Nachhinein fast noch mehr als w&#228;hrenddessen. Warum, nun lest selber und bildet Euch ein Urteil. Und ich m&#246;chte so etwas auch nicht noch einmal erleben. Aber auch in den brenzligen Situationen, habe ich nie diese tiefe Verunsicherung gesp&#252;rt, die ich doch schon ein zweimal vorher im Leben hatte. Irgendwie wusste ich, das wird gut gehen.    <br />Diese Reise war ein einmaliges Erlebnis und w&#228;re es auch ohne diese Abenteuer gewesen. Das Unterwegs sein auf einem Segelschiff, eine kleine pers&#246;nliche Gruppe. Die See. Das Eis. Und vor allem die Landschaft Spitzbergens, mit Betonung auf &quot;Land&quot;, denn wenn man nicht an Land geht, hat man diese Inseln nicht erlebt, soviel steht f&#252;r mich fest. Und lasst Euch eins gesagt sein: Es ist egal, ob ihr die Umrundung schafft oder nicht, ob die Sonne scheint oder wie bei uns der Nebel vorherrscht. Es gibt immer genug zu erleben. </p>
<p>W&#252;rde ich noch einmal mit der Antigua nach Spitzbergen fahren? Sie und ihre Besatzung hat sich jetzt die arktischen H&#246;rner abgesto&#223;en. Es ist ein Schiff auf dem man sich wohl f&#252;hlen kann. Die Antwort ist f&#252;r mich ein eindeutiges Ja. </p>
<p>Liebe Mitreisenden, was meint ihr dazu?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/10/nachtrag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Skansbukta</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/skansbukta/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/skansbukta/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 14:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Blockhütte]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Gänse]]></category>
		<category><![CDATA[Gipsmine]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Skansbukta]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/skansbukta/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYguOXfjUI/AAAAAAAAMG8/7U5Dy8jbZzw/s800/DSC_5138.NEF.jpg" /> <p>Unsere letzte Wanderung führt uns in die Skansbukta, die Wolken hängen tief, aber die Landschaft ist flach und weit. Gänse fliegen uns voraus Richtung Süden.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Morgen unterwegs ist angebrochen. Die Wolken liegen tief in den Berggipfeln. Diese Wolkenstimmung hat mich schon w&#228;hrend der ganzen Reise fasziniert.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397035238666845249%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Wir ankern in der Skansbukta und gehen an einem gestrandeten Wrack an Land. Gut, dass es uns besser erging, aber es sieht schon irgendwie malerisch aus.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397035434596992881%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Rund um einen kleinen Wasserlauf ist der Boden knallig gr&#252;n. Es reicht nicht, wenn es nur regnet, das Wasser muss von unten kommen. Aber nicht zuviel. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397035550777594913%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /> <img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYfkCroiTI/AAAAAAAAMFo/flEDs3hwNPk/s800/DSC_5089.NEF.jpg" />
<p>Am Ufer steht eine kleine H&#252;tte, offensichtlich gut in Schuss und in Benutzung. Aber die Bewohner m&#246;chten keinen Besuch, wir halten Abstand. Stattdessen werfen wir einen Blick auf die kleine Gipsmine etwas oberhalb mit ihren verbogenen Bahnschienen.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397035982369587249%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Wir wandern weiter entlang des schmalen Ufers und sto&#223;en auf Versteinerungen</p>
<p> <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYf3SsMYvI/AAAAAAAAMGA/RP_MSQA89f4/s800/DSC_5117.NEF.jpg" />
<p>Oben im Ger&#246;ll am Hang w&#228;chst einen Jakobsleiter, auf die Jan uns aufmerksam macht. Ich werfe mich in den Dreck. Nat&#252;rlich mit voller Absicht.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397036838644528545%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Es bleiben nicht die einzigen Blumen hier. Es bl&#252;ht an allen Ecken. Auch die Polarweiden haben taubetropfte Bl&#252;ten. Und die sind bald gr&#246;&#223;er als diese &quot;B&#228;umchen&quot;. selber </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397036917908539841%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Die Gruppe trennt sich wieder einmal, Jan kehrt mit der einen H&#228;lfte zur&#252;ck, aber ich gehe diesmal mit der anderen H&#228;lfte weiter. Wir wollen versuchen, gemeinsam mit Jelle, zur anderen Seite der Bucht zu gelangen. Das bedeutet, auch einige Wasserl&#228;ufe zu durchqueren. Mal schauen, wie weit wir kommen. Erst gehen wir ein ganzes St&#252;ck ins Land hinein, wo das Wasser schmaler wird. Wir kommen recht gut voran. Aber irgendwann m&#252;ssen wir umkehren. Die B&#228;che sind nicht tief, vielleicht wadenhoch, aber dummerweise haben einige nur ihre Wanderstiefel an. Schade. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob es m&#246;glich gewesen w&#228;re wirklich durchzukommen. Je weiter wir zur anderen Seite der Bucht kommen, desto breiter wird das Wasser. So kehren wir um zur Stelle wo wir angelegt haben.</p>
<p>Und ich schaue den G&#228;nsen hinterher, die vielleicht gerade nach S&#252;den fliegen. Hinein in die Wolken.</p>
<p> <img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYgsTXXZhI/AAAAAAAAMG0/LXIaBnJPqkE/s800/DSC_5136.NEF.jpg" /> <img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYgtZtmRlI/AAAAAAAAMG4/tGSSnYJCAQI/s800/DSC_5137.NEF.jpg" /> <img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYguOXfjUI/AAAAAAAAMG8/7U5Dy8jbZzw/s800/DSC_5138.NEF.jpg" />
<p>Morgen werden wir ihnen hinterher fliegen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/skansbukta/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abschiedsabend</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/abschiedsabend/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/abschiedsabend/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 22:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Lagerfeuer]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Wanten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/abschiedsabend/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYUCjofvJI/AAAAAAAAMDs/IhDD87FSJCE/s800/DSC_5029.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abends horche ich auf, als Karin und Stefan zu Yolanda und Thomas meinen &quot;Wenn ihr noch auf den Mast wollt, dann solltet ihr jetzt Bescheid sagen.&quot; Die beiden lassen sich Zeit, aber auf einmal sind sie verschwunden. Ich gehe raus um nachzuschauen. Sie haben schon die Sicherungsgurte an. Svenja erkl&#228;rt ihnen die Sicherungsma&#223;nahmen. Man muss sich mit zwei Seilen sichern. An jedem Seil ist ein Karabinerhaken, der bei jedem Mal leicht festgeschraubt werden muss. Zuerst geht es auf das Bord auf dem Vorderdeck und dann in die Wanten und zwar von au&#223;er. Man verl&#228;sst also kurz den Bereich des Schiffs. Dann geht es hinauf. Unten ist es wohl ziemlich wacklig, auch weil die Schritte&#160; insbesondere beim ersten Holzschritt recht gro&#223; sind. Nach oben wird es einfacher.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYHWcy3m6I/AAAAAAAAL94/z4g67MuktYs/s800/DSC_4953.jpg" /> </p>
<p>Thomas ist im Nu oben im ersten Kr&#228;hennest. Daf&#252;r muss er &#252;brigens quasi einen &#220;berhang hochklettern. Er darf auch noch bis zum n&#228;chsten Kr&#228;hennest hinauf. Yolanda braucht ein bischen l&#228;nger, sie hat keine Vorerfahrung, schraubt sorgf&#228;ltig und stoppt dann unterm Kr&#228;hennest und beschlie&#223;t wieder zur&#252;ckzukehren. &quot;Juchhu, ich bin schwindelfrei.&quot;, strahlt sie &#252;bers ganze Gesicht.</p>
<p>Jetzt wollen auch Nicole und Steffi. Schlie&#223;lich sitzt Nicole im oberen und Steffi im unteren Kr&#228;hennest.&#160; </p>
<p>W&#228;hrend die beiden noch am klettern kommt Joachim heraus und fragt, wer Lust zu einem Lagerfeuer h&#228;tte. Nat&#252;rlich (wieder fast) alle, nur f&#252;nf der Passagiere bleiben auf dem Schiff zur&#252;ck. Am Strand wird passendes Treibholz zu B&#228;nken gruppiert und in der Mitte ein Lagerfeuer entz&#252;ndet. Verfeuert werden darf hier in Svalbard nur unbearbeitetes Holz. Wir sitzen in gro&#223;er Runde und es gibt passend zu den milden Temperaturen Gl&#252;hwein. Allerdings schneit es nicht, es fieselt </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397023197907186305%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Jemand fragt Joachim, ob es ihm schadet, dass das Schiff fest lag. Er erz&#228;hlt, dass so etwas in der Ostsee eigentlich regelm&#228;&#223;ig passiert, dass also echte Sorge unn&#246;tig war. Eigentlich fand er dass Festsitzen im Eis schlimmer, denn auf das Eis hat er keine Einfluss. Beim Festsitzen kann er sich helfen (was wir ja erlebt haben).</p>
<p>Irgendwer fragt, ob es in Spitzbergen Piraten gegeben hat.</p>
<p>Joachim geht richtig aus sich heraus, sitzt dort in Jeans und gewachster Jacke, die geschn&#252;rt wird, bittet per Funk um sein en mexikanischen Poncho und mummelt sich ein, erz&#228;hlt, dass er immer froh ist, wenn der Winter vorbei ist weil er es nicht mag, in gro&#223;en St&#228;dten zu wohnen. Er als Kapit&#228;n hat eine Festanstellung. Alle anderen, auf dem Schiff sind Saisonkr&#228;fte. Jannes ist der Sohn der Schwester seines besten Freundes. Es gibt wohl noch viel, die ein oder mehrere Saisons auf Schiffen fahren, vor oder nach dem Studium oder einfach einmal so.</p>
<p>Es wird k&#252;hl und der Kreis ums Feuer wird enger. Ich habe in meinen sonst recht bequemen Gummistiefeln kalte F&#252;&#223;e trotz zwei Paar Socken und genug Bewegungsfreiheit f&#252;r die Zehen und fahre schlie&#223;lich mit Elfi zur&#252;ck zur Antigua. Auf dem Schiff macht heute Steuerfrau Svenja den Salon. Leonie ist krank, anscheinend hat sie unsere Borderk&#228;ltung mit genommen. </p>
<p>Meine Erk&#228;ltung ist wieder weg.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/abschiedsabend/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pyramiden im Norden</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/pyramiden-im-norden/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/pyramiden-im-norden/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 14:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbau]]></category>
		<category><![CDATA[Geisterstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Möwen]]></category>
		<category><![CDATA[Pyramiden]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Ruinen]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sowjetunion]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Verfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/pyramiden-im-norden/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYIrEbcv8I/AAAAAAAAL-o/DBvAIT5NVE0/s800/DSC_4768.jpg"/><p>Ein Besuch in einer fast verlassenen russischen Bergbausiedlung</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gedanke an das Ende der Reise r&#252;ckt immer n&#228;her. Morgen mittag werden wir in Longyearbyen sein.    <br />Heute komme wir wieder in die N&#228;he der Zivilisation. Ehemalige Zivilisation kann man auch sagen, denn Pyramiden ist eine seit 1998 im wesentlichen verlassen sowjetische Bergarbeiterstadt.</p>
<p>Thomas freut sich, auf Pyramiden hat er nicht zu offen gewagt. Ruinen und verlassen St&#228;dte haben fotografisch einen ganz besonderen Reiz.</p>
<p>Aus dem Nebel tauchen die ersten Geb&#228;ude auf. Langgezogene Lagerschuppen. Irreal nach all der Wildnis in der die gr&#246;&#223;ten Geb&#228;ude der letzten beiden Wochen Trapperh&#252;tten waren, in denen man gerade so stehen konnte. Nach kurze Zeit erkennen wir schon die Streben der Kr&#228;ne.</p>
<p> <img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYIPb-5h6I/AAAAAAAAL98/xum3KK30Hv0/s800/DSC_4749.jpg" />
<p>Am Ufer erwartet uns unser russischer Guide. Mathematikstudent, der zwei Sommer a 5 Monaten hier verbringt um seine Kasse aufzuf&#252;llen. Er ist nicht alleine, noch drei weitere Guides leben mit ihm im Hotel und oberhalb eines Schuppens.</p>
<p>Im Sommer ist dies kein einsames Leben, da regelm&#228;&#223;ig Touristengruppen den Ort besuchen. Pyramiden ist ein einer Entfernung, die f&#252;r einen Tagesausflug von Longyearbyen ausreicht. Aber nicht nur Touristen sorgen f&#252;r Arbeit. Pyramiden ist so einer Art Lager f&#252;r Barentsburg geworden &#8211; dem anderen, noch aktiven, Bergbauort auf Spitzbergen. Alles was dort ben&#246;tigt wird, wird zuerst in Pyramiden gesucht.</p>
<p>&quot;Pyramiden&quot;. Witzig, Martina ist gerade in &#196;gypten unterwegs und nun kann ich ihr sagen, ich h&#228;tte auch Pyramiden gesehen. Der Ort hat seinen Namen &#252;brigens vom Hausberg, der sich aber vor uns im Nebel versteckt (weswegen ich Pyramiden eigentlich auch wieder nicht gesehen habe)</p>
<p>Bis zum eigentlichen Ort laufen wir eine gute Viertelstunde, dann sieht man die ersten Wohnh&#228;user, langgezogene vierst&#246;ckige Geb&#228;ude mit gleichf&#246;rmigen Fensterfronten, eine davon in Holz, die meisten in gelbem Backstein. N&#228;her kommend sieht man , das dazwischen zweist&#246;ckige ebenfalls langgestreckte Holzh&#228;user liegen &#8211; der urspr&#252;ngliche Ortskern.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397010687005234913%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Unser Guide erz&#228;hlt von den Namen der H&#228;user. Paris f&#252;r die alleinstehenden Damen, London f&#252;r die Herren und das Crazy House f&#252;r die Familien. Crazy House, weil die Arbeiter dort vom L&#228;rm der Kinder nicht zum Schlafen kamen. Der Ort hat auch einen Kindergarten und eine Grundschule f&#252;r Kinder von sieben bis elf. Achtzig bis 100 Kinder haben hier in der aktiven Zeit gelebt. Waren die Kinder zu alt, mu&#223;ten die Eltern die Siedlung verlassen und zur&#252;ck in die russische Armut.</p>
<p>Das Leben in Russland d&#252;rfte damals nicht leicht gewesen sein. Nicht wenige gingen nach Spitzbergen. Trotz K&#228;lte und Polarnacht und nebligen Sommern waren die Leute hier gut, fast luxuri&#246;s versorgt. Es gibt ein Schwimmbad mit einem eigenen Kinderbecken. (VIPS meint unser Guide. Kinder sind doch das wichtigste was wir haben. Very Important Persons. Recht hat er.) und ein Veranstaltungshaus mit Musikr&#228;umen und einer Ballsporthalle und einem Kino, dass abendlich um sieben einen Film zeigte.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397012888420150609%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Pyramiden war eine saubere Bergarbeiterstadt. Die Arbeiter zogen sich in der Mine um und gingen durch einen &#252;berdachten Gang zur Arbeit und nach Schichtende ging es wieder durch den Gang zur&#252;ck, damit auch niemand au&#223;erhalb kohleverschmierte Gesichter und Kleidung zu sehen bekam.</p>
<p>Die Kantine war rund um die Uhr ge&#246;ffnet &#8211; die Arbeiter waren in drei bis vier Schichten aufgeteilt &#8211; und das Essen muss gut gewesen sein. Jetzt rosten die Ger&#228;te der Grossk&#252;che vor sich hin. Die Farbe bl&#228;ttert von der Decke und bedeckt den K&#252;chenboden. Nur der Salon wirkt noch repr&#228;sentativ, bewacht von V&#228;terchen Frost auf einem Mosaik.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397014287915685489%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Kurz bevor der Ort Ende der Neunziger evakuiert wurde, wurde noch ein Hotel er&#246;ffnet, &quot;Tulipa&quot;, der Guide lebt dort zur Zeit. Die W&#228;nde sind mit Holz verkleidet und der Souvenirshop hat dort seine Heimat. Die Souvenirs sind sehr russisch. Aber mich packt eher die Versuchung, mir einen Schokoladenriegel zu holen,&#160; die gibt es an Bord n&#228;mlich nicht. Ich sp&#252;re etwas Entzug.</p>
<p><img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYM0bjuMEI/AAAAAAAAMCs/BAq7PEyQZvg/s800/DSC_4907.jpg" /> </p>
<p>Stattdessen gehe ich doch lieber raus, denn das Hotel hat noch mehr Bewohner. Die M&#246;wen haben die Fensternischen als Nistplatz entdeckt und das Hotel in einen Vogelfelsen verwandelt. Und mittlerweile sind K&#252;ken da.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397000488632234513%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/pyramiden-im-norden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ebeltofthamna</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/ebeltofthamna/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/ebeltofthamna/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 19:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Ebeltofthamna]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Skelett]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Walrösser]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/ebeltofthamna/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuSBLui2ULI/AAAAAAAALuQ/T-F_ndX5RKk/s800/DSC_4662.jpg"/><p>Wir wandernden sehen Pflanzen und Tranöfen und die Überreste eines Walrosses mitten im Land. Die, die an Bord geblieben waren, sahen Belugas von nahem.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal führt unsere Wanderung durch unbekanntes Gebiet. Weder Jan noch Jelle sind hier schon gewesen, ein weißer Flecken also auf ihrer Landkarte. Dass Gel&#228;nde sollte aber flach sein. Die vielleicht letzte Tundrawanderung, da will ich auf jeden Fall dabei sein. </p>
<p>Nach Besuch bei ein paar Tran&#246;fen (auch hier wurden einmal Wale gefangen und verkocht) laufen wir am Strand ein St&#252;ck in die Richtung zur&#252;ck, aus der wir gekommen sind als wir auf einmal sehen, wie Kathrin und Sabine mit Leonie, Jan, Dirk und Joachim ins Dingy steigen. Jelle meint nur. &quot;Belugas!&quot;. Wir waren wohl etwas zu fr&#252;h von Bord. Ob sie Gl&#252;ck haben werden?</p>
<p>Wir Wanderer erhalten noch einmal Gelegenheit,uns viele kleine Pflanzen näher anzuschauen. Und erleben fast alle Bodenvarianten die wir auf der Reise schon vorher hatten,&#160; von steinig &#252;ber matschig bis hin zur Querung von Bachl&#228;ufen. Am Ende unserer Wanderung kommen wir zu einer zerfallenen Trapperh&#252;tte, auf der eine Seite liegen die Reste des offensichtlich abgetragenen Daches auf der anderen die Reste des Fundamentes.&#160; Noch ein St&#252;ckchen weiter liegt ein Ofenrohr und ein Kochtopf.<br/>Etwa unterhab sind Gr&#228;ber, eines davon nur mit Brettern abgedeckt, aber wir st&#246;rten die Totenruhe nicht. Wir hatten heute schon ein Skelett gesehen, dass eines Walrosses mitten im Land. Es war vielleicht krank und dann hatten es Eisb&#228;ren bis hierher gezerrt. Wie soll es sonst hierher gelangt sein? Es war bestimmt schon mehr als ein Jahr alt, aber man sah noch Haut und Fleischreste.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396580101192158353%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Zur&#252;ck auf dem Schiff erz&#228;hlen Kathrin ganz aufgeregt und Sabine etwas ruhiger von ihren Erlebnissen mit den Belugas. Aber, vielleicht k&#246;nnen die beiden das ja mal selber erz&#228;hlen. Da unten gibt es ja so ein Kommentarfeld.</p>
<p>Es folgt eine Nacht mit Motor und ohne Land zu sehen, auch wenn das Land nicht weit weg ist. Eine Nacht im Regen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/ebeltofthamna/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Eis der Gletscher</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/im-eis-der-gletscher/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/im-eis-der-gletscher/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 21:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Bartrobbe. Vogelfelsen]]></category>
		<category><![CDATA[Dingy]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Liliehöökbreen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Smeerenburgbreen]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/im-eis-der-gletscher/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuR0tUIDHdI/AAAAAAAALrE/aKrWT-8T6W8/s800/DSC_4387.jpg"/><p>Lange nicht so aufregend wie der Tag der tausend Photos. Aber fast noch schöner</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen viertel vor Vier kommen wir zum Lilieh&#246;&#246;ckbreen. Die Bucht ist voller kleiner Eisberge und Eisschollen. Wieder ist es leicht diesig, als ob das Eis den Nebel anlockt. Wir lassen die Schollen vorbeiziehen.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396566394700059569%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Zusammen mit einer schwimmenden Bartrobbe.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuRy8YnhBoI/AAAAAAAALqQ/DBNIXK1w_og/s800/DSC_4404.jpg" /></p>
<p>Joachim kommt auf Deck und fragt, wer Lust auf eine Dingy-Tour hat. Nat&#252;rlich wollen alle mit. Ich bin mit Barbara, Sabine, Yolanda und Thomas auf dem Boot. Dirk steuert. Leider sehen wir keine Robbe aus der N&#228;he, genie&#223;en aber die Fahrt zwischen dem Eis.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396566994454351713%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Und zum Schluss einen Blick auf die Gallionsfigur der Antigua.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuRxIx-vIxI/AAAAAAAALpM/RfDoJVo4Msc/s800/P8060062.jpg" /> <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuRxLb0GU3I/AAAAAAAALpQ/BwHRbkHcYVY/s800/DSC_4435.jpg" /></p>
<p>Es gibt schon verr&#252;ckte Leute (zumindest ein bisschen, oder, Gustel). Gustel ist wild entschlossen, noch einmal schwimmen zu gehen. Die Rettungsring wird ausgelegt und er muss warten, bis der Kapit&#228;n zur&#252;ck ist. Und schwimmt tats&#228;chlich in aller Ruhe eine kleine Runde. Und bekommt Gesellschaft von Yolanda und dann von Thomas (das mit der Gesellschaft stimmt nur im &#252;bertragenen Sinn, denn jeder schwimmt f&#252;r sich alleine). Und Lore. Und dann als &#220;berraschungsgast noch Juan.</p>
<p>Das letzte Dingy drau&#223;en, mit Elfi drauf, hat da echt was verpasst.</p>
<p>Abends nach dem Abendessen fahren wir dicht an einem Vogelfelsen vorbei, auf dem Dickschnabellummen und Dreizehenm&#246;wen nisten. Die V&#246;gel sind nur als Punkte auf den Felsen zu erkennen. Die Belichtungsverh&#228;ltnisse sind schwierig.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuRx8FIuupI/AAAAAAAALpU/tUjKBZ3JDdw/s800/DSC_4628%281%29.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/im-eis-der-gletscher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krossfjord</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/krossfjord/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/krossfjord/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 12:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Fließsand]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Kriegsmarine]]></category>
		<category><![CDATA[Krossfjord]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Rentierflechten]]></category>
		<category><![CDATA[Skua]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Überreste]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[verseuchter Boden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/krossfjord/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuNNfr71_sI/AAAAAAAALh0/zBpFOPA5dzg/s800/DSC_4294.jpg"/> <p>Überreste der Kriegsmarine am Krossfjord. Und ein kleiner Spaziergang nur zu viert.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir legen im Krossfjord an und gehen Wandern. Unter dem Kies des Strandes gibt es anscheinend Flie&#223;sand. Der Boden wackelt beim drauftreten. </p>
<p><img src="http://blog.windweit.de./wp-content/images/DSC_4240_4242.gif" width="244" height="163" /></a> <img src="http://blog.windweit.de./wp-content/images/DSC_4245_4246.gif" width="244" height="163" /></a> </p>
<p>Die Vegetation ist mal wieder ganz anders. Dicke wei&#223;e Rentierflechten.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396241280704848177%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Schon kurz nach Aufbruch sieht Jan eine Skua auf einem Stein und die Leute mit dem besseren Tele d&#252;rfen wieder nach vorne. Anneliese schlie&#223;t sich &quot;per Auge&quot; an. Die Skua sieht ganz anders aus, als in der Antarktis, nicht braun gestreift. Hals und Beine sind wei&#223;, sie ist auch kleiner. Dann fliegt sie auf.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396238966472087425%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Unsere F&#252;sse stapfen &#252;ber Steinringe und durch Moospolster. Oben auf dem H&#252;gel angekommen blicken wir hinunter auf die rostigen &#220;berreste einer Wetterstation der deutschen Kriegsmarine aus dem zweiten Weltkrieg (wie deutlich auf den F&#228;ssern zu lesen ist). Dazwischen Porzellan und andere Reste. Ein verrostetes S&#228;geblatt. Eigentlich M&#252;ll, hier auf Spitzbergen aber auch historisches Kulturgut.&#160; Wie lange es wohl braucht, bis es quasi verrottet ist. Joachim meint, unser Betreten zerst&#246;re viel mehr, als der nat&#252;rliche Verfall bewirkt. Wir sind vorsichtig. Aber er k&#246;nnte recht haben.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396241917751957441%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Ich f&#252;hle mich nicht wirklich wohl, das der Rest mit nur einem Gewehr und zwei Signalpistolen weiterzieht, aber ich f&#252;hle mich nicht fit genug f&#252;r den schwereren Teil der Wanderung. Kathrin, Sabine und ich kehren gemeinsam mit Joachim zur&#252;ck. Wir haben nun wirklich Ruhe und Zeit f&#252;r unseren Weg. Sabine war einmal Gartenbautechnikerin und wei&#223; sehr viel &#252;ber die Pflanzen auf dem Weg und wie sie in Deutschland genutzt werden (z.B. als Moospolster in Steing&#228;rten und Blument&#246;pfen). Und kann sich dar&#252;ber aufregen, wie gedankenlos die Leute auf Pflanzen treten, die Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte zum Wachsen brauchen. Ich versuche, nur auf die Steine zu treten, aber es ist nicht m&#246;glich. Alles ist bewachsen. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396242684251543585%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>In der N&#228;he der Wetterstation finden wir alte Batterien, Hoch verseuchter Boden also. Es wundert mich, dass zumindest diese nicht beseitigt wurden.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396242917610025697%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Unten am Strand holt uns Jannes ab und f&#228;hrt zur&#252;ck unter Aufsicht seines Kapit&#228;ns.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396244162263673889%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Diesmal brauchen die anderen nicht so lange f&#252;r die R&#252;ckkehr. Es war wohl doch nicht so schwer.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/krossfjord/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Smeerenburgbreen und Magdalenenfjord</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/magdalenenfjord/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/magdalenenfjord/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 20:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Gänse]]></category>
		<category><![CDATA[Magdalenenfjord]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Smeerenburgbreen]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Sysselmann]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/magdalenenfjord/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuNIqtU0ksI/AAAAAAAALfA/hOksXN4EZXM/s800/DSC_4217.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen zwei Uhr Mittags kommen wir im Smeerenburgbreen an. Die Sichtverh&#228;ltnisse sind recht gut, kein Nebel, nicht diesig. Das Braun der Berge kontrastiert mit dem Blau des Gletschers aufs sch&#246;nste.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396561536541783825%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Diesmal sieht Gustel den Eisb&#228;ren zuerst, der in diesem Fall durch den Fjord schwimmt. Ein kleiner gelber Fleck im blau schimmernden Wasser. Der B&#228;r schwimmt entlang er Gletscherfront. Und schlie&#223;lich zwischen den Treibeisschollen. Leider klettert er auf keine hinauf.</p>
<p><img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuRyaXngQYI/AAAAAAAALqM/f-i7KlhhFKE/s800/DSC_4186.jpg" /></p>
<p>Am Magdalenenfjord kommen wir dann gegen achtzehn Uhr Abends an und werfen den Anker in der Bucht unterhalb der Sysselmann-H&#252;tte.</p>
<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuNI7A89oeI/AAAAAAAALfo/ezaNtlYDkpg/s800/DSC_4214.jpg" /></p>
<p> Diese scheint leer zu sein. Was Joachim aber nicht daran hindert, erst noch eine Gardinenpredigt zu halten, da Einzelne von uns die Gewohnheit haben, sich von der Gruppe zu entfernen. Einer aus der Gruppe hat schon K&#252;chendienst deswegen aufgebrummt bekommen (keine Ahnung, ob der Kapit&#228;n das wirklich einfordern kann, aber es wurde ohne Klagen akzeptiert). Das die Gruppe sich so auseinander zieht, hat mir auch schon Sorgen gemacht.&#160; Eigentlich muss man einen maximalen Abstand von zwanzig Metern zum n&#228;chsten Gewehr haben. Das halten wir eher selten ein. Daher kommt die Predigt eigentlich viel zu sp&#228;t. Joachim setzt extra noch zu denen &#252;ber, die schon dr&#252;ben sind und h&#228;lt die Predigt dort nochmal. Dann f&#228;hrt er im Dingy stehend zur&#252;ck (warum denke ich blo&#223; gerade an Napoleon?).</p>
<p>Da wie bef&#252;rchtet der lange Tag und die kurze Nacht gestern nicht eben gut getan hat, ist meine Erk&#228;ltung schlimmer geworden, wenn auch nicht viel. Also beschlie&#223;e ich, auch die Wanderung am Magdalenenfjord auszulassen. Die Anderen ziehen los. Ich sehe sie an einer abgesteckten Stelle stehen bleiben. Der Magdalenenfjord ist der meistbesuchte Fjord Spitzbergens. Daher auch die H&#252;tte des Sysselmann und die abgez&#228;unten Sehensw&#252;rdigkeiten. Dann verschwindet die Wandergruppe hinter dem Sandh&#252;gel. Sie machen eine Wanderung zum Gletscher und ein paar besonders Wagemutige gehen sogar noch mit Jelle unter der Gletscherwand her. Jan hatte schon vorher gesagt, dass er da nicht hingehen wird, weil er das f&#252;r viel zu gef&#228;hrlich h&#228;lt.</p>
<p>W&#228;hrend dessen beobachten ich ein paar pr&#228;chtige G&#228;nse am Strand. Ist auch viel schonender f&#252;r die Nerven.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuNH63JsI0I/AAAAAAAALe8/M-gwmKb2t_o/s800/DSC_4224.jpg" /></p>
<p>Und schreibe endlich ein paar Postkarten.</p>
<p>Die Wanderung zieht sich. F&#252;r uns auf dem Schiff gebliebene wird das Abendessen vorgezogen. Der Nebel klart auf und ein goldenes Licht legt sich &#252;ber Berge und Gletscher. Das Licht bleibt so bis wir weiterfahren Richtung Krossfjord.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396235638028200929%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/magdalenenfjord/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Fluch der Arktis ist gebrochen.</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/der-fluch-der-arktis-ist-gebrochen/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/der-fluch-der-arktis-ist-gebrochen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 02:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Befreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Bierfässer]]></category>
		<category><![CDATA[Fluch der Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Raudfjord]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/der-fluch-der-arktis-ist-gebrochen/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuNDRRbhWUI/AAAAAAAALdg/7BjwFpHeiss/s800/DSC_4062.jpg" /> <p>Wir schaffen es! Alle zusammen! :-) Und zum Schluß werden auch noch die Bierfässer gerettet, die mit nassen Füssen im Wasser stehen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir warten auf die Flut, aber erst einmal kommt um 21 Uhr das Niedrigwasser. In die Kabine traue ich mich immer noch nicht &#8211; dieses beengende Gef&#252;hl. </p>
<p>Gegen Mitternacht merken wir dann, dass sich das Schiff langsam zur&#252;ck neigt. </p>
<p>Und gegen halb Eins steht das Schiff wieder gerade <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .    <br />Da ruft uns Joachim hinauf, er braucht noch einmal unsere gesammelte Hilfe.     <br />Und &#252;ber den Gletschern gl&#252;hen die Berggipfel kurz auf bis sie wieder im Nebel verschwinden. Ein Strahl der Hoffnung.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396232490583456753%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Wie heute mittag dr&#252;cken wir den Kiel per Kl&#252;verbaum nach unten. Die Dingys mit Dirk und Svenja dr&#252;cken von der Seite.    <br />Dann laufen wir hinten hin und her. Trisch gibt mit einem Topf den Takt an. </p>
<p>Auf einmal ruckt es und da bewegt sich der Kiel. Das Schiff dreht langsam. </p>
<p>Noch einmal alle nach vorne. </p>
<p>Um ziemlich genau zwei Uhr lacht Kathrin &#252;bers ganze Gesicht. Wir sind frei. <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Uups, die Bierf&#228;sser, Hilfe! Die stehen mittlerweile mit den F&#252;&#223;en im Wasser! </p>
<p> <img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuNDRRbhWUI/AAAAAAAALdg/7BjwFpHeiss/s800/DSC_4062.jpg" />
<p>Also schnell hin&#252;ber. Die ruhmreichen Retter drehen mit bester Laune noch eine Ehrenrunde im Dingy ums Schiff. Um halb drei morgens &#8211; bei hellem Tageslicht &#8211; sto&#223;en wir an auf unsere Befreiung. </p>
<p>Dann verschwinden die meisten geschafft in ihrer Koje. </p>
<p><font size="1">Fu&#223;note:      <br />Warum hei&#223;t dieser Eintrag &quot;Der Fluch der Arktis&quot;? Nun, im &quot;Fluch der Karibik&quot; muss es auch so eine Szene geben, wo ein Schiff durch Hin-und-Her-Laufen frei geschaukelt wird. Wird Zeit, das ich mir auch Teil 2 mal zulege.</font></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/der-fluch-der-arktis-ist-gebrochen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aufgesetzt</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/aufgesetzt/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/aufgesetzt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 18:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[aufgesetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Barkentine Antigua]]></category>
		<category><![CDATA[Kenterung]]></category>
		<category><![CDATA[Raudfjord]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Schräglage]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[tauchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/10/aufgesetzt/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuM9FpyTRiI/AAAAAAAALcY/UYCj27_Clx0/s800/DSC_3999.jpg"/><p>Eine Fahrt am Raudfjordgletscher mit einem abrupten Ende.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396223773656004561%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Gegen drei kommen wir am Raudfjordgletscher an und Joachim beginnt, wie am Monacobreen, die Gletscherwand entlang zu fahren. &quot;Falls da eine gr&#246;&#223;ere Welle kommt, lasst die T&#252;r zum Salon blo&#223; zu. Lauft besser aufs Oberdeck, das reicht.&quot; ruft er von oben. Wir fahren im Nebel die Wand entlang. Eine gespenstische Stimmung und Stille. Der Fotoapparat zeigt kaum Kontraste auf dem Bildschirm. Ich h&#246;re noch nicht einmal V&#246;gel. Nur Elfi meint sp&#228;ter, sie h&#228;tte Glocken geh&#246;rt.</p>
<p>Dann h&#246;ren wir auf einmal doch etwas. Fast haben wir den Gletscher abgefahren, da knirscht es laut vernehmlich unter dem Bug. Yolanda erz&#228;hlt sp&#228;ter, sie h&#228;tte Joachim noch kurz fluchen geh&#246;rt &quot;Funktioniert dieser bl&#246;de Tiefenmesser mal wieder nicht&quot;. Und schon sitzen wir fest. Der Motor r&#246;hrt, das Schiff bewegt sich keinen Meter. Sch&#8230; Was nun?</p>
<p>Joachim kommt heraus und nun m&#252;ssen wir Passagiere heran. Wir werden von einer Seite des Schiffs zur anderen geschickt und merken, wie das Schiff sich durch unser gesammeltes Gewicht bewegt. Ziel ist es, das Schiff frei zu schaukeln. Dann m&#252;ssen wir nach vorne und die Gelenkigen setzen sich vorn auf den Kl&#252;verbaum. und ins Netz. Wieder r&#246;hrt der Motor.</p>
<p>Alles hilft nichts. Wir sitzen fest.</p>
<p>Irgendwie m&#252;ssen wir das Schiff dazu kriegen, h&#246;her im Wasser zu liegen. Also werden als n&#228;chstes die Bierf&#228;sser unter den Dielen im Kabinenflur hervorgeholt. 22 St&#252;ck stehen kurz darauf einsam am Strand.   <br />Es reicht nicht.</p>
<p>Als letztes werden wir Passagiere von Bord geschickt.</p>
<p>Die meisten haben trotz Gel&#228;chter ernste Gesichter. Was nimmt man mit? Wie lange wird es dauern? M&#252;ssen wir abgeholt werden? Immerhin liegen andere Schiffe in der N&#228;he. Was zieht man an. Ich nehme meine dickste Hose, ziehe die Regenhose noch &#252;ber, einen extra Pulli. &#220;ber den Flur h&#246;re ich &quot;Also, Kreditkarte und Ausweis sollte man immer dabei haben&quot;. Gute Idee. Und packe beide in die Innentasche meiner Jacke. Die Rettungsdecke lagert dort schon seit Beginn der Reise, als wir sie bekommen haben.</p>
<p>Wir setzen zum Ger&#246;ll unterhalb der Gletscherzunge &#252;ber ,auf dem schon die Bierf&#228;sser stehen. Man muss aufpassen, wo man hin tritt, denn die kleineren Steine fangen an, sich zu bewegen. Zwei Stiefel versinken bis &#252;ber die Kn&#246;chel im Match. Besser nicht bewegen. Ich suche mir einen gro&#223;en Felsbrocken zum hinsetzen.</p>
<p>Jan und Jelle nehmen die meisten mit auf Wanderung, aber ich habe keine Lust &#252;ber Steinbrocken zu klettern und auch viel zu viel an und Kathrin sowieso nicht. Auch Waltraud mit ihren viel zu gro&#223;en zwei rechten Stiefeln und Maren setzen ebenfalls wieder zum Schiff &#252;ber. Barbara war schon zuvor zur&#252;ckgeholt worden.</p>
<p>Das Wetter klart auf.</p>
<p>Wir beobachten atemlos das Geschehen an Bord. Joachim kommt im Taucheranzug aus der Kabine. Trisch h&#228;ngt ihm die Flasche um. Mir graust beim Gedanken an dieses im Sinne des Wortes eiskalte Wasser.    <br />Er steigt hinab, gefolgt von einem Stein und einer orangefarbenen Boje.</p>
<p>Nach f&#252;nf Minuten kommt er wieder hoch, mit k&#228;ltestarrem Gesicht. Das Gesicht fragt Trisch, nein, die Finger, meint er und sie w&#228;rmt sie mit H&#228;nden und Handtuch bis er aus den Sachen raus kann und sich unter der warmen Dusche &#8211; das Wasser funktioniert noch &#8211; w&#228;rmt.</p>
<p>Im Niedrigwasser hat sich die Antigua geneigt, liegt in einem Zwanzig-Grad Winkel glatt auf dem Kiesbett auf. Auf der Strecke die Joachim in den f&#252;nf Minuten geschafft hat, waren keine Sch&#228;den zu erkennen. Ein beruhigendes Gef&#252;hl.</p>
<p>Jetzt hilf nur noch warten auf die Flut.</p>
<p>Wir gehen in den Salon w&#228;hrend das Schiff sich weiter neigt. Kati mein, das w&#228;re wie segeln unter Segeln, nur ruhiger. Dirk meint, so eine Schr&#228;glage h&#228;tte er er noch nicht erlebt. Sabine meint nur entsetzt &quot;Das Schiff liegt schr&#228;g, dann liegt ja auch das Klo schr&#228;g.&quot; .. Immerhin funktioniert es noch.    <br />Nicht nur das Klo ist schr&#228;g, die Kojen auch. In Fall von Kathrin und mir w&#252;rde das bedeuten, an die Wand zu rollen. Aber mich &#252;berkommt eher die Gedanken an eine bedr&#252;ckende Enge. Nein, schlafen will ich jetzt nicht, da unten. Irgendwann fange ich dann an, meine Bilder weiter zu bearbeiten.</p>
<p>Nach drei Stunden werden die Anderen wieder aufs Schiff geholt. Getr&#228;nke gehen jetzt aufs Haus. Die K&#252;che funktioniert auch noch, der Hunger ist keinem vergangen.</p>
<p>Drau&#223;en schwimmt eine Eisscholle vorbei, die aussieht wie Neptun, der sich gerade schr&#228;g lacht.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396228740434223217%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/aufgesetzt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wanderung am Raudfjord</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/wanderung-am-raudfjord/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/wanderung-am-raudfjord/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 11:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Permafrostboden]]></category>
		<category><![CDATA[Raudfjord]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Steinkreise]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>
		<category><![CDATA[Trapperhütte]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/wanderung-am-raudfjord/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuM4pFGt3-I/AAAAAAAALZc/GH7PP0CF6qk/s800/DSC_3903.jpg"/><p>Eine Wanderung am Raudfjord, das Horchen auf die Stille der Tundra und des Meeres und eine einsame Trapperhütte</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die morgendliche Wanderung am Raudfjord soll nicht allzu schwer sein und ich habe das dringende Bed&#252;rfnis nach Frischluft. Also schlie&#223;e ich mich an, Erk&#228;ltung hin oder her.</p>
<p>Gleich am Ufer finden wir Hinweise auf menschliche Bewohner der Gegend, eine Fuchsfalle, die aktiv zu sein scheint. Der Fuchs f&#228;llt hinein, sein Fell bleibt unverletzt. </p>
<p>Die Landschaft ist gepr&#228;gt von Steinkreisen. Nein, nicht a la Stonehenge. Die Steinkreise hier auf Spitzbergen entstehen dadurch, dass kleineres Gestein nach unten rutscht und gr&#246;&#223;ere Felsbrocken nach oben dr&#228;ngen. Das ganze gibt es auch in einer langgezogenen Version namens Soliflux. Das ist typisch f&#252;r den Permafrostboden.   <br />Die Farben der Landschaft sind grau oder leicht graubraun, passend zum Himmel. unvermittelt unterbrochen von gr&#252;nen Moospolstern mit rostroten Flechtenr&#228;ndern. An einer Stelle sind die Steine lila.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396219021999212577%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Wir finden ein Rentiergeweih, das mehr als halb so hoch ist wie Jan. Davon tragen die B&#246;cke zwei auf dem Kopf. Keine leichte Last! Sie nutzen es anscheinend im Winter auch als Schaufel, erz&#228;hlt Jan. Ich nutze die Gelegenheit, meine Mitreisenden zu portr&#228;tieren.</p>
<p>Kurz darauf teilt sich die Gruppe. Die fitteren klettern eine H&#252;gel hinauf w&#228;hrend Holger, B&#228;rbel, Kathrin, Maren, Johannes und ich zur&#252;ckbleiben. Jan bittet uns, einfach einmal still zu sitzen und zu horchen. Ich h&#246;re das leise Rauschen des Windes, irgendwo kreischt eine K&#252;stenseeschwalbe. Ich blicke mich um und sehe die Farben der Steine, dazwischen Flechten und Blumen und Moos. Eine wunderbare Stille.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396219231468113297%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Unterbrochen vom Funkger&#228;t. Wir stehen auf und besuchen die Trapperh&#252;tte hundert Meter weiter. Zwei Bretter dienen als Lager, dar&#252;ber ein breites Regal als Schrank, im Vorraum eine Bank und ein Schreibtisch. Der Boden wirkt marode. Wir tragen uns ins G&#228;stebuch ein.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396219390269522433%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Nach einer langen Dingy-Tour zur&#252;ck zur Antigua bekommen wir schon einmal zu essen. Die anderen folgen eine halbe Stunde sp&#228;ter. Wie lange der ganze Tag werden wird, ahnen wir jetzt noch nicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/wanderung-am-raudfjord/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Der Tag der tausend Photos&#8221; oder &#8220;Nicht der Hornsund&#8221;</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/der-tag-der-tausend-photos-oder-nicht-der-hornsund/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/der-tag-der-tausend-photos-oder-nicht-der-hornsund/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 21:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Wale und Delphine]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbären]]></category>
		<category><![CDATA[Finnwale]]></category>
		<category><![CDATA[Hornsund]]></category>
		<category><![CDATA[Papageitaucher]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Sattelrobben]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Woodfjord]]></category>
		<category><![CDATA[Zwergwale]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/der-tag-der-tausend-photos-oder-nicht-der-hornsund/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuDTuPjmjiI/AAAAAAAALO4/wJg-4CGNUu0/s800/DSC_3495.jpg"/> Waren es wirklich tausend Photos, ich weiß es nicht. Kann schon sein. So viele Walsichtungen! Und zum Abendessen zwei Herden Sattelrobben. Und als Gutenachthupferl ein Eisbär, der aus dem Nebel auftaucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hornsund, das ist ein Fjord am s&#252;dlichen Ende von Spitzbergen, auf der anderen Inselseite, von uns aus gesehen. Er wird immer wieder als einer der sch&#246;nsten Fjorden Svalbards gepriesen. In einer Ecke unseres Schiffes wird immer wieder gedr&#228;ngt: Wir wollen den Hornsund sehen. Ich hatte das ja auch erst &#252;berlegt, mich aber schon l&#228;nger davon verabschiedet, da ich mitbekommen hatte, dass dies bedeuten w&#252;rde, fast nur noch auf See zu sein. Und ich finde das Land hier doch noch faszinierender als die See.</p>
<p>An diesem Morgen kommt der Kapit&#228;n nach dem Fr&#252;hst&#252;ck und bittet uns um eine Entscheidung. &quot;Wer von Euch will alles umbedingt&quot; (Betonung auf umbedingt) &quot;zum Hornsund&quot;. Aus der bewussten Ecke kommt ein &quot;Na, alle&quot;. Joachim meint nur lakonisch: Alle die hier &quot;alle&quot; gesagt haben wollen zum Hornsund. Das w&#228;ren dann 6 von 32 Personen.&quot; Anscheinend wird denjenigen welchen erst jetzt bewusst, dass gar nicht so viele an den Hornsund wollen. Als weiter diskutiert wird, wird Joachim etwas ungehalten: &quot;Der Hornsund, das bedeutet, den Rest der Zeit auf See zu verbringen. Mit geringer Wahrscheinlichkeit, den Sund ohne Nebel zu erleben. Wollt ihr das wirklich?&quot; Dann ist die Diskussion, zumindest bis zum Ende der Reise, beendet.</p>
<p>Wir verlassen den Bockfjord und fahren zum Ausgang des Woodfjords. Genauer wollen wir das. </p>
<p>Tja, dann kommt der erste Zwergwal.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuDSC24nUeI/AAAAAAAALM0/mhPTTtSEgZU/s800/DSC_3286.jpg" />&#160; </p>
<p>An etwa an derselben Stelle wie zuvor. Beobachtet man die M&#246;wen muss es hier sehr fischreich sein. Sie sto&#223;en immer wieder ins Wasser. </p>
<p><img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuDS33aUJTI/AAAAAAAALNQ/ekjEfiE8Ouw/s800/DSC_3853.jpg" /> </p>
<p>Und dann die Zwergwale.</p>
<p>Und ziemlich genau um viertel vor Vier stehe ich ganz hinten hinter den Seilen am Schiffsende und schaue in eine andere Richtung als alle anderen. Da, wieder eine Finne, die sechste heute. Ich schalte auf Serie und lasse laufen und denke &#8211; oh, dass dauert aber lange &#8230; das ist kein Zwergwal. Ich stehe mit offenem Mund und bl&#228;ttere schnell noch mal durch meine Bilder.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395544713167025041%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>1,2,3,4,5 Sekunden. Und die Finne so weit hinten. Und schreie &quot;Finnwal!&quot;. Laufe zu Jelle, der an der Bordseite steht. Er ist sich nicht absolut sicher, meint ich solle runter zu Jan, aber ich starre nur auf die Stelle, wo der Wal verschwunden ist in der Angst etwas zu verpassen. Aber es tut sich nichts mehr. Er ist wohl weg <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  So gehe ich runter und lasse mir von Jan best&#228;tigen, dass ich tats&#228;chlich und als Einzigste den ersten Finnwal dieser Reise gesehen habe <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir stehen und schauen. Immer wieder macht der Kapit&#228;n den Motor an und will weiter und es kommt die n&#228;chste Finne. Und wieder Motor aus. Und nur wenige h&#228;lt es dann noch auf den B&#228;nken im Salon.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395545125881291569%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395545571888861185%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395545958036221649%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Von halb Vier bis Neun Uhr Abends sehen wir immer wieder welche. Das ist das sch&#246;ne an der Reise und der ausgefallenen Hinlopenstra&#223;e: Wir haben Zeit. Jede Menge davon. Und so stehen wir und schauen, trinken Kaffee und schauen weiter und genie&#223;en dieses Schauspiel. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395546482956036625%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395546770621091777%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395547031533079057%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Um f&#252;nf gehe ich rein &#252;berspiele eine Speicherchip und scanne die Ergebnisse als einer meiner Mitreisenden in den Salon gelaufen kommt, laut rufend: &quot;Jan, komm raus!&quot;. Ich hinterher. Und ich sehe den Finnwal in vielleicht drei&#223;ig Metern Entfernung gerade noch abtauchen.</p>
<p>Jetzt wird es richtig spannend. Der Finnwal verschwindet n&#228;mlich nicht &#8211; wie mein pers&#246;nlicher Erstling &#8211; sondert taucht nach ca. 5 Minuten wieder auf. Und erscheint drei Mal und &#246;fter an der Oberfl&#228;che, ehe er mit rundem R&#252;cken wieder abtaucht.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395549350190235249%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Mein Autofokus spinnt immer wieder. Im Nebel kann er die Wale nicht richtig fokussieren, springt hin und her.</p>
<p>Wie hatten bestimmt vier oder f&#252;nf Sichtungen. leider kann man es nur an bestimmten Stellen oder der ganzen Tauchsequenz erkennen, ob Zwerg- oder Finnwal, so bin ich bei den meisten Bildern unsicher. Einmal schwammen vier Wale oben, kreuzten ihren Weg, jeweils zwei und zwei. Wohl zwei Fin- und zwei Zwergwale. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395549997826813857%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Erst um viertel nach Sechs kommen wir zur Ruhe und die Wale auch. Wir steuern den Ankerplatz an.</p>
<p>Um zehn nach Neun dann wieder ein Ruf, aber diesmal &quot;Robben!&quot;. Jelle Adlerauge hat sie &#8216;mal wieder zuerst gesehen. Da m&#246;gen ja noch irgendwelche Walr&#252;cken sein, aber von nun an sind Zwergwale out. Und eine ganze Herde jagender Sattelrobben r&#252;ckt ganz noch oben auf der In-Liste. Sie bilden eine lange Reihe quer durch den Fjord, fast als w&#252;rden sie ein Netz hinter sich herziehen und dann tauchen sie ab. Die Gew&#228;sser sind wirklich sehr fischreich. Da, eine zweite Herde!</p>
<p>Sie bleiben lange unter Wasser. Jan erz&#228;hlt, dass es diese Robben sind, die in Kanada wegen ihres Fells erschlagen werden. Beim dritten Mal auftauchen haben wir die Herde direkt vorm Bug, sehen, wie sie springen, sich unter Wasser &#252;berholen und auf dem R&#252;cken liegend Geschwindigkeit bekommen. Bis sie wieder verschwinden.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395547696043992017%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Und ein P&#228;rchen Papageitaucher im Blickfeld zur&#252;cklassen, die schlie&#223;lich einem Schwarm fischender Eism&#246;wen hinterher fliegen.</p>
<p> <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuDWWT_CMjI/AAAAAAAALUo/mCoHexw1fR8/s800/DSC_3841.jpg" />
<p>Um elf denke ich langsam nach diesem ereignisreichen Tag ans schlafen gehen, als nochmal ein Ruf ert&#246;nt (der Motor ist aus, daran k&#246;nnen wir es nicht mehr merken). Und diesmal hei&#223;t es &quot;Eisb&#228;r&quot;. Alles rennt raus. ich schnappe mir beim Rausrennen noch meine Jacke, gegen die Abendk&#228;lte in der Mitternachtssonne.</p>
<p>Drau&#223;en fragen wir uns erst mal ,wie Jelle dieser Suppe einen Eisb&#228;ren hat sehen k&#246;nnen und scannen das Ufer. Da, eine Bewegung. Ein riesiges Tier, wohl ein M&#228;nnchen. Das Boot n&#228;hert sich am Anker dem Ufer und der Nebel wird durchsichtiger. Der B&#228;r trottet vor sich hin. Jelle bittet um Ruhe, denn das Tier ist in H&#246;rweite. Aber es l&#228;sst sich nicht st&#246;ren. Erst gegen halb Zw&#246;lf verschwindet es aus unserem Blick. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395548278816181169%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Was f&#252;r ein Tag. </p>
<p>Soll es da am Hornsund wirklich noch mehr zu erleben geben? Ich kann es mir kaum vorstellen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/der-tag-der-tausend-photos-oder-nicht-der-hornsund/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Bockfjord</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/der-bockfjord/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/der-bockfjord/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 09:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bockfjord]]></category>
		<category><![CDATA[Braunes Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegelungen]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/der-bockfjord/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SspPz2QTo0I/AAAAAAAALDc/ZTU3Vn10_bk/s800/DSC_3267.jpg"/><p>Bilder von unserem Ankerplatz im Bockfjord</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend ankerten wir im Bockfjord vor einem rostrotbraunen Berg mit Blick auf Spiegelungen im Wasser.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5389207476630595377%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Am n&#228;chsten Morgen regnete es &#8216;mal wieder. Ich habe heute Nacht anscheinend geschnarcht, Kathrin brauchte Oropax. Seit gestern Abend merke ich eine leichte Erk&#228;ltung.</p>
<p>So verzichte ich auf die Wanderung, obwohl sie zweigeteilt wird. Die Anderen sehen rostige &#220;berreste. Und ein offenes Grab.</p>
<p>Aber der Tag beginnt ja erst. Und was f&#252;r ein Tag es werden wird!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/der-bockfjord/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Monacogletscher im Liefdefjord</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/der-monacogletscher-im-liefdefjord/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/der-monacogletscher-im-liefdefjord/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 16:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Bartrobbe]]></category>
		<category><![CDATA[Blaues Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Eisberge]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscherabbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Liefdefjord]]></category>
		<category><![CDATA[Monacobreen]]></category>
		<category><![CDATA[Monacogletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Möwen]]></category>
		<category><![CDATA[Möwenschwarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Tsunami]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/der-monacogletscher-im-liefdefjord/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SspHFoH3SSI/AAAAAAAAK90/AGmx1z5xSdg/s800/DSC_2951.jpg"/><p>Eine Gletscherkante von 5 km Breite mit Vogelschwärmen, die quasi in Nährstoffen und Plankton baden. Ein Eisberg. Und eine kleine Tsunami.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis wir los kommen ist es halb Zw&#246;lf. Aber wir haben heute doppelt Gl&#252;ck: als wir drei Stunden sp&#228;ter am Monacogletscher im Liefdefjord ankommen, liegt kein anders Schiff vor Ort.</p>
<p>Der Gletscher kommt immer n&#228;her und es k&#252;hlt deutlich ab. Als ich vom Umziehen aus dem Schiffsbauch komme ragt eine Eiswand &#252;ber uns auf, die das Schiff schrumpfen l&#228;sst. Man h&#246;rt es knacken.&#160; Der Gletscher ist gro&#223;enteils wei&#223; bis (in den L&#246;chern) tief blau. Aber an den R&#228;ndern ist er von schmutzig braunen Striemen durchzogen.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5389197542385010257%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>V&#246;gel kreischen. Ein Schwarm Eismöwen fliegt vor einer H&#246;hle immer wieder auf und ab. Habe ich da &#8220;ein Schwarm gesagt&#8221;, dass sind hunderte oder tausende von Vögeln. Wie ein Band ziehen sie sich weit in den Fjord hinein. Jelle erz&#228;hlt, die Fische bekommen in Gletschern&#228;he einen Osmoseschock und sind daher f&#252;r die Eism&#246;wen leicht zu fangen: sozusagen Buffet. Bei Rolf liest es sich etwas anders: Unterirdische Schmelzwasserstr&#246;me bringen N&#228;hrstoffe und Plankton an die Oberfl&#228;che.    <br />Ich bin fasziniert. Mit so etwas habe ich nicht gerechnet. One of those moments in time. Zumindest f&#252;r mich. Solch ein riesiger Schwarm. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5389197930599719201%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Das Schiff zieht an den M&#246;wen vorbei und gleitet weiter. Hinter der n&#228;chsten Ecke wartet ein noch viel gr&#246;&#223;erer Schwarm auf uns .&#160; <br />Ich bin hin und weg und habe fast Tr&#228;nen in den Augen. So etwas sch&#246;nes.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5389198294171642913%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Wir verabschieden uns vom Fjord mit einer Runde um den bisher einzigen gro&#223;en Eisberg den wir auf dieser Reise gesehen haben. In Dunkelhimmelhellbau. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5389198952389160913%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Und mit einem Blick in die gro&#223;en freundlichen Augen einer Bartrobbe, die da mitten auf einer Eisscholle liegt, eingerollt in ihren Pelz wie eine Wurst. </p>
<p> <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SspICSsgXyI/AAAAAAAALAA/IDUEtQ6GwGM/s800/DSC_3196.jpg" />
<p>Hinter uns, wir sind schon ein gutes St&#252;ck weg, bricht ein gro&#223;es St&#252;ck vom Gletscher ab.</p>
<p> <img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SspLvMgWb1I/AAAAAAAALBw/gP12bHACyu8/s800/DSC_3123.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/der-monacogletscher-im-liefdefjord/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dramatische Begegnung</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/dramatische-begegnung/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/dramatische-begegnung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 09:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Bär]]></category>
		<category><![CDATA[Bärin]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbären]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Jungtier]]></category>
		<category><![CDATA[Muttertier]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[spannend]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Urin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/dramatische-begegnung/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Ssj57ofuL7I/AAAAAAAAK3M/oH6iuLZtVqY/s800/DSC_2760.jpg"/>.<p>Eine Bärin ruht mit ihrem einjährigen Jungtier an der Küste. Da kommt ein Bär hinzu. Was passiert jetzt?</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollten wir ja w&#228;hrend des Fr&#252;hst&#252;cks weg um fr&#252;h vor anderen Schiffen im Liefdefjord zu sein. </p>
<p>Eigentlich.</p>
<p>Erst wehrt sich der Anker heftig und dann, kaum dass wir losfahren, ruft Jelle &quot;Eisb&#228;r!&quot;. </p>
<p>Und tats&#228;chlich, dort ruht eine B&#228;rin mit ihrem vielleicht ein Jahr alten Jungen. Zu niedlich! Das Kleine liegt mit der Schnauze auf Mamas R&#252;cken, klammert sich an ihrer Hinterbeine. Schlie&#223;lich legen sich beide nebeneinander hin und dösen. Nur Mama hebt schon &#8216;mal den Kopf.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5388830703851871137%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Da ruft Jelle schon wieder &quot;B&#228;r!&quot;. </p>
<p>Vielleicht 500 Meter rechts tappert ein einzelner B&#228;r &#252;ber den Strand. Wir fragen uns, was jetzt passiert. Denn B&#228;renm&#228;nner &#8211; und wir vermuten, dies ist einer &#8211; sind ber&#252;chtigt daf&#252;r, B&#228;rennachwuchs zu t&#246;ten um die Mutter wieder paarungsbereit zu machen. </p>
<p>Aber erst einmal merken beide Parteien noch nichts voneinander. Das M&#228;nnchen l&#228;uft weiter den Strand entlang, steigt den H&#252;gel hinauf und verschwindet. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5388831395175027425%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Die B&#228;rin streckt sich und macht es sich mit ihrem Nachwuchs gem&#252;tlich.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5388831543839756993%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Jannes besteigt den h&#246;chsten Mast und schaut dem M&#228;nnchen hinterher: der B&#228;r schl&#228;gt einen Bogen.    <br />Nach einer Viertelstunde taucht er tats&#228;chlich wieder auf, diesmal oberhalb von Mutter und Kind. Die beiden erwachsene Tiere sehen sich, blicken sich an, aber die Mutter bleibt mit ihrem Kleinen liegen . Vielleicht ist es ein altes Junges von ihr? Oder der Papa vom Kleinen? Wohl nichts Bedrohliches.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5388831728764244097%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Da h&#246;ren wir von oben, dass der B&#228;r erneut einen gro&#223;en Bogen schl&#228;gt. Er taucht an der Landspitze wieder auf und geht geht direkt auf die Kleinfamilie zu. Auf einmal, f&#252;r mich unvermittelt, springt die Mutter auf, stupst ihr Kind an und beide rennen los, weg vom M&#228;nnchen den H&#252;gel hinauf. Die beiden stoppen kurz und schauen und rennen, schlie&#223;lich trotten weiter bis sie hinter der Kuppe verschwinden.    <br />Unter welchem Stress die B&#228;rin steht, merke ich erst daheim, als ich die Photos genauer durchsehe. Die B&#228;rin hat sich echt &quot;in die Hose gemacht&quot;. Der Urinstrahl ist deutlich zu sehen. Oder ist das eine allzu menschliche Interpretation tierischen Verhaltens?</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5388831871960164849%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Das M&#228;nnchen ignoriert die Beiden von da an souver&#228;n, klettert den Steilhang hinunter, schaut ins Wasser, klettert wieder hinauf und dann ist es weg.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5388832182046082033%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>F&#252;nf B&#228;ren waren das bisher (andere kommen auf sechs, das kommt darauf an, wie man die Hinlopenstra&#223;e interpretiert). Und dann noch eine solch spannende Begegnung. Wir haben <em>echt</em> Gl&#252;ck!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/dramatische-begegnung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Rentierebene</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/die-rentierebene/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/08/die-rentierebene/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 21:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbären]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresstrandläufer]]></category>
		<category><![CDATA[Noorderlicht]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Rentierebene]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Sterntaucher]]></category>
		<category><![CDATA[Thorshühnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Trapperhütte]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Wale]]></category>
		<category><![CDATA[Woodfjord]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/die-rentierebene/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sr9P9iGZO8I/AAAAAAAAKnQ/o2z2Yg91sYM/s800/Gabi_Huckelmann_20090801-212454-01_DSC_2246.jpg"/>
<p>Vögel und lange Schatten in der Rentierebene. Und ein Bär an Land.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wachen am selben Ankerplatz auf, wie am Tag zuvor. Und t&#228;glich gr&#252;&#223;t das Murmeltier &#8230; eh, der Sorgfjord.</p>
<p>Joachim gibt am Ende des Fr&#252;hst&#252;cks bekannt, wie es weitergeht: unser Fernziel ist nun der Liefdefjord.    <br />Wir werden heute den Tag &#252;ber fahren, dann geht es hinein in den Woodfjord und wir werden in der Rentierebene abends wandern.</p>
<p>Wir sehen die Noorderlicht an uns vorbei segeln Richtung Hinlopenstra&#223;e. Ja, segeln, sie haben tats&#228;chlich ein Segel aufgezogen, die Gl&#252;cklichen!</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386107528516549553%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Zu Mittag gibt es Erbsensuppe. Zum Kaffee Marmorkuchen.</p>
<p>Gegen f&#252;nf bin ich auf dem Vorderdeck, als Jan rauskommt und einen Wal zeigt. M&#246;wen kreisen in der Ferne und schon mit blo&#223;em Auge sieht man Wasser spritzen. Wo der Wal gerade ist, kann man gut an den kreisenden und dann wieder zusto&#223;enden M&#246;wen erkennen. Ich schalte auf Serie, auch wenn&#8217;s nur gro&#223;e Flosse in kleinem Meer werden wird.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386108278005504001%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Da dreht Norbert sich um und DIREKT 10 METER vom Boot ist auch eine Finne. Der Wal umkreist das Schiff und taucht immer wieder an einer anderen Seite der Antigua auf. Zu schnell f&#252;r meine Reaktionsf&#228;higkeit, aber Ursula hat&#8217;s geschafft!    <br />Kaum wird der Motor angeworfen, zeigt sich die n&#228;chste Flosse. Bestimmt noch eine halbe Stunden schauen wir, dann geht es weiter hinein in den Fjord</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386108505437901601%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Gegen acht Uhr Abends kommen wir an unserem heutigen Ankerplatz an &#8211; der Rentierebene. Sie hei&#223;t so, weil es dort &#8230; viele Rentiere (?!) geben soll. </p>
<p>Eigentlich sollte es ja erst Essen geben. Aber der geplante Fisch ist verdorben, Trisch schickt uns erst einmal wandern, mit einem Apfel als Wegzehrung.</p>
<p>Am Ufer angekommen versammelt Jan uns um sich herum und bittet eindringlich, dass wir beisammen bleiben. Denn in dieser Gegend wurde eine B&#228;rin mit zwei Jungen gesehen.    <br />Um unsere Zusammenbleib-Disziplin steht es nicht so gut. Mal wieder zieht sich die Menge auseinander. Ich halte mich ans n&#228;chstliegende Gewehr. Eigentlich m&#252;sste Jan mal ein bisschen durchgreifen.</p>
<p>Am Strand steht eine noch aktive Trapperh&#252;tte, die derzeit aber nicht bewohnt ist. Ein enger d&#252;nnwandiger Verschlag mit einem kleinen Vorraum, die Fenster sind mit einer Schiene aus Brettern verschlossen. Wie muss es wohl sein, zwischen Treibeis und meterhohen Schneew&#228;nden in der Polarnacht. Also, f&#252;r meinen Geschmack steht die H&#252;tte viel zu nah am am Wasser.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386110676201185681%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Es gibt immer wieder gro&#223;e Fl&#228;che mit Svalbardmohn. Sind das Rentierknochen, die da liegen? Auf dem Boden, &quot;im Wald&quot; wachsen Pilze. Da, eine gro&#223;er Abdruck einer B&#228;rentatze in der feuchten Erde. Und &quot;H&#228;ufchen&quot;. Wir werfen lange Schatten. Der erste Sonnenuntergang kann eigentlich nicht mehr fern sein.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386111453998945489%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Jan und Jelle sind Ornithologen. Sie erkennen mit Adleraugen schon in winzigen Flecken am Himmel diese oder jene Vogelart.<br />An einem kleinen Teich entdecken sie Thorsh&#252;hnchen, braun gewellte V&#246;gel, kleiner als Enten. Gleich ein P&#228;rchen, das Weibchen ein bischen heller. Jan schleicht sind an, Elfi und Bernhard hinterher.    <br />Bei den Thorsh&#252;hnchen l&#228;uft auch ein Meerestrandl&#228;ufer (ja, so einer wie man ihn auch an der Nordsee sehen kann). Anscheinend nisten diese V&#246;gel auch hier, irgendwo in der Tundra: ich sehe immer wieder welche weglaufen oder auffliegen.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386110629099745409%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Wir kommen &#252;ber eine Kuppe und Jelle sieht &#8211; einen B&#228;ren. Oh Oh, so an Land. Aber er ist bestimmt einen Kilometer oder mehr entfernt, liegt hinter einem Treibholzstamm und l&#228;sst sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Wir schauen ihm bestimmt eine viertel Stunde beim Schlafen zu. Irgendwann schaut er kurz auf und steht. Und legt sich wieder hin.</p>
<p> <img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sr-rgPcL8vI/AAAAAAAAKyg/ytBTyMWngHY/s800/Gabi_Huckelmann_20090801-220751-01_DSC_2308.jpg" />
<p>Es geht weiter durch sumpfige Tundra und wir rechnen schon fast damit, dass es zum Schiff (und zum Abendessen) geht, aber Jan will noch einen T&#252;mpel besuchen, bei dem er das letzte Mal Sterntaucher gesehen hat. Und tats&#228;chlich sitzt ein Exemplar im Nest im Schilfgras. Die mit einem Teleobjektiv &#8211; ich auch <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8211; d&#252;rfen mit vor laufen. Immer wieder zwei Schritt weiter: um den Vogel nicht zu sehr zu beunruhigen m&#252;ssen wir eng zusammenbleiben, wirken wie eine einzige Masse. Dann wieder gespannte Stille und die Kameras fangen diesen farbenfrohen Vogel inmitten einer ebenso farbenfrohen gewaltigen Landschaft ein.    <br />Am Abend frage ich Jan, wie er merkt, dass wir zu nah sind. Der Vogel bewegte nicht nur den Kopf sondern auch den K&#246;rper.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386110418677618337%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Einigen gehen die ganzen V&#246;gel ganz sch&#246;n auf die Nerven. Aber eigentlich sind es ja die h&#228;ufigsten Tiere in diesen Breiten und ich pers&#246;nlich finde sie interessant.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/08/die-rentierebene/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Befreit vom Eise &#8230;</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/befreit-vom-eise/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/befreit-vom-eise/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 21:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Befreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Eisschollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Hinlopenstrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Packeis]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/07/befreit-vom-eise/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sr-eFVRkk7I/AAAAAAAAKss/m_dkDumJ46o/s800/Gabi_Huckelmann_20090731-184822-01_DSC_1897.jpg"/> Wie wir doch noch einen Weg aus dem Eis finden. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So geht es zur&#252;ck in eine gro&#223;e eisfreie Zone. Wir werden warten m&#252;ssen. Der Kapitän meint dass &#8211; so schnell wie sich die Eismassen bewegen &#8211; wir es wohl selber schaffen, hat aber vorsichtshalber schon mit einem Eisbrecher in der N&#228;he gesprochen.</p>
<p>Also essen wir erst einmal zu Abend. Bis es drau&#223;en wieder knirscht.</p>
<p> Joachim steht im oberen Kr&#228;hennest und gibt immer wieder R&#252;ckmeldung an Steuerfrau Svenja.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386197421769667457%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Auf einmal schieben wir eine riesige Scholle vor uns her. Links erscheint eine Robbe und schaut verwundert zu. </p>
<p> <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sr3NNHiaryI/AAAAAAAAKf4/yFeEhiz6clg/s800/Gabi_Huckelmann_20090731-172716-01_DSC_1849.jpg" />
<p>Wir fahren zwischen den Schollen durch. Einige reiben noch einmal ihre Kanten am Schiffsrumpf und schleifen sich glatt und braun. Dann haben wir es geschafft und der Kapit&#228;n bekommt Applaus als er sich vom Kr&#228;hennest abseilt.</p>
<p>Wehm&#252;tig schaue ich auf das langsam am Horizont verschwindende Eis, das vom ersten Sonnenstrahl seit Tagen beleuchtet wird. Keine Umrundung <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  .    <br />Ich habe die Hoffnung, dass wir vielleicht noch andersherum bis hinunter in den Hornsund kommen. Mal schauen, was sich unsere Guides und der Kapit&#228;n als Alternative ausdenkend.     <br />Ob des sch&#246;nen Tages ist die Stimmung aber nicht allzu sehr gedr&#252;ckt.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386197778449014481%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Heute gibt es keine Ankerwache. Die R&#252;ckfahrt zu unserem letzten Ankerplatz am Sorgfjord dauert bis tief in die Nacht als die meisten so wie ich schon tief und fest schlafen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/befreit-vom-eise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hinlopenstraße</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/hinlopenstrae/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/hinlopenstrae/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 15:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Wale und Delphine]]></category>
		<category><![CDATA[Barkentine Antigua]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbären]]></category>
		<category><![CDATA[Eisschollen]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Hinlopenstrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Robben]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Wale]]></category>
		<category><![CDATA[Zwergwale]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/07/hinlopenstrae/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sr3NLyBIa4I/AAAAAAAAKfs/Hdxmu2bbUYQ/s800/Gabi_Huckelmann_20090731-170803-01_DSC_1825.jpg"/> Wir fahren ins Packeis der Hinlopenstrasse. Rings um uns herum bis zum Horizont Eisschollen. Und warten auf den König der Arktis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor drei stehe ich mit Johannes drau&#223;en unterm Dach und wir reden &#252;ber Wale. Er hat selbst noch nie welche gesehen. Ich erz&#228;hle von meinem Traum, dass <a href="http://www.kaiyouhaku.com/en/index.html" target="_blank">Aquarium in Okinawa</a> zu besuchen &#8211; mein einziger Grund, nach Japan zu fahren (ich wei&#223;, ich sollte gegen meine Vorurteile &#8216;mal etwas tun. Tipps dazu gerne im Kommentar). Im Aquarium haben sie Walhaie. Das muss man sich mal vorstellen!     <br />In genau diesem Moment sehe ich einen runden R&#252;cken und eine Finne, vielleicht dreihundert Meter entfernt. Der erste Wal der Reise. Ein Zwergwal (meint Jan sp&#228;ter). Karin und Stefan erz&#228;hlen, sie haben den Wal auch gesehen.&#160; <br />Im Laufe der n&#228;chsten halben Stunde sehe ich noch drei mal Walr&#252;cken in der Ferne. Jelle auch. Die meisten Anderen gehen schnell wieder hinein. Ich brauche diesmal ein bisschen l&#228;nger, bis es mich wieder in die W&#228;rme des Salons zieht.</p>
<p>Gegen halb Vier h&#246;rt man es drau&#223;en knirschen. Das Schiff durchf&#228;hrt mit halber Kraft ein Treibeisfeld. Zeit sich warm anzuziehen, die M&#252;tze aufzusetzen und aufs Eis zu freuen.</p>
<p>Mir wird in diesen Stunden klar: dass ist der Grund warum ich in diese kalten Gegenden fahre &#8211; das Eis. Auch wenn &#8211; nicht wie in der Antarktis &#8211; die Sonne scheint. Es ist neblig. Das Packeis h&#228;uft sich auf. Das Wasser ist spiegelglatt. W&#228;ren wir nicht alle so aufgeregt, man k&#246;nnte die Stille mit H&#228;nden greifen &#8211; wenn das Eis nicht gerade kracht. Rundherum, links bis zum Gletscher, rechts bis zum Horizont Eis, nur durchbrochen von schmalen Kan&#228;len. Dar&#252;ber ziehen V&#246;gel: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dickschnabellumme" target="_blank">Dickschnabellummen</a>, um diesen langen Namen m&#252;ssen wir irgendwie unsere Zungen herum bekommen (der englische Begriff Alk ist so viel k&#252;rzer). Irgendwo hinter dem Nebel gibt es hier einen Vogelfelsen, den sie anfliegen, mit kleinen Fischen im Schnabel. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386191419369857105%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Jan und Jelle pressen die Ferngl&#228;ser vor die Augen auf der Suche nach dem worauf wir alle warten &#8211; den K&#246;nig der Arktis, nach Eisb&#228;ren. Und wir haben Gl&#252;ck. Schon nach zehn Minuten kommt Jan vom Vorderdeck und ruft &quot;B&#228;ren&quot;.    <br />Bis ich den kleinen Fleck in den Eismassen finde, vergehen bestimmt weitere zehn Minuten. Svenja man&#246;vriert hin und her. Kaum Zeit ein St&#252;ck Apfelkuchen mit Sahne zu verdr&#252;cken.     <br />Der B&#228;r ist immer noch weit weg, aber jetzt mit blo&#223;em Auge zu erkennen. Er liegt auf dem Eis. Dann steht er auf und f&#228;ngt an zu wandern. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5385686292757873633%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Die Robbe, die alleine an einem Eisloch sitzt, sieht ihn schon von weitem und verschwindet. So richtig Hunger scheint er nicht zu haben. Und meine blutr&#252;nstigen Mitfahrer <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  m&#252;ssen auf ein abgezogenes Robbenfell oder den Blutfleck auf der Scholle verzichten. </p>
<p>Kurz darauf ist die Scholle vor uns daf&#252;r rostig rot. Uns war schon l&#228;nger klar, dass wir die Hinlopenstra&#223;e nicht schaffen w&#252;rden: zuviel Eis vor uns. Aber w&#228;hrend wir dem B&#228;ren zuschauten, hat sich auch von hinten dichteres Eis an geschlichen, breit und zu dicht f&#252;r unser nicht eisfestes Schiff. Die Antigua st&#246;&#223;t und versucht ihr Bestes, aber sie schafft es nicht. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/hinlopenstrae/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wanderung im Eolusneset</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/wanderung-im-eolusneset/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/wanderung-im-eolusneset/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 10:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[arktische Kältewüste]]></category>
		<category><![CDATA[Eolusneset]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Tundra]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/07/wanderung-im-eolusneset/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Srxkh89hJKI/AAAAAAAAKbk/5lPDz_KGDwg/s800/Gabi_Huckelmann_20090731-110303-01_DSC_1552.jpg"/>Eine Wanderung durch eine arktische Kältewüste.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tag ist ein besonderer Tag, denn wir wollen schauen, wie weit wir in die Hinlopenstra&#223;e hineinkommen.</p>
<p>Aber zuerst d&#252;rfen wir uns noch ein bisschen bewegen. Unterhalb des Steinhaufens, den wir schon w&#228;hrend der Ankerwache gesehen hatten, fahren uns die Dingys an Land. Wir steigen hinauf und gehen dann quer &#252;ber die Tundra. Eigentlich ist &#8220;Tundra&#8221; für Eolusneset der falsche Begriff, denn wir befinden uns inmitten einer &#8220;arktischen K&#228;ltew&#252;ste&#8221; . Wenn man genau hinsieht gibt es auch hier noch Bl&#252;ten, klein und rosa und sehr vereinzelt. Gelegentlich richtige Mooskissen. Immer wieder Wasserpf&#252;tzen und schmale&#160; Rinnsale. Klares Wasser, das oft wie eine Linse &#252;ber den Pflanzen liegt. </p>
<p>In einem gro&#223;en Bogen geht es zur&#252;ck zum Strand. Die Brandung ist zu Eis und Schnee gefroren, aber mir f&#228;llt eher die durchsichtige Eisschicht auf, die &#252;ber den Kieseln liegt. Sabine st&#246;hnt, dass es alle so eilig haben. Sie liebt es, die kleinsten Flechten und Moose zu fotografieren.    <br />Ich finde die Wanderung sehr angenehm.&#160; Man konnte weit ausschreiten, mu&#223;te nur ein bisschen auf die F&#252;&#223;e achten. Der Blick ist weit, der Nieselregen bald vergessen, die Gruppe zieht sich nicht zu weit auseinander. Ich h&#228;tte gut noch weiterlaufen k&#246;nnen.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5385289501359710881%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Ach ja, der Ort wo wir wandern waren, hei&#223;t Eolusneset, weil er benannt nach dem Schiff Eolus aus einer schwedischen Spitzbergen-Expedition von 1861. <a href="http://www.wasistwas.de/geschichte/alle-artikel/artikel/link//ff87faef7d/article/adolf-erik-nordenskioeld-und-die-nordostpassage.html?tx_ttnews[backPid]=48" target="_blank">Adolf Erik Nordenski&#246;ld</a>, einer der Expeditionsteilnehmer bezwang sp&#228;ter als erster Mensch die Nordwestpassage</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/wanderung-im-eolusneset/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ankerwache</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/ankerwache/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/ankerwache/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 07:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Ankerwache]]></category>
		<category><![CDATA[Barkentine Antigua]]></category>
		<category><![CDATA[Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/07/ankerwache/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SrZtnO2zvqI/AAAAAAAAKY4/q19j4hwqcpo/s800/DSC_1479.jpg"/><p>Bei der Ankerwache achtet man darauf, daß das Schiff nicht zuweit vom Ankerpunkt wegdriftet und sich nichts Grosses unerwartetes dem Schiff nähert. Ansonsten eine ruhige Zeit in der Nacht oder am frühen Morgen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mich gestern Abend f&#252;r die Ankerwache gemeldet und Kathrin mitgezogen. Daher klingelt der Wecker heute schon um zwanzig vor Vier. Wir werfen uns in unsere Jacken und sind schon fast fertig als Barbara, die Mutter von Lars, zum Wecken kommt.</p>
<p>Lars erkl&#228;rt die GPS-Karte auf dem Br&#252;cken-Laptop. Bisher war noch nicht viel los. Nur sehr sch&#246;nes Licht zwischen Eins und Drei.    <br />Ich setze mich mit Blick aufs GPS und wir beobachten, wie das Schiff im Halbkreis Zickzack im Sorgfjord f&#228;hrt. Wir sollen zum Beispiel darauf achten, ob es größere Kursabweichungen gibt. In der vorletzten Nacht hatte sich das Schiff beispielsweise einmal vom Anker losgerissen. Bevor das die Drei auf der Ankerwache bemerkten, war der Kapitän aber schon oben. Joachim schläft nämlich direkt neben der Ankerkette und bekommt daher größere Bewegungen gleich zu hören.<br/> Die Gefahr, daß sich ein Gletscher kalbt oder ein Eisberg dem Schiff zu nahe kommt besteht hier im Sorgfjord nicht so sehr. So können wir einfach die Ruhe genießen.</p>
<p>Kathrin und ich unterhalten uns &#252;ber Fotokurse und &#252;ber ihre Suche nach einer Psychologie-Praxis, in der sie sich einkaufen kann, und wir nutzen beide die Gelegenheit, in Ruhe die Br&#252;cke zu fotografieren. </p>
<p>Drau&#223;en kreist ein M&#246;wenschwarm um einen aufgeh&#228;uften Steinhaufen auf der Spitze eines H&#252;gels, der den Fjord &#252;berblickt.</p>
<p><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5383610897203455841%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Um kurz vor Sieben gehe ich Lilian, Lore und Juan wecken und sie kommen zur Abl&#246;sung. Und lege mich bis halb Neun nochmal hin.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/ankerwache/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Über den achtzigsten Breitengrad bis Moffen</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/ber-den-achtzigsten-breitengrad-bis-moffen/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/ber-den-achtzigsten-breitengrad-bis-moffen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 21:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Moffen]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Walrösser]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/07/ber-den-achtzigsten-breitengrad-bis-moffen/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SrZiJrMI4oI/AAAAAAAAKW0/y6MXPl8hB84/s800/DSC_1473.jpg"/>Es regnet den ganzen Tag. Wir bleiben im Salon. Da ruft uns Neptun zur Polartaufe. Und dann sehen wir auf Moffen noch einmal Walrosse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drau&#223;en regnet es. </p>
<p><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5383598375957315409%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Jan hat den Ausflug heute morgen als &quot;sehr schwer&quot; eingestuft und ich hatte ihm gestern Abend versucht, zu erkl&#228;ren, was trittsicher hei&#223;t &#8211; wieviel Vertrauen man also in seine Beine haben muss. Da meinte Jan, dass man sehr trittsicher sein muss. Der Kapit&#228;n pr&#228;zisiert dass heute morgen noch mal. Zum Walf&#228;ngerausguck auf Ytrenordoya hei&#223;t es klettern mit H&#228;nden und F&#252;&#223;en. Ok, das muss nicht sein. Auch die K&#252;ste &#8211; auf die sich wegen Regen beschr&#228;nkt wird &#8211; ist extrem felsig. Nur gro&#223;e Brocken. Also bleibe ich an Bord. <br/>Nur neun von uns setzen &#252;ber. Die Strecke &#8211; so erz&#228;hlen sie &#8211; war aber nur auf den ersten Metern felsig. Die Tundra dahinter muss extrem matschig gewesen sein.</p>
<p>Beim Fr&#252;hst&#252;ck sitzt Ute neben mir. Sie ist die Frau von Achim, dem Geod&#228;ten, der schon in Gr&#246;nland Gletscher vermessen hat. Zu Zeiten, wo man noch nicht auf die Hilfsmittel von heute zur&#252;ckgreifen konnte &#8211; Satelliten zum Beispiel. Ute war w&#228;hrend ihrer Ehe daher oft alleine , hat die Kinder gro&#223; gezogen und als medizinisch technische Assistentin gearbeitet. Sie erz&#228;hlt von Tierversuchen &#8211; &#252;ber die sich damals noch niemand Gedanken gemacht hat &#8211; und von Spazierg&#228;nge in der Fu&#223;g&#228;ngerzone, bei denen ironisch die Hunde an der Leine f&#252;rs Labor taxiert wurden. Gl&#252;cklicherweise haben sich die Zeiten ge&#228;ndert.</p>
<p>Eigentlich regnet es den ganzen Tag. Und wir fahren auch den ganzen Tag. Drinnen wird gespielt und gelesen und sich unterhalten und es werden Bilder bearbeitet. Und geschlafen.</p>
<p>Da ruft der Kapit&#228;n alle zusammen. Auch die, die gerade im Bett liegen, werden herausgeklopft und m&#252;ssen nach oben kommen. Und wir fragen uns was denn&#160; nun los ist. Was los ist: Wir &#252;berfahren den achtzigsten Breitengrad und sind nun wirklich in der Arktis. Joachim meint, dass m&#252;sse man eigentlich begehen in dem man nackt im Meer badet. Und Gustel will tats&#228;chlich. So dr&#228;ngt sich eine Traube um die Reling und tats&#228;chlich &#8211; er zieht sich aus und geht im vier Grad kalten Wasser eine Runde schwimmen.</p>
<p>Dann erscheint Neptun, gerade angereist von der letzten &#196;quatortaufe, noch mit Sonnenbrille und &#8211; seltsam &#8211; den Locken von Dirk. Er sch&#252;ttet jeder und jedem von uns eine Sch&#246;pfkelle Wasser &#252;ber die Haare. Zum Schlu&#223; ist der Kapit&#228;n dran. Er bevorzugt die Ganzk&#246;rpertaufe mit Untertauchen und steigt ins kalte Meer. Jannes springt sogar aus den Wanten hinab ins Meer. Ihm klappern danach ganz sch&#246;n die Z&#228;hne.</p>
<p>Kurz drauf erreichen wir Moffen. In den Katalogen steht die Insel immer als Symbol f&#252;r den 80ten Breitengrad. Die Insel zu betreten ist leider nicht gestattet, das d&#252;rfen nur Walr&#246;sser. Sie haben dort eine recht gro&#223;e Walrosskolonie, erheblich gro&#223;er als die, die wir auf Poole Pynthen gesehen haben. Das Schiff kommt im Nebel bis auf sch&#228;tzungsweise 200 Meter heran. Die Tiere sind auch wacher, heben die K&#246;pfe &#252;ber die Leiber der andern oder nehmen ein Bad.</p>
<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SrZiJrMI4oI/AAAAAAAAKW0/y6MXPl8hB84/s800/DSC_1473.jpg" /> </p>
<p>Wir fahren weiter. Irgendwann nachts, gegen eins, erreichen wird die Hinlopenstra&#223;e und ankern in einem Fjord auf der Westseite. Die urspr&#252;nglich beabsichtigte Ostseite ist voller Eis und im Nebel versteckt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/ber-den-achtzigsten-breitengrad-bis-moffen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Smeerenburg</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/smeerenburg/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/smeerenburg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 21:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Amsterdamoya]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Gräber]]></category>
		<category><![CDATA[Grönlandwale]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Permafrost]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Smeerenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Tranöfen]]></category>
		<category><![CDATA[Walfänger]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/07/smeerenburg/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sqa4R4Y_hmI/AAAAAAAAKN0/lnqgHZO5VDI/s800/DSC_1303.jpg"/>Auf Amsterdamoya finden sich die Überreste der Tranöfen von Smeerenburg. Als es hier noch Grönlandwale gab, wurden sie gleich vor Ort zu Lampenfett eingekocht. Es ist nicht mehr viel davon zu sehen. Von den Walen leider auch nicht - ausgerottet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen halb Sechs erreichen wir Amsterdamoya und der n&#228;chste Landgang steht an. Jan klassifiziert die Tour als schwer &#8211; was immer das hei&#223;t. Es geht f&#252;nf Meter &#252;ber rund geschliffene Kiesel bis ans obere Ufer. Der Grund ist dort oben gemischt felsig, Steinplatten und Stein, dazwischen immer wieder Moos und feuchter Boden. Ich muss auf meine F&#252;&#223;e schauen, aber eigentlich komme ich ganz gut vorw&#228;rts.</p>
<p>Nach zehn Minuten sind wir an unserem ersten Halt angekommen: Smeerenburg war eine holl&#228;ndische Walfangstation. Hier wurden die Wale &#8211; wohl Gr&#246;nlandwale &#8211; an Land gezogen, zerkleinert und zu Lampenfett verarbeitet. Die Geschichte die von tausenden Bewohnern erz&#228;hlen mag ich nicht glauben. Alles was man noch sieht sind die Ringe von drei Tran&#246;fen und an einer Stelle Backsteine, die aus dem Boden ragen.&#160; Auf jeden Fall war der Boom schnell vorbei. Das Meer, dass von Walen nur so gewimmelt haben muss, war leer und die Walf&#228;nger mu&#223;ten wieder abziehen. Basken, Holl&#228;nder, Deutsche, ganz Europa hatte gemeinschaftlich f&#252;r die Ausrottung gesorgt. Gr&#246;nlandwale gelten heute um Spitzbergen als ausgestorben &#8211; auch wenn Rolf auf seiner Tour dieses Jahr <a href="http://www.spitzbergen.de/HTML-Dateien/D_Spitzbergen-Nachrichten_09.htm" target="_blank">einen gesehen hat.</a></p>
<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sqa4R4Y_hmI/AAAAAAAAKN0/lnqgHZO5VDI/s800/DSC_1303.jpg" /></p>
<p>Der weitere Weg soll anstrengender werden. Jan fragt, wer abgeholt werden m&#246;chte und Kathrin nimmt das Angebot an. Sie wird von Jan am Arm &#252;ber die Kiesel gef&#252;hrt und ins Boot bugsiert. Manchmal ist er ein bisschen zu zuvorkommend.&#160; Ich selbst beschlie&#223;e, es zu probieren und bereue es nicht. Die Strecke ist bis auf wenige Meter einfacher als der Anfang bis Smeerenburg, gro&#223;enteils mehr Moos als Steine. Einmal m&#252;ssen wir einen kleinen Bach queren.</p>
<p>Unser n&#228;chstes Ziel ist das Grab der sieben Holl&#228;nder, die vor vielen Jahren aufgrund zu wenig Proviant bei ihrer zweiten &#220;berwinterung hier verhungert sind. 1979 &#8211; so Kathrins Buch &#8211; lagen hier noch die Knochen offen. Jetzt ist dort ein hoher Steinh&#252;gel inmitten der Einsamkeit der Tundra, mit Blick aufs Meer. Steintafeln erz&#228;hlen vom Respekt, den die holl&#228;ndische K&#246;nigin dem M&#228;nnern erwiesen hat.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sqa4Xb7j8eI/AAAAAAAAKN4/H7TP69WnSpA/s800/DSC_1336.jpg" /></p>
<p>Der weitere Weg f&#252;hrt uns quer &#252;ber die Landzunge zur&#252;ck zum Ausgangspunkt. Die Stiefel versinken bis &#252;ber die F&#252;&#223;e im Moos und Schlamm, wenn man an die falsche Stelle tritt. Eisb&#228;rentatzenspuren sind noch ein Jahr sp&#228;ter gut zu erkennen.    <br />Die Farben von Svalbard erschlie&#223;en sich erst, wenn man an Land unterwegs ist. Rote Erde, gelbe winzige Bl&#252;ten. Ganze Felder in gelb und hellem Gr&#252;n Und das Grau der Steine. Am Strand das Treibholz, blank geschrubbt vom Meerwasser und hellbeige zwischen roten Steinen und wei&#223;en Kieseln. Dahinter das Meer, schwer und grau an diesem bedeckten Tag, in sch&#246;nstem Himmelhellblau wenn die Sonne scheint.     <br />Ich versuche mich in der Landschaftsfotografie &#8211; Vordergrund, Sch&#228;rfe,&#160; F&#252;hrungslinien, Farbe. Insbesondere das Thema Sch&#228;rfe ist nicht einfach, aber die Kameraautomatik hilft und ich n&#228;here mich an. Das Licht ist heller als man meint, obwohl es bedeckt ist habe ich bei kleinster Blende und 200 ISO 1/250s Belichtungszeit.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5379190351285468465%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Zur&#252;ck an Bord haben alle Hunger und stellen sich gleich an. Lars kommt in den Salon und spricht aus, was ich denke: &quot;Diese Schlange&quot; (vor dem Buffet) &quot;wird auch immer l&#228;nger.&quot; Es gibt Pute mit Champignons zu Wildreis und danach rote Gr&#252;tze mit Vanillesauce. Wenn das so weitergeht, werden sie uns von Bord rollen m&#252;ssen.</p>
<p>An diesem Abend bringe ich Maren, Kathrin und Waltraud <a href="http://www.amigo-spiele.de/Amigo_Produkte_Karten_6nimmt.Amigo">&quot;6 nimmt&quot;</a> bei und wir spielen bis Mitternacht. Als ich mich umdrehe und nach Elfi schaue ist sie lange im Bett verschwunden. An ihrem Tisch wird weiter gepokert bis mindestens halb zwei.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/smeerenburg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unterwegs</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/unterwegs/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/unterwegs/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 16:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Barkentine Antigua]]></category>
		<category><![CDATA[Bordleben]]></category>
		<category><![CDATA[Möwen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Seetag]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Vorräte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/07/unterwegs/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sqa6V3-sEEI/AAAAAAAAKPU/ECvgM-W0NVM/s800/DSC_1237.jpg"/> Ein Tag an Bord. Reden, schauen, in der Sonne sitzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonne ist herausgekommen und bescheint die Eisschollen, die vom Gletscher herab flie&#223;en.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5379191645395250257%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>In der Bucht hier soll es Belugas geben. Aber sie sind w&#228;hrend der Ankerwache nicht aufgetaucht. Es war ganz ruhig. Man konnte den Blick genie&#223;en und sich in aller Ruhe unterhalten, erz&#228;hlt Ute mir.</p>
<p>Heute geht es Richtung Amsterdamoya, Smeerenburg. Wir werden erst heute Abend wieder halten. Zeit also, die Mitreisenden ein bisschen n&#228;her kennen zu lernen.</p>
<p>Mit Anneliese unterhalte ich mich &#252;ber Gartenpflanzen. Sie hat einen Staudengarten. Sie stellt sich vor, wenn dort &#8211; wie hier in Spitzbergen &#8211; eine Horde Touristen durch die Vegetation trampeln w&#252;rde. &quot;Und Blumen pfl&#252;cken.&quot; meine ich dazu. Gerade bei unseren ersten Trip ging es &#252;ber das Moos. Das war griffiger als das umliegende Ger&#246;ll. Maren meinte gestern, auf Island sei es streng verboten auf die Vegetation zu treten.</p>
<p>Yolanda h&#228;kelt Pferdem&#252;tzen. Pferde &#8211; genauer Gespannfahren &#8211; sind ihre gro&#223;e Leidenschaft und so muss die gleiche M&#252;tze f&#252;r jedes der Pferde im Gespann her. Thomas und sie haben gemeinsam eine Homepage f&#252;r den Reiterhof gestaltet, auf dem sie eine Reitbeteiligung haben. Yolanda erz&#228;hlt von den Kindern, die an den Pferden wachsen und Selbstbewusstsein gewinnen.<br/> Thomas und Yolandas gemeinsame Leidenschaft ist das Fotografieren. Da habe ich mit den Beiden ebenfalls etwas gemeinsam. Allerdings fotografieren sie noch analog.</p>
<p>Gustel , Christa und Steffi sind eine der beiden Familien, die mitfahren. Steffi hat gerade das Abi hinter sich und wartet / hofft nun auf einen Studienplatz f&#252;r Biologie in M&#252;nchen. Und Gustel hat meine Kameratasche in klein.</p>
<p>Mittags gibt es Gulaschsuppe. Und dazu Hackfleischb&#228;llchen mariniert in dieser s&#252;&#223;sauren So&#223;e, die es sonst zu Fr&#252;hlingsr&#246;llchen gibt. Lecker!</p>
<p>Zwischendurch zieht es mich jetzt aufs obere hintere Deck. Hinter der Br&#252;cke sitzt man windgesch&#252;tzt in der Sonne, wenn man &#8211; wie wir jetzt &#8211; Richtung Norden f&#228;hrt.    <br />Die Landschaft von See aus &#228;hnelt sich km auf km. Berge, dazwischen Gletscher. Gestern, in Ny Alesund hatten wir den ersten blauen Gletscher gesehen. Blau sind dann die Abbruchkanten &#8211; hellblau genauer gesagt. Aber nicht jeder Gletscher hat eine Abbruchkante, manche flie&#223;en sozusagen gleichm&#228;&#223;ig nach unten. Und andere enden, bevor sie das Meer erreichen.</p>
<p><img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sqa4NAIHeHI/AAAAAAAAKNw/IV12X1ZYkGI/s800/DSC_1269.jpg" /></p>
<p>Immer wieder fliegen M&#246;wen ganz nah und langsam am Schiff vorbei.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5379594121215626033%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Ich werde schl&#228;frig, aber nach einiger Zeit wird es k&#252;hl und ich gehe wieder hinunter in den Salon. Am meinem Tisch geht es mittlerweile um Sabbaticals. Und um die Reisen, die die Leute schon so gemacht haben.</p>
<p>Irgendwann zwischendurch muss Leonie an die Vorr&#228;te. Da &#246;ffnet sich ein rundes Loch im Boden neben einem der Tische und sie zw&#228;ngt sich hindurch, hinunter in den Schiffsbauch. Dort unten lagert Toilettenpapier und Brot und alles m&#246;gliche andere. Wer gr&#246;&#223;er ist als ein Meter achtzig kann dort unten nicht mehr gerade stehen. Unter den B&#228;nken im Salon sind Popcorn und Erdn&#252;sse und Zucker und Mehl. Die Bierf&#228;sser lagern unter dem Gang zwischen den Kabinen. Selbst die Br&#252;cke muss herhalten: als Treibhaus f&#252;r die Kr&#228;uter. Jeder Kubikzentimeter, der nicht f&#252;r die Passagiere direkt ben&#246;tigt wird, wird irgendwie genutzt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/unterwegs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ny Alesund.</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/ny-alesund/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/ny-alesund/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 21:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Amundsen]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbau]]></category>
		<category><![CDATA[Gummistiefel]]></category>
		<category><![CDATA[Nobile]]></category>
		<category><![CDATA[Ny Alesund]]></category>
		<category><![CDATA[Polarfüchse]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Souvenirs]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/07/ny-alesund/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Spk1XE9YsbI/AAAAAAAAKFs/4tdJEkcLHFw/s800/DSC_1068.jpg"/>Ny Alesund ist ein winziges Dörfchen mit zwischen dreißig (im Winter) und hundertunddreißig (im Sommer) Einwohnern. Jedes Häuschen gehört zu einem anderen Land. Und gegessen wird in der gemeinsamen Kantine. Wir wollen das Dorf erobern ... aber diese Eroberung kommt nach wenigen Metern zum stocken, denn gleich vorne am zweiten Haus in Gelb ist - ein Polarfuchsbau!
An einer Kreuzung steht ein Denkmal für Roald Amundsen und blickt in die Gegend. Er war der erste Mensch, der am Südpol gestanden hat. 1926 ist er von Ny Alesund aus gemeinsam mit Umberto Nobile im Luftschiff Richtung Nordpol gestartet. Und die beiden schafften es.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Ablegen von Poole Pynten sind wir durchgefahren. Der Motor dr&#246;hnte durch das ganze Schiff, aber ich war viel zu m&#252;de, als das er mich h&#228;tte wachhalten k&#246;nnen. Und die Nacht war ganz sch&#246;n kurz, keine f&#252;nf Stunden Schlaf als der Wecker schellt.<br/>Hunger habe ich trotzdem schon wieder.</p>
<p>Kurz nach dem Fr&#252;hst&#252;ck erreichen wir unser n&#228;chstes Ziel: Ny Alesund. &#220;ber den Bootssteg geht es ganz gem&#252;tlich an Land. Wir sollten das genie&#223;en, so eine trockene Landung werden wir nicht mehr oft haben auf dieser Reise.</p>
<p>Ny Alesund ist ein winziges D&#246;rfchen mit zwischen drei&#223;ig (im Winter) und hundertunddrei&#223;ig (im Sommer) Einwohnern. Jedes H&#228;uschen geh&#246;rt zu einem anderen Land. Und gegessen wird in der gemeinsamen Kantine.<br/>Bei Ny Alesund wurde seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts Steinkohle abgebaut. Nach einem Grubenungl&#252;ck &#8211; schon das zweite mit vielen Toten in dieser Gegend &#8211; wurde 1963 der Bergbau geschlossen und die Siedlung evakuiert. <br/>Aber bald fanden sich die ersten Forscher hier ein und sind (als Gattung Forscher) bis heute geblieben. Auch jetzt sieht man immer wieder Leute mit Mikrofonen und anderen Ger&#228;tschaften in den Stra&#223;en.</p>
<p>Und was machen wir? Als g&#228;be es sonst nichts zu sehen st&#252;rmen wir den Souvenirladen. OK, es gibt eine Entschuldigung: der Laden hat bei Eintreffen von Schiffen immer nur kurze Zeit ge&#246;ffnet. Und das war dann wohl der letzte Souvenirladen f&#252;r die n&#228;chsten 10 Tage. Wenn so etwas als Entschuldigung gelten kann. Immerhin, er ist nicht schlecht best&#252;ckt. Und ich gebe richtig Geld aus, denn meine Fleecejacke liegt hoffentlich immer noch irgendwo am Frankfurter Flughafen, wo ich sie vergessen habe. Und so gibt es eine neue Bergans-Softshell-Windbreaker ebenfalls in sch&#246;nem Gr&#252;n mit &#8211; wie das bei Souvenirs so &#252;blich ist &#8211; Aufdruck des Ortes: Ny Alesund 78&#176;N. Und noch ein bisschen Kleinkram als Mitbringsel..</p>
<p>So, genug Zeit verschwendet. Wir wollen das Dorf erobern &#8230; aber diese Eroberung kommt nach wenigen Metern zum stocken, denn gleich vorne am zweiten Haus in Gelb ist &#8211; ein Polarfuchsbau! Eine F&#228;he mit zwei sich balgende Welpen. Zu niedlich! Und so nahe. Ob wir nochmal welche sehen werden? Also, diese Gelegenheit muss ich nutzen. Nach dem Mittagessen, sozusagen als Nachtisch, kehre ich mit Elfi und Kathrin extra nochmal zur&#252;ck. Und mit meinem Einbeinstativ (f&#252;r sch&#228;rfere Bilder). Und, was ist das: Da ist ja noch ein Fuchs. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5375386231333209681%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Dann gibt es f&#252;r mich noch eine fotografische Premiere: Yolanda und Thomas liegen auf dem Bauch vor einer Blume. Und wenn ich jetzt <a href="http://www.spitzbergen.de" target="_blank">Rolf Stange</a> zitiere: &quot;<em>Bei Blumenfotos lohnt es sich, sich flach auf den Bauch zu werfen. Nicht nur weil es eventuell anwesenden Personen sicher Freude bereiten wird, sondern auch weil ein ansprechender Hintergrund, selbst wenn er nicht scharf ist, ein Bl&#252;te im Vordergrund optisch deutlich aufwertet</em>&quot; (das zugeh&#246;rige Buch gibt&#8217;s <a href="http://www.spitzbergen.de/HTML-Dateien/D_Spitzbergen_Startseite.htm" target="_blank">hier</a>) . Also runter auf den Boden. Gar nicht so unbequem. Und hier das Ergebnis.</p>
<p> <img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Spkt20PU_MI/AAAAAAAAKBw/zkAqpgBbCPg/s800/DSC_1024.jpg" />
<p>Was gibt es in Ny Alesund so zu sehen? Als erstes fallen die bunten H&#228;user inmitten dieser kargen Landschaft auf. Jedes in einer anderen Farbe. Vorbei an einer ausrangierten Dampflock aus Bergbauzeiten f&#252;hrt der Weg hinein ins Dorf.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5375378588299385713%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>An einer Kreuzung, an der auch das deutsche Alfred-Wegener-Institut sein Haus hat, steht ein Denkmal f&#252;r <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roald_Amundsen">Roald Amundsen</a> und blickt in die Gegend. Roald Amundsen war der erste Mensch, der (1911) am S&#252;dpol gestanden hat. 1926 ist er von Ny Alesund aus gemeinsam mit dem Italiener <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umberto_Nobile">Umberto Nobile</a> im Luftschiff &quot;Norge&quot; Richtung Nordpol gestartet. Und die beiden schafften es! Einen Tag sp&#228;ter erreichten sie ihr Ziel und kamen zwei Wochen sp&#228;ter in Alaska an. Wenn ich richtig gerechnet habe, war er damit der erste Mensch, der beide Pole aus der N&#228;he gesehen hat. Nobiles Denkmal steht oberhalb von Ny Alesund im Eisb&#228;renland in der N&#228;he des Luftschiffmastens, von dem aus die Beiden gestartet sind. <br/>Nobile und Amundsen verbindet aber noch ein weitere &#8211; diesmal traurige Geschichte. Nobile wollte n&#228;mlich noch einmal zum Nordpol und so startete er einen weiteren Versuch zwei Jahre sp&#228;ter. Sein Luftschiff Italia schwebte zwar &#252;ber dem Nordpol, konnte aber nicht landen. Auf der R&#252;ckfahrt ging die Italia im Packeis nieder, lie&#223; zehn Leute auf dem Eis zur&#252;ck und verschwand mit den &#252;brigen sechs im Nirgendwo. Nobile wurde beim Absturz verletzt. Amundsen ist auf der Suche nach Nobile mit seinem Flugzeug irgendwo bei der B&#228;reninsel verschollen, seine Leiche wurde nie gefunden. Nobile konnte aber gerettet werden, zusammen mit weiteren sieben Mitgliedern seiner Besatzung.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5375378406452634529%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Der Boden hier ist mit Blumen bedeckt, Svalbardmohn und Hornkraut und mehr. Wo Rentiere gelagert haben, liegen F&#228;den wei&#223;en Fellhaars auf dem Boden. Nein, Eisb&#228;ren sind nicht zu sehen. Das gef&#228;hrlichste an diesem Tag sind die K&#252;stenseeschwalben, die in der N&#228;he der Schlittenhundk&#228;fige im Ger&#246;ll nisten. Schon weit vor dem Ger&#246;llfeld fangen sie &#252;ber mir an zu kreisen. Sie haben die Angewohnheit, anzugreifen und mit ihren roten, spitzen Schn&#228;beln nach dem h&#246;chsten Punkt zu picken. Wenn man Pech hat, ist das der Kopf. Ich ziehe mich langsam r&#252;ckw&#228;rts zur&#252;ck und entkomme unversehrt.</p>
<p>Um vier verlassen wir Ny Alesund und damit wohl die letzte bewohnte menschliche Siedlungsst&#228;tte f&#252;r viele Tage. Die Antigua quert die Bucht Richtung dem gegen&#252;berliegenden Ufer, w&#228;hrend sich eine bleierne M&#252;digkeit hinter meine Augen festsetzt. Die Anderen gehen wieder wandern und sehen ein altes Marmorbergwerk und eines der beiden auf Spitzbergen nistenden Paare Falkenschmutzraubm&#246;wen und versinken mit ihren Gummistiefeln im weichen Tundraboden oder rutschen im Ger&#246;ll. <br/>W&#228;hrend ich schlafe.</p>
<p>Um Acht ist meine schlimmste M&#252;digkeit weg und alle versammeln sich zum Abendessen. Es gibt Schweinefilet mit B&#246;hnchen, so wie Weihnachten bei uns daheim. Ich sitze diesmal bei Maren und Waltraud und Kathrin. Sie erz&#228;hlen von einem Urlaub in Kanada bei dem die beiden Buckelwale gesehen haben, die mit Blasennetzen Heringe fischten. Irgendwann im Fr&#252;hjahr. Auch auf der F&#228;hre durch die Inside Passage sahen sie viele Wale. Das w&#228;re auch mal was f&#252;r mich.    <br />Und Waltraud erz&#228;hlt von der Schwierigkeit, passende Gummistiefel in Kiel zu finden, Wegen ihrer Wadenweite hat sie jetzt Stiefel, die vier Nummern zu gro&#223; sind und in denen sie kaum laufen kann. Gummistiefel sind echt ein Problem. Ich hatte mir sieben Paare im Internet zur Auswahl bestellt, bis ich Hunter-Stiefel bei Quelle bekommen habe. Mit denen bin ich aber daf&#252;r auch wirklich zufrieden. Bequem zu laufen, hoch genug (bis knapp unter die Kniekehle) f&#252;r nasse Landungen und Durchquerungen von irgendwelchen B&#228;chen und auch nicht zu eng in der Wade.</p>
<p>Diese Nacht ist der Motor aus. Wir haben Anker geworfen in einer Bucht auf der R&#252;ckseite von Blomstrandhalvoya , die Crew braucht Schlaf. Die Passagiere können sich zur Ankerwache melden, m&#252;ssen darauf achten, dass das Schiff in Position bleibt und ob etwas von der Gletscherkante abbricht und in Richtung Schiff schwimmt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/ny-alesund/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Walrösser nach Mitternacht</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/walrsser-nach-mitternacht/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/walrsser-nach-mitternacht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 01:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Poole Pynten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz]]></category>
		<category><![CDATA[Walrässer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/08/walrsser-nach-mitternacht/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SpRecR2VrbI/AAAAAAAAJ_8/shd53xjmUrI/s800/DSC_0849.jpg"/> Gegen halb Eins kommen die Walrösser von Poole Pynten in den Blick, kleine Hügel auf einer Inselspitze. Wenig später kann ich im Fernglas die Stoßzähne erkennen. Kurz darauf setzen wir über und landen in einer Entfernung von vielleicht 300 Metern außerhalb des Blickfeldes der Tiere, laufen hinüber und nähern uns langsam an. Jan beäugt die Tiere misstrauisch und lässt uns dann bis auf eine Entfernung von vielleicht 30 Metern heran. Alle sind still oder flüstern höchstens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jan fragt, wer Walr&#246;sser sehen will. Nat&#252;rlich wollen wir das alle. Als er meint, so ein Uhr nachts sagen auch nur zwei &quot;Nein&quot;. <br/>Soll man nun erst schlafen gehen oder wach bleiben? Ich entscheide mich f&#252;rs wach bleiben, weil ich Sorge habe, beim Losfahren dann total m&#252;de zu sein.</p>
<p>Gegen halb Eins kommen die Walr&#246;sser von Poole Pynten in den Blick, kleine H&#252;gel auf einer Inselspitze. Wenig sp&#228;ter kann ich im Fernglas die Sto&#223;z&#228;hne erkennen. Kurz darauf setzen wir &#252;ber und landen in einer Entfernung von vielleicht 300 Metern au&#223;erhalb des Blickfeldes der Tiere, laufen hin&#252;ber und n&#228;hern uns langsam an. Jan be&#228;ugt die Tiere misstrauisch und l&#228;sst uns dann bis auf eine Entfernung von vielleicht 30 Metern heran. Alle sind still oder fl&#252;stern h&#246;chstens. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5374023990644890497%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Die Tiere liegen in der nicht vorhandenen Sonne und machen tats&#228;chlich nichts au&#223;er schnauben, sich kratzen und gelegentlich den Kopf ganz leicht heben. Nur eines tanzt aus der Reihen und streckt immer wieder die Fussflossen in die Luft.</p>
<p> <object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/89kPgoshgjU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/89kPgoshgjU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>
<p>Gerade in dem Moment, als zwei der (durchgehend) Bullen im Wasser auftauche, m&#252;ssen wir gehen.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5374021882444352641%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Es ist nach Drei, als wir ins Bett kommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/walrsser-nach-mitternacht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Adventsdalen und Alkhornet</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/adventsdalen-und-alkhornet/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/adventsdalen-und-alkhornet/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 21:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Adventsdalen]]></category>
		<category><![CDATA[Alkhornet]]></category>
		<category><![CDATA[Barkentine Antigua]]></category>
		<category><![CDATA[Blauer Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Longyearbyen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Segel]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/07/adventsdalen-und-alkhornet/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/So2-FTNOVoI/AAAAAAAAJ4Y/2PbxW0R71oc/s800/DSC_0643.jpg"/>Von Longyearbyen aus fahren wir aus dem Adventsdalen heraus bis zum Alkhornet - einem Vogelfelsen - wo wir unsere erste Wanderung machen. Und abends werden endlich Segel gesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Morgen sieht alles noch so aus, wie in der Nacht zuvor. Es war wirklich die ganze Nacht taghell und ich wurde immer wieder wach, bis ich gegen f&#252;nf die Klappe des Bullauges geschlossen habe. Danach habe ich dann bis halb Acht durchgeschlafen. Halb Acht, weil es um halb Neun Fr&#252;hst&#252;ck geben sollte.</p>
<p>Nein, es ist doch nicht alles so wie in der Nacht zuvor. Die Sonne steht immer noch hoch am Himmel, aber sie scheint aus einer anderen Richtung. Ein paar Minuten bleiben noch, um den blauen (!) Himmel zu genie&#223;en. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5372153671766616865%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Das Wasser glitzert unter der Sonne. An diese Landschaft muss ich mich also jetzt gew&#246;hnen. Karg sind die Berge. Hier um Longyearbyen haben nur die h&#246;chsten Gipfel eine Lage Schnee. <br/>In einem dieser Schneel&#246;cher sitzt ein einsames Rentier mit einem sehr langen Geweih.</p>
<p>Joachim kommt mit dem Austauschmotor zur&#252;ck und so gegen halb elf fahren wir los, verlassen den Adventsdalen und fahren Richtung Ausgang des Isfjords. Zuerst vorbei an den Wochenendh&#228;uschen der Leute von Longyearbyen, aber schnell sind die letzten menschlichen Spuren hinter uns. &#220;ber dem Strand wabert Nebel, ansonsten herrscht strahlender Sonnenschein. Aus den Bergen ragen Kegel heraus und man sieht genau, wo V&#246;gel nisten. Ihr D&#252;nger macht alles darunter gr&#252;n. An gesch&#252;tzten Ecken liegen Schneefelder. Wir sehen den ersten Gletscher. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5372158828615047425%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Am Alkhornet &#8211; einem Vogelfelsen &#8211; gehen wir dann gegen f&#252;nf auf unsere erste Wanderung auf ungebahnten Wegen. Quer durch ein Ger&#246;llfeld geht es teils steil hinauf. Ich habe immer Sorge abzurutschen, bin da aber wohl&#160; die Einzigste (oder die anderen lassen sich nichts anmerken). Jelle und Jan tragen wegen der Eisb&#228;r-Gefahr Gewehre mit sich. Einer der Beiden l&#228;uft bei den Vorderen, einer bei den Hinteren (nicht umbedingt immer ganz vorne oder ganz hinten).    <br />Die eigentliche Attraktion der Wanderung sind aber die vielen Pflanzen. Svalbard ist teilweise ein Blumenmeer. Aber die Bl&#252;ten sind so winzig, das man genau hinsehen muss. Trotz ihrer Farbenpracht.     <br />Die Antigua unten in der Bucht sieht nicht viel gr&#246;&#223;er aus.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5372531030247489489%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Zur&#252;ck auf dem Schiff steht dort die erste Mal die Wasserschale, in der wir die Stiefel reinigen m&#252;ssen. </p>
<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/So8WEjar3gI/AAAAAAAAJ7c/bPmJ4aesFyI/s800/DSC_0723.jpg" /> </p>
<p>Um 20 Uhr gibt es Abendessen &#8211; Chili con Carne&#160; Ordentlich scharf! So viel ist sicher: Kochen kann Tricia.</p>
<p>Und dann rennt Karin in den Salon: &quot;Die Segel werden gesetzt!&quot;. Schon sind alle an Deck. Freiwillige werden zum Helfen gesucht. Am vorderen Mast werden die drei Segel nach und nach herunter gelassen.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5372531336654313393%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Aber nach einer Stunde, wir sind aus dem Isfjord heraus, werden sie schon wieder heraufgezogen. Der Wind reicht nicht <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/adventsdalen-und-alkhornet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir gehen an Bord</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/wir-gehen-an-bord/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/wir-gehen-an-bord/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 20:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Barkentine Antigua]]></category>
		<category><![CDATA[Dingy]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Sysselmann]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/07/wir-gehen-an-bord/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SosCog33EjI/AAAAAAAAJzI/UzyMSmPEd6w/s800/DSC_0550.jpg" />
Unsere ersten Schritte auf der Barkentine Antigua und was wir über Schiff und Reise so erfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen halb sieben sind Kathrin, Elfi und ich unten am Hafen und treffen im Windschatten einer Lagerhalle auf einen kleinen Kreis unserer Mitreisenden. Anneliese und Johannes sowie Waltraud und Maren, alle vier in der (altersm&#228;&#223;ig) &#228;lteren H&#228;lfte der Reisegruppe. Um sieben haben sich dann auch die &#220;brigen versammelt. Selbst die beiden Ehepaare, die in Longyearbyen &#252;bernachtet haben, haben uns und das Schiff gefunden, was angesichts der Ausdehnung des Hafens &#252;ber Kilometer entlang des Adventsdalen (einem Seitental des Isfjords) gar nicht so einfach ist.</p>
<p>Der Kapit&#228;n kommt pers&#246;nlich mit dem gr&#246;&#223;eren der beiden Dingys und teilt die Schwimmwesten aus. Oh, oh, unf&#246;rmige Teile, riesig im Vergleich zu denen, die Kathrin und ich aus der Antarktis kennen. Sie bestehen im Prinzip aus zwei schwimmf&#228;higen Bl&#246;cken, die in wasserfesten orangenen Stoff geh&#252;llt sind und mit einem schwarzen Gurt um den R&#252;cken herum festgezurrt werden. Dazwischen klemmt der Kopf.    <br />Der Matrosengriff scheint auch nicht &#252;blich zu sein, obwohl der doch um einiges stabiler ist als sich einfach an der Hand zu fassen. Und auf die Schrittfolge (man tritt immer mit beiden F&#252;ssen auf eine Stelle, also erst auf den Bootsrand mit beiden F&#252;ssen und dann erst mit beiden F&#252;ssen in das Dingy hinein) wird auch nicht hingewiesen. Dabei kann man bei starkem Wellengang Spagat machen, wenn man das nicht beachtet. Na ja, vielleicht nach einer Einweisung wenn wir an Bord sind? Wellengang ist derzeit ja nicht.</p>
<p>Besonders gro&#223; ist das Deck der Antigua wirklich nicht, aber ich denke, es wird reichen f&#252;r die n&#228;chsten zwei Wochen.    <br />Elfi schl&#228;ft in &quot;Barbados&quot; und teilt ihre Kabine mit Lilian aus der Schweitz. Kathrin&#8217;s und meine Kabine hei&#223;t <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anguilla" target="_blank">Anguella</a> nach einer Karibikinsel und sie ist wirklich winzig. <a href="http://picasaweb.google.de/windweit/DasSchiff#5096395069545064818" target="_blank">Auf der Mikheev</a> hatten wir doch ein oder 2 Quadratmeter mehr, w&#252;rde ich sch&#228;tzen. Ok, daf&#252;r aber auch das Bad auf dem Flur. Hier ist am Ende unserer Kabine das Bett, ca. 2 m*1m gro&#223;. Links ist ein offenes Regal f&#252;r Kleider (Schwankt das Schiff denn gar nicht? Fliegt das Zeug dann alles raus?) und ein kleines Waschbecken. Rechts geht eine T&#252;r ins Bad, das Toilette und Dusche vereinigt und vielleicht 70 cm breit und 1,40 lang ist. Im Gang dazwischen kann man sich mit etwas Geschick zu zweit gleichzeitig umziehen. Ich schlafe oben und habe ein kleines Bullauge am Fu&#223;ende. Knapp 30 cm darunter schwappt die Wasseroberfl&#228;che. Kathrin im Bett unter mir schl&#228;ft also quasi unter Wasser, ich auf der Wasseroberfl&#228;che. Wir h&#246;ren es pl&#228;tschern. Ob ich in Schr&#228;glage durch das Bullauge den Fischen zusehen kann?</p>
<p>Um acht Uhr Abends trifft sich die Gesellschaft zum Abendessen im Salon. Um drei gro&#223;e Tische herum sitzen alle zusammen. Es gibt Buffet: Nudeln mit Sahnesauce und anschlie&#223;end Karamellcreme.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5371760689471170353%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Die Reisegesellschaft ist gemischten Alters,. Ich sch&#228;tze zwischen 20 und 72 Jahren. Viele Ehepaare, auch zwei Familien.</p>
<p>Die Mannschaft besteht aus Kapit&#228;n Joachim, Steuerfrau Svenja, den zwei Hausdamen Kati und Leonie und den beiden Matrosen Jannes und Dirk. Nicht zu vergessen unser Smutje Tricia, die ich (soorry) fast erst f&#252;r ein Kind gehalten habe, weil sie so klein ist.</p>
<p>Der Kapit&#228;n beschreibt die Schiffstechnik.    <br />Das Trinkwasser generiert das Schiff selber. 10 Tonnen haben wir geladen und wir k&#246;nnen zwei Tonnen pro Tag produzieren. Das ist bei vierzig Leuten (mit Besatzung) nicht viel und wir sollen z.B. maximal f&#252;nf Minuten duschen (was ich ganz sch&#246;n lang finde). Die Toiletten werden mit Meerwasser gesp&#252;lt und wir werden vorgewarnt,: in Longyearbyen in der Bucht ist das Wasser sandig, es kann also braun aus der Sp&#252;lung kommen. Verstopfung kann durch die Sedimente auch passieren und wir sollen bloss nicht versuchen, dass selber zu reparieren.     <br />Der M&#252;ll wird getrennt und der Biom&#252;ll wird geh&#228;kselt und geht an bestimmten Stellen &#252;ber Bord.     <br />Eine Notfall&#252;bung gibt es nicht direkt, aber uns wird der Alarm vorgespielt. der erste Teil ist lang andauernd und laut, sozusagen zum aufwecken. Richtig ernst wird es aber erst beim zweiten Teil. Die Rettungsinseln stecken auf den obersten Deck in mehreren Tonnen.</p>
<p>Es gibt jeden Tag vier Mahlzeiten &#8211; Fr&#252;hst&#252;ck, Mittagessen, Kaffee (und Kuchen) und Abendessen. Kaffee, Tee und Wasser sind frei, alle anderen Getränke gibt es gegen Bezahlung. Daf&#252;r schreibt man dann bis Ende der Reise an. Die Preise sind zum Gl&#252;ck nicht norwegisch.</p>
<p>Unser beiden Guides, die uns drau&#223;en an Land begleiten werden, hei&#223;en Jan, 62 Jahre alt und Jelle, ca. 27 Jahre alt. Beide kommen aus den Niederlanden. Jan hat lange Jahre in der holl&#228;ndischen Naturschutzbeh&#246;rde gearbeitet. Als er in Rente ging, ist er angefragt worden, ob er Lust hat, im Sommer Gruppen durch Spitzbergen zu begleiten. Dabei kannte er die Gegend damals noch gar nicht. Mittlerweile ist er im vierten Jahr hier. Jelle verbringt hier seine Urlaubszeit als Guide.</p>
<p>Und dann noch eine vorweggenommene Entt&#228;uschung: Joachim warnt uns vor: Segel werden wahrscheinlich nicht allzu oft gesetzt. Der Wind passt einfach nicht <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  Schaaade! Das war doch mein Traum, flatternde Segel. Aber es gibt ja noch die andere H&#228;lfte meines Traums: die Arktis zu sehen.</p>
<p>Heute Nacht liegen wir erst einmal weiterhin im Hafen von Longyearbyen. Es fehlt noch eine Genehmigung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sysselmann" target="_blank">Sysselmanns</a> &#8211; des Gouverneurs von Svalbard. Und ein Austauschmotor f&#252;r eines der Dingys. So m&#252;ssen wir mit unserer Abfahrt auf morgen &#8211; Montag &#8211; fr&#252;h warten. Allzu sp&#228;t wird es an diesem Abend nicht. Selbst Photos habe ich an diesem Abend kaum noch gemacht. Nur dieses eine</p>
<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SosCog33EjI/AAAAAAAAJzI/UzyMSmPEd6w/s800/DSC_0550.jpg" /></p>
<p><a href="http://foto.windweit.de/?p=578" target="_blank">(und das gab es schon einmal so &#228;hnlich)</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/wir-gehen-an-bord/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Longyearbyen</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/longyearbyen/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/longyearbyen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 16:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Antigua]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbär]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Longyearbyen]]></category>
		<category><![CDATA[Luftbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Papageitaucher]]></category>
		<category><![CDATA[Polarfuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Scooter]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Svalbard-Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Wollgras]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/07/longyearbyen/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Soglc6vZ3BI/AAAAAAAAJwY/h5nzNlO-Msg/s800/DSC_0537.jpg"/>
Ein Besuch auf der Hauptstadt der Inselgruppe Svalbard und im Svalbard-Museum. Und ein erster Blick auf unsere Heimat der nächsten zwei Wochen - der Barkentine Antigua]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgens, in der Hotellobby in Oslo, sehen wir zum ersten Mal unsere Reisegruppe. Ich bin positiv &#252;berrascht &#252;ber den Altersdurchschnitt, der in etwa in meinem Alter, vielleicht sogar darunter liegt. Auf dem Weg durch den Check In bis zum Flugzeug verl&#228;uft sich die Gruppe aber erst einmal wieder. </p>
<p>Spitzbergen wird zwar von Norwegen verwaltet, liegt aber wesentlich weiter von Oslo entfernt als Frankfurt. Erst nach knapp vier Stunden Flug taucht das Flugzeug durch die Wolkendecke und wir sehen zum ersten Mal die Berge von Svalbard, schneebedeckt mit nur wenig strahlenf&#246;rmigen schwarzen Streifen. In K&#252;stenn&#228;he malen Flussl&#228;ufe Fadenspiele in grellgr&#252;ne Deltas hinein. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5370560182893511329%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Um zwei Uhr Mittags landen wir auf Svalbard &#8211; so der norwegische Name der Inselgruppe. Erst wenn man es genauer nimmt, landen wir auch auf Spitzbergen, denn das ist der Name der Hauptinsel.</p>
<p>Die Koffer umkreisen einen ausgestopften Eisb&#228;ren, den wir nat&#252;rlich pflichtschuldig fotografieren. </p>
<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SogQlDe4mmI/AAAAAAAAJuA/6vcgC8PRTG8/s800/P7260044.JPG" /> </p>
<p>Drau&#223;en wartet der Bus, der uns zum Hafen bringt. Da liegt es vor uns, unser Schicksal f&#252;r die n&#228;chsten zwei Wochen, ungef&#228;hr 50 m vom Ufer entfernt. Und wirkt winzig. Ob wir da wirklich alle drauf passen? <br/>Bis wir uns das n&#228;her ansehen k&#246;nnen, wird noch ein bisschen Zeit vergehen. Nur die Koffer setzen in einem Dingy (in der Antarktis hat man das Zodiac genannt) &#252;ber. </p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SogjVw4TL4I/AAAAAAAAJvs/f-hPG0t4xOA/s800/DSC_0546.jpg" /> </p>
<p>Uns bleiben jetzt geschlagene viereinhalb Stunden f&#252;r die Inselhauptstadt Longyearbyen. Eine Hauptstadt in Dorfgr&#246;sse mit viele bunt angemalten H&#228;user, neben denen Schneescooter stehen. Schnee ist aber weit und breit nicht zu sehen, sieht man von den Berggipfeln ab. Und es ist kaum jemand auf der Stra&#223;e. Sonntag nachmittag. Ob die gerade alle Kaffee trinken? Oder Tee?    <br />K&#252;stenseeschwalben kreisen laut schreiend &#252;ber den Kiesfeldern am Stra&#223;enrand und greifen an, wenn man ihren Nestern zu nahe kommt. Auf den Wiesen zwischen den H&#228;usern bl&#252;hen wei&#223;e Watteb&#228;usche &#8211; Wollgras genannt. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5370583614067845009%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Nach einem ersten Rundgang durch die Stadt gehen wir zum Touristenzentrum: Postkarten kaufen, denn diese Gelegenheit werden wir danach h&#246;chstens noch in Ny Alesund, vielleicht noch, gegen Ende der Reise in Barentsburg, haben. Das Geb&#228;ude beherbergt auch das <a href="http://www.svalbardmuseum.no" target="_blank">Svalbardmuseum</a> mit einer wirklich sehenswerten Ausstellung &#252;ber die Inselgruppe und ihre tierischen und menschlichen Bewohner. Gezeigt werden historische Artefakte und die heimische Tierwelt in Form von ausgestopften Exemplaren. Der Eisb&#228;r hat eine wirklich beachtliche Gr&#246;&#223;e. Kathrin meint, es sei ein Weibchen. Ok, dann m&#246;chte ich definitiv keinem M&#228;nnchen begegnen, denn die M&#228;nnchen sind noch gr&#246;&#223;er. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5370561359438243745%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Wir trinken Kaffee an der Hauptstra&#223;e und laufen noch hoch zur &#246;kumenischen Kirche. </p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SosCaCX_h1I/AAAAAAAAJzE/vAjc-m_igNg/s800/DSC_0544.jpg" /> </p>
<p>Von hier oben wirkt die Antigua noch kleiner. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/longyearbyen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erster Halt Oslo</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/erster-halt-oslo/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/erster-halt-oslo/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 21:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Oslo]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/07/erster-halt-oslo/</guid>
		<description><![CDATA[Ein Zwischenstopp in Oslo mit einem Besuch auf dem Dach der Oper. Auf dem Weg nach Spitzbergen. <img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sof5myPCwUI/AAAAAAAAJr0/ZCQRRb4XN-0/s800/DSC_0429.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Airport-Radisson liegt schr&#228;g gegen&#252;ber vom Osloer Flughafenausgang, keine 100 Meter und wir stehen vor der Rezeption. An aus der Hosentasche lukenden Vouchern erkennen wir die ersten Mitreisenden Richtung Spitzbergen. Schnell die wichtigsten Sachen ausgepackt, sich frisch gemacht und um viertel vor Acht gehen Kathrin, Elfi und ich zum Flughafen zur&#252;ck um Oslo zu erobern. Zur Wahl hat man dort eine Schnellbahn (20 Minuten), eine S-Bahn (30 Minuten) oder den Bus (40 Minuten). Die Wahl f&#228;llt auf die vierzig Minuten in der Hoffnung, ein bisschen von der Stadt und der Landschaft um Oslo herum zu sehen. Der Busfahrer erkl&#228;rt uns ausf&#252;hrlich und mit gro&#223;er Geduld, wie wir durch die Stadt kommen k&#246;nnen. Ich hoffe, da im Bus sitzt keiner auf hei&#223;en Kohlen und wartet auf die Abfahrt. Kostenpunkt sind &#252;brigens 250 Kronen jeweils f&#252;r Kathrin und mich und f&#252;r Elfi als Senior 150 Kronen (700 Kronen = 100 EUR)    </p>
<p>Die Entscheidung f&#252;r den Bus war richtig. Fantastisches Licht zwischen dunklen Wolken. Weizenfelder bedecken die H&#252;gel, die ein bisschen nach Sauerland und Heimat aussehen, aber doch sind die Farben ganz anders.    <br />Wir steigen in der N&#228;he vom Schloss aus und machen die ersten Photos dieses Urlaubs. </p>
<p>  <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sof6K61VYUI/AAAAAAAAJsY/DPQIDMpgkNQ/s800/DSC_0404-1.jpg" />
<p>Im Hafen liegen viele Segelschiffe. Wie unseres wohl sein wird? Ob &quot;unsere&quot; Antigua wohl auch so eine Nu&#223;schale ist.</p>
<p>  <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sof6LgEWqVI/AAAAAAAAJsc/M62l6SW8zcY/s800/DSC_0415.jpg" />
<p>Quer durch die Halbinsel, vorbei an ein paar alten Geb&#228;ude und Speichern, laufen wir weiter zur Oper. Wie ein Gletscher gl&#228;nzt sie im Abendlicht. Gletscher haben Spalten, dieser hat kleine Stufen, die sich schr&#228;g &#252;ber das begehbare Dach ziehen und Elfi dreht einen Stunt. Aber mit einer sauberen Yogarolle rettet sie Arme und Kamera.    <br />Oben am Ende der schiefen Ebene, zeichnen sich die Leute gegen den Himmel ab.</p>
<p>  <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5370535489390593793%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>Um Mitternacht sto&#223;en wir in Elfi&#8217;s Zimmer auf unsere Reise an.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/erster-halt-oslo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Endlich geht es los!</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/endlich-geht-es-los/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/07/endlich-geht-es-los/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 17:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Einbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Elfi]]></category>
		<category><![CDATA[Kathrin]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Übergepäck]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/?p=1644</guid>
		<description><![CDATA[13:32 - Aufbruch zum Flughafen</p>  <p>Und dann noch nächtliche Einbrecher im Keller</p><p>Mein Koffer hat mehr als 20 kg, da bin ich sicher. Nur wieviel, dass wei&#223; ich nicht. Meine Waage im Bad spinnt herum. 16,6 + 2 + 1 =22,8 ...? Was soll's! Heute geht es <i>endlich</i> Richtung Norden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Koffer hat mehr als 20 kg, da bin ich sicher. Nur wieviel, dass wei&#223; ich nicht. Meine Waage im Bad spinnt herum. 16,6 + 2 + 1 =22,8 &#8230;? Meine Kofferwaage samt Koffer zu stemmen ist auch fast nicht zu machen. <br />Es ist mir egal. Zwei Hosen kommen einfach noch dazu. Und zwei Kartenspiele. Ich werde mich &#252;berraschen lassen.</p>
<p>Drau&#223;en im Hausflur herrscht Unruhe. Meine Nachbarn sind unten im Kellerflur am reden. Eigentlich will ich ja nur runter, den letzten M&#252;ll wegbringen &#8230; dachte ich.   <br />Sch.. bei uns im Keller waren Einbrecher. Das Kellerfenster auf der Stirnseite ist offen und eine Leiter zum hinausklettern lehnt davor. Kleiner Schreck in der Morgenstunden kurz vor der Abfahrt. <br/>Zum Gl&#252;ck wirklich nur ein kleiner Schreck. Bei einem anderen Nachbarn haben sie wohl etwas rumgew&#252;hlt. Bei mir waren sie auch im Keller und haben (!) zwei K&#228;sten mit leeren Wasserflaschen mitgenommen. Das war&#8217;s. Also: Die k&#246;nnen sie gerne behalten. <br/>Die Polizei kommt auch noch rechtzeitig vor Abflug. Gl&#252;cklicherweise also kein Grund mich l&#228;nger aufzuhalten.</p>
<p><b>13:32 &#8211; Aufbruch zum Flughafen</b></p>
<p>Den ganzen Morgen hat sich das Wetter gehalten. Aber kaum am M&#252;hlberg angekommen, f&#228;ngt es an zu gie&#223;en. So h&#228;nge ich an der Stra&#223;enbahnhaltestelle fest und hoffe, dass der Schauer nachl&#228;sst, bevor die S-Bahn f&#228;hrt. Der Aufzug wird immer noch repariert, so dass ich die schwere Reisetasche die Treppe hinunter wuchten muss.    <br /><strong>Zeit hier weg zu kommen.</strong> Noch 6 Minuten, bis die Bahn f&#228;hrt.</p>
<p>Die Waage im Bad hatte &#252;brigens fast recht: 22,5 kg. Aber die Dame am CheckIn ist gn&#228;dig und ich brauche kein &#220;bergep&#228;ck zu zahlen.</p>
<p>Eine halbe Stunde&#160; sp&#228;ter sehe ich Elfi und Kathrin auf mich zukommen und wir umarmen uns. Zuletzt hatten wir uns Anfang Mai gesehen, als ich die beiden Berliner in Berlin miteinander bekannt gemacht hatte. Mit Elfi war ich schon zusammen in Australien, China und Laos und Kambodscha. Kathrin kenne ich aus Norwegen und wir waren zusammen in der Antarktis. Jetzt sind wir alle drei ein bisschen aufgeregt. Spitzbergen! Schnee und Eis im Hochsommer. Ob wir Eisb&#228;ren sehen? Hoffentlich! Und hoffentlich nicht zu nah! Und Wale? &quot;Belugawale!&quot; meint Kathrin.</p>
<p>F&#252;r Elfi und Kathrin beginnt das Abenteuer im Luxus. Sie &quot;m&#252;ssen&quot; tauschen, was sie nat&#252;rlich &quot;h&#246;chst ungern&quot; tun. Das Br&#246;tchen, dass ich in der T&#252;te bekam, wird ihnen auf einem Porzellanteller serviert. Und eine Dreierreihe zu zweit ist auch nicht schlecht. Ob ich auch jemals ein Upgrade in die Business Class bekomme?</p>
<p>W&#228;hrend des Flugs bl&#228;ttere ich in <a href="http://www.spitzbergen.de/HTML-Dateien/D_Spitzbergen_Startseite.htm" target="_blank">Rolfs Buch</a>, lese &#252;ber Wale, studiere die vielen Weitwinkel-Aufnahmen und freue mich weiter auf Spitzbergen. Aber dorthin geht es erst morgen, erst einmal liegt eine Nacht in Oslo vor uns.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/07/endlich-geht-es-los/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwischen Asien und Europa</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/05/zwischen-asien-und-europa/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/05/zwischen-asien-und-europa/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 18:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Bosporus]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Frisör]]></category>
		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/05/08/zwischen-asien-und-europa/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShqOj8MDkKI/AAAAAAAAHVA/CsNhM-uplf0/s800/DSC03080.jpg"/>Die Zeit ist wieder einmal wie im Flug vergangen. Aber ich habe noch Zeit, bis heute Abend um fünf und ich finde das herrlich. Und daher habe ich eine Bosporusfahrt gebucht. Ich stehe um Viertel vor Sieben auf, packe die letzten Sachen und bin inklusive Frühstück und Checkout rechtzeitig um halb neun unten in der Lobby.  Erst um zwei musste ich zurück im Hotel sein.
Nein, nicht für den Abflug, jetzt geht es zu meinem letzten türkischen Abtenteuer. Ich hatte Oya, die Dame am Frühstücksbüffet angesprochen, ob sie mir einen Frisör empfehlen kann und sie meinte "Ok, kommen Sie doch einfach mit, ich bringen Sie zu Meinem, wenn ich Mittags Schluss mache". Oya lud mich anschließend noch zu sich in ihre Wohnung ein und wir schwatzten bis bald um vier und tranken Tee und Wasser mit Zitrone. Oya ist eine Türkin aus der Schweiz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abreisetag.</p>
<p>Die Zeit ist wieder einmal wie im Flug vergangen. Aber ich habe noch Zeit, bis heute Abend um fünf und ich finde das herrlich. Und daher habe ich eine Bosporusfahrt gebucht. Ich stehe um Viertel vor Sieben auf, packe die letzten Sachen und bin inklusive Frühstück und Checkout rechtzeitig um halb neun unten in der Lobby.</p>
<p>Diesmal gibt es wirklich eine Fahrt, der Bus hält vor der Tür, macht noch einen kurzen Zwischenstop zwischen Yeni-Moschee und ägyptischem Basar (was mir die Möglichkeit für die folgenden beiden Photos bietet)</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShmCfC89xOI/AAAAAAAAHNg/BIEX7EnXP5A/s800/DSC02904.jpg" alt="" width="500" /><br />
<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShmCvihDp8I/AAAAAAAAHOk/lxR4JMs1i38/s800/DSC02897.jpg" alt="" width="500" /></p>
<p>und fährt dann über die Galata-Brücke hinüber zum Anleger, wo wir uns einschiffen. Es ist kühl und ich bin froh um meinen Windbreaker.  In aller Ruhe schippern wir zwischen Asien und Europa herum, unter den Bosporusbrücken durch, vorbei am Dolmabahce-Palast und einem Fünf-Sterne-Hotel, an Moscheen und einer Burg und an vielen Holzvillen auf dem gegenüberliegenden Ufer. Bis zurück ins goldene Horn. Einfach mal mitfahren!</p>
<p align="center"><object width="600" height="400" data="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339736713790300209%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /></object></p>
<p>Als einzige Teilnehmerin der Halbtagstour (in sofern fast wieder eine Solotour, aber eben nicht alleine) verlasse ich dann den Bus vor dem nächsten Teppichgeschäft in das die anderen hinein geschleust werden und suche mir stattdessen ein nettes Restaurant im Schatten. Erst um zwei muss ich im Hotel sein.</p>
<p>Nein, nicht für den Abflug, jetzt geht es zu meinem letzten türkischen Abtenteuer. Ich hatte Oya, die Dame am Frühstücksbüffet angesprochen, ob sie mir einen Frisör empfehlen kann und sie meinte &#8220;Ok, kommen Sie doch einfach mit, ich bringen Sie zu Meinem, wenn ich Mittags Schluss mache&#8221;. Ich ging mit ihr zusammen Richtung großem Basar, aber schon gegenüber einer Moschee bogen wir links ab und folgten der Straße hinunter bis zum Ende. Sie zeigte kurz auf das Fenster einer Erdgeschosswohnung &#8220;Da wohne ich&#8221;, bevor sie schräg gegenüber zu einem Frisör im Souterrain ging, ich hinterher. Sie übersetzte meine Wünsche, Mustafa, mein vielleicht 19jähriger Frisör meinte er könnte nur &#8220;just a little bit&#8221; Englisch und zeigte mit den Fingern wie wenig. Und dann nahm er sich meine Haare vor. Ich muss sagen, mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.</p>
<p>Oya lud mich anschließend noch zu sich in ihre Wohnung ein und wir schwatzten bis bald um vier und tranken Tee und Wasser mit Zitrone. Oya dürfte in etwa in meinem Alter sein, vielleicht ein bisschen jünger. Sie hat lange Jahre in ihrer Kindheit und Jugend in der Schweiz gelebt und hat einen astreinen schweizerischen Akzent. Dann ist sie mit ihrer Mutter zurückgekehrt nach Istanbul. Ihre Familie ist über ganz Europa verstreut. Mittlerweile ist Oya verheiratet und lebt mit ihrem Mann, einem Wellensittich und ein paar Fischen in der kleinen Wohnung in Sultanahmet. Die Katze ist letzte Woche fortgelaufen.<br />
Oya erzählt davon, dass sie manchmal nicht weiß, ob sie sich als Schweizerin oder als Türkin fühlen soll, denn sie erinnert sich gerne an die Zeit in der Schweiz zurück. Hier in Sultanahmet hat sie auch schon für einen Teppichhändler gearbeitet (der uns auf dem Hinweg prompt abfing, aber ich mußte ja zum Frisör <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ). Jetzt, im Hotel gefällt es ihr besser. Derzeit macht sie einen Computerkurs.<br />
Oya hat auch schon in anderen Teilen Istanbuls gewohnt und sagt, jedes sei deutlich anders. Hier, wo sie jetzt wohnt, sind die Leute recht konservativ und die Frauen in der Moschee meinen, sie solle doch einmal ein Kopftuch probieren, aber Oya wüsste nicht warum.<br />
In Ermangelung eines Gastgeschenks machte ich ein Porträt von ihr, dass ich ihr zusammen mit einem kleinen Reisebericht in Fotoform zuschicken werde.</p>
<p>Um vier laufe ich zurück Richtung Hotel. Der Portier hat auf meinen Koffer und auf meinen Rucksack aufgepasst und ich hole sie aus ihrer Ecke hervor. Zeit, die letzten Karten zu adressieren. Er nimmt sie mir ab und verspricht sie zu verschicken. Dann warte ich auf meinen Transfer. Es ist fünf. OK, so ganz pünktlich muss er ja nicht sein. Es ist viertel nach fünf. Der Portier meint, ob er mal beim Transportunternehmen anrufen soll. Die Visitenkarte hatte ich mal wieder im Vertrauen auf die Menschheit schon im Koffer vertauscht. Zum Glück weiß ich wo. Um kurz nach halb steht dann doch ein Fahrer vor der Hoteltür. Und es wird knapp. Dicker Stau auf den Autobahnen &#8211; Freitagnachmittag in Istanbul. Dann eine endlose Schlange am Check-In-Schalter von Turkish Airlines. Mein Schutzengel legt anscheinend gerade einen Zahn zu, denn auf einmal werden weitere Schalter aufgemacht. Ich habe noch einen viertel Stunde bis zum Abflug. Die Schlange vor dem Passschalter ist mindestens genauso lang. Auch dort werden auf einmal weitere Schalter aufgemacht. Und ich schaffe es auf die Minute durch die endlosen Gänge zu meinem Flugzeug am letzten Gate anzukommen.</p>
<p>Wir fliegen in den Sonnenuntergang. Der Mond geht unter mir auf.</p>
<p align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/DYlGZfxZeYIkuXmpzFFe9g?authkey=Gv1sRgCLLcmYvj-qjPcA&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShmQlZZU3NI/AAAAAAAAHQE/V18Xq9m8DLM/s800/DSC03145.jpg" alt="" width="500" /></a></p>
<p>Frankfurt, schön wieder da zu sein.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/05/zwischen-asien-und-europa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Topkapi, der große Basar und ein Blick vom Galata-Turm</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/05/topkapi/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/05/topkapi/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 May 2009 20:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Galata-Turm]]></category>
		<category><![CDATA[Großer Basar]]></category>
		<category><![CDATA[Harem]]></category>
		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Istiklal-Strasse]]></category>
		<category><![CDATA[Kapali Carsi]]></category>
		<category><![CDATA[Luftbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Topkapi Serail]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/05/07/topkapi/</guid>
		<description><![CDATA[<p><img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShkjcSj92wI/AAAAAAAAHEI/FEMXT023AlU/s800/DSC02501.jpg"/></p>
<p>Vom Harem des Topkapi Serails, als "Paparazzi" im großen Basar und vom beeindruckenden Rundblick vom Galata-Turm</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339324566151207537%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"> </p>
<p>Der Palast öffnet um neun und ich bin rechtzeitig an der Kasse. 20 türkische Lira kostet der Eintritt. Der Mann an der Kasse sagt, man können fotografieren. Gestern im Dolmabahce-Palast hatte das nämlich 6 Lira extra gekostet, deswegen habe ich extra nochmal nachgefragt. Ich schaue mir mein Ticket genauer an und da steht &#8230; man dürfen nicht fotografieren &#8230; ? Also hänge ich mir meine Kamera erst mal um, und beobachte, was die anderen Touristen so treiben. Aber während der ganzen Zeit im Palastbezirk hat kein einziger der Wärter jemals etwas gesagt und es wurde ständig von allen um mich herum fotografiert. Also habe ich&#8217;s einfach auch auch getan.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339337741844142705%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></p>
<p>In einer Ecke des zweiten Hofs entdecke ich auf einmal einen Wegweiser zum Harem und 10 Meter weiter ein Kassenhäuschen. Und kein Mensch davor. Ich kann mein Glück gar nicht glauben. Bis ich mich gefasst habe, stehen dort fünf andere, aber das ist ja überhaupt nichts. Also nochmal 15 Lira bezahlen und hinein. </p>
<p>Was für ein Unterschied zum Harem im Dolmabahce-Palast. Das ist hier Orient pur, zumindest wie ich ihn mir vorstelle. Kacheln und Fayencen, Sofas mit dicken Kissen, Türen mit Einlegearbeiten aus Perlmutt, Bogen und Türmchen und Muster über Muster. Gut, ein paar mehr Leute als nur 5 sind schon drin, aber ich bin früh genug vor dem Massenansturm. </p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339360134233552401%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></p>
<p>Draußen, vor der dem Ausgang des Harems, sind mittlerweile die Reisegruppen angekommen.</p>
<p>Da sehe ich eine Toilette. Eine gute Gelegenheit. Links geht es zu den Damen. Ich will gerade abbiegen, da öffnet sich die WC-Tür zu den Männern, und was sehe ich: Das muss ein Original aus der Zeit der Sultane sein, mit Mosaiken an den Wänden und goldenen Inschriften. <br />Ich bin bloß zu feige, ein Photo zu machen.<br />Das Örtchen der Damen hatte übrigens nur weißen Marmorboden.</p>
<p>Hinter dem Harem bin ich im dritten Hof angelangt und stehe nun direkt vor der Audienzhalle. Die Schlange vor der Schatzkammer ist lang, da habe ich keine Lust drauf. Ich wandere weiter, rund um die Kolonaden. <br />Und wundere mich, dass vor der religiösen Schatzkammer überhaupt keine Schlange ist. Geradezu wunderbare Dinge kann man dort sehen &#8211; das Schwert Davids, den Stock, mit dem Moses das rote Meer geteilt hat, der Turban Josefs. Und Schwert und Mantel von Mohammed. Über allem der Gesang eines Muezzins. Keineswegs vom Band, nein, der Mann sitzt mit weißem Fez in schwarzem Gewand an einem Tisch am Ausgang und singt live. Wenn man ein bisschen über christliche Reliquien und wie sie entstanden sind, Bescheid weiß (Beispielsweise gab es im Mittelalter teilweise so viele Kreuzreliquien, das man daraus mehrere Kreuze hätte zusammenstellen können), bleibt zumindest ein gewisser Zweifel, aber die ganze Sache sollte man doch Ernst nehmen. Mein Reiseführer erzählt, dass gefordert wird, diese religiösen Schätze nach Mekka zurückzugeben. Und das damit zu rechnen ist, dass dann ein neues Kalifat ausgerufen würde. Islam heißt Frieden (wie Akif vorgestern immer wieder betont hat), ich hoffe, es bliebe auch dann dabei.</p>
<p>Im dritten Hof stehen in der Mitte Bänke um einen tulpengeschmückten Brunnen. Ich setze mich erst einmal hin und fülle mein Tagebuch, damit ich auch nichts vergesse.</p>
<p>Dann gehe ich weiter in den vierten Hof und genieße die Aussicht.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339394792908865569%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></p>
<p>Gestärkt durch einen Döner verlasse ich dann diesen wunderschönen Ort. Es ist gerade wieder Gebetszeit. Vorne am Ausgang des ersten Hofes gibt es eine Stelle, dort hört man während der Gebetszeiten scheinbar alle Muezzine der Stadt gleichzeitig. Das klingt dann fast schon wieder wie Glocken, denn die Stimmen kann man dort nicht mehr auseinander halten.</p>
<p>Nach einer kurzen Pause im Hotel laufe ich den Berg erneut hinauf, diesmal zum großen Basar von Istanbul. Bald zweitausend Geschäfte soll es dort geben. Und in einem Zeitschriftenartikel stand, der Basar sei stark einsturzgefährdet. Darum macht sich aber offensichtlich niemand sorgen, das Geschäft geht munter weiter. Keiner schaut besorgt nach oben.<br />Hier gibt es alles, was das Herz begehrt, Teppiche, Kissen, Schmuck, Lederwaren , Lampen, (&#8230;) und in den Seitengassen auch so praktische Sachen wie Knöpfe in allen Formen und Farben. Ich kann bestenfalls nur einen kleinen Ausschnitt des Basars gesehen haben</p>
<p>&#8220;Lady, this is your shop, let me show you a carpet, a kelim!&#8221;</p>
<p>&#8220;Lady, i&#8217;m sure you want a carpet.&#8221; Keine Antwort. Dann mit leicht ungläubiger Stimme &#8220;&#8230; you don&#8217;t want a carpet?&#8221;</p>
<p>Ich merke, daß meine offen getragene (und auch benutze Kamera) die Händler etwas davon abhält, mich ständig anzusprechen.<br />Bis auf Einen</p>
<p>&#8220;Hey, Paparazzi!&#8230; Where are you from?&#8221; <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339397774265196785%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></p>
<p>Aber so richtiges Basarleben, das findet man in den Gassen zwischen dem großen Basar oben auf dem Hügel und dem ägyptischen Basar unten am goldenen Horn. Hier sind die Straßen voll mit der einheimischen Bevölkerung. Für Autos kein Durchkommen. Und man findet alles, was der Haushalt so braucht.</p>
<p>Immer noch energiegeladen entschließe ich mich gegen fünf zu einem Spaziergang über die Galata-Brücke. Die Brücke hat zwei Stockwerke. Oben fahren die Autos und dort stehen auch die Angler. Im Stockwerk darunter reiht sich Fischrestaurant an Fischrestaurant (ob das oben geangelte dann unten serviert wird, kann ich nicht sagen).</p>
<p> <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339400679270698913%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26<br />
hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>Zum Galataturm hinauf geht es &#8211; wie kann es anders sein &#8211; steilen Treppen und Straßen bergan. Erst schleiche ich mich im Bogen unten herum, dann fasste ich mir ein Herzu und schaffe es auch ohne all zu sehr aus der Puste zu kommen bis hinauf zum Turm. Glücklicherweise ist im Turm selber dann ein Aufzug. Rundherum führt im obersten Stockwerk einen schmale Balustrade, auf der mit einiger Mühe zwei Leute aneinander vorbei passen. Der Rundumblick auf die Dächer des Galata-Viertels und die Dächer der Stadt <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338751859252275777%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></p>
<p>und auf das gegenüber liegende Ufer des goldenen Horns mit seinen Palästen und Moscheen entschädigen dann aber für die Mühen des Aufstiegs. </p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338751451432730465%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></p>
<p>Vom Galataturm geht es weiter hinauf und ich schaue einfach mal, wo ich &#8216;raus komme. Den Tunel, die Endstation der historischen Straßenbahn von Beyoglu erkenne ich von einem Photo, dass ich im Reiseführer gesehen hatte. Also bin ich hier an der Istiklal-Strasse, der Shoppingmeile Istanbuls. Liegt es an der späten Tageszeit? Ich bin irritiert. Die Straße ist schwarz von Menschen, aber kaum einer machte Windowshopping oder ähnliches. Alle laufen nur geschäftig in eine Richtung. Seltsam. <br />Die Straße zieht sich. Eigentlich will ich bis zum Taksim, aber als dieser nach einer viertel Stunde noch nicht erreicht ist, beschließe ich umzukehren und machte mich zu Fuß wieder auf den Weg durch das Galata-Viertel &#8211; wo die Straßen sich merklich geleert hatten -, über die Brücke und dann zurück zum Hotel.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/05/topkapi/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>39.0901 38.6957</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Von Zisternen und Palästen</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/05/von-zisternen-und-palsten/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/05/von-zisternen-und-palsten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 19:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Dolmabahce]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Taksim]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Yerebatan-Zisterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/05/06/von-zisternen-und-palsten/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShhGg4PigUI/AAAAAAAAG8g/GusluvvddCg/s800/DSC02196.jpg"/>Ein Besuch in der Yerebatan Zisterne und im Dolmabahce Palast. Und eine Stadtrundfahrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgens schlafe ich bis acht. Wieder sind die guten Vors&#228;tze &#252;ber den Haufen geworfen. &quot;Du willst doch fotografieren, bei gutem Licht, oder? Also steh vor Sonnenuntergang auf und nutze die Zeit&quot;. War wieder nichts. Ok, ich habe eine Ausrede, ich bekomme eine Erk&#228;ltung, wenn auch nur ein bisschen.</p>
<p>Ich laufe hinauf zum Topkapi-Palast, den Weg kenne ich schon von gestern. Uups, ganz sch&#246;n voll dort! Da f&#228;llt mir gerade noch rechtzeitig ein, dass mein Geld nicht mehr reicht f&#252;r den Eintritt und ich nehme dies als willkommene Ausrede, morgen etwas fr&#252;her wieder hier zu sein.</p>
<p>&quot;Can I help you?&quot; Der alte Mann spricht mich gegen&#252;ber der Hagia Sophia an. &quot;Where are you from?&quot; &quot;Germany&quot;. &quot;Kann ich Ihnen helfen?&quot; &quot;Nein, &#8230; oder doch, wo finde ich eine Wechselstube?&quot;. Und er weist mir den Weg 100 Meter weiter.</p>
<p>Am Eingang zur Yerebatan-Zisterne habe die Wahl: entweder 10 t&#252;rkische Lira (derzeit etwa 5 EUR) oder 7 EUR auf den Tisch zu legen. Klar, was ich w&#228;hle, oder?    <br />Heute muss irgendeine internationale Veranstaltung sein, jede Menge Leute in orangenen T-Shirts mit L&#228;nderaufdruck, die vor und nach mir die Treppe zur Zisterne herunter str&#246;men. Die Musik unten ist kaum zu h&#246;ren. Der Medusakopf, laut dem Reisef&#252;hrer DIE Attraktion der Zisterne, ist so von Menschen umringt, dass ich nicht durchkomme.     <br />Aber ich finde doch noch eine einzelne ruhige Ecke um zu fotografieren. Die angestrahlten S&#228;ulen erhellen mit ihrer Spiegelung das dunkle Wasser. Zu Dumm, dass ich mein Stativ nicht dabei habe!</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339057495221781697%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Wieder zur&#252;ck an der Oberfl&#228;che sehe ich vor der Hagia Sophia zum ersten Mal einen Bus von CitySightseeing, von denen ich einen Voucher habe und beschlie&#223;e zu zusteigen. Wir fahren &#252;ber die Galata-Br&#252;cke und die Angler winken zur&#252;ck.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339101882520623169%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Zum Dolmabahce Palast soll es gehen, dass soll mein erster Halt sein. Eine Empfehlung von Herrn D&#246;cmeci.</p>
<p>Der Palast war die Residenz der letzten Sultane, gebaut Mitte des neunzehnten Jahrhunderts entsprechend europ&#228;ischer Standards (Ich w&#252;rde den Baustil Richtung Klassizismus einordnen). Sechs Sultane und ein Kalif haben zwischen 1856 und 1922 darin gewohnt. Der letzte Sultan wurde im Rahmen der Republikgr&#252;ndung abgesetzt, aber die religi&#246;se Funktion des Kalifen blieb ihm erhalten. Deswegen &quot;sechs Sultane und ein Kalif&quot;.   <br />Man wird immer zu einer Gruppe von ca. 30 Leuten in den Palast gelassen, aber meine Gruppe vergesse ich schnell. Meine Kamera spielt Kind, streift mit ihren Fingern an den Spitzen der Vorh&#228;nge entlang, f&#252;hlt weiche Teppiche unter ihren F&#252;&#223;en, M&#246;chte schm&#246;kern in den Folianten der Bibliothek und ist ganz verzaubert vom marmornen Bad des Sultans. Springt so lange hin und her, bis sie die exakt symmetrische Mitte der Fenster findet. Und blickt zwischen den Vorh&#228;ngen hinaus auf den Bosporus. Vergisst f&#252;r einen Moment das Repr&#228;sentative der R&#228;ume und stellt sich vor, wie es wohl war, als Kind hier zu leben. Und m&#246;chte nicht in den Harem ziehen, denn der wirkt so gar nicht wohnlich heutzutage, so gro&#223;e Zimmer.     <br />Auch Mustafa Kemal Atat&#252;rk hat hier gewohnt und ist in einem der Palastr&#228;ume gestorben. Das Bett tr&#228;gt eine t&#252;rkische Flagge. Seit seinem Tod stehen im Palast die Uhren still, erz&#228;hlt Wikipedia. Ich nehme an, er war der letzte Bewohner.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339094865940198081%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Der Bus von CitySightseeing f&#228;hrt nur einmal die Stunde. Also entschlie&#223;e ich mich, bis zum Taksim-Platz zu laufen. Es geht steil bergauf und so komme ich das erste Mal in diesen Tagen so richtig ins schwitzen, bei sonnigen 24 Grad. Ob ich hier richtig bin? Die Stra&#223;e auf dem Stadtplan endet in einer &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; steilen Treppe. Aber die Richtung stimmt, und ein paar Minuten sp&#228;ter erreiche ich die Hauptstra&#223;e.</p>
<p>Den Taksim-Platz erlebe ich als den dieselgeschw&#228;ngerten zentralen Busknotenpunkt der Stadt. An der Ecke gegen&#252;ber finde ich CitySightseeing, der n&#228;chste Bus kommt in 25 Minuten und den werde ich nehmen. Ich kaufe ein Wasser, einen gebrauchten Kuli, auf dem &quot;nemesis&quot; steht (?!) und gehe zur&#252;ck zum Busschalter. Mit einer viertel Stunde Versp&#228;tung kommt dann der Bus und ich finde oben in der zweiten Reihe einen Platz. Trotz offenem Verdeck sind Fotos wegen der vielen B&#228;ume an den Stra&#223;en Gl&#252;ckssache.    <br />Wir kommen nach Ey&#252;p. Lauter Grabmale, wohl wegen des Fahnentr&#228;ges Mohammeds, der hier begraben ist.&#160; <br />Und die alte Stadtmauer von Istanbul ist wirklich sehr lang und noch recht gut erhalten.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339106740178333425%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Wir kommen auch dort vorbei, wo derzeit der Hafen des Theodosius ausgegraben wird &#8211; und den U-Bahn-Bau unter dem Bosporus verz&#246;gert. Ob man das wohl besichtigen kann?   <br />Der Dieselduft begleitet mich vom Taksimplatz bis zur&#252;ck zur Hagia Sophia.</p>
<p>Heute wird es eine fr&#252;he Nacht. Ich bin wieder im Restaurant vom Montag und ich bin nicht ganz schl&#252;ssig, ob das Essen so gut wie das Restaurant gem&#252;tlich ist. Ok, schlecht ist es nicht.    <br />Dann gehe ich fr&#252;h zu Bett.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/05/von-zisternen-und-palsten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>41.0387978 28.9990719</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Eine doch recht kurze ganztägige Stadtrund&#8221;fahrt&#8221; oder &#8220;Unter Händlern&#8221;</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/05/eine-doch-recht-kurze-ganztgige-stadtrundfahrt/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/05/eine-doch-recht-kurze-ganztgige-stadtrundfahrt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 May 2009 19:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Spruch des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Ägyptischer Basar]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Galata-Turm]]></category>
		<category><![CDATA[Hagia Sophia]]></category>
		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Teppichhändler]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Yeni-Moschee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/05/05/eine-doch-recht-kurze-ganztgige-stadtrundfahrt/</guid>
		<description><![CDATA[<p><img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShWYO8ItpAI/AAAAAAAAGw4/ZnUZD2J9RP0/s800/DSC01841.jpg"/></p>
<p>Von einer halbierten Stadtrundfahrt zu Fuß und meiner ersten Begegnung mit den Händlern von Istanbul</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die T&#252;r zur Baustelle auf der Hotelterasse ist offen und nutze ich meine Chance um noch einmal hinaus um die Aussicht zu genie&#223;en.</p>
<p><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338335528580158977%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Das Fr&#252;hst&#252;ck im Hotel ist &#8211; nach allem, was ich im Reisef&#252;hrer gelesen habe &#8211; typisch: Feta, Gurken, Tomaten, Oliven, Kuchen. Au&#223;erdem Baguette und Marmelade. Marmelade und salzige Butter finde ich trotz meiner vielen Reisen immer noch ziemlich gew&#246;hnungsbed&#252;rftig. Aber immer noch besser als Oliven zum Fr&#252;hst&#252;ck. Neben Orangensaft gab es nat&#252;rlich auch t&#252;rkischen Tee. Dazu nimmt man sich den stark aufgebr&#252;hten Tee und verd&#252;nnt ihm mit hei&#223;em Wasser. </p>
<p>F&#252;r heute hatte ich bei Expedia eine ganzt&#228;gige Stadtrundfahrt gebucht. Ich hatte mir gedacht, ich mache erst einmal den &quot;&#220;berflug&quot;, dann wei&#223; ich wo alles ist und kann mir Einzelheiten die n&#228;chsten Tage noch in Ruhe anschauen.    <br />Um neun warte ich in der Lobby und werde dort zu Fu&#223; abgeholt. Es geht hinauf Richtung Hagia Sophia. Erst hatte ich gedacht, ich w&#252;rde zum Bus gebracht. Aber nein, ich habe wieder Erwarten eine Solo-Tour. Und zwar zu Fu&#223;. Anscheinend ist Dienstags &#8211; der Topkapi hat geschlossen &#8211; nicht so viel los in Istanbul. Und die Haupt-Sehensw&#252;rdigkeiten liegen alle eng beieinander, so dass sich ein Bus zumindest hier im alten Teil nicht lohnen w&#252;rde.&#160; <br />So schaute ich mir erst mal meinen Guide ein bisschen n&#228;her an. Akif, klein, vollschlank, mit Hochwasserhosen und einer &#8211; wie er sagt &#8211; abklingenden Erk&#228;ltung. Im Verlauf des Vormittags erz&#228;hlte er, er komme eigentlich aus Antalya und dies sei seine erste Woche als Guide in Istanbul. Immerhin hatte er seinen Text schon drauf, wenn auch Nachfragen nach einzelnen Ereignissen, &#252;ber die ich im Reisef&#252;hrer gelesen hatte, nicht viel bringen. </p>
<p>Wir besuchen zuerst die Hagia Sophia. Dieses Gotteshaus &#8211; heute Museum &#8211; hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Erbaut im sechsten Jahrhundert war sie z.B. Kr&#246;nungskirche der byzantinischen Kaiser. Nach der Eroberung von Konstantinopel (wie Istanbul zur damaligen Zeit hie&#223;) im f&#252;nfzehnten Jahrhundert durch die muslimischen Osmanen wurde die Kirche zur Moschee. Unter dem Staatsgr&#252;nder der modernen T&#252;rkei, Kemal Atat&#252;rk wurde sie schlie&#223;lich zum Museum. Mehr dazu in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserb%C3%BCffel" target="_blank">wikipedia</a>.     <br />Heutzutage &#8211; im Museum &#8211; sind christliche Mosaike wieder freigelegt und stehen gleichberechtigt neben den muslimischen Teilen. Mein Blick wanderte automatisch nach oben zu den pr&#228;chtigen Fresken und Mosaiken.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338340087557709889%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Wir machen einen kurzen Abstecher in das Museum f&#252;r t&#252;rkische und islamische Kunst. Mit Ausstellungen &#252;ber prachtvoll ausgeschm&#252;ckte Schriftst&#252;cke und Teppiche und auch einer kleinen Abteilung &#252;ber Wohnstile. Akif fasst die historischen Teppiche an. Hmm, als Guide sollte er das ja wohl besser wissen. Ich &#252;berlege schon, was ich tun soll, falls er aus dem Museum gewiesen wird. Aber zum Gl&#252;ck reichte ein Hinweis des Museumsw&#228;rters und er l&#228;sst es.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338343629734683681%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Am interessantesten finde ich eine Fotoausstellung &#252;ber t&#252;rkische Nomaden. Akif meint, auch in der Gegenwart g&#228;be es noch Leute, die so leben w&#252;rden. Er erz&#228;hlt, seine Gro&#223;mutter h&#228;tte selbst noch so gelebt, er h&#228;tte Kindheitserinnerungen. Er w&#252;rde sich so ein sch&#246;nes, einfaches Leben zur&#252;ckw&#252;nschen. Ich glaube, er vergisst dabei, wie hart dieses Leben sein muss.</p>
<p>Warum die blaue Moschee &quot;blaue Moschee&quot; genannt wird, wird klar, wenn man sich die Fliesen im Innenraum ansieht. Offiziell hei&#223;t sie aber Sultan-Ahmed-Moschee nach ihrem Auftraggeber (und, wie hei&#223;t das Viertel, in dem sie liegt &#8230;, na, kommt ihr drauf?). Die blaue Moschee ist die Hauptmoschee Istanbuls und hat eine Besonderheit, die f&#252;r ein bisschen Unruhe im Islam gesorgt hat: sie hat sechs Minarette. Denn: Fr&#252;her hatte auch die Hauptmoschee in Mekka sechs Minarette. Und als die blaue Moschee ebenfalls sechs Minarette bekam, mu&#223;te in Mekka ein weiteres Minarett hinzugef&#252;gt werden.</p>
<p>Als wir an der Moschee ankommen, ist gerade Gebetszeit und wir m&#252;ssen am Touristeneingang warten. Ich nutze die Zeit, mir die Bogeng&#228;nge anzuschauen. Zur&#252;ck am Eingang hei&#223;t es, Schuhe ausziehen. Jeder bekommt eine Plastikt&#252;te, in die die Schuhe verpackt werden. Die Schuhe tr&#228;gt man dann mit sich herum, bis man die Moschee wieder verl&#228;sst (und die Plastikt&#252;te f&#252;r jemand anderes zur&#252;ckl&#228;&#223;t). Aus Israel und Albanien kannte ich das ein bisschen anders, da lie&#223; man die Schuhe einfach am Eingang zur&#252;ck, sich darauf verlassend, das die schon nicht geklaut werden. Bisher hatte das immer geklappt.   <br />Ja, bei einem Moscheebesuch tr&#228;gt frau Kopftuch &#8211; so auch ich, ich hatte mir extra meinen sch&#246;nsten Schal daf&#252;r mitgenommen.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338345226195046497%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Das &quot;typische Kebap-Restaurant&quot; laut Tourbeschreibung war ein Touristenlokal mit langen Tischen und B&#228;nken. Aber das Mittagessen war ganz OK. Akif redete &#252;ber den Stolz, einen Touristenf&#252;hrerausweis zu haben. Der Ausweis sei so wichtig, und vor allem sei dann so viel umsonst &#8230; .</p>
<p>Vom Besuch bei einem Teppichh&#228;ndler war in der Tourbeschreibung nicht die Rede gewesen. Lust hatte ich schon gar nicht drauf, aber Akif l&#228;&#223;t sich nicht davon abbringen, und da der Besuch der Zisterne &#8211; statt des Topkapi-Palastes &#8211; laut Tourbeschreibung Dienstags auf dem Programm steht, folge ich meinem Guide widerwillig. Dann stelle ich zu meinem Entsetzen fest, dass ich auch hier eine Solo-Vorf&#252;hrung bekommen soll. Nach f&#252;nf Minute breche ich das unsch&#246;ne Spiel ab, ich bin einfach nicht in der Lage, Kaufinteresse zu heucheln, daf&#252;r gehe ich auch sonst viel zu ungern einkaufen.    <br />Zu allem &#220;berfluss steht dann auch noch der Leiter von Uptown Travels vor der T&#252;r und teilt mir mit, dass die Tour ja nun beendet sei, weil ich alles gesehen h&#228;tte. &quot;Und was ist mit der Zisterne?&quot; &quot;Daf&#252;r haben Sie ja das islamische Museum gesehen&quot;. Diskutieren hilft nichts und ich habe nach dem gerade Erlebten auch keine gro&#223;e Lust dazu. Auf die angebotene Begleitung von Akif zum Hotel und auf ein Trinkgeld f&#252;r ihn habe ich dann verzichtet. Als Abschiedsgeschenk nahm ich Akifs Erk&#228;ltung mit in die n&#228;chsten Tage. &quot;Vielen Dank&quot;.</p>
<p>Ich laufe weiter, durch das mediterrane Viertel, das ich am Vortag schon aus dem Bus gesehen habe, entlang des Bosporus und durch den G&#252;lhane-Park zur&#252;ck zum Hotel.</p>
<p>Um 17 Uhr bin ich wieder drau&#223;en, in der Altstadt, als die Muezzine zum Gebet rufen. Von allen Seiten h&#246;rt man sie. Jeder &#252;bert&#246;nt den anderen. Jeder ist gerade an einer anderen Stelle des Gesangs. Ein harmonisch disharmonischer Klangteppich, der sich, dort, wo man viele h&#246;rt, fasst wie das Schwingen einer Glocke anh&#246;rt.</p>
<p>Ich laufe weiter zum &#228;gyptischen Basar, mische mich unter die Menge und schnuppere Gew&#252;rze.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338352948258016993%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26authkey%3DGv1sRgCMqfo_aCgsiBJw%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Auf der anderen Seite des &#228;gyptischen Basars schaut man auf den Galata-Turm. Mich faszinieren die Farben dieses Viertels unter dem Turm zu den verschiedenen Tageszeiten.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338355301156184369%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Hier, wo ich den Ausblick auf den Galata-Turm habe, ist auch die Yeni-Moschee, in die ich ebenfalls einen Blick werfe. Davor auf den Treppen sind massenhaft Tauben, die Gl&#252;ck bringen sollen.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338356450524008209%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Und zur guten Nacht noch ein paar der heute gesammelten H&#228;ndlerspr&#252;che.    <br />&quot;You&#8217;re breaking miy heart!&quot; Ich drehe mich um und werfe ihm einen ironisch bedauernden Blick zu. Er grinst zur&#252;ck, bevor ich l&#228;chelnd weitergehe.     <br />&quot;You&#8217;re not on the right way.&quot; Fast bin ich irritiert &#252;ber den Ernst in der Stimme. Dann folgt aber &quot;The right way is the way into my shop&quot;. &#8230; ach so!     <br />&quot;Lady, can I help you?&quot; Keine Reaktion. Dann der Schnellkurs f&#252;r den Basar: &quot;Lady, first you say &quot;yes&quot;, then I say &quot;How are You&quot; Then you &#8230;&quot;     <br />&quot;Do you like fish, madam?&quot; Nein, mag ich nicht. &quot;Do you like meat?&quot; Nein, ich habe keinen Hunger. &quot;It&#8217;s fine if you only drink something&quot;. Auch das nicht. &quot;Are you sure?&quot; &quot;Yes I am&quot;. Ja, ja, das ist nicht so einfach mit mir.     <br />Abends dr&#252;cke ich mir die Nase an den Gitterst&#228;ben vor der Hagia Sophia platt um die &#214;ffnungszeiten zu erkennen. &quot;It&#8217;s closes now, it will open again tomorrow&quot;. Ich wei&#223;. &quot;Where are you from? Germany?&quot; Woher wei&#223; der das? Ich glaube, ich muss mal an meinem Akzent arbeiten. Ich nicke. &quot;Interessiert an Lederwaren?&quot;. Also damit &quot;dealt&quot; er. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/05/eine-doch-recht-kurze-ganztgige-stadtrundfahrt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein erster Blick auf Istanbul</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/05/ein-erster-blick-auf-istanbul/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/05/ein-erster-blick-auf-istanbul/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 May 2009 20:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Stunden]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Galata-Turm]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Topkapi Serail]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Yeni-Moschee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/05/04/ein-erster-blick-auf-istanbul/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SgEuAdNKJyI/AAAAAAAAGjw/I4bDsiM2iCY/s800/DSC01768.jpg" />Nach dem Blick von oben machte ich mich nach Ankunft im Hotel erstmal auf dem Weg, um die Umgebung zu erkunden. Zentrale Lage!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sultanahmet &#8211; was f&#252;r ein Gewirr von engen Gassen! Ob ich hier jemals wieder rausfinde? Die Autos parken so eng, dass der Kleinbus manchmal nur nach ein paar Diskussionen &#252;berhaupt durchkommt. Dies ist eindeutig der Touristenstadtteil, so viele Gesch&#228;fte mit Teppichen, Stoffen und dicken weichen Kissen fahren am Busfenster an mir vorbei. F&#252;r vielleicht f&#252;nf Minuten kommen wir auch durch ein Wohnviertel, sehr mediterran in den r&#246;tlichen Erdfarben. Mal schauen, ob ich das wiederfinde.</p>
<p>Da steht es auf der H&#228;userwand &quot;Hotel Pamphylia&quot;. Das ist doch meins, oder? Aber der Fahrer steuert zielsicher erst einmal das Hotel meiner Sitznachbarn an. Zur Strafe findet er dann den Weg zur&#252;ck durch die Einbahnstrassen mit dem Wagen nicht und muss meinen Koffer per Hand hinter sich herziehen, den Berg hinauf.</p>
<p>Das Hotel liegt wirklich zentral. Am Rand des Touristenviertels unterhalb der Mauern des G&#252;lhane-Parks. Als ich den Berg hinunter laufe und mich ein wenig links halte, stehe ich vorm <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Istanbul_Sirkeci" target="_blank">Sirkeci-Bahnhof</a> und sehe den Bosporus. Es wird schon dunkel, eine blaue Stunde. Gegen&#252;ber, dass k&#246;nnte der Galata-Turm sein. Dann muss das links von mir die Galata-Br&#252;cke sein.</p>
<p align="center" href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/lwuLqTKbUKcsZmyVFcEtRg?authkey=Gv1sRgCNqEoYHys_vmNQ&amp;feat=embedwebsite"><a  ="><a     "><img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SgEt_dZ1gZI/AAAAAAAAGjo/vGNB7AQPb5Y/s800/DSC01748.jpg" width="500" /></a></p>
<p>Als ich mich umdrehe liegt vor mir eine riesige Moschee. Ob das die blaue Moschee ist (war sie nicht, sondern die Yeni-Moschee)?</p>
<p align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/1QUNY95rVJUpRPXbgLv_9g?authkey=Gv1sRgCNqEoYHys_vmNQ&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SgEuBv8ch1I/AAAAAAAAGj4/cR7LAZeDlWo/s800/DSC01756.jpg" height="500" /></a></p>
<p>Dann muss das da oben auf dem Berg die Hagia Sophia sein (ja, ist sie). Von der Fu&#223;g&#228;ngerbr&#252;cke &#252;ber die Schnellstrasse sieht man ein Gewirr von T&#252;rmchen. Der Topkapi-Serail (ja)?</p>
<p align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/iX-DQGzZLbkDCzee8Zi2mw?authkey=Gv1sRgCNqEoYHys_vmNQ&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SgEuAdNKJyI/AAAAAAAAGjw/I4bDsiM2iCY/s800/DSC01768.jpg"/></a></p>
<p>Ich suche mir unterhalb des Hotels ein kleines Restaurant, dass keinen T&#252;rsteher hat, daf&#252;r aber Teppiche an den W&#228;nden und gem&#252;tliche Sessel. Ok, die gebratenen Auberginen sind etwas gew&#246;hnungsbed&#252;rftig, aber ganz in Ordnung. Ich denke ich komme noch mal wieder, es ist wirklich sehr gem&#252;tlich. Und vielleicht versuche ich es das n&#228;chste Mal mal mit Fleisch.</p>
<p>Als ich aus dem Restaurant trete h&#246;re ich zum ersten Mal den Ruf des Muezzins &#252;ber der Stadt.</p>
<p>Zur&#252;ck im Hotel &#252;berrede ich den Hotelportier, mir die Dachterasse aufzuschlie&#223;en (die derzeit Baustelle ist). Vor mir, fast in Reichweite liegt die Hagia Sophia.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/05/ein-erster-blick-auf-istanbul/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schweinegrippe und Heuschnupfen &#8211; der Flughafen von Istanbul</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/05/schweinegrippe-und-heuschnupfen-der-flughafen-von-istanbul/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/05/schweinegrippe-und-heuschnupfen-der-flughafen-von-istanbul/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 May 2009 14:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>
		<category><![CDATA[Seuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/05/04/schweinegrippe-und-heuschnupfen-der-flughafen-von-istanbul/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShWP_Xeo8NI/AAAAAAAAGu0/RWXjVaQv-kw/s800/DSC01739.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Flug war ereignislos. Unter uns war kurz nach Berlin bis kurz vor Istanbul eine geschlossene Wolkendecke. &#220;ber der die Sonne strahlte. Mein Sitznachbar wohnt in Istanbul und meint &#8211; wie schon so viele andere &#8211; ich w&#252;rde sicherlich eine sch&#246;ne Zeit haben in dieser sch&#246;nen Stadt. Ich frage, was er mir empfehlen k&#246;nne und er meint, ich solle unbedingt nach Beyoglu fahren.</p>
<p>Dann ging das Flugzeug in den Sinkflug und ich bekam meinen ersten Blick auf das Meer und die Stadt.</p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5338331141852654513%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>In Istanbul ist die Schweinegrippe (nicht) angekommen. Im Flugzeug mussten wir ein Papier ausf&#252;llen, das anschlie&#223;end keiner haben wollte: ob wir mit Schweinegrippenpatienten in Ber&#252;hrung gekommen seinen, ob wir uns krank f&#252;hlten. Anschlie&#223;end auf dem Flughafen bekamen verschnupfte Patienten Masken und s&#228;mtliche Flughafenmitarbeiter trugen auch eine. Unheimlich. Aber laut Internet gibt es in der T&#252;rkei noch keine Schweinegrippenpatienten. Nur ich versuche verzweifelt, nicht zu niesen, bis ich durch den Zoll bin. Dummerweise habe ich n&#228;mlich Heuschnupfen. Nicht ansteckend.</p>
<p>Ich stelle die Uhr eine Stunde vor und tausche schon am Flughafen ein bisschen Geld. Es gibt ungef&#228;hr 200 Lira f&#252;r 100 Euro, also einfach zu rechnen. Mittlerweile ist das Gep&#228;ck angekommen und mein Koffer liegt quasi auf meinen Laufweg auf dem Gep&#228;ckband. Ich habe einen Transfer gebucht und gemeinsam mit ein paar Anderen geht es Richtung Sultanahmet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/05/schweinegrippe-und-heuschnupfen-der-flughafen-von-istanbul/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Flughafen Tegel</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/05/flughafen-tegel/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/05/flughafen-tegel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 May 2009 09:25:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Check-In]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Tegel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/05/04/flughafen-tegel/</guid>
		<description><![CDATA[Hans-Martin brachte mich zum Flughafen Tegel und ich machte mich auf die Suche nach dem Check-In-Schalter. Hier gibt es kein zentrales Check-In, vielmehr geht man zum entsprechenden Gate, wartet,bis der Flug davor abgefertigt ist und dann kann man dort den Koffer abgeben. Nachteil &#8211; wie ich finde gravierend &#8211; ist, das man halt so lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-Martin brachte mich zum Flughafen Tegel und ich machte mich auf die Suche nach dem Check-In-Schalter. Hier gibt es kein zentrales Check-In, vielmehr geht man zum entsprechenden Gate, wartet,bis der Flug davor abgefertigt ist und dann kann man dort den Koffer abgeben. Nachteil &#8211; wie ich finde gravierend &#8211; ist, das man halt so lange seinen Koffer mit sich herumschleppen muss. Vorteil ist vielleicht, das der Koffer mit höherer Wahrscheinlichkeit im richtigen Flugzeug landet &#8211; ein Problem, das ich zum Glück noch nie gehabt habe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/05/flughafen-tegel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>52.5487895 13.2963581</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Reichstag, Holocaust-Mahnmal und Berlin von oben.</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/05/reichstag-holocaust-mahnmal-und-berlin-von-oben/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/05/reichstag-holocaust-mahnmal-und-berlin-von-oben/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 21:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin von oben]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust-Mahnmal]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Park Inn]]></category>
		<category><![CDATA[Reichstag]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/05/03/reichstag-holocaust-mahnmal-und-berlin-von-oben/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sg6rcvtODPI/AAAAAAAAGqQ/uOH_nG8ahXY/s800/DSC01645.jpg"/> und dann ein Nachmittag mit meinen beiden Freundinnen, die mit nach Spitzbergen fahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgens hatte ich &#8211; nach einem ausführlichen Frühstück mit Hans-Martin und Manu auf der Terasse &#8211; ein bisschen Zeit für mich und mein Weg führte Richtung Reichstag, nur mal wieder gucken</p>
<p align="center"><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5336391044904493265%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26authkey%3DGv1sRgCMezyNC60IbLhwE%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Das Holocaust-Mahnmal hatte ich vorher noch nicht gesehen. Sorry, Leute, ich kann damit &#8211; bis auf die geometrischen Formen &#8211; nichts anfangen. Es erinnert mich nicht an das Ereignis und es erinnert mich auch nicht an jüdische Friedhöfe &#8211; weder an den von Prag noch an den von Worms. Es weckt in seiner Einförmigkeit keine Gefühle. Welche Gefühle soll es eigentlich wecken? Was soll damit erreicht werden ohne x Erklärungen? Kann mir das mal jemand erklären?</p>
<p align="center"><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5336391283761360881%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Gegen zwei traf ich Kathrin. Wir hatten noch ein bisschen Zeit bis zur S-Bahn nach Elfi und fuhren auf das Dach des Park Inn Berlin um uns das ganze mal von oben anzuschauen.</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5336391471392297665%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>So, und mittlerweile kennen sich meine beiden Spitzbergen-Mitfahrerinnen. Bei Kuchen und Kaffee und Elfis Antarktisbildern tauschten wir Reiseerfahrungen. Wenn es nur nicht noch so lange dauern würde bis Spitzbergen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/05/reichstag-holocaust-mahnmal-und-berlin-von-oben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spreerundfahrt</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/05/spreerundfahrt/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/05/spreerundfahrt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 21:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Spruch des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof Friedrichstrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin Hauptbahnhof]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Dom]]></category>
		<category><![CDATA[Bodemuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken]]></category>
		<category><![CDATA[Kanzleramt]]></category>
		<category><![CDATA[Kranich]]></category>
		<category><![CDATA[Reichstag]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtagskuppel]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegelungen]]></category>
		<category><![CDATA[Spree]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/05/02/spreerundfahrt/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sg6q_4c9T6I/AAAAAAAAGoU/R9fu-8ewyaY/s800/DSC01454.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Runde um den Tegeler See ging es nach Berlin Mitte und im zweiten Anlauf (mit Unterbrechung in einem netten Cafe an der Sophienstrasse) bekamen wir einen Platz bei einer einst&#252;ndigen Spreerundschaft. Balsam f&#252;r meine wundgelaufenen F&#252;sse. Der Kommentar war live, von Wilhem Voigt, dem Hauptmann von K&#246;penick, &quot;h&#246;chstpers&#246;nlich&quot;, in Uniform und mit echt Berliner Schnauze. </p>
<p align="center"><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5336390409203309985%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p> Nach dem Spruch des Tages einfach in der Slideshow blättern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/05/spreerundfahrt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>52.5234051 13.4113999</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Vorfreude</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/04/vorfreude/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2009/04/vorfreude/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 19:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2009/04/26/vorfreude/</guid>
		<description><![CDATA[&#34;Hundert Mal fahren, hundert Mal Sehnsucht&#34; sagt mein Nachbar als er vom Bosporus erz&#228;hlt. Und seine Frau bekommt G&#228;nsehaut alleine vom Gedanken an den Blick &#252;ber die D&#228;cher der Stadt. Auf einmal ist sie wieder da, diese Enge im Hals. Mein Herz f&#228;ngt leise an zu flattern, als wollte es wegfliegen: Reisefieber! N&#228;chsten Montag geht&#8217;s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Hundert Mal fahren, hundert Mal Sehnsucht&quot; sagt mein Nachbar als er vom Bosporus erz&#228;hlt. Und seine Frau bekommt G&#228;nsehaut alleine vom Gedanken an den Blick &#252;ber die D&#228;cher der Stadt. Auf einmal ist sie wieder da, diese Enge im Hals. Mein Herz f&#228;ngt leise an zu flattern, als wollte es wegfliegen: Reisefieber! </p>
<p>N&#228;chsten Montag geht&#8217;s nach Istanbul!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2009/04/vorfreude/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vier Stunden Lübeck</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/08/vier-stunden-lbeck/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/08/vier-stunden-lbeck/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 20:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Marienkirche]]></category>
		<category><![CDATA[Peterskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Roncalli]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/08/09/vier-stunden-lbeck/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SKSNjBQbMPI/AAAAAAAAB0I/HU9Fl-923I4/s800/DSC05352.JPG"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin zu Besuch bei Kerstin in Lübeck.</p>
<p>Gestern waren wir in Zirkus Roncalli. Klasse! Kann man nur empfehlen.</p>
<p>Heute hat Kerstin Dienst in der Marienkirche. Und ich nutze die Zeit zum Fotografieren.</p>
<p><object width="600" height="400" data="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5234464173942596753%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/08/vier-stunden-lbeck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>53.869563 10.687579</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Spinne am Morgen</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/08/spinne-am-morgen/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/08/spinne-am-morgen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 20:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Elbtunnel]]></category>
		<category><![CDATA[Fahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Sankt Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/08/07/spinne-am-morgen/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/windweit04/SKH1FNThfBI/AAAAAAAABvg/EqjNk8KEQG8/s800/DSC05118.JPG" alt="" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgens war es noch sonnig.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/windweit04/SKH1FNThfBI/AAAAAAAABvg/EqjNk8KEQG8/s800/DSC05118.JPG" alt="" /></p>
<p>Vom heraufziehenden Unwetter merkte man Abends im alten Elbtunnel wenig.</p>
<p><object width="600" height="400" data="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5233735433821663393%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /></object></p>
<p>Der Wind nahm zu, dann die ersten Tropfen, und ich war froh über die Fischbude, in die ich mich retten konnte.</p>
<p><object width="600" height="400" data="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5233735904319051601%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/08/spinne-am-morgen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sankt Georg</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/08/sankt-georg/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/08/sankt-georg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 20:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Spruch des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sankt Georg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/08/06/sankt-georg/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SKHz25sEiFI/AAAAAAAABuc/mAaapGjLPuI/s800/DSC05067.JPG"/>Meine zweite Schulungswoche in Hamburg. Thema diesmal Geschäftsprozesse und SOA.
Abends bin ich nur noch fit für einen kurzen Rundgang durch Sankt Georg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine zweite Schulungswoche in Hamburg. Thema diesmal Geschäftsprozesse und SOA.</p>
<p>Abends bin ich nur noch fit für einen kurzen Rundgang durch Sankt Georg.</p>
<p><object width="600" height="400" data="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5233732350274706097%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /></object></p>
<p>Mit dem Spruch des Tages</p>
<p> </p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/windweit04/SanktGeorg/photo#5233732434295830994"><img src="http://lh5.ggpht.com/windweit04/SKHz62OkudI/AAAAAAAABu0/9_pLH_U0_go/s400/DSC05092.JPG" alt="" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/08/sankt-georg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Sedov</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/08/die-sedov/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/08/die-sedov/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 19:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Boote]]></category>
		<category><![CDATA[Cruise Days]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffe]]></category>
		<category><![CDATA[Schulschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Sedov]]></category>
		<category><![CDATA[Segelschiffe]]></category>
		<category><![CDATA[Segelschulschiff]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/08/01/die-sedov/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SJioj8ocfJI/AAAAAAAABog/UQ-3M-pmdHQ/s800/DSC04809.JPG"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ist ein russisches Segelschulschiff. In <a href="http://blog.windweit.de/2005/12/09/parco-nacional-tierra-del-fuego-und-dann-aufs-schiff/">Ushuaia</a>, hatte ich schon einmal ein anderes &#8211; die Kruzenstern &#8211; gesehen.</p>
<p>Hier in Hamburg war es Teil der Cruise Days und man konnte es besichtigen, wenn es nicht gerade einen Hafenrundfahrt durchführte. (Die übrigens 140€ gekostet hätte).</p>
<p><object width="600" height="400" data="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5231116267292695041%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /></object></p>
<p>Kurz darauf musste ich Hamburg schon wieder verlassen. Der Zug nach Frankfurt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/08/die-sedov/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Speicherstadt</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/07/speicherstadt/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/07/speicherstadt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 20:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Außenalster]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenuntergang]]></category>
		<category><![CDATA[Speicherstadt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/07/31/speicherstadt/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SJijloYnZiI/AAAAAAAABko/12gl-7QC_Ms/s800/DSC04644.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Integrata hat seine Schulungsräume direkt in der Speicherstadt. Idealer Ausgangspunkt also, um diese zu erkunden.</p>
<p><object width="600" height="400" data="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5231110743750606593%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /></object></p>
<p>Abends dann erkundete ich die Außenalster direkt vor dem Hotel Bellevue</p>
<p><object width="600" height="400" data="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5233727456181093857%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/07/speicherstadt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Queen Mary II</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/07/queen-mary-ii/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/07/queen-mary-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 19:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Harbor]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzfahrtschiffe]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Mary II]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/07/30/queen-mary-ii/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SJileElCLLI/AAAAAAAABng/x2qEPBhcUUo/s800/DSC04738.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin auf Schulung in Hamburg &#8211; &#8220;Geschäftsprozesse mit ARIS&#8221;. Und: die Queen Mary II ist auch da (natürlich nicht auf Schulung). Gleich ist der Hafen &#8211; sagt man mir &#8211; drei Mal so voll.</p>
<p>Integrata bucht netterweise über Mittag eine Hafenrundfahrt.</p>
<p><object width="600" height="400" data="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5231110525346511313%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /></object></p>
<p>Und so bekomme ich die Queen Mary II gleich von ganz nahem zu sehen. Nach dem meine Kamera und ich &#8211; undank eines nah vorbei fahrenden Schiffes &#8211; mit Hafenwasser getauft wurden (ich weiss jetzt: Spritzwasser kann sie ab).</p>
<p><object width="600" height="400" data="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5231112780786651361%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /></object></p>
<p>Abends dann &#8211; das letzte Bild der letzten Diaschau lässt es ahnen &#8211; gab es eine Hafenillumination namens &#8220;Blue Harbor&#8221; und ein Feuerwerk.</p>
<p><object width="600" height="400" data="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5231111530860712753%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/07/queen-mary-ii/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Tirana nach Frankfurt</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/von-tirana-nach-frankfurt/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/von-tirana-nach-frankfurt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 21:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/23/von-tirana-nach-frankfurt/</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin wieder daheim.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin wieder daheim.</p>
<p>Wir verabschiedeten uns herzlich von Molnia (der ein dickes Trinkgeld und Ferrero Rocher für seinen nicht ganz flachen Bauch bekam) und von Gernod, unserem Reisebegleiter, und flogen um halb Eins wieder Richtung Deutschland.</p>
<p>In München hieß es dann Abschied nehmen von der Gruppe. Ich bin gespannt, von wem man gelegentlich mal hört.</p>
<p>Um Sieben war ich wieder in meiner heimischen Wohnung.</p>
<p>Und jetzt, um viertel nach Elf, mache ich Schluss mit dem Schreiben, den morgen wartet wieder mein Schreibtisch bei der Bahn auf mich.</p>
<p>Gute Nacht!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/von-tirana-nach-frankfurt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kruja und Tirana</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/kruje-und-tirana/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/kruje-und-tirana/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 20:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kruje]]></category>
		<category><![CDATA[Skanderbeg]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/22/kruje-und-tirana/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SHo-OzAqH5I/AAAAAAAAAoQ/ol7vfsLcQds/s800/DSC03628.JPG"/>Kruja ist das Nationalheiligtum Albaniens. Hier stand die Burg von Iskander Bey, genannt Skanderbeg, dem Nationalhelden, der Mitte des 15. Jahrhunderts für viele Jahre Albanien den Osmanen entrang und zum ersten Mal für so etwas wie ein geeinigtes Albanien sorgte.
Zurück in Tirana nutzte die verbleibende Zeit am Nachmittag noch für einen Besuch im Nationalmuseum, das albanische Geschichte von der Steinzeit bis zum Ende des kommunistischen Regimes 1992 dokumentiert. Leider ist auf englisch nur teilweise dokumentiert, so betrachte ich die Bilder und stelle fest, das es viele schlechte Zeiten gab - den Zeiten mit Helden sind schlechte Zeiten. Die Zeit des kommunistischen Regimes ist hauptsächlich dargestellt durch die Demonstrationen, die dieses zum Ende gebracht haben. Die Albaner bezeichnen die Zeit des Regimes als Genozid und verdeutlichen dies mit einer dort aufgebauten Einzelzelle aus einem Gefängnis, ausgestattet mit einer Decke, einem Ring um die Gefangenen festzuketten und blutverschmierter Wand. Vierzig Jahre aus dem Blickfeld der Welt verschwunden sind dort viele schlimme Sachen passiert und der Hunger war groß.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kruja ist das Nationalheiligtum Albaniens. Hier stand die Burg von Iskander Bey, genannt Skanderbeg, dem Nationalhelden, der Mitte des 15. Jahrhunderts für viele Jahre Albanien den Osmanen entrang und zum ersten Mal für so etwas wie ein geeinigtes Albanien sorgte. Einige sagen, dadurch hätte er Europa vor den Türken bewahrt. Angeblich wurde er sogar heilig gesprochen. Da muss ich noch mal recherchieren. Erst Jahre nach seinem Tod fiel Albanien wieder ans osmanische Reich zurück und blieb auch bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts ein Teil davon.</p>
<p>Das Skanderbeg-Museum in Kruja wurde von Enver Hoxhas Tochter gebaut &#8211; ähnlich wie die Pyramide in Tirana &#8211; und ist auch heute noch ein Denkmal albanischen Patriotismus. Ein momumentaler Bau in Burgform, der weit über Ebenen und Berge schaut. Innen ausgestattet mit riesigen Reliefs und Gemälden. Bei mir &#8211; angesichts deutscher Geschichte &#8211; hinterlässt so etwas ja einen leicht schalen Beigeschmack. Ein bisschen too much.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222555043086663761%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="400" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222555043086663761%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></object></p>
<p>Uns wird erzählt, das Franz Josef Strauss Anfang der 70er auf Privatbesuch in Albanien war, im Gepäck ein Buch über Skanderbeg aus dem 16ten Jahrhundert und ein bisschen Hoffnung für die unter dem Kommunismus leidenden Albaner.</p>
<p>Interessanter als das Skanderbeg-Museum fand ich persönlich das ethnografische Museum von Kruja, das beste dieser Art, das ich auf der Reise durch Albanien bisher gesehen habe. Das Haus einer reichen Familie mit vielerlei Kleidungsstücken und Möbeln, einem Stall, in dessen oberen Stockwerk die Knechte schliefen und einem Frauengemach.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222554822859763681%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="400" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222554822859763681%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></object></p>
<p>Kruja hat noch etwas &#8211; für Albanien &#8211; besonderes: Eine ganze Straße voller Souvenierläden. Wir hatten viel zu wenig Zeit hier. Ein kurzer Blick in die Läden hinein ließ auf viele kleine und große Schätze schließen, Antiquitäten wie Fotoapparate, Grammophone, alte Bücher, alte Trachten und vieles mehr.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/windweit04/Ladenstrasse/photo#5222554735797795298"><img src="http://lh5.ggpht.com/windweit04/SHo93KdC-eI/AAAAAAAAAl8/U74uVMyOrFk/s800/DSC03640.jpg" alt="" /></a></p>
<p>An den Zügen im Bahnhof von Tirana gibt es kein einziges Fenster ohne mindestens drei Einschläge von Steinschlag. Georg will morgen mit solch einem Zug nach Shkoder (Skutari) fahren. Ein kleines Abenteuer, das dort auf ihn wartet. Heute &#8211; bevor alle außer Georg morgen wieder Albanien verlassen &#8211; hatten wir eine letzte Chance auf einen weiteren Blick auf die Hauptstadt. Ich nutzte die verbleibende Zeit am Nachmittag noch für einen Besuch im Nationalmuseum, das albanische Geschichte von der Steinzeit bis zum Ende des kommunistischen Regimes 1992 dokumentiert. Leider ist auf englisch nur teilweise dokumentiert, so betrachte ich die Bilder und stelle fest, das es viele schlechte Zeiten gab &#8211; den Zeiten mit Helden sind schlechte Zeiten. Die Zeit des kommunistischen Regimes ist hauptsächlich dargestellt durch die Demonstrationen, die dieses zum Ende gebracht haben. Die Albaner bezeichnen die Zeit des Regimes als Genozid und verdeutlichen dies mit einer dort aufgebauten Einzelzelle aus einem Gefängnis, ausgestattet mit einer Decke, einem Ring um die Gefangenen festzuketten und blutverschmierter Wand. Vierzig Jahre aus dem Blickfeld der Welt verschwunden sind dort viele schlimme Sachen passiert und der Hunger war groß.</p>
<p>Der Abschiedsabend war um so fröhlicher. Georg trägt Gedichte von Ringelnatz vor und Harry singt &#8220;So ein Tag so wunderschön wie heute&#8221; und wir singen mit.<br />
Wäre der Fußball nicht gewesen, es wäre glaube ich ziemlich spät geworden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/kruje-und-tirana/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Durres</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/durres/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/durres/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 20:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Amphitheater]]></category>
		<category><![CDATA[Durres]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkorea]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/21/durres/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/windweit04/SHo6B_I0siI/AAAAAAAAAjI/Ae7cZPFtY7M/s800/DSC03551.JPG" />Die Sonne brennt die Strandpromenade leer und es ist so heiß, das man es auch unter dem Schirmen im Café nicht aushalten kann. Zeit also für eine ausführliche Siesta, die ich nur für einen kurzen Besuch im archäologischen Museum von Durres gegen eins unterbreche. Das Museum liegt nur ein paar Meter vom Hotel und beherbergt Schätze aus griechischer und römischer Zeit. Der Untergrund von Durres ist Kulturdenkmal und birgt mit Sicherheit noch viele Geheimnisse. Nur graben kann man dort nicht systematisch, denn die Stadt ist seit der Antike fast durchgehend bebaut. Die Archäologen nutzen also ihre Chance immer dann, wenn irgendwo einen Baugrube ausgehoben wird. Auf diese Weise wurde auch das größte Amphitheater des Balkans außerhalb Griechenland entdeckt. Ein Amphitheater, in dem auch Gladiatorenkämpfe und Tierkämpfe stattgefunden haben. Die Gänge zu den Tierverschlägen kann man heute noch besichtigen. Kommt man aus der gleißenden Nachmittagssonne - wie ich so gegen fünf Uhr nachmittags - sind sie dunkel und ein bisschen unheimlich. In einer Ecke des Theaters finden sich auch Überreste einer kleinen christlichen Basilika aus späterer Zeit mit Mosaiken. In der Mitte des Theaters steht heute ein Haus aus neuerer Zeit, um das die Schwalben kreisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, ich verliere &#8216;mal kurz ein paar Worte über unser Fahrzeug: Wir fahren mit einem ca. 20 Jahre alten Mercedes-Bus mit knapp 40 Sitzplätzen durch die Gegend. Da wir nur fünfzehn sind, hat also jeder zwei Sitze für sich. Diese Sitze sind braun mit beigen Streifen und recht bequem und immer noch gut gefedert. Nur der Sitz rechts am Fenster in Reihe fünf hat die dumme Angewohnheit, immer nach hinten zu kippen. Der Bus gehört Molnio persönlich und er pflegt ihn gut, wäscht ihn manchmal sogar in der Mittagspause. Nur die Scheibe rechts hinten hat einen langen Kratzer, der aber schon älteren Datums zu sein scheint. Die Lüftung sorgt für Abkühlung trotz albanischer Hitze und wenn das nicht hilft, kann man auch noch die Dachluken öffnen.</p>
<p>In Durres sind wir nach kurzer Fahrt diesmal schon um elf und haben das beste Hotel der Reise und wohl auch das größte Zimmer auf der ganzen Fahrt. Dafür erlebe ich hier den ersten Stromausfall &#8211; allerdings nur für zwei Sekunden. Die Reiseführer schreiben immer, das die Stromversorgung im Land unsicher sei. Bisher haben wir davon nicht wirklich etwas gemerkt. Diese zwei Sekunden zählen wirklich nicht.</p>
<p>Die Sonne brennt die Strandpromenade leer und es ist so heiß, das man es auch unter dem Schirmen im Café nicht aushalten kann. Zeit also für eine ausführliche Siesta, die ich nur für einen kurzen Besuch im archäologischen Museum von Durres gegen eins unterbreche. Das Museum liegt nur ein paar Meter vom Hotel und beherbergt Schätze aus griechischer und römischer Zeit. Der Untergrund von Durres ist Kulturdenkmal und birgt mit Sicherheit noch viele Geheimnisse. Nur graben kann man dort nicht systematisch, denn die Stadt ist seit der Antike fast durchgehend bebaut. Die Archäologen nutzen also ihre Chance immer dann, wenn irgendwo einen Baugrube ausgehoben wird. Auf diese Weise wurde auch das größte Amphitheater des Balkans außerhalb Griechenland entdeckt. Ein Amphitheater, in dem auch Gladiatorenkämpfe und Tierkämpfe stattgefunden haben. Die Gänge zu den Tierverschlägen kann man heute noch besichtigen. Kommt man aus der gleißenden Nachmittagssonne &#8211; wie ich so gegen fünf Uhr nachmittags &#8211; sind sie dunkel und ein bisschen unheimlich. In einer Ecke des Theaters finden sich auch Überreste einer kleinen christlichen Basilika aus späterer Zeit mit Mosaiken. In der Mitte des Theaters steht heute ein Haus aus neuerer Zeit, um das die Schwalben kreisen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222551384139211505%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="400" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222551384139211505%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></object></p>
<p>Um fünf Uhr kann man sich auch wieder auf die Promenade wagen. Das Meer glitzert.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit04/Meeresglitzern/photo#5222550523692233250"><img src="http://lh6.ggpht.com/windweit04/SHo6B_I0siI/AAAAAAAAAjI/Ae7cZPFtY7M/s800/DSC03551.JPG" /></a></center></p>
<p>Am Ende der byzanthinischen Stadtmauer steht ein venezianischer Turm, der die Schirme einiger Cafés beschattet. Ich habe Hoffnung, in den Hafen schräg gegenüber hinein zu kommen, aber der ist nicht allgemein zugänglich. So verlängere ich meine Siesta noch ein bisschen bis es Zeit zum Abendessen ist.</p>
<p>Abends laufen Jutta und ich zur Promenade und treffen so nach und nach die halbe Reisegesellschaft. Mit Georg gehen wir Richtung venezianischem Turm um zu essen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222549543033669281%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="400" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222549543033669281%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></object></p>
<p>Georg ist Schauspieler und erzählte von den Vorstellungen, die er gegeben hat, mit wem er gespielt hat und das die Leute anfangen, Gedichte &#8211; die er &#8220;spricht&#8221;, nicht &#8220;liest&#8221; &#8211; wieder zu entdecken.<br />
Und er erzählt von einem dreiwöchigen Besuch in Nordkorea &#8211; ein kontrollierter Urlaub, wie er ihn davor und danach nie wieder erlebt hat. Nordkorea, das muss heute so sein, wie Albanien vor fünfundzwanzig Jahren.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit04/KatzeAmAbend/photo#5222551686107162178"><img src="http://lh5.ggpht.com/windweit04/SHo7FpeI5kI/AAAAAAAAAlY/hyFJWR3HkTc/s800/DSC03587.JPG" alt="" /></a></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/durres/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berat</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/berat/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/berat/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 20:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Berat]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnographie]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[Kosovo]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Onofri]]></category>
		<category><![CDATA[Tekke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/23/berat/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/windweit04/SHoSY5HgaTI/AAAAAAAAAYI/FBrJLkmperY/s800/DSC03394.JPG" />Unser Hotel liegt recht nah am Flu&#223;ufer am Rande des muslimischen Viertels, das wir auf dem Weg hinauf zur Festung durchquerten. Ein Mann steht vor einem der Bars und tauscht sich mit ein paar Leuten an den Tischen &#252;ber die Qualit&#228;t der lebenden G&#228;nse aus, die kopf&#252;ber an seinem Arm h&#228;ngen und wohl f&#252;r den Mittagstisch gedacht sind. Und am&#252;sierte sich ziemlich, das ich ein Foto machen m&#246;chte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit04/BeratAmMorgen/photo#5222506929388959890"><img src="http://lh6.ggpht.com/windweit04/SHoSYds-uJI/AAAAAAAAAYA/nSzHXuFDECM/s800/DSC03393.jpg" /></a></center></p>
<p>Berat war, wie Girokaster, w&#228;hrend der Zeit des Kommunismus Museumsstadt. Sie soll die Stadt mit der &#228;ltesten geschlossenen Bebauung Albaniens sein. Die Stadt teilt sich grob in drei Teile &#8211; eine Festung mit einem innerhalb der Mauern heute noch bewohnten christlichen Viertel, ein muslimisches Viertel unterhalb der Festung und ein weiteres, christliches Viertel auf der gegen&#252;berliegenden Seite des Flusses.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit04/BeratAmMorgen/photo#5222506936747977010"><img src="http://lh6.ggpht.com/windweit04/SHoSY5HgaTI/AAAAAAAAAYI/FBrJLkmperY/s800/DSC03394.JPG" /></a></center></p>
<p>Unser Hotel liegt recht nah am Flu&#223;ufer am Rande des muslimischen Viertels, das wir auf dem Weg hinauf zur Festung durchquerten. Ein Mann steht vor einem der Bars und tauscht sich mit ein paar Leuten an den Tischen &#252;ber die Qualit&#228;t der lebenden G&#228;nse aus, die kopf&#252;ber an seinem Arm h&#228;ngen und wohl f&#252;r den Mittagstisch gedacht sind. Und am&#252;sierte sich ziemlich, das ich ein Foto machen m&#246;chte. Er bietet mir die G&#228;nse anschlie&#223;end zum Kauf an, sieht aber dann doch ein, das meine Tasche zum Mitnehmen zu klein ist.    <br />Anmerkung: Ich bin mir nicht ganz im klaren, wie bei uns so etwas Tiersch&#252;tzer sehen, aber dort ist es einfach Teil des Alltags auch f&#252;r Privatleute, lebende Tiere zu kaufen, zu schlachten und zu verarbeiten. Tiere sind eher Waren als Wesen.</p>
<p>Im Hofe der Sultan-Moschee liegt gleich noch eine Moschee &#8211; die Helveti-Moschee (ob das was mit der Schweiz zu tun hat, habe ich noch nicht herausgefunden). Drei Frauen sitzen mit ihren Kindern auf der Treppe und versuchen gerade eine Flasche Orangensaft auf zu bekommen. Da kommt Jutta mit ihrem 17-er-Schl&#252;ssel sehr gelegen. Der Moscheew&#228;chter l&#228;sst uns ein und wir bewundern die geschnitzte Decke und die Bleiverglasung der Fenster. Und wundern uns &#252;ber den Tischkreis, der in der Moschee steht. Offensichtlich ist sie nicht mehr in ihrem urspr&#252;nglichen Zweck in Benutzung. Im Gegensatz zur Sultansmoschee, die mit Teppich ausgelegt von einem blinden Mann bewacht wird, der unseren Begleiter erst einmal ausfragte, wo denn die Touristen her sein (Germania, gesprochen &quot;Dschermanja&quot;). Wir ziehen unsere Sandalen aus und laufen auf blo&#223;en F&#252;&#223;en &#252;ber den dicken Teppich und bewunderten die Frauenempore mit ihrem feinmaschigen Gitterwerk von unten und den geschnitzten Predigtstuhl (wie nennt man das eigentlich muslimisch?).</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222540750996831905%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></p>
<p>Ein paar Meter den Berg hinauf, gegen&#252;ber dem Sultanstor gibt es einen kleinen Antiquit&#228;tenladen mit kleinen &#8211; leider nicht ganz billigen &#8211; Sch&#228;tzen, wunderbar zum St&#246;bern: Trachten, uralte B&#252;geleisen, alte Fotoapparate und kleine Ikonen.</p>
<p>Noch ein St&#252;ckchen weiter oben in einer Seitengasse liegt das ethnografische Museum, das ein albanisches Haus aus dem neunzehnten Jahrhundert zeigt. Die B&#228;nke sind mit dicken roten Schaffellen ausgelegt, der Boden mit Teppichen. die K&#252;che ausgestattet mit vielerlei Geschirr aus der damaligen Zeit, das ausreicht gro&#223;e Familien zu bekochen. Es gibt ein Sprichwort, dass sagt in einem albanischen Haus sei zuerst Gott und der Gast zuhause, erst danach kommen die Bewohner. So gab es ein gro&#223;es G&#228;stezimmer um einen Kamin herum.    <br />Nur die Frauen hatten zur damaligen Zeit in den G&#228;stezimmern nichts zu suchen, sie hatten eine kleine Kammer zwischen Wohn- und G&#228;steraum.     <br />Unsere F&#252;hrerin im ehtnografischen Museum spricht recht passabel deutsch und wir erz&#228;hlen ihr, was wir schon alles gesehen hatten, in Berat und sonst in Albanien. Sie schenkte jeder von uns zum Abschied eine duftende Nelke.</p>
</p>
<p> <center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222541805972737217%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></center>
</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222541639471205265%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></p>
<p>Der Weg hinauf zur Festung zieht sich. Wir retten uns von Schattenfleck zu schmalem Schattenfleck auf der bestimmt mindestens zehnprozentigen Steigung. Es ist hei&#223;, so richtig hei&#223;. Es dauert ewig und als ich dann endlich durchs Burgtor bin brauche ich erst einmal eine halbe Stunde und bald einen ganzen Liter Wasser zur Regeneration. Und lasse dann auch noch meine nagelneue Kamera aufs Kopfsteinpflaster fallen. Gl&#252;cklicherweise ist nur der Bildschirm unten links leicht verf&#228;lscht. Damit kann ich leben.</p>
<p>Oben in den Festungsmauern gibt es ein Museum des albanischen Ikonenmalers Onufri mit einer vollst&#228;ndig erhaltenen Ikononostase sowie wirklichen Schmuckst&#252;cken von Ikonen (die man nat&#252;rlich nicht fotografieren darf, mal schauen, ob ich sie irgendwo im Internet finde). Angenehm k&#252;hl und schattig ist es im Museum, drau&#223;en in den Gassen brennt auch gleich wieder die Sonne. Die beiden Kirchen hinter dem Museum sind in der Mittagszeit verschlossen und wir fragen bei den Leuten mit H&#228;nden und F&#252;&#223;en und Jutta&#8217;s Italienisch nach, wo der Schl&#252;ssel ist. Eine alte Frau schaut aus einem Hauseingang und ich frage, ob ich ein Foto machen d&#252;rfe und der Nachbar hilft ihr beim Aufschreiben der Adresse und ich verspreche, ihr ein Bild zu schicken (und das werde ich auch machen). </p>
<p>  <center>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/windweit04/InDerFestung/photo#5222543161893085522"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit04/SHozVeTIYVI/AAAAAAAAAc8/KxOd9ueykMU/s800/DSC03443.JPG" /></a></p>
<p></center>
<p>Als Dank schlie&#223;t der Nachbar dann zwar keine der beiden alten Kirchen hinter dem Museum auf, aber eine neue Kirche, die noch in Benutzung ist. Eine sehr schlichte, kaum verzierte Ikonostase mit neuen Bildern, irgendwie besser passend zu den Leuten, die heutzutage zwischen den Festungsmauern wohnen. Und in ihrer Schlichtheit irgendwie ansprechend.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222543121100523505%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></p>
<p>Ronnio ist vierzehn und der Sohn des Besitzers eines Restaurants in der N&#228;he des Festungstores. Sein Schulweg f&#252;hrt ihn Tag f&#252;r Tag den Burgberg hinunter und in der Mittagssonne wieder hinauf. Er geht in die neunte Klasse und m&#246;chte einmal Ingenieur werden. Auch wenn er Mathematik wohl nicht so wirklich mag und etwas ehrf&#252;rchtig schaut, als ich ihm sage, das ich dieses Fach sogar studiert habe. Sein Vater hat definitiv etwas f&#252;r Mathematikerinnen &#252;b</p>
<p>er: als Ronnio ihm &#252;bersetzt, das ich au&#223;erdem beruflich mit Computern arbeite, werde ich beim Weggehen mit heftigem H&#228;ndesch&#252;tteln verabschiedet.</p>
<p>Die Albaner sind &#252;brigens sehr deutschfreundlich. St&#228;ndig werden wir zum Sieg der deutschen Mannschaft am Vorabend begl&#252;ckw&#252;nscht.</p>
<p>Vor dem Abendessen werfen wir noch einen Blick von der Br&#252;cke auf das moslemische und christliche Viertel.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222545691137440753%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></p>
<p>Eine ganze Reihe Leute trifft sich dann mehr oder weniger zuf&#228;llig zum Abendessen gegen&#252;ber meinem morgendlichen Antiquit&#228;tenladen zu Abend. Dieter kennt den Besitzer noch von seiner ersten Reise im vergangenen Jahr und der Abend endet in einem gro&#223;en Kreis mit dem Restaurantbesitzer und seinem englisch sprechenden Sohn. Sie fragen auch, was man in Deutschland so von Albanien erz&#228;hlt und wir berichteten, wie es nun mal ist: &quot;Bad things&quot;, das Albanien und der Kosovo h&#228;ufig gleichgesetzt wird, das viele an Mafia und Diebe denken.    <br />Was f&#252;r ein falscher Eindruck bei uns doch vorherrscht. Ich habe gegen&#252;ber Albanern nie das Gef&#252;hl gehabt, das mir irgend jemand &#252;bel nimmt, das ich mehr habe, als die Leute dort vor Ort, das ich betrogen werde oder in Gefahr bin bestohlen zu werden. Immer war das dieses Interesse an der Person auch von der anderen Seite. Und das die Hotels teilweise noch nicht einmal wissen, was ein Safe ist, spricht auch f&#252;r sich.</p>
<p>Einer stellte die Frage, ob sich Albanien irgendwann mit dem Kosovo vereinigen wird. Unsere beiden Gastgeber halten dies aber f&#252;r deutlich unwahrscheinlich. Man merkt aber auch, das ihnen die politischen Themen nicht so liegen, sie ziehen sich dann aus dem Gespr&#228;ch zur&#252;ck.</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit04/MoscheeturmAmAbend/photo#5222544645349318114"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit04/SHo0r0mqHeI/AAAAAAAAAes/SUyt7e8Q18I/s800/DSC03494.JPG" /></a></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/berat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Sarande nach Berat</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/von-sarande-nach-berat/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/von-sarande-nach-berat/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 19:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Berat]]></category>
		<category><![CDATA[Libellen]]></category>
		<category><![CDATA[Sarande]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/19/von-sarande-nach-berat/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SHoMl2H4obI/AAAAAAAAATI/UJqFH_O1IZ8/s800/DSC03308.jpg"/>In engen Serpentinen geht es von Sarande entlang der K&#252;stenstra&#223;e und dann ein St&#252;ck ins Land hinein nach Berat. Eine lange Fahrt heute, von fr&#252;h um halb Acht bis Abends um kurz nach Sechs. Die Stra&#223;e ist im Bau, aber selbst auf den neuen Strecken passen Bus und Bus kaum aneinander vorbei. Molnia, unserer Fahrer, leistet ganze Arbeit und weder wir noch die Autos, die uns entgegenkommen, enden mit Schrammen an den Felsw&#228;nde oder einem unfreiwilligen Bad samt Fahrzeug im Meer. Der Applaus f&#252;r ihn Abends kommt von Herzen und aus voller Seele.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorne im Bus wird fantasiert. In Albanien gibt es doch diese 700.000 Bunker (das ist kein Scherz, sondern Enver Hoxhas Paranoia). Wie w&#228;re es also mit einer Ferienanlage? Hmm&#8230;</p>
<p>In engen Serpentinen geht es von Sarande entlang der K&#252;stenstra&#223;e und dann ein St&#252;ck ins Land hinein nach Berat. Eine lange Fahrt heute, von fr&#252;h um halb Acht bis Abends um kurz nach Sechs. Die Stra&#223;e ist im Bau, aber selbst auf den neuen Strecken passen Bus und Bus kaum aneinander vorbei. Molnia, unserer Fahrer, leistet ganze Arbeit und weder wir noch die Autos, die uns entgegenkommen, enden mit Schrammen an den Felsw&#228;nde oder einem unfreiwilligen Bad samt Fahrzeug im Meer. Der Applaus f&#252;r ihn Abends kommt von Herzen und aus voller Seele.</p>
<p><center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222500348490364737%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></center></p>
<p>Die Landschaft erinnert ein bisschen an die Toskana, wie ich sie mir vorstelle (da war ich n&#228;mlich noch nicht) &#8211; H&#228;user mit roten D&#228;chern und gelblichem Stein zwischen Pinienhainen.    <br />Viele D&#246;rfer gibt es hier nicht, um so &#252;berraschender trifft uns auch das voll ausgestattete M&#246;belhaus mitten im Nichts. Albaner bevorzugen &#8211; nach den Schaufenstern zu urteilen &#8211; mittelbraune repr&#228;sentative, geschnitzte aber doch leichte M&#246;bel, die lackiert sind.</p>
<p>Ungef&#228;hr zweieinhalb Stunden von Sarande, eine dreiviertel Stunde vor Queparo &#8211; an der Stra&#223;enseite wird gerade auf einem Balkon einem Schaf das Fell abgezogen &#8211; halten wir vor einem Rasthaus und erleben eine kleine &#220;berraschung. Hinter dem Haus ist der ganze Hang &#252;berzogen mit Wasserf&#228;llen, dazwischen kleinen Emporen f&#252;r Tische und St&#252;hle und viele viele Libellen in den schillerndsten Farben. Sieht man von den quer gezogenen Rohren ab &#8211; Wundersch&#246;n!</p>
<p><center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222497394247328721%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></center></p>
<p>Und vor Berat komme ich mir ganz heimisch vor &#8211; Gew&#228;chsh&#228;user, wie auf den Kr&#228;uterfeldern in Oberrad. Hier werden Tomaten gez&#252;chtet. Man merkt auch, das die Gegend hier etwas wohlhabender ist. Wir sehen nicht nur Leute mit Sensen auf den Feldern, sondern auch M&#228;hdrescher und quadratische Heuballen.</p>
<p>Kurz vor der Stadt liegt Apollonia &#8211; dort ist der r&#246;mische Kaiser Augustus einmal zur Schule gegangen.&#160; Da die Sonne schon recht tief steht, werfen die r&#246;mischen S&#228;ulen lange Schatten. Etwas l&#228;stig sind die M&#252;cken. Immerhin keine Zecken, vor denen in Albanien ja auch gewarnt wird.</p>
<p><center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222503994171810673%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></center></p>
<p>Neben der Ausgrabungsst&#228;tte ist das Museum &#8211; wohl ein ehemaliges Kloster in dessen Innenhof eine Kirche steht, die Kinosessel hat.</p>
<p><center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222502703343864849%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></center></p>
<p>Und (!) &#8211; wir merkten es zuerst am Geruch &#8211; hier wird &#214;l gef&#246;rdert. Ein Wald von &#214;lbohrt&#252;rmen. Ich muss mal nachforschen, was das zur Wirtschaft Albaniens beitr&#228;gt. </p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit04/Berat/photo#5222499879900425282"><img src="http://lh3.ggpht.com/windweit04/SHoL-IT8LEI/AAAAAAAAAQM/zge7t8407h0/s800/DSC03388.JPG" /></a></center></p>
<p>In Berat hatten wir dann unsere erste nahe Begegnung mit der albanischen Eisenbahnen &#8211; die Bahnschienen am &#220;bergang ragten bestimmt 20 cm aus der Stra&#223;e heraus, da spart man sich dann auch K&#246;lner Teller f&#252;r die Verkehrsberuhigung.</p>
<p>Abends aus dem Hotelfenster ein Blick in einen albanischen Park &#8211; sehr belebt mit vielen fr&#246;hlichen Kindern.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit04/Berat/photo#5222501265559935746"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit04/SHoNOyS6WwI/AAAAAAAAAUs/Da_Akul9Edo/s800/DSC03390.JPG" /></a></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/von-sarande-nach-berat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Butrint</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/butrint/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/butrint/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 18:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Butrint]]></category>
		<category><![CDATA[Ruinen]]></category>
		<category><![CDATA[Sarande]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/18/butrint/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SHeriFsX5tI/AAAAAAAAAJQ/nc1jMNJbV0c/s800/DSC03143.jpg"/>Butrint hat eine lange Geschichte. Entstanden im vierten Jahrhundert vor Christus als Asklepios-Heiligtum (das ist der Gott der Medizin - der mit der Schlange als Symbol) bestand die Stadt durch die Jahrhunderte und zeigt Ausgrabungen und Ruinen aus allen Epochen - griechisch, r&#246;misch, byzantinisch und venezianisch. Es gibt ein Amphitheater, Reste eines Tepidariums (eine r&#246;mische Fu&#223;bodenheizung) und eine Zyklopenmauer, die zu griechischen Zeiten Stadtmauer war. Reste eines Aqu&#228;duktes und einer Kirche und noch vieles mehr. Butrint l&#228;sst sich angenehm im Schatten durchwandern, und in gut zwei Stunden sieht und lernt man viel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit04/ButrintBlickAufsMeer/photo#5222066184210049970"><img src="http://lh6.ggpht.com/windweit04/SHiBht9ra7I/AAAAAAAAAOE/f8ohLqdDF-o/s800/DSC03077.JPG" /></a></center>
<p>Sarande ist eigentlich nur der &#220;bernachtungsstopp. So fahren wir &#8211; vorbei an Muschelb&#228;nken und einem Flu&#223;delta &#8211; zur eigentlichen Attraktion der Gegend &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Butrint" target="_blank">Butrint.</a></p>
<p>Am Bootssteg am Eingang lugt ein Krebs unter einem Stein hervor und im Dachfirst des Kassenh&#228;uschen schreien Schwalbenk&#252;ken mit weit ge&#246;ffneten gelben Kehlen nach Futter. Am Eingang von Butrint liegt eine Allee von Eukalyptusb&#228;umen, in denen es von Schwalbennestern nur so wimmelt, so dass man vor Zwitscherei kaum sein eigenes Wort versteht.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5222065120449356465%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></p>
<p>Butrint hat eine lange Geschichte. Entstanden im vierten Jahrhundert vor Christus als Asklepios-Heiligtum (das ist der Gott der Medizin &#8211; der mit der Schlange als Symbol) bestand die Stadt durch die Jahrhunderte und zeigt Ausgrabungen und Ruinen aus allen Epochen &#8211; griechisch, r&#246;misch, byzantinisch und venezianisch. Es gibt ein Amphitheater, Reste eines Tepidariums (eine r&#246;mische Fu&#223;bodenheizung) und eine Zyklopenmauer, die zu griechischen Zeiten Stadtmauer war. Reste eines Aqu&#228;duktes und einer Kirche und noch vieles mehr. Butrint l&#228;sst sich angenehm im Schatten durchwandern, und in gut zwei Stunden sieht und lernt man viel. Was nicht zu sehen ist, ist leider das Mosaik rund um das Baptisterium &#8211; zum Schutz vor Besuchern und Luft mit Sand abgedeckt.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5221830585088910577%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></p>
<p>Wir sind in den zwei Stunden &#8211; abgesehen von ein paar Arbeitern &#8211; vollkommen alleine, erst als wir um halb eins das Gel&#228;nde verlassen &#252;bert&#246;nt eine italienische Touristengruppe das Zwitschern der Schwalben.</p>
<p>Souvenierst&#228;nde waren bisher vollkommen uninteressant, hier in Butrint aber verkaufen sie Trachten. So eine wei&#223;e bestickte Bluse h&#228;tte mir auch gefallen, sie passt sogar fast, nur um die Achseln herum ist sie leider viel zu eng.</p>
<p>Nachmittags baden wir in der N&#228;he von Butrint. Glasklares Wasser schl&#228;gt in leichten Wellen an den Sandstrand. Die meisten Liegest&#252;hle sind leer und wir genie&#223;en die Ruhe und schwimmen im Meer.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5221814477149271585%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/butrint/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Blautopf, eine Klosterruine und die Badestadt Sarande</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/sarande/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/sarande/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 18:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Libellen]]></category>
		<category><![CDATA[Orthodoxe Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Ruinen]]></category>
		<category><![CDATA[Sarande]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/17/sarande/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_GHSychtBcOE/SHZc_Aomf4I/AAAAAAAAH78/aLr5ytRgy4I/s800/DSC02964.JPG"/>Auch in Albanien gibt es eine Art Blautopf, eine Quelle, die türkis leuchtet, genannt Syri Kalter. Darüber schweben leuchtend blaue Libellen, und auch schwarze und braune. Und Schmetterlinge in weiß und orange. Ganz zu schweigen von den Kreuzspinnen, die ihre Netze spannen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist bloß mit mir los. Schon wieder bin ich vor dem Wecker wach, eine geschlagene Stunde. Der Burgberg von Girokaster liegt noch im Schatten. Diese Nacht war erheblich ruhiger, als die Nacht davor, nur der Verkehrslärm drang durch die Einfachverglasung.</p>
<p>Unten auf dem Bürgersteig beobachte ich ein kleines Mädchen in rotem T-Shirt und Leggins, das auf einem Stück Pappe sitzt und das Betteln übt. Mal sitzt es pflichtbewusst im Schneidersitz, mal gelangweilt mit ausgestreckten Beinen. Dann ruft es ein Mann zu sich und es läuft auf bloßen Füßen, um ein paar Lek in Empfang zu nehmen. Ein anderer Mann wirft ihm Münzen in den Schoss, ohne es auch nur anzusehen. Meistens wird es aber ignoriert.</p>
<p>Der erste Halt auf dem Weg nach Sarande ist &#8211; an einem Müllberg. Die Leute werfen im allgemeinen an einem Hang, gut erreichbar, aber vom Dorf nicht direkt einsehbar, ihren Müll hinunter. Der aktuelle Müllberg wird überspannt von einer alten Brücke aus osmanischer Zeit und mit etwas Anstrengung kann man die Brücke auch ohne Müll fotografieren.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5221460020370814865%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></p>
<p>Auch in Albanien gibt es eine Art Blautopf, eine Quelle, die türkis leuchtet, genannt Syri Kalter. </p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5221463064827507633%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></p>
<p>Darüber schweben leuchtend blaue Libellen, und auch schwarze und braune. Und Schmetterlinge in weiß und orange. Ganz zu schweigen von den Kreuzspinnen, die ihre Netze spannen.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5221462945236124017%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></p>
<p>Der dritte Halt des Tages ist am Kloster Mesopotam, von dem nur die Kirche und ein paar Mauerreste noch stehen. Die Kirche selber ist innen weiß verputzt, auf dem Putz sitzen schwarz-weiße Messpunkte, die Renovierung steht kurz bevor. Eine Ahnung der Fresken bekommt man hinter der Ikonostase. Hier können wir wirklich hinter der Ikonostase herlaufen, die Kirche ist derzeit nicht in Benutzung. Die Ikonostase selber erinnert mich stark an eine durchbrochene Tür, die ich einmal in China gesehen habe, eine Schnitzerei mit vielen Tieren. Die Ikonen sind, man kann es nicht anders sagen, neu und kitschig katholisch und haben sich wohl irgendwie hierher verirrt.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5221461224680292385%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></p>
<p>Der Friedhof neben dem Kloster ist typisch albanisch. Sarkophage aus weißem Stein haben an der Kopfseite weiße Grabsteine mit Photos, auf denen rechts oben entweder ein Kreuz oder ein Halbmond oder auch gar nichts angebracht ist.<br />Muslime und Christen und Atheisten teilen sich den Friedhof.</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/AlbanischerFriedhof/photo#5221460932234995874"><img height="432" src="http://lh6.ggpht.com/windweit03/SHZbDapyaKI/AAAAAAAAH44/IMzEUf86T98/s800/DSC03000.JPG" width="640"></a></center>
<p>An unserem letzten Zwischenstopp an diesem Tag sehen wir dann zum ersten Mal das ionische Meer, von einer Festungsmauer aus, die die Betonburgen von Sarande überblickt. Gegenüber &#8211; man könnte meinen, man könnte schwimmen &#8211; liegt Korfu.</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/AlbanischerFriedhof/photo#5221464066413587874"><img src="http://lh6.ggpht.com/windweit03/SHZd52YMbaI/AAAAAAAAH9o/KhmenAaGg4c/s800/DSC03006-Montage.jpg"></a></center>
<p>Hier unten in Sarande ist es so richtig warm und schwül, mir schlägt die Luftveränderung etwas auf den Kreislauf. Da eh kein Programm mehr ansteht, legte ich mich erst einmal hin und schlafe bis halb sechs durch.</p>
<p>Dann spaziere ich die Promenade entlang bis fast zum Containerhafen, vorbei an den unzähligen Restaurants, der Bar mit dem Che Guevara Plakat und den badenden Albanern.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5221468558050791697%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed><br />Unter den Bogengängen mit den Duschen wartet eine alte Frau mit Kopftuch und Pluderhosen. Gebeugt vom schmerzenden Rücken stützt sie sich auf einen Stock und wartete auf ihre Enkeltochter, ein vielleicht zehnjähriges pummeliges Mädchen, das in ein Handtuch gehüllt vom Strand kommt. Die beiden laufen gemeinsam weiter und teilen sich ein Eis.</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/AlbanischerFriedhof/photo#5221464650352588450"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SHZeb1uGdqI/AAAAAAAAH-I/RNOq6aOsHHs/s800/DSC03050.JPG"></a></center>
<p>Mit dem herannahenden Abend füllt sich die Promenade zunehmend, alle tragen ihre besten Kleider und ganze Familien machen einen Spaziergang. In den Restaurants sitzen die Männer und trinken ihren unausweichlichen Kaffee und schauen dem Treiben zu. Der Muezzin ist über die laute Popmusik hinweg kaum zu hören. Jutta und ich sitzen auf der Strandmauer und gucken Leute und spekulierten, ob der einzige Pakistani im Ort, der weiter im Zentrum mit seiner verschleierten Frau Sandalen verkauft, wohl gerade seinen Gebetsteppich ausrollt. Muslime hier in Albanien sind sehr liberal. Kopftuch tragen nur die Landfrauen und das auch nur aus den selben praktischen Gründen wie bei uns in Deutschland.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5221468686559120673%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/sarande/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>In den steilen Straßen von Girokaster</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/in-den-steilen-strassen-von-girokaster/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/in-den-steilen-strassen-von-girokaster/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 18:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Girokaster]]></category>
		<category><![CDATA[Orthodoxe Kirche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/16/in-den-steilen-strassen-von-girokaster/</guid>
		<description><![CDATA[Trotz der mehr oder weniger durchwachten Nacht bin ich um viertel vor sieben, noch vor dem Wecker, wach. Auch Jutta h&#228;lt es nicht mehr im Bett. Unten im Speisesaal trifft sich eine mehr oder weniger &#252;berm&#252;dete Reisegesellschaft. Nur Gerhard &#8211; er h&#246;rt auf einem Ohr nicht mehr so gut &#8211; hat problemlos durchgeschlafen. Jutta, Denise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz der mehr oder weniger durchwachten Nacht bin ich um viertel vor sieben, noch vor dem Wecker, wach. Auch Jutta h&#228;lt es nicht mehr im Bett. Unten im Speisesaal trifft sich eine mehr oder weniger &#252;berm&#252;dete Reisegesellschaft. Nur Gerhard &#8211; er h&#246;rt auf einem Ohr nicht mehr so gut &#8211; hat problemlos durchgeschlafen.    <br />Jutta, Denise und ich ziehen los, hinauf in die steilen Altstadtstra&#223;en von Girokaster, verlieren uns aber schon quasi auf den ersten Metern, weil ich den Markt ansteuere, w&#228;hrend die beiden direkt hinauflaufen in die Altstadt. Der Markt &#8211; so etwas Leeres habe ich schon lange nicht mehr gesehen, Die H&#228;ndler schauen mich sehns&#252;chtig an, aber Second-Hand-Klamotten brauche ich nun wirklich nicht, so muss ich sie leider mit sich selber alleine lassen.     <br />Ich biege ab in ein Wohnviertel und erreiche kurz darauf die Kopfsteinpflasterstrasse, die hinauf in die Altstadt f&#252;hrt. An der Ecke stehen gerade Gerhard und Gisela, die die Karte studierten und sie laden mich ein, mit zu laufen. Gisela fotografiert fast so gerne wie ich, hat aber eine kleine Lumix, keine SLR.     <br />Gemeinsam laufen wir langsam den Burgberg hinauf durch die Altstadt, immer mal wieder auf Seitenwegen, teils auch leicht verm&#252;llt oder &#252;berwachsen (immerhin kein stinkender M&#252;ll, blo&#223; viel Plastik). Wir werfen Blicke in die G&#228;sschen und die G&#228;rten der Burgh&#228;user, die so typisch sind f&#252;r die Altstadt von Girokaster. In ein Haus w&#228;ren wir bald zum Kaffee eingeladen wollen, aber Gerhard str&#228;ubt sich leider.</p>
<p>Die Serpentinen abk&#252;rzend, die die Taxis fahren, erreichen wir nach steilem Aufstieg die Burg selber. Der Eingang f&#252;hrt durch ein mit Kanonen gef&#252;lltes dunkles Gew&#246;lbe (das im Reisef&#252;hrer zumindest nicht ganz zu unrecht als Mutprobe bezeichnet wird).</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5221110571642739729%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" />     <br />Der Kassierer fragt, ob ich deutsch sei, es w&#228;ren heute schon so viele Deutsche da und ich berichte &#252;ber unsere Gruppe von fünfzehn Leuten. Hier f&#228;llt man als Tourist noch so richtig auf.     <br />Der Burghof selber ist eher interessant durch den weiten Ausblick, den man &#252;ber die Stadt hat. Das Waffenmuseum habe ich mir gespart.</p>
<p>Ich alleine w&#228;re wahrscheinlich nicht weiter nach oben gestiegen, aber Gisela will die Burg von oben &#252;berblicken, und so klettern wir weiter hinauf, vorbei an Maultieren, galoppierenden Pferden und kleinen M&#228;dchen, die &quot;What&#8217;s your name?&quot; rufen und dann sch&#252;chtern hinter der T&#252;r verschwinden, ehe man antworten kann. Dann die &#228;lteren Leute, die auf ein Hallo und ein L&#228;cheln mit einem festen freundlichen Handschlag antworten und auf albanisch auf mich einreden. Ich rede dann freundlich auf deutsch zur&#252;ck und wir verstehen uns perfekt.    <br />Wie steil der Aufstieg wirklich war, nehmen wir erst beim hinabgehen wahr, zum geradeaus laufen geht es viel zu sehr hinab, wir denken uns Serpentinen auf der Stra&#223;e, die wir dann verfolgen.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5221109741568104449%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></p>
<p>Zu Mittag trennen wir uns, ich setze mich an den zentralen Platz etwas unterhalb der Touristeninformation in eines der beiden von Platanen &#252;berschatteten Cafés, esse vegetarisches K&#246;fte (sprich gew&#252;rzte Reisb&#228;llchen) und Tomatensalat und schreibe endlich mal Postkarten. Endlich mal ein Kellner, der englisch spricht. Anschlie&#223;end bekomme ich einen Teller Melonen als Zugabe und unterhalte mich kurz &#252;ber Hotel und Stadt.</p>
<p>Gegen drei bin ich wieder unten am Hotel. Auf der Treppe sitzt Hans und fragt, ob ich mit will zur &#228;ltesten Kirche der Gegend. Klar, solange ich nicht noch viel laufen muss. Also mieten wir f&#252;r je 20 EUR zwei Taxis und fahren zu sechst mit einem deutschsprachigen Guide hinauf in die Berge. Die sind hier wesentlich karger als am Vortag. </p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/StoppInDerLandschaft/photo#5220342331363013362"><img src="http://lh3.ggpht.com/windweit03/SHJhsRrTsvI/AAAAAAAAHu0/AapCE9jwPvw/s800/DSC02881-Montage.jpg" /></a></center><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/StoppInDerLandschaft/photo#5220342323885165346"><img src="http://lh6.ggpht.com/windweit03/SHJhr10cyyI/AAAAAAAAHus/bSxaXY6E9-U/s288/DSC02874.JPG" /></a><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/StoppInDerLandschaft/photo#5220344013320038866"><img src="http://lh6.ggpht.com/windweit03/SHJjOLdHKdI/AAAAAAAAHu8/iTftZeXLHPc/s288/DSC02829.JPG" /></a></center>
<p>Das Dorf mit der Kirche &#8211; Labova e Kryqit (Labova vom Kreuz) &#8211; ist eine gute halbe Stunde von Girokaster entfernt hoch und abgelegen am Berg und unser Guide erz&#228;hlt die Geschichte der Kirche in gebrochenem, aber verst&#228;ndlichem Deutsch. Die Sage erz&#228;hlt, das dies der Ort der &#228;ltesten Kirche der Welt sei, gegr&#252;ndet nach einem Besuch von Paulus h&#246;chstselbst in der Gegend. Ein St&#252;ck des Kreuzes, gestiftet von Kaiser Justinian, soll bis 1990 in der Kirche gewesen sein &#8211; trotzdem sie w&#228;hrend der kommunistischen Diktatur nur Waffenlager war. 1990 mit der &#214;ffnung Albaniens wurde das Kreuz von zwei jungen M&#228;nnern gestohlen, sie nahmen das Gold und das Silber, in das es geh&#252;llt war und warfen das Holz in den Fluss. Seitdem wurde es nicht mehr gesehen. Die M&#228;nner wurden erwischt und sassen lange Jahre im Gef&#228;ngnis.</p>
<p>In der Zeit, in der uns unser Guide diesen Geschichten erz&#228;hlte, fuhr die&#160; Schl&#252;sselw&#228;chterin her. Mit einem Schl&#252;ssel beeindruckender Gr&#246;&#223;e &#246;ffnet sie dann den Kirchhof und die Kirche selber.    <br />Das eigentlich beeindruckende an dieser Kirche ist die vergoldete Ikonostase, fein geschnitzt und augenscheinlich recht alt. Auch ein Teil er Ikonen sieht f&#252;r mich alt aus. Wie unser Guide erz&#228;hlt, soll die Kirche in K&#252;rze von Gro&#223;britannien saniert werden, der Botschafter w&#228;re so begeistert gewesen, er h&#228;tte gleich an Ort und Stelle nach England angerufen, und die Sanierung in Auftrag gegeben.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5221100939888427889%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></p>
<p>Wir d&#252;rfen nach Herzenslust fotografieren. &#220;ber die Anderen habe ich mich aber ein bisschen ge&#228;rgert, weil sie einen Blitz benutzten, es gab genug Ablagefl&#228;chen, um eine Kamera stabil hinstellen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Wir legen f&#252;nf Euro drauf und fahren weiter nach Libohova zum Kaffee trinken. Unter einer wahrhaft monumentalen Platane sitzen wir zusammen mit unserem Guide und den beiden Fahrern und einem weiteren Gast zusammen. </p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/StoppInDerLandschaft/photo#5220346574903859602"><img src="http://lh6.ggpht.com/windweit03/SHJljSGSWZI/AAAAAAAAHvc/hbq5owrt5kw/s800/DSC02895.JPG" /></a></center>
<p>Unser Guide hei&#223;t Ermir und ist im normalen Leben Physiklehrer, verdient um die 300 EUR im Monat und sorgt mit seinen F&#252;hrungen f&#252;r ein klei</p>
<p>nes Zubrot. Morgen sind &#252;brigens in Albanien die staatlichen Abiturpr&#252;fungen in Mathematik. Einer der Fahrer hat Ingenieurwissenschaften studiert, findet aber keine Arbeit und f&#228;hrt daher Taxi.    <br />Der andere Fahrer &#8211; von Kathrin als &quot;Schuhmacher&quot; tituliert &#8211; nimmt die Herausforderung an und l&#228;sst sie auf dem R&#252;ckweg f&#252;r ein paar Kilometer ans Steuer. Auch ein kleines Abenteuer so ohne F&#252;hrerschein in der Tasche und erst recht ohne Taxischein.     <br />Im Taxi bekommen wir auch hautnah mit, wie sehr hier per Augenkontakt gefahren wird, wie wenig Schilder und Ampeln gelten, sofern es sie gibt. Einen Unfall habe ich aber bisher noch nicht gesehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/in-den-steilen-strassen-von-girokaster/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Richtung Girokaster</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/richtung-girokaster/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/richtung-girokaster/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 20:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Girokaster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/15/richtung-girokaster/</guid>
		<description><![CDATA[Heute ist unser Ziel Girokaster, Geburtsstadt von Enver Hoxha, dem Diktator und Ismael Kadare, dem preisgekrönten Dichter Albaniens. Eine lange Fahrt ist angekündigt. Ich bin recht müde und nicke zwischendurch immer wieder ein. Einmal öffne ich die Augen und zucke doch kurz zusammen &#8211; weil ich einem Mann mit Gewehr ins Auge blicke. OK, er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist unser Ziel Girokaster, Geburtsstadt von Enver Hoxha, dem Diktator und Ismael Kadare, dem preisgekrönten Dichter Albaniens. Eine lange Fahrt ist angekündigt. Ich bin recht müde und nicke zwischendurch immer wieder ein.</p>
<p>Einmal öffne ich die Augen und zucke doch kurz zusammen &#8211; weil ich einem Mann mit Gewehr ins Auge blicke. OK, er war 200 m den Hang rauf und hatte das Jagdgewehr zwischen beide Ellenbogen auf den Rücken geklemmt, aber trotzdem. Wir sind schließlich in den Schluchten des Balkan.</p>
<p>Gegen viertel vor Zehn starte Gernod wieder eines seiner Experimente (wir sind schließlich auf Pioniertour, die erste Reise, die Djoser hier macht). Der halbe Bus (die mutige Hälfte), steigt in einer der Serpentinen aus. Dort geht ein Weg ab, der bis zum nächsten Dorf zu führen scheint. Am übernächsten Dorf wollen wir dann die Übrigen wieder treffen.<br />Der Weg bleibt zwar nicht so schön breit und ausgebaut, wie er zu Anfang schien, ist auch teils leicht morastig, steinig und recht schmal, aber ansonsten gut gangbar. Ich bin trotzdem froh über meine Wanderstiefel, die anderen haben anschließend mit ihren Treckingsandalen leicht schlammige Füße.<br />Gelegentlich schaut jemand durch eine Hoftür und wir grüßen mit Hallo oder Mire Dita (&#8220;Guten Tag&#8221; auf albanisch).</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5219904132738843953%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></p>
<p></embed>Auf einer Wiese sehen wir von weitem schon ein Mädchen im Wipfel eines Baumes Kirschen pflücken. Ihre Mutter steht unter dem Baum und ihre Oma kommt kurz darauf mit einer Schürze voller Kirschen, die sie uns in die Hände schüttet und spitzbübisch grinst, als die Kirschen gar nicht in die Hände passen (zum Glück hat Denise einen Plastikbeutel dabei, lecker Kirschen!). Ich frage die Frau, ob ich ein Foto machen dürfe. Da muss sie erst mal ihr schwarzes Kopftuch neu falten, ihren Pony arrangieren und dann stellt sie sich in Positur. Ich zeige ihr das Foto auf dem Bildschirm und sie streicht mir dankbar übers Haar, so dass ich mich bald wieder wie ein kleines Mädchen fühle.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5219904454271532929%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></p>
<p>Tatsächlich haben wir den richtigen Weg gefunden. Vorbei an Hühnern, riesigen Malven und Weinstöcken erreichten wir wieder die Straße und sehen oberhalb am Dorfplatz auch schon den Bus stehen, der uns dann durch die Serpentinen entgegen kommt, drei albanischen Motorradfahrern folgend.</p>
<p>Weiter geht es durch die grandiose Bergwelt der albanischen Alpen mit vielfältigen Gesteinsarten, weiten Blicken, steilen Abhängen, teils bewaldet, teils felsig, teils mit Gras bewachsen.&nbsp; Vereinzelt Ziegen, Schafe und Kühe, aber großenteils menschenleer.<br />Einsame Weite mit vielen lohnenden Fotostopps.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5219898267117424977%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></p>
<p>Das Essen ist heute ein ziemlicher Reinfall. Mittags gibt es einen Teller Pommes, den wir<br />uns teilen, sie sind total fettig, noch fettiger und zudem kalt ist das Lammfleisch, das es bei der eigentlichen Mittagspause gegen drei gibt. Überhaupt: wenn man hier in Albanien Fleisch bestellt, gibt es immer gleich wahre Berge davon, ohne Beilagen und Gemüse, die man extra bestellen muss.</p>
<p>Die Gruppe ist diesmal im &#8220;First Hotel&#8221; in Girokaster untergebracht. Jutta und ich haben mit Zimmer 303 ein Eckzimmer mit Panoramablick durch zwei aneinandergrenzende Fenster. Dafür allerdings eine Dusch-Klo-Kombination. Man kann halt nicht alles haben.<br />Gegen sechs Abends fängt die Straße unter uns an aufzuleben. Die Leute flanieren auf der gegenüberliegenden Seite (auf der Straßenseite des Hotels wäre das auch kein leichtes Spiel gewesen, bei den riesigen Löchern (man sollte eigentlich sagen Abgründen) im Bürgersteig). Einige Flaneure sind richtig fein gekleidet, in Anzug und Abendkleid, ein kleines Mädchen im weißen Kleid mit Blumenverzierungen. Oben auf den Balkonen sitzen die Leute, trinken Kaffee und schauten zu.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5219906166592364913%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></p>
<p></embed>Gegen Neun leeren sich die Straßen dann wieder. Die Musik hört aber keineswegs auf. Laut klingt sie über die Stadt. Es wird Mitternacht, es wird zwei Uhr, &#8230;, gegen halb vier muss ich übermüdet eingeschlafen sein, oder die Musik wurde dann doch abgestellt.</p>
<p>Wie wir am nächsten Morgen erfahren, war ein paar Häuser weiter eine Hochzeit mit albanischer Livemusik (die Musik war ja auch nicht schlecht, aber &#8230;). Dieter, auf der Suche nach der Lärmquelle, war eingeladen worden und hatte die Braut geküsst und bis um vier mitgefeiert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/richtung-girokaster/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Voskopoja</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/vackopone/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/vackopone/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 20:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Aromunen]]></category>
		<category><![CDATA[Landleben]]></category>
		<category><![CDATA[Orthodoxe Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Voskopoja]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/14/vackopone/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_GHSychtBcOE/SHDKfBsbQRI/AAAAAAAAHaw/WOYaOrew0LA/s800/DSC02281.JPG"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Markt von Korca, nur gut hundert Meter vom Grand Hotel Palace entfernt, versteckt zwei Hans im Gewühl der Stände. Ein Han ist ein Hof, in denen zur Zeit der Türken Gäste untergebracht wurden. Bei Karl May kommen sie auch vor. Den einen der beiden erkennt man an den Balustraden, den anderen an den geschmiedeten Geländern. Dazwischen verkaufen Sinti und Roma Haushaltswaren und Kleider und Lebensmittel. Ein sehr bunter Markt. Ein Mann fordert mich auf, ihn zu fotografieren. Im Nachhinein eigentlich die klassische Taschendiebsituation, aber er meint es wirklich so, und hat nur die Hoffnung, das ich eine Uhr oder Parfüm kaufe. Und nickt verständnisvoll und freundlich, als ich entschuldigend mit den Schultern zucke, lächle und sage, ich könne leider weder das eine noch das andere gebrauchen.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5219884206232108465%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></p>
<p>Unser eigentliches Ziel heute morgen heißt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Voskopoja" target="_blank">Voskopoja</a>. Diese Stadt war im achtzehnten Jahrhundert die größte Stadt des europäischen Balkans nach Konstantinopel. Davon merkt man heute diesem verschlafenen Dörfchen nichts mehr an. Voskopoja ist Heimat einer albanischen Minderheit &#8211; der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aromunen" target="_blank">Aromunen</a>. Ihre Sprache ist eng mit der rumänischen Sprache verwandt. Sie gelten als Nachfahren der Thraker.</p>
<p>Die touristische Attraktion von Voskopoja sind seine Kirchen. Diese standen noch 2005 auf der <a href="http://wmf.org/watch.html" target="_blank">Liste für die zehn am meisten gefährdetsten Monumente der Welt</a> (warum jetzt nicht mehr, ich konnte darüber nichts finden) und sind wahre Schmuckstücke, die dringend renoviert werden sollten. Ein kleiner Junge bringt uns zur ersten von vieren die wir uns näher ansehen.</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/BegegnungenInVoskopoje/photo#5219885520836913090"><img src="http://lh6.ggpht.com/windweit03/SHDCOZ2wZ8I/AAAAAAAAHXI/ehfTKbNCTrs/s288/DSC02243.JPG"></a></center>
<p>Der dunkelgrün gewandete Pope schließt uns einen blauen rauchgeschwärzten Kirchenhimmel auf und erklärt in einem Gemisch aus Französisch und Italienisch, das die Kirche hauptsächlich in der Osterzeit bis Pfingsten genutzt wird und das die Fresken viel von dieser Zeit erzählen. Außen&nbsp; an der Kirche ist eine Heiligengalerie in Freskenform, von irgendwelchen Idioten (Kriegsfolgen? Hoxha?) mit eingeritzten Namen verziert.</p>
<p>Die Marienkirche &#8211; ehemals Bischofskirche, betrachtet wir nur von außen.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5219893278595146289%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></p>
<p></embed>
<p>Dann geht es über Eselspfaden quer durch das Dorf </p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5219894773037993057%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></p>
<p>und vorbei an einem störrischen Pferd, das den Weg bald zehn Minuten versperrt </p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/BegegnungenInVoskopoje/photo#5219886565552302834"><img src="http://lh5.ggpht.com/windweit03/SHDDLNuUKvI/AAAAAAAAHXw/-0KHsbg_zUg/s400/DSC02271.JPG"></a></center>
<p>zur dritten, St. Athanasios, bei der wir die Aussengalerie auch mal in Ausführlichkeit fotografieren können. Deutschland ist übrigens an der Renovierung beteiligt.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5219894506544084945%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed><br />Hinter der Kirche bis hinunter ins Tal liegt ein Friedhof, die Gräber so ausgerichtet, als ob die Verstorbenen die schöne Aussicht bewundern sollen. Unten an einem Grab hat sich eine kleine Gruppe gebildet, der wir uns auf dem Weg hinunter langsam nähern. Da erklingt der Singsang und das Trillern der Klageweiber, dann auf einmal ein herzzerbrechendes Schluchzen als sich der Sarg ins Grab senkt und eine Frau wird von zwei Männern in ihrer Trauer gestützt.</p>
<p>Auf dem Weg hinauf zur letzten Kirche &#8211; St. Johannes Prodomos &#8211; gewinnen wir Abstand vom gerade erlebten. Bald eine Stunde geht es steil und ohne ein gerades Stück hinauf durch eine Landschaft aus beschatteten Bergen, sonnenbeschienenen Wiesen und Nadelwäldern. Ich bin zwar zufrieden mit meiner Kondition, aber eher hinten an und komme so gerade rechtzeitig, als die Kirche aufgeschlossen wird. Sie ist innen weiß mit beige und in schlechtem Zustand. Und definitiv &#8211; so lange wie die Wächterin nach dem Schlüssel gesucht hat &#8211; nicht oft von Touristen besucht.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5219894859939113841%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></p>
<p>Vier Kilometer von Voskopoja essen wir im Garten eines rustikalen Restaurants zu Mittag. Der junge Bär in seinem viel zu kleinen Käfig diente als Touristenattraktion. Jeder der dies liest und nach Albanien kommt, sollte immer wenn er sowas sieht den Wirtsleuten klar machen, das sowas Tierquälerei ist und keine Attraktion. Aber die Albaner sind anscheinend noch nicht soweit, darauf selber zu kommen.</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/BRenkFig/photo#5219886954409688098"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SHDDh2VI_CI/AAAAAAAAHX8/tOHhao4hAp4/s400/collage.jpg"></a></center>
<p>Das Ikonenmuseum von Korca ist eigentlich das Museum mittelalterlicher Kunst von Albanien und hat mehr als 6500 Exponate in seinen Lagern. Ausgestellt sind davon gut 50, Ikonen aus den Epochen vom 13. bis zum 18. Jahrhundert und ich beginne, Muster zu erkennen.</p>
<p>In der Kathedrale hielt ein einsamer Pope mit nur einer Gottesdienstbesucherin Gottesdienst, schwenkt den Weihrauch vor und hinter der Ikonostase und singt den Ritus. Ich höre ein paar Minuten zu, bevor es Zeit wird fürs Abendessen.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5219896010326422305%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></p>
<p>Nach Albanien haben es übrigens mittlerweile auch die Japaner geschafft, sie sitzen zu 40 in der Hotellobby auf ihrem Weg durch den Balkan. Jedes Land zwei Tage. Nun ja.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/vackopone/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Ohrid nach Korca</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/von-ohrid-nach-korce/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/von-ohrid-nach-korce/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 19:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Korca]]></category>
		<category><![CDATA[Mazedonien]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrid]]></category>
		<category><![CDATA[Pogradec]]></category>
		<category><![CDATA[Sveti Naum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/13/von-ohrid-nach-korce/</guid>
		<description><![CDATA[Von Ohrid soll es heute zurück nach Albanien gehen, aber zuerst wandern wir auf Eselspfaden durch die mazedonische Bergwelt in einem Nationalpark in der Nähe von Ohrid. Steinig, schmal, teils nahe am (großenteils) sanft abfallenden Hang. Ich bin froh um meine Wanderstiefel, mit denen dies leicht zu bewältigen ist. Besser als die Sandalen der anderen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Ohrid soll es heute zurück nach Albanien gehen, aber zuerst wandern wir auf Eselspfaden durch die mazedonische Bergwelt in einem Nationalpark in der Nähe von Ohrid. Steinig, schmal, teils nahe am (großenteils) sanft abfallenden Hang. Ich bin froh um meine Wanderstiefel, mit denen dies leicht zu bewältigen ist. Besser als die Sandalen der anderen. Schlangen, wie Gernod gestern angekündigt hatte, sehen wir keine einzige. Es ist ein bisschen zu kühl dafür, sie liegen irgendwo im Gebüsch im Warmen und haben keine Lust auf Touristen. Noch nicht einmal Eidechsen lassen sich blicken. Aber zu sehen gibt es genug. Steile Felsen ragen zwischen den Hügeln auf. Eine sehr bunte Pflanzenwelt. Gisela zeigt mir Steinbrech und wilden Thymian und Schwarzkümmel. Teilweise gibt es ganze Felder gelber Königskerzen.</p>
<p><center><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5219567128521657233%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></center></p>
<p>Ein weiter Blick über den Ohridsee und Ohrid selber in der Sonne.</p>
<p><center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5219860022329810769%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></center></p>
<p>Da dies für Djoser eine Pilotreise ist, verlaufen wir uns auch zweimal kurz. So werden aus hundert zu überwindenden Höhenmetern zweihundert und ich staune über meine unvermutet gute Kondition. Einem kleinen Irrweg verdanken wir auch die Begegnung mit einem Maultier, das uns etwas misstrauisch beäugt bevor es weitergrast.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/Maultier/photo#5219863497275019138"><img src="http://lh5.ggpht.com/windweit03/SHCuMdsbD4I/AAAAAAAAHMU/_JD7OG446ZM/s800/collage.jpg"></a></center></p>
<p>Der Bus ist unterdessen weitergefahren auf den nächsten Dorfplatz. Mit lautem Rufen der Dorfbewohner und leichtem Fluchen von Molnio, unserem Busfahrer, wurde auf dem engen Platz gewendet. Wir fahren zurück zum See.</p>
<p>Das Wasser des Ohridsees ist bewegt, Wellen wiegen das Schilf. Irgendwie fehlt etwas, es wird erst klar, als Kathrin feststellt, das kein einziges Segelboot auf dem Wasser ist. Ob noch niemand auf die Idee gekommen ist, oder ob das wohl an der Grenzlage des Sees liegt?</p>
<p>Unser nächstes Ziel ist Sveti Naum. Sveti heißt auf mazedonisch &#8220;heilig&#8221; und Sveti Naum ist damit der Heilige Naum. Ein ehemaliges Kloster, jetzt Hotelanlage, rund um einen kleine orthodoxe Kapelle mit dem Heiligengrab, die sehr gut gepflegt ist, ein dunkelblauer Kirchenhimmel bildet den Hintergrund für Geschichten aus der Heiligenlegende und aus dem alten und neuen Testament. Besonders beeindruckend ist die deutlich alte geschnitzte Ikonostase mit ihren Bildern.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SvetiNaum/photo#5219864169016124850"><img src="http://lh5.ggpht.com/windweit03/SHCuzkH-5bI/AAAAAAAAHNA/rpHB08TinkE/s800/DSC02101.jpg"></a></center></p>
<p>Draußen vor der Kirche stolzieren Pfauen und schlagen Rad.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SvetiNaumPfauen/photo#5219864410699012242"><img src="http://lh6.ggpht.com/windweit03/SHCvBodrGJI/AAAAAAAAHNM/y9MtErfoJs4/s800/DSC02138.JPG" /></a> </center></p>
<p>Und eine Nebelkrähe läßt mich bis auf einen halben Meter an sich ran.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SvetiNaumDohle/photo#5219864703559482226"><img src="http://lh6.ggpht.com/windweit03/SHCvSrdDO3I/AAAAAAAAHQM/9Gy2oVVzM-o/s800/DSC02136.JPG"></a></center></p>
<p>Unterhalbt des Klosters, am Ohridsee, finde ich endlich das typische Fotomotiv aus dem Djoserkatalog: ein hellblaues Boot vor wiegendem Schilf.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SvetiNaum/photo#5219865507722316514"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SHCwBfMaSuI/AAAAAAAAHQ0/hzCMLH_c8sc/s800/DSC02146.JPG"></a> </center></p>
<p>Kurz hinter dem Kloster liegt die Grenze. Der mazedonische Grenzbeamte kommt in den Bus und kontrolliert unsere Vollständigkeit anhand Bildvergleich und Vornamen in den Pässen. An der albanische Grenze wenige Meter weiter erzählt Gisela, das sie schon mal lebenden Hummer über eine Grenze geschmuggelt hat (der Zeltplatz, an dem sie gegessen werden sollten lag nur wenige Meter hinter der Grenze, nein, nicht der albanischen). Und eine mit Valium betäubte Katze, weil die doch noch nie zuvor beim Tierarzt war, aber mitkommen sollte in ihre neue Heimat.</p>
<p>Albanien unterscheidet sich hier kaum von Mazedonien. Abgesehen von der Schrift. Der Mohn wirkt an diesem bedeckten Mittag doppelt so rot wie er eh schon ist. Und er ist hier wie dort <em>sehr</em> rot.<br />Von einer Brücke in einem kleinen See, an dem wir zu Mittag gegessen hatten, heißt uns ein junges Mädchen in einem Boot in gutem Englisch wieder willkommen in Albanien.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/AmRestaurantsee/photo#5219867322893407154"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SHCxrJO7E7I/AAAAAAAAHRs/JB8EAZuIkI0/s800/DSC02161.JPG"></a></center></p>
<p>Pogradec ist eine Strandstadt im Dornröschenschlaf der Vorsaison. Noch sind die Strände leer, die Tretboote liegen kieloben auf dem Sand. An der Promenade spielen die alten Männer Domino. </p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5219869483006167473%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss"></embed></p>
<p>Jugendliche stehen in Gruppen zusammen. Einer spielt Podolski und lästert &#8211; aber freundlich &#8211; ein bisschen über das schlechte Spiel der Deutschen gestern gegen die Kroaten.<br />Eine Gruppe Sechszehnjähriger spielt Fußball, bevor einer ausschert und mich anbettelt. Glücklicherweise reicht zweimal deutliches Kopfschütteln um ihn loszuwerden, das klappt hier wie in China.<br />Die Zehnjährigen Jungs sind dagegen richtig niedlich, nehmen ihren ganzen Mut zusammen, holen tief Luft und versuchen dann ihr rudimentäres Englisch.</p>
<p>Die Straße von Pogradec bis Korca ist abwechselnd nicht eben gut oder gerade im Bau. Zum Glück lenkt die Landschaft von der Schaukelei im Bus ab. Die Berge im Vordergrund sind im Schatten, aber dahinter leuchten die Höhen grüngelb in der Sonne.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/NachPogradecAusDemBus/photo#5219870184606606466"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SHC0Rt8hJII/AAAAAAAAHTw/Rxsgxa0TP9E/s800/DSC02184.jpg"></a></center></p>
<p>Rund um uns herum liegt eine fruchtbare Ebene. Felder und kleine Obstplantagen in denen Jacken die Vögel verscheuchen sollen.<br />Frauen arbeiten mit krummen Rücken und Hacken auf dem Feld, Männer hüten Ziegen, Kühe und Schafe (zumindest war an diesem Nachmittag die Rollenverteilung so, es geht auch andersherum). Ein einsamer Mensch sprengt mit einem einzigen Schlauch ein riesiges Feld. Unser Bus erregt Aufmerksamkeit, die Leute schauen auf, die Kinder winken.<br />Vorbei geht es an terrassierten Bergen. Diese Terrassen wurden per Zwangsarbeit in den Zeiten Enver Hoxhas angelegt. Alle Erwachsenen arbeitsfähigen Männer und Frauen mussten helfen. Hunderte Berge wurden terrassiert. Welche Leistung!</p>
<p>Das wirklich Potential in den Leuten steckt merkt man auch am Bauboom im Land. Viele neue Häuser, häufig ausgelegt für Großfamilien. Teils ist das obere Stockwerk noch unfertig und wird dann eben fertiggemacht, wenn das Geld oder die Zeit da ist.&nbsp; An einem Haus hängt eine abenteuerliche Treppe außen an der Wand und geht bis ins halbfertige Obergeschoss. Sie erinnert mich stark an ein Möbiusband. Ob das wohl was wird?</p>
<p>In Korca sind wir im &#8220;Grand Hotel <u>Palace</u>&#8221; untergebracht (Zitat Reiseführer: Hier gibt es gute saubere Zimmer mit Telefon und Fernsehen für 20 EUR). Immerhin, das Foyer ist monumental, wenn auch die drei Statuen einer sich entkleidenden Frau am Eingang eher in einen Puff passen würden. Ob das noch keiner gemerkt hat? Nein, das Hotel ist durchaus respektabel, die Zimmer OK, wenn auch der Boden mal einen Staubsauger vertragen könnte.</p>
<p>Abends ist es frisch, wir sitzen trotzdem draußen und nutzen mein Fernglas, um im nächsten Kneipenfernseher erkennen zu können, wie gerade das Fussballergebnis lautet. Vor der Kathedrale fliegt Santa in Lichtschlauchform Richtung Nordpol. Glücklicherweise nicht angeschaltet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/von-ohrid-nach-korce/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ohrid</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/ohrid/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/ohrid/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 17:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Mazedonien]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrid]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/12/ohrid/</guid>
		<description><![CDATA[Ein geruhsamer Tag in Ohrid. Der Wecker schellt um acht und Jutta und ich frühstücken in aller Ausgiebigkeit mit unseren Mitreisenden, bevor wir die Altstadt besichtigen. Auf dem Markt probieren wir gelbe Kirschen und lassen uns von den Marktfrauen Kräuter zeigen. Basilikum mit winzigen Blättern. Es gibt alles was man braucht &#8211; Essbares und Haushaltswaren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein geruhsamer Tag in Ohrid. Der Wecker schellt um acht und Jutta und ich frühstücken in aller Ausgiebigkeit mit unseren Mitreisenden, bevor wir die Altstadt besichtigen.</p>
<p>Auf dem Markt probieren wir gelbe Kirschen und lassen uns von den Marktfrauen Kräuter zeigen. Basilikum mit winzigen Blättern. Es gibt alles was man braucht &#8211; Essbares und Haushaltswaren. Und viele, viele Blumen. Überhaupt Blumen, dafür haben sowohl Albaner als auch Mazedonier ein Händchen. Und wo keiner Hand anlegt gibt es bunte Blumenwiesen in gelb und weiß mit roten Mohntupfen am Straßenrand.</p>
<p><center><embed src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5218873909651968321%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" height="400" width="600"></embed></center></p>
<p>Die beiden Moscheen sind geschlossen, so sind die ersten Gotteshäuser, in die wir hinein schauen zwei ehemalige Hospitalkirchen mit Fresken aus dem 11ten, 14ten und 15ten Jahrhundert. Winzig, aber noch in Betrieb. Auf dem Friedhof der einen sehe ich Kreuzritterkreuze, kann aber keine Erläuterung dafür bekommen.</p>
<p><center> <embed src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5218874354027154545%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" height="400" width="600"></embed></center></p>
<p>Eine sehr gute Führung dagegen bekommen wir in der Kathedrale St. Sophie (Hagia Sophia). Die junge Frau von der Kasse erklärt uns die Symbolik einiger Ikonen. Alles an einer Ikone scheint Symbolik zu sein. Die Handhaltung Jesu lässt sich in Form von Buchstaben lesen &#8211; NIKE heißt auf griechisch Sieg. Die Engel an Abrahams Tisch werden als die Dreifaltigkeit interpretiert, Jesus ist dabei, im Vorgriff auf das neue Testament. Ihre Tischrunde öffnet sich zum Betrachter und lädt diesen ein zum Liebesmahl. Es gibt noch vieles mehr, was man wissen muss, um richtig zu interpretierern. Vielleicht wäre es mal Zeit für einen Besuch im Ikonenmuseum in Frankfurt.</p>
<p>
Die Fresken der Kirche selber haben nur deswegen überlebt, weil sie zur Zeit der Ottomanen &#8211; umgenutzt als Moschee &#8211; mit Putz überdeckt waren. Heute leuchtet der Altarraum in hellem Blau. Und darf nicht fotografiert werden.</p>
<p><center><embed src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5218874875336271649%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" height="400" width="600"></embed></center></p>
<p>Ich spaziere weiter durch die Gassen Ohrids.</p>
<p><center> <embed src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5218877702924319729%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" height="400" width="600"></embed></center></p>
<p>St. Johannes am Ende der Halbinsel ist DAS Fotomotiv von Ohrid. Die Kirche thront über der steil abfallenden Küste. Der Wächter in der Kirche spricht französisch und ich frage mit meinen rudimentären Kenntnissen, warum in der Kirche die Ikonostase offen steht. Eine Ikonostase schließt in orthodoxen Kirchen den Altarraum vom Kirchenvolk ab und ist normalerweise nicht einsehbar. Obwohl St. Johannes an den Hochfesten in Benutzung ist, wird die Ikonostase in der Zeit dazwischen den Touristen gezeigt.</p>
<p><center> <embed src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5218878766321368625%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" height="400" width="600"></embed></center></p>
<p>Der Aufstieg zu den Ausgrabungsstätten ist steil und großenteils in der prallen Sonne. Hunderte Arbeiter wühlen sich durch Reste von Kirchenmauern und Wohnhäusern. Ein Baptisterium ist umgeben von Mosaiken. Manche Gräber enthalten noch Knochen. Kurz vor dem oberen Stadttor sieht man Samuelskastell und Amphitheater, aber ich lasse beide rechts liegen und gehe langsam wieder den Berg hinunter auf der Suche nach einem Restaurant fürs Mittagessen.</p>
<p>In einem Hauseingang sitzt eine alte Frau und häkelt und ich nehme all meinen Mut zusammen und frage, ob ich sie fotografieren darf. Das Foto lasse ich dann an der Hauptstrasse ausdrucken, damit sie auch etwas davon hat und sie freut sich riesig. Ihr Schwiegersohn gibt mir mazedonische Süßigkeiten zum probieren.</p>
<p><center><a href="http://www.windweit.inetseite.de/images/Ohrid_12AA7/collage.jpg"><img src="http://www.windweit.inetseite.de/images/Ohrid_12AA7/collage_thumb.jpg" title="collage" alt="collage" align="middle" /></a></center></p>
<p>Nicht weit vom Seeufer treffe ich Jutta wieder und esse erst einmal einen griechischen Salat. Auf dem gegenüberliegenden Seeufer grollt ein Gewitter, lässt uns aber hier in Ohrid in Ruhe. Ich schreibe Tagebuch am Hafen und &#8220;sündige&#8221; in Form von einem Bananenpfannkuchen. Lecker.</p>
<p><center> <embed src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5218879268012012513%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" height="400" width="600"></embed></center></p>
<p>Sankt Marien war Mittags geschlossen gewesen. Da sowohl Georg als auch Jutta von den drei Sekunden schwärmten, die sie haben hineinschauen dürfen, kehre ich gegen halb fünf noch einmal dorthin zurück, als die Kirche wieder öffnet. Sehr gut erhaltene blaue Fresken, ausführlich erklärt von der Verfasserin eines Buches über die Kirche, die jetzt die Kirchenpforte hütet. Und Georg und mir eine ausführliche Predigt über Liebe, Güte und gute Taten hält.Georg und ich spazieren wieder hinunter ins Städtchen und unterhalten uns über Gott und die Welt. Georg ist mit 78 der Älteste der Gruppe, hält Mittags sein regelmäßiges Nickerchen und ist ansonsten die ganze Zeit auf den Beinen. Und arbeitet trotz seines Alters gelegentlich immer noch freiwillig. Als Schauspieler.</p>
<p>Jetzt sitze ich im Internetcafe. Draußen spielen die Deutschen (im Fernsehen) und hier drinnen ist Platz und Ruhe zum erzählen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/ohrid/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Tirana nach Ohrid in Mazedonien</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/von-tirana-nach-ohrid-in-mazedonien/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/von-tirana-nach-ohrid-in-mazedonien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 21:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Mazedonien]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrid]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/11/von-tirana-nach-ohrid-in-mazedonien/</guid>
		<description><![CDATA[Der einzige Mensch im Fr&#252;hst&#252;cksraum ist ein &#246;sterreichischer Forstwissenschaftler, der f&#252;r die Weltbank seit zehn Jahren Projekte betreut. Immer noch mit Begeisterung f&#252;r Land und Leute, wie man an den gelegentlich leuchtenden Augen deutlich merkt. Nachdem wir ihm fast f&#252;nf Minuten stehend zugeh&#246;rt haben, fragen wir, ob wir uns zu ihm setzen k&#246;nnen und fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der einzige Mensch im Fr&#252;hst&#252;cksraum ist ein &#246;sterreichischer Forstwissenschaftler, der f&#252;r die Weltbank seit zehn Jahren Projekte betreut. Immer noch mit Begeisterung f&#252;r Land und Leute, wie man an den gelegentlich leuchtenden Augen deutlich merkt. Nachdem wir ihm fast f&#252;nf Minuten stehend zugeh&#246;rt haben, fragen wir, ob wir uns zu ihm setzen k&#246;nnen und fragen ihn aus &#252;ber Land und Leute.    <br />In Albanien wird der Waldbestand derzeit unter den ans&#228;ssigen Bauern aufgeteilt. Sie lernen, den Wald nachhaltig zu bewirtschaften, das nicht zuviel entnommen werden darf, aber das auch nichts dagegen spricht, gelegentlich in Ma&#223;en Brennholz zu holen, das ein Ausd&#252;nnen manchmal auch zum Wachstum beitragen kann.     <br />Auch Heilpflanzen sind ein Thema. Salbei und Holunder werden angebaut, ungespritzt und unged&#252;ngt, und auch exportiert. Nach vielen Jahren abgeschlossen vom Rest der Welt gibt es immer noch viele Leute, die sich hier in Albanien mit den Heilkr&#228;ften der Natur auskennen.     <br />Im S&#252;den sinkt die Zahl der Menschen auf dem Land, die Zahl der Schafe aber nicht. &#220;berweidung und Verkarstung ist teilweise ein Problem.     <br />Kredite werden in Albanien fast nur an M&#228;nner vergeben. Die Frauen sind immer noch sehr im Hintergrund der Familie. Aber der Familienzusammenhalt ist stark und eine Frage der Ehre und die meisten M&#228;nner scheinen ihre Familien zu st&#252;tzen, nicht das Geld zu versaufen.     <br />Aber die Arbeitslosigkeit ist hoch.</p>
<p>Um halb neun verlassen wir &#8211; gro&#223;z&#252;gig den Skanderbeg-Platz umkreisend &#8211; Tirana und fahren durchs Land. Der Speckg&#252;rtel der Hauptstadt ist gekr&#246;nt von Wehrh&#228;usern &#8211; burgartig wirkenden Wohnh&#228;usern, teils scheint&#8217;s uralt, teils scheint&#8217;s nagelneu. Scheint wohl in Mode zu sein. Albaner wohnen tendenziell eher in Eigentum als eine Wohnung zu mieten&#8230; Nat&#252;rlich haben die meisten Albaner keine Wehrburgh&#228;user.    <br />Je weiter wir von der Hauptstadt wegkommen, desto bergiger wird es &#8211; Serpentine folgt auf Serpentine. Auf den Feldern t&#252;rmen sich Heuhaufen, gest&#252;tzt von einem Holzstecken. Frauen und M&#228;nner arbeiten mit Hacken auf den Feldern. Alte Frauen bedecken ihr Haar mit wei&#223;en T&#252;chern.     <br />Dann eine Strecke, auf der jedes Haus seinen eigenen kleinen Vingert hat mit zwanzig, drei&#223;ig St&#246;cken.     <br />Rasth&#228;user mit gro&#223;en Marktschirmen gibt es alle paar hundert Meter, dazwischen Obstst&#228;nde.</p>
<p>Der erste Pass liegt auf 800 m H&#246;he. Ein wei&#223;es Kreuz ragt kalt in den Himmel, befremdlich in diesem Land der friedlich koexistierenden Religionen. Dann geht es hinunter nach Elbasan. Knorrige Olivenb&#228;ume s&#228;umen die H&#228;nge. </p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/OlivenhainMitEsel/photo#5218489431547213442"><img src="http://lh5.ggpht.com/windweit03/SGvMfT-AdoI/AAAAAAAAG7Y/lEmCr3343UA/s800/DSC01715.JPG" /></a></center></p>
<p>An f&#252;nf Obstst&#228;nden halten wir, bekommen wunderbar s&#252;&#223;e und saftige Aprikosen und dekorativ gekn&#252;pfte Kirschen und ein L&#228;cheln von den Marktfrauen.    <br />Habt ihr schon mal Maulbeeren probiert. S&#252;&#223;, wei&#223;, mit leichtem Biss und lecker.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/OlivenhainMitEsel/photo#5218489455508267666"><img src="http://lh3.ggpht.com/windweit03/SGvMgtOxIpI/AAAAAAAAG7g/suYe6EZjpeY/s800/DSC01720.JPG" /></a></center></p>
<p>Der Esel l&#228;sst sich von den Fotografen nicht st&#246;ren und nur der Blick auf die alten Industrieanlagen von Elbasan unten im Tal st&#246;rt ein bisschen die Harmonie &#8211; demoliert in den Unruhen der Neunziger, die mittlerweile gl&#252;cklicherweise Geschichte sind.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/ElbasanModern/photo#5218485336694953490"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SGvIw9dJlhI/AAAAAAAAG6w/MBrlwE3CXQk/s800/DSC01707.jpg" /></a></center></p>
<p>Die Altstadt von Elbasan ist umringt von einer gro&#223;enteils erhaltenen Stadtmauer. Die Gassen sind eng und verwinkelt mit buckligem Kopfsteinpflaster, die H&#228;user nur teilweise verputzt, ansonsten wei&#223; gekalkt. Die Jugend geht h&#228;ndchenhaltend spazieren, trotz der fr&#252;hen Stunde, ich frage mich, bis zu welchem Alter hier Schulpflicht besteht. Der Steineschlepper vor dem Stadttor scheint auf jeden Fall maximal 15 zu sein.</p>
<p><center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5218483697736337025%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></center></p>
<p>Das moderne Elbasan mit seiner glatten Stra&#223;e wirkt danach irgendwie langweilig. </p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/ElbasanModern/photo#5218484170218814610"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SGvHtD_kPJI/AAAAAAAAG6Q/za1KaE7nWXA/s800/DSC01768.JPG" /></a></center></p>
<p>Kurz hinter Elbasan sehen wir den Ohrid-See und die erste halbmondf&#246;rmige dunkelgraue Silhouette eines Bunkers. Bunker &#252;bers&#228;hen in manchen Gegenden die Landschaft, nicht nur hier, in Grenzn&#228;he zu Mazedonien. Enver Hoxha, letzter stalinistischer Herrscher im Land, lebte so seine Phobien aus und fast jeder Albaner musste einen Bunker bauen oder einen mit bauen. 700.000 davon gibt es und sind auch heute fast nicht kaputt zu kriegen. Und bekommen langsam eine andere Nutzung. F&#252;r Stelldicheins der Jugendlichen.</p>
<p><center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5218493901397210833%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></center></p>
<p>Und dann das Foto, das f&#252;r mich Albanien symbolisiert, an der Grenze zwischen Gestern und Heute, wie es aber nicht mehr lange sein wird.</p>
<p><center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/OlivenhainMitEsel/photo#5218492169287513666"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SGvO-q2KNkI/AAAAAAAAG8A/jAuAoXI5BiA/s800/DSC01853.JPG" /></a></center></p>
<p>Entlang eines Flusses, der um diese Jahreszeit gro&#223;enteils trocken liegt, geht es weiter, hinauf in die Berge.    <br />Uups, was macht der Bus? <font color="#ff0000">Nicht stehen bleiben!!</font></p>
<p><center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5218479492788151825%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></center></p>
<p>Mit gr&#246;&#223;ter M&#252;he qu&#228;lt sich der alte Mercedes hinauf auf 1200 m und ist kurz davor hei&#223; zu laufen. So gerade schaffen wir es &#252;ber die (unspektakul&#228;re) Grenze nach Mazedonien und bis nach Ohrid.</p>
<p>Woran man merkt, das man in Mazedonien ist? Zuerst wohl durch die Stra&#223;enschilder in kyrillischer Schrift. Und alles sieht ein bisschen aufger&#228;umter aus. Ohrid &#8211; benannt nach dem gleichnamigen See (oder ist es umgekehrt) &#8211; ist eine Touristenstadt mit einer langen Fu&#223;g&#228;ngerzone und vielen Restaurants. Tito hatte hier in der N&#228;he eine Villa und die Spezialit&#228;t der Gegend sind endemische Forellen (also Forellen, die es nur in diesem See gibt.)</p>
<p>Fisch mag ich ja so gut wie gar nicht. Daher esse ich Abends zuerst einen scharfen Schafsk&#228;se mit Knobi und rotem Pfeffer und dann Schweinefleisch mit Champignons und Schafsfrischk&#228;se. Beides k&#246;stlich.    <br />Wenn das so weitergeht mit dem Essen, sehe ich schwarz f&#252;r nach dem Urlaub.</p>
<p>Abends vor dem Zimmerfenster im Hotel h&#246;ren wir den Motor unseres Busses aufheulen. Ich hoffe mal, das Teil wird morgen wieder fit gemacht, so dass wir &#252;bermorgen ohne Panne zur&#252;ck nach Albanien kehren k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/von-tirana-nach-ohrid-in-mazedonien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tirana</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/tirana/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/tirana/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 20:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/10/tirana/</guid>
		<description><![CDATA[Das Hotel ist gut, auch wenn die Dusche keine Trennwand hat. Das Wasser ist warm, das Bett nicht zu hart und nicht zu weich. Ich wache erholt auf. Jutta hat beschlossen, mich auf meiner Fototour zu begleiten. Ich habe sie vorgewarnt, wie lange ich manchmal verweile, aber sie beklagt sich wirklich nicht. Unser erster Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Hotel ist gut, auch wenn die Dusche keine Trennwand hat. Das Wasser ist warm, das Bett nicht zu hart und nicht zu weich. Ich wache erholt auf.</p>
<p>Jutta hat beschlossen, mich auf meiner Fototour zu begleiten. Ich habe sie vorgewarnt, wie lange ich manchmal verweile, aber sie beklagt sich wirklich nicht.</p>
<p>Unser erster Weg f&#252;hrt zum Skanderbeg-Platz. </p>
<p align="right"><font color="#ff8040"><font color="#ff8000">Gjergj Kastrioti, geboren 1405, in der osmanischen Geiselhaft Iskander genannt, kehrte als Bey nach Albanien zur&#252;ck&#160; und sagte sich kurz darauf von den Osmanen los. Seinen osmanischen Namen behielt er &#8211; quasi: Skanderbeg. Er einigte die albanischen F&#252;rsten und auch noch eine Zeit nach seinem Tod 1468 war Albanien kein Teil des osmanischen Reiches. Skanderbeg ist albanische Nationalheld und Freiheitsk&#228;mpfer, wurde vom Papst zum</font> &quot;</font><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Athleta_Christi" target="_blank">Athleta Christi</a>&quot; <font color="#ff8000">ernannt und Vivaldi hat sogar eine Oper &#252;ber ihn geschrieben. Sein Markenzeichen ist ein von einem Ziegenkopf gekr&#246;nter Helm. Die Sage erz&#228;hlt, er h&#228;tte eines Nachts die Osmanen durch Ziegen, an deren H&#246;rnern brennende Kerzen gebunden waren, in die Falle gelockt und vernichtend geschlagen.      <br />Kriegerische Zeiten.</font></p>
<p>Skanderbegs Denkmal ziert die Westseite des Platzes, umweht von der albanischen Flagge.</p>
<p>Der Skanderbegplatz selber ist eine Mischung aus sozialistischer Architektur, Klassizismus, einer alten albanischen und einer neuen sich im Bau befindlichen saudischen Moschee </p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SkanderbegPlatz/photo#5217750364319583346"></a><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SkanderbegPlatz/photo#5217750354972750082"></a><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SkanderbegPlatz/photo#5217753016181361794"></a><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SkanderbegPlatz/photo#5217753472589263026"></a><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SkanderbegPlatz/photo#5217750490291809442"><img src="http://lh5.ggpht.com/windweit03/SGksbRR2rKI/AAAAAAAAGlw/ewuXGJW5pNs/s800/DSC01458.JPG" /></a></a><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SGksT7_vDHI/AAAAAAAAGlg/nRd2ZzP4Lr0/s800/DSC01656.JPG" /></a>&#160;<a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SkanderbegPlatz/photo#5217750354972750082"></a><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SkanderbegPlatz/photo#5217753016181361794"></a><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SkanderbegPlatz/photo#5217753472589263026"></a></a><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SGksTZLRsQI/AAAAAAAAGlY/G4Q4hA6BTw4/s800/DSC01644.JPG" /></a><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SkanderbegPlatz/photo#5217753016181361794"></a><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SkanderbegPlatz/photo#5217753472589263026"></a></a><img src="http://lh5.ggpht.com/windweit03/SGkuuS82jII/AAAAAAAAGm4/bZZnD98cNHM/s800/DSC01556.JPG" /></a><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SkanderbegPlatz/photo#5217753472589263026"><img src="http://lh3.ggpht.com/windweit03/SGkvI3M-cLI/AAAAAAAAGnY/Bwew3cDQMYo/s800/DSC01640.JPG" /></a></center>
<p>und voll (abh&#228;ngig vom Blickwinkel) mit Autos. Hauptss&#228;chlich Mercedes, Albanien ist das Land mit der gr&#246;&#223;ten Dichte an Mercedes, warum auch immer). </p>
<p>Dieser scheinbar so uninteressant gro&#223;e Platz f&#252;llt sich gegen Abend, wenn aus allen Ecken Leute dort zusammenstr&#246;men. Die Kinder k&#246;nnen Spielauto fahren, </p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/SkanderbegPlatz/photo#5217750368742679970"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SGksUMeSJaI/AAAAAAAAGlo/QaJ2bjNqwRU/s800/collage.jpg" /></a><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/EthEmBegMoschee/photo#5217744825691697410"></a><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/EthEmBegMoschee/photo#5217744815558516946"></a></a></a></center>
<p>die Erwachsenen sitzen auf den Treppen von Oper oder Nationalmuseum und kl&#246;nen und die Sonne f&#228;rbt beim Untergehen dem Uhrturm der Et&#8217;hem Beg Moschee orange.</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/EthEmBegMoschee/photo#5217744825691697410"></a><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/EthEmBegMoschee/photo#5217744815558516946"></a></a><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SGknRi_8cQI/AAAAAAAAGks/80V7csVKcng/s800/DSC01635.jpg" /></a>&#160;<a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/EthEmBegMoschee/photo#5217744815558516946"><img src="http://lh5.ggpht.com/windweit03/SGknQ9QAYNI/AAAAAAAAGkk/jUY7KcsZcPg/s800/DSC01456.jpg" /></a></center>
<p>Aber noch ist es fr&#252;her Morgen. Die Et&#8217;hem Beg Moschee Moschee schauen wir uns genauer an. Wundersch&#246;n ausgemalt mit Ranken und Bl&#228;ttern, &#252;berhaupt nicht arabisch aber deutlich moslemisch. Ein richtiges Schmuckst&#252;ck. Im Gegensatz zu mir mit meinem geliehen knallbunt gebl&#252;mte Kopftuch. Der Moscheew&#228;chter spricht rudiment&#228;r deutsch. Wir einigen uns auf &quot;Hitler b&#246;se, Kommunismus b&#246;se, Du nett&quot;. Und ein nettes Gesicht hat er wirklich.</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/EthEmBegMoschee/photo#5217748360810813522"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SGkqfUWBWFI/AAAAAAAAGk0/8yxQ12-tIXE/s800/DSC01637.JPG" /></a></center>
<p>F&#252;r Moslems wie f&#252;r Christen und Juden gab es in Albanien seit 1967 lange harte Jahre. Atheismus wurde zum Gesetz erhoben. Religionsaus&#252;bung wurde verboten. Wer sich beim Beten erwischen lies hatte in Albanischen Gef&#228;ngnissen wenig bis &#252;berhaupt keinen Spa&#223;. Vierzig Jahre lang.    <br />Aber die Wende brachte auch dort die Wende. Mittlerweile sind 60% der Bev&#246;lkerung Moslime, 30% katholisch, der Rest orthodox. Zumindest dem Namen nach.     <br />Moslemische Frauen tragen &#252;brigens in Albanien kein Kopftuch. Eher Spagettitr&#228;ger.`</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/Markt/photo#5217762717284866386"><img src="http://lh3.ggpht.com/windweit03/SGk3i-YKmVI/AAAAAAAAGpE/mGVgPiQh_co/s144/DSC01468.jpg" align="left" /></a>Am Busbahnhof werden wir angesprochen. Christian, ein Albaner deutlich bayrischer Sozialisation h&#246;rt unser Deutsch. Und poltert in bester Stammtischmanier &#252;ber die albanische Regierung und was sie (nicht) f&#252;r ihre Leute tut. Korruption ist wohl noch weit verbreitet, die Armen werden &#228;rmer, die Reichen reicher.</p>
<p>Die Armut in Albanien Tirana ist erst beim zweiten Blick sichtbar, wird auff&#228;llig am Partisanendenkmal an dem viele M&#228;nner herumstehen, umringt von in den B&#252;rgersteig gebohrten Schlagbohrmaschinen &#8211; offensichtlich ihrem Handwerkzeug.</p>
<p>Romakinder verkaufen an der Oper Kugelschreiber und Zigaretten mit gro&#223;er Hartn&#228;ckigkeit, ihre M&#252;tter halten den Passanten ihre Babys unter die Nase und auch schon mal einen Passanten am Arm fest. Es sind aber nur wenige Roma, die betteln, eigentlich auch nicht mehr als in Frankfurt, nur aggressiver.</p>
<p>Ein junges M&#228;dchen h&#246;rt Christian auf Deutsch auf uns einreden und stellt sich vor, sie ist vielleicht 16, westlich gekleidet und geht auf eine deutsche Schule. Ihr Deutsch ist sehr gut, sie ist in Deutschland aufgewachsen und w&#252;rde am liebsten wieder zur&#252;ck. Aber Albaner bekommen kaum Visa.    </p>
<p>Als sie weiter muss, in die Schule, ergreife ich die Gelegenheit und verabschiede uns von unserem albanischen Bayern, der gar nicht mehr zu bremsen ist.     <br />Anmerkung: Christian wollte keineswegs Geld oder &#196;hnliches von uns, er wollte wirklich nur reden.</p>
<p>Mit meiner Baseballkappe werde ich &#252;brigens f&#252;r eine Engl&#228;nderin oder Franz&#246;sin oder Italienerin gehalten. Amerikaner scheinen Tirana noch nicht entdeckt zu haben.</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/Markt/photo#5217762472264694434"></a></center>
<p>Nicht weit hinter dem Busbahnhof liegt der zentrale Lebensmittelmarkt. Gem&#252;se und Obst, N&#252;sse und Sonnenblumenkerne. Im Fischlad</p>
<p>en halte ich den Geruch keine zwei Sekunden aus (liegt aber an mir, nicht an dem Laden). In einer gro&#223;en Halle h&#228;ngen Hammelh&#228;lften. Und davor rotieren Hammelk&#246;pfe am Spie&#223;. Soll eine Delikatesse sein (?!)</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/Markt/photo#5217762518090989986"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/Markt/photo#5217762472264694434"><img src="http://lh3.ggpht.com/windweit03/SGk3UtmzeqI/AAAAAAAAGo0/T0oBYT3TZlo/s800/DSC01470.JPG" /></a><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SGk3XYUpQaI/AAAAAAAAGo8/_3lB40wWpRQ/s800/DSC01476.JPG" /></a></center>
<p>Jutta will ihre Brille reparieren lassen und steuert den n&#228;chsten Brillenladen an. Der Besitzer ist findig, besorgt sich Klebe und macht den B&#252;gel wieder fest. Und einen dicken Klebefleck mitten aufs Glas. Tja, das war&#8217;s dann wohl mit der Brille.</p>
<p>An der Auffahrt zum Parlament treffen wir auf einen Albaner aus Wien, wohl ein Gesch&#228;ftsmann auf Heimaturlaub, nach der Kleidung zu urteilen, vielleicht auch ein Gesch&#228;ftsmann mit Einfluss. Sein Deutsch ist hervorragend. Seine Ansichten lassen Nationalismus durchklingen, ich hoffe, sein Einfluss ist nicht zu gro&#223;.</p>
<p>Tirana ist bekannt f&#252;r seine bunten H&#228;user. Der B&#252;rgermeister ist K&#252;nstler und er war das triste grau der Plattenbauten gr&#252;ndlich leid. Und sorgte daf&#252;r, das die H&#228;user bunt und mit Mustern angestrichen wurden. Die Idee zieht &#252;brigens auch im &#252;brigen Albanien Kreise.</p>
<p><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5217764942860398881%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></p>
<p>Blass und verloren wirkt dagegen die Pyramide &#8211; ehemaliges Mausoleum des Diktators Enver Hoxha, zwischendurch Kongresshalle und Rutsche f&#252;r die Kinder, jetzt immer mehr verfallendes Momument der Vergangenheit Albaniens.</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/Pyramide/photo#5217765992263019058"><img src="http://lh3.ggpht.com/windweit03/SGk6hmnzajI/AAAAAAAAGrY/2bqKxomUd7M/s800/DSC01496.jpg" /></a></center>
<p>Im Park neben dem Parlament spielen die Kinder. Scharen sitzen im Kreis beieinander. Eines l&#228;uft immer rundherum und wird bei bestimmten Stichw&#246;rtern eingefangen. Ein Spiel ohne Anleitung (warum habe ich das Gef&#252;hl, das Kinder heutzutage h&#228;ufig Anleitung zum spielen brauchen) und ohne Beaufsichtigung. Und fr&#246;hlich.</p>
<p>In der Stra&#223;e zum Hotel dann wartet eine gro&#223;e Schar Menschen auf dem B&#252;rgersteig. Ein Leichenwagen steht auf der Stra&#223;e. Sechs junge M&#228;nner biegen mit einem kleinen Sarg auf ihren Schultern um die Ecke und folgen dem Leichenwagen. Dahinter die schwarz gekleideten Trauernden. Ein kleiner D&#228;mpfer nach der Fr&#246;hlichkeit im Park.</p>
<p align="right"><font color="#ff8000">&#220;brigens: Wenn man eines nicht machen sollte, dann ist das, Reiseschecks mit nach Albanien zu nehmen. Glaubt keinem Reisef&#252;hrer. Man kriegt sie einfach nicht los. Gut, das die Geldautomaten besser funktionieren.</font></p>
<p>Das Internetcafe neben dem Hotel hat leider an diesem Abend kein Internet. Die Bandbreite ist unten. Wahrscheinlich weil der Hotelportier gerade &#252;ber Yahoo einen Film guckt. OK, so komme ich heute wenigstens halbwegs fr&#252;h ins Bett, mit meinem vollen Pizzamagen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/tirana/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Frankfurt nach Tirana</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/von-frankfurt-nach-tirana/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/von-frankfurt-nach-tirana/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 21:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Tirana]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/09/von-frankfurt-nach-tirana/</guid>
		<description><![CDATA[Die Frankfurter Skyline wird von der aufgehenden Sonne gl&#252;hend rot beleuchtet. Ich fahre zum Flughafen und habe nur einen kurzen Blick daf&#252;r. Die Schalter sind so gut wie leer und ich bin im Nu meinen Koffer los. Da h&#228;tte ich auch noch eine Stunde schlafen k&#246;nnen. Funktioniert aber eh nicht, wenn ich im Reisefieber bin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frankfurter Skyline wird von der aufgehenden Sonne gl&#252;hend rot beleuchtet. Ich fahre zum Flughafen und habe nur einen kurzen Blick daf&#252;r. Die Schalter sind so gut wie leer und ich bin im Nu meinen Koffer los. Da h&#228;tte ich auch noch eine Stunde schlafen k&#246;nnen. Funktioniert aber eh nicht, wenn ich im Reisefieber bin.</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/AufNachTirana/photo#5217301823734429234"><img src="http://lh5.ggpht.com/windweit03/SGeUXcGwNjI/AAAAAAAAGjA/q6AIOYESKHc/s800/DSC01373.JPG" /></a></center>
<p>In M&#252;nchen das &#252;bliche Bild. Einige Mitreisende sind am offen getragenen Djoser-Schild zu erkennen, andere bleiben bis zum Ziel Inkognito. Was nichts &#252;ber ihr Verhalten w&#228;hrend der Reise aussagt, aber irgendwie immer so ist.</p>
<p>Denise ist eine Belgierin aus Hannover, ungef&#228;hr siebzig und mit einem netten Lachen. Viel gereist, aber bescheiden. Sie erz&#228;hlt das sie einen Extrakoffer voller Geschenke f&#252;r arme Albaner dabei hat. Seltsamer Zufall, in der Geo-Reisecommunity hatte ich noch gestern mit jemand gemailt, die &#228;hnliches im September beabsichtigt. Ich bin mir unsicher, ob Albaner vielleicht zu stolz sind so etwas anzunehmen, ob es nicht besser ist, im Land etwas zu kaufen, wenn man schenken will. Ich werde mal beobachten, welche Reaktionen Denise bekommt.</p>
<p>Ich studiere albanische Gesichter in den B&#228;nken gegen&#252;ber. Wie kann man die am besten fotografieren. Ja, die Fotoverr&#252;cktheit hat mich schwer gepackt (und wo wir beim Thema sind: schade, das ihr nicht dabei seit, Elfi und Kathrin).</p>
<p>Vom Flugzeug aus &#8211; quer &#252;ber die Alpen &#8211; n&#228;hern wir uns unserem Ziel. Dann geht es &#252;ber Albanien in den Sinkflug. Das Flugzeug navigiert zwischen den sich auft&#252;rmenden wei&#223;en Cumuluswolken, leg sich in die Kurve und ber&#252;hrt sie so gerade nicht. Noch nie bin ich auf diese Weise geflogen. Magisch.    <br />Dazwischen immer wieder Einblicke auf Berge und weite Ebenen. Felder getrennt durch breite gr&#252;ne Streifen. Blaue Fl&#252;sse schl&#228;ngeln sich durch die Landschaft und entlassen ihre braune Last an Erdreich ins Meer.     <br />Also, alleine wegen dieses Blickes w&#252;rde es sich schon lohnen, nach Albanien zu fliegen.</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/AufNachTirana/photo#5217303285773482610"><img src="http://lh3.ggpht.com/windweit03/SGeVsioBunI/AAAAAAAAGjo/ZPEL4bxa9uM/s800/DSC01404.jpg" /></a></center>
<p>Dann sehen wir Tirana. Zwischen schwarz und regnerisch verhangenen H&#252;geln breitet sich die Gro&#223;stadt im Sonnenlicht aus als k&#246;nnte es nichts Sch&#246;neres geben.</p>
<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Theresa" target="_blank">Mutter-Theresa</a>-Flughafen von Tirana (ja, sie war Albanerin, sagen zumindest die Albaner) ist winzig, eine Ankunftshalle mit genau einem Gep&#228;ckband und eine noch kleinere Abflughalle. Daf&#252;r geht alles ziemlich fix. Vor dem Gate steht Gernod &#8211; unser Reisebegleiter (Elfi, wie hie&#223; eigentlich Dein Reisebegleiter in S&#252;damerika?) &#8211; im roten Albanien-T-Shirt mit schwarzem Doppeladler nicht zu &#252;bersehen. Ich begr&#252;&#223;e ihn und die (fast) vollst&#228;ndige Gruppe.</p>
<p>Das Wetter h&#228;lt sich, bis wir vom Hotel den Welcome-Drink erhalten, dann gie&#223;t es auf einmal wie aus K&#252;beln. </p>
<p>Zweihundertf&#252;nfzig Meter vom Hotel setzen wir uns zum ersten Kennenlernen zusammen. Vier Paare zwischen 25 und 75, zwei allein reisende M&#228;nner, drei allein reisende Frauen und Gernod. Zwei weitere M&#228;nner werden erst morgen dazu sto&#223;en. Altersdurchschnitt recht hoch, aber das muss nicht unbedingt etwas hei&#223;en.    <br />Ich teile mein Zimmer mit Jutta &#8211; 57 Jahre alt, blonde Kr&#228;usellocken a la 80iger, viel gereist und sehr gespr&#228;chig. Und wohnt in Griesheim, Frankfurt.</p>
<p>Es h&#246;rt nicht auf zu regnen. Egal, wir machen unseren ersten Rundgang durch Tirana und Gernod zeigt uns, wo die wichtigsten Sehensw&#252;rdigkeiten zu finden sind. Aber davon erz&#228;hle ich morgen mehr, wenn ich alleine losziehe.</p>
<p>Der Ruf des Muezins von der Et`hem Beut-Moschee &quot;l&#228;utete&quot; um kurz vor Sechs den Abend ein. Im Restaurant dann die ersten Sprechversuche in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albanische_Sprache" target="_blank">Albanisch</a>. Diese Sprache ist ganz anders und hat nur wenige Lehnsw&#246;rter aus romanischen Sprachen oder dem Griechischen und T&#252;rkischen. Mal schauen, wann ich den ersten Lachanfall ernte mit meinen Verst&#228;ndigungsversuchen <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .     <br />Ach ja, es gibt gebratenen Blumenkohl und als Hauptgericht Tournedos mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Calvados_%28Getr%C3%A4nk%29" target="_blank">Calvados</a> (d.h.. Schnitzel ohne Panade mit ganz d&#252;nnen Apfelstreifen, war aber gar nicht &#252;bel. Na, wie w&#228;r&#8217;s als N&#228;chstes damit Michael <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am Abend f&#252;llen sich die Stra&#223;en in der N&#228;he der Restaurants zusehends. Schlie&#223;lich haben wir EM und Albanier sind fu&#223;ballverr&#252;ckt. Aus den Kneipen klingt Jubel und Entsetzensschreie &#8211; abh&#228;ngig von der unterst&#252;tzten Mannschaft.</p>
<p align="right"><em>Zum Thema <font color="#ff8000">Abenteuer</font>:       <br />Ich schlage die B&#252;rgersteige Tiranas vor &#8211; insbesondere in der Dunkelheit. Wenn man genau hinschaut, sind die B&#252;rgersteige nur dort gepflastert, wo der anliegende Ladenbesitzer genug Geld hat. Ein armer Besitzer eines Gem&#252;seladens muss wahrscheinlich gelegentlich verzweifelt zusehen, wie einer seiner Kunden in einem offenen Gulli verschwindet.</em></p>
<p align="right"><em>&#160;<a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/AufNachTirana/photo#5217761398323475746"><img src="http://lh6.ggpht.com/windweit03/SGk2WM3Q9SI/AAAAAAAAGoQ/j-dVdr-HUo8/s800/collage.jpg" /></a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/von-frankfurt-nach-tirana/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Albanisches Nationalgericht</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/albanisches-nationalgericht/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/albanisches-nationalgericht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 18:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/08/albanisches-nationalgericht/</guid>
		<description><![CDATA[Folgendes Rezept kursiert zur Zeit in Neheim, Hüsten und Umgebung als albanisches Nationalgericht. Ich werde dann vor Ort mal prüfen, ob ich es bekomme und wie es schmeckt. Hört sich auf jeden Fall schon mal lecker an. Zutaten (4 Portionen): 250g rote Paprika (entkernt) 500g Tomaten 250g Feta-Käse 1 TL Mehl 125g Butter 3 EL [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgendes Rezept kursiert zur Zeit in Neheim, Hüsten und Umgebung als albanisches Nationalgericht. Ich werde dann vor Ort mal prüfen, ob ich es bekomme und wie es schmeckt. Hört sich auf jeden Fall schon mal lecker an.</p>
<p>Zutaten (4 Portionen):</p>
<p>250g rote Paprika (entkernt)<br />
500g Tomaten<br />
250g Feta-Käse<br />
1 TL Mehl<br />
125g Butter<br />
3 EL Olivenöl<br />
Salz, Pfeffer</p>
<p>Zubereitung:</p>
<p>Enthäuten Sie die Tomaten und die Paprika. Dünsten Sie sie 5-7 Minuten in Olivenöl und lassen Sie sie dann ca. 15 Min. abkühlen.</p>
<p>Würfeln Sie die Paprika und die Tomaten in kleine Stücke.</p>
<p>Schmelzen Sie die Butter, geben Sie den gewürfelten Feta und das Mehl hinzu. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer.</p>
<p>Mischen Sie das Gemüse mit der Käsesauce und geben Sie alles in eine Auflaufform. Backen Sie bei 200°C für ca. 15 Minuten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/albanisches-nationalgericht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Durch das Land der Skipetaren oder das letzte Abenteuer Europas</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/06/durch-das-land-der-skipetaren-oder-das-letzte-abenteuer-europas/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/06/durch-das-land-der-skipetaren-oder-das-letzte-abenteuer-europas/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 07:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Kanun]]></category>
		<category><![CDATA[Karl May]]></category>
		<category><![CDATA[Land der Skipetaren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/06/08/durch-das-land-der-skipetaren-oder-das-letzte-abenteuer-europas/</guid>
		<description><![CDATA[… sollte man zumindest meinen, nach dem, was mir griechische Bekannte und Kollegen erzählen. Wohin es geht: Ein Land, das lange aus dem Gedächtnis der Welt verschwunden war – und doch mitten in Europa. 40 Jahre staatlich verordneter Atheismus, stattdessen Stalinismus, dann Maoismus und zum Schluss nur noch Enver Hoxha pur. Aber mittlerweile hat die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… sollte man zumindest meinen, nach dem, was mir griechische Bekannte und Kollegen erzählen.</p>
<p>Wohin es geht:</p>
<p>Ein Land, das lange aus dem Gedächtnis der Welt verschwunden war – und doch mitten in Europa.</p>
<p>40 Jahre staatlich verordneter Atheismus, stattdessen Stalinismus, dann Maoismus und zum Schluss nur noch Enver Hoxha pur. Aber mittlerweile hat die Bevölkerung anscheinend verstanden was Demokratie heißt.</p>
<p>Auch wenn die Marktwirtschaft – wie in so vielen Ländern – erstmal noch mehr Armut bringt: Die Gastfreundschaft hat darunter anscheinend nicht gelitten.</p>
<p>Die Landschaft soll auch nicht ohne sein: Eine beeindruckende Bergwelt und eine traumhafte Mittelmeerküste, habe ich mir sagen lassen.</p>
<p>Und zum Thema Abenteuer: In abgelegenen Gegenden im Norden gibt es Männer, die sich seit Jahren nicht aus dem Haus trauen, aus Angst vor Blutrache (keine Sorge: Erstens komme ich dort nicht hin und zweitens unterliege ich als Touristin nicht dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kanun_%28Albanien%29">Kanun</a>).
<p>Nun, ich bin gespannt und in morgen geht es los &#8211; nach Albanien (mit einem kurzen Abstecher nach Mazedonien).</p>
<p>Wer Lust hat mich virtuell zu begleiten, der trage sich einfach rechts für mein Newsletter ein. Ich werde alle zwei bis drei Tage einen kleinen Reisebericht schreiben.<br />Alternativ könnt Ihr natürlich auch regelmäßig auf meine <a href="http://www.windweit.de/"></a>Homepage schauen.</p>
<p>Kleine Vorwarnung: Bilder gibt es wahrscheinlich erst nach der Reise.</p>
<p>Und, ja, ich freue mich auf Eure Fragen und Anmerkungen – auch und vor allem während der Reise.</p>
<p>Bis bald,</p>
<p>Eure Gabi</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/06/durch-das-land-der-skipetaren-oder-das-letzte-abenteuer-europas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abschlussgottesdienst und ein leeres Osnabrück</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/05/abschlussgottesdienst-und-ein-leeres-osnabrck/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/05/abschlussgottesdienst-und-ein-leeres-osnabrck/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 May 2008 21:27:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Katholikentag in Osnabrück]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Katholikentag]]></category>
		<category><![CDATA[Osnabrück]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/07/27/abschlussgottesdienst-und-ein-leeres-osnabrck/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_GHSychtBcOE/SD3IooKtsfI/AAAAAAAAF2A/nKVMbjuLVf4/s800/P5258690.JPG"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir deponieren unsere Rucks&#228;cke in Schlie&#223;f&#228;chern im Bahnhof und fahren mit dem Bus hinaus zum Abschlussgottesdienst im Stadion von Osnabr&#252;ck. Schon von weitem klingt uns Singen entgegen. Von den kurzen Regenschauern lassen sich die schon eingetroffenen Teilnehmern nicht abhalten.</p>
<p>Rainer finde ich unter den Bl&#228;sern ganz vorne in der ersten Reihe. Geschlagene f&#252;nf Stunden hatten Bl&#228;ser, Chor und Band gestern geprobt. Wir unterhalten uns kurz, dann geht das Einspielen weiter. Claudia war leider daheim geblieben. </p>
<p> <center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205537241533624705%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></center>
<p>Nach dem Gottesdienst ist Osnabr&#252;ck wie leergefegt. Die Zelte vom Bistumsmarkt werden abgebaut. Die meisten Teilnehmer stecken schon in den Z&#252;gen Richtung Heimat oder im R&#252;ckfahrtstau auf der Autobahn. Es nieselt leise vor sich hin. Wir besuchen den Osnabr&#252;cker Friedenssaal und gehen ins Museum und nehmen uns Zeit f&#252;r die Ausstellung. Nach einem riesigen St&#252;ck Torte hei&#223;t es auch f&#252;r uns Abschied nehmen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/05/abschlussgottesdienst-und-ein-leeres-osnabrck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>52.316775 7.8849854</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Wise Guys</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/05/wise-guys/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/05/wise-guys/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 18:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Katholikentag in Osnabrück]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft für bedrohte Völker]]></category>
		<category><![CDATA[Juden]]></category>
		<category><![CDATA[Katholikentag]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumenischer Frauengottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Wise Guys]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/07/25/wise-guys/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_GHSychtBcOE/SD3JTYKtstI/AAAAAAAAF3k/S8cA_E2BgT0/s800/P5248601.JPG"/>und ein ökumenischer Frauengottesdienst, bei dem es rote Rosen regnete.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<h3>Bibelimpuls</h3>
<p> &#8211; so richtig wach wurde ich erst, als einer nach vorne ging, sich das Mikro nahm und gegen Bisch&#246;fe und Homosexuelle anfing zu schimpfen.   <br />Die Frau vorne nahm ihm das Mikro weg.<br />
<h3>Eine Veranstaltung zum Thema Pilgern.</h3>
<p>Mit dabei Felix Bernhard, der mit Rollstuhl schon dreimal den Jakobsweg gegangen ist. Er spricht explizit von &quot;gehen&quot;. Dabei ist er neunzig Prozent unterwegs, weniger in Kirchen. Dann ein Professor aus Erfurt, der Pilger nach Alt&#246;tting f&#252;hrt. Ein Mitarbeiter der TUI, der berichtet, das Leute daf&#252;r bezahlen, verzichten zu k&#246;nnen. Und eine Pilgerin.</p>
<p>Was von der Pilgererfahrung erz&#228;hlt wurde:    <br />Nach ein paar Tagen wird man m&#252;de, dann folgt die Leere, dann gew&#246;hnt man sich.     <br />Kein Handy, kein Internet, Schritt f&#252;r Schritt vorw&#228;rts, im Hier und im Jetzt.     <br />Pilgern ist eine Grenzerfahrung. Im Unterschied zu Buswallfahrten mit anschlie&#223;endem Wirtshausbesuch. Das Herz mu&#223; mitgehen.     <br />Sich nicht zulabern lassen, sondern sich bewu&#223;t &#246;ffnen &#8211; einander beim Pilgern helfen, freiwillig</p>
<p>1532 stand &#252;brigens das Pilgern nach Einf&#252;hrung des lutherischen Bekenntnisses in Norwegen unter Todesstrafe.</p>
<p>Die Musik kam von Grupo Sal.</p>
<p> <img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SD3JfYKtsvI/AAAAAAAAF3w/I7DRjmtbnvM/s800/P5248576.JPG" /><br />
<h3>China</h3>
<p>Laut der Gesellschaft f&#252;r bedrohte V&#246;lker ist heute der Gebetstag f&#252;r die katholische Kirche in China.    <br />Die Kirche in China, so wird erz&#228;hlt, wird genutzt, weil sie ein beruhigendes Gef&#252;hl auf die Leute aus&#252;bt. Kinderheime, Altenheime d&#252;rfen gebaut werden. Es gibt Bisch&#246;fe, die von Staat und Rom anerkannt sind.     <br />Ich f&#252;hle mich unwohl in dieser Veranstaltung. Es mag schon wahr sein, was erz&#228;hlt wird, aber ich f&#252;hle mich von der Art und Weise indoktriniert. Sektenhaft. </p>
<h3>&#214;kumenischer Frauengottesdienst</h3>
<p>Dieser Gottesdienst ist immer ein Highlight des Katholikentages. Bis auf den letzten Platz besetzt. Und ernsthaft und fr&#246;hlich zugleich.</p>
<p>Zum Schlu&#223; wurden Rosen verteilt. Und die ganze Schar sang &quot;Es soll rote Rosen regnen&quot;. Einfach weil&#8217;s so sch&#246;n war.</p>
<p><center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205538027512640145%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /> </center></p>
<h3>Wise Guys</h3>
<p>Und so richtig gut waren auch die Wise Guys.</p>
<p><center><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205537829944144417%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/05/wise-guys/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Hindukush nach Osnabrück</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/05/vom-hindukush-nach-osnabrck/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/05/vom-hindukush-nach-osnabrck/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 21:21:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Katholikentag in Osnabrück]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Dom]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Juden]]></category>
		<category><![CDATA[Katholikentag]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/07/26/vom-hindukush-nach-osnabrck/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_GHSychtBcOE/SNUSA0ZfoDI/AAAAAAAAIGU/fcHEaxJqNsQ/s800/P5228492.JPG"/>Eine Podiumsdiskussion über Afghanistan, ein Rundgang durch Osnabrück und immer wieder Stille.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>J&#252;disch-Christlicher Morgenimpuls</h3>
<p>Aufgrund der lateinischen Karfreitagsbitte war es im Vorfeld des Katholikentages zu einem mittleren Eklat gekommen. Namhafte j&#252;dische Teilnehmer hatten abgesagt, um ihren Protest kund zu tun. So war statt des Rabbiners Brandt der Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern auf dem Podium des Morgenimpulses. Den die Karfreitagsbitte anscheinend ziemlich kalt lie&#223;.    <br />Besprochen wurde im Morgenimpuls Jesus in der Synagoge.     <br />Der Rabbiner erz&#228;hlte, das die Messiaserwartung im heutigen Judentum kein Thema sei. In seiner langj&#228;hrigen Praxis hat er vielleicht einmal vor vielen Jahren dar&#252;ber gepredigt.</p>
<h3>Afghanistan</h3>
<p>Im Kongresszentrum widmete ich mich heute einem politisch-milit&#228;rischen Thema &#8211; einer Podiumsdiskussion unter dem Titel&quot;Was verteidigen wir am Hindukush&quot;.</p>
<p>Meinen Notizen enthalten viele Fragen und Diskussionsans&#228;tze.</p>
<p><em>Heute, 2008, sind ca. 8000 deutsche Soldaten im Afghanistan stationiert. 70% der afghanischen Bev&#246;lkerung bef&#252;rworten ausl&#228;ndische Unterst&#252;tzung.      <br />Aber wie kommt man &#8211; trotz all dieser Soldaten &#8211; an die, die lieber Bomben legen. Die ersten Opfer sind schlie&#223;lich immer die Afghanen selber.</em></p>
<p><em>Die Frage besteht weiter, was dort genau verteidigt wird. &#214;l? Wirtschaft? Stabilit&#228;t? Unsere Art zu leben? Unser &#220;berleben? Menschenrechte?</em></p>
<p><em>Wird dort verteidigt? Interventioniert? Warum wird die Situation</em> <em>derzeit permanent instabiler? Sind wir auf dem richtigen Weg? Wer verursacht die Instabilit&#228;t fr&#252;her und heute?      <br />Was hei&#223;t Militarisierung? Blauhelme? Muss Milit&#228;r immer schlecht sein? Was, wenn es abgezogen w&#252;rde?</em></p>
<p><em>Misereor leistet in Afghanistan Entwicklungshilfe. Die Organisation st&#252;tzt sich dabei in der Hauptsache auf einheimische Kr&#228;fte. Sie w&#252;nschen sich mehr Entwicklungshelfer, nicht mehr Milit&#228;r.      <br />Aus Sicht ihrer Entwicklungshilfe sind sie ratlos und verstehen nicht, warum die Situation so sehr aus den Fugen ger&#228;t.</em></p>
<p><em>Wer agiert dort? Ist die EU nur Gehilfe der USA? Was sind ihre Eigeninteressen? Wird sie diese auch gegen die USA durchsetzen? Es ist offensichtlich, das die USA in Afghanistan Protektorate errichtet. Unterst&#252;tzt dies Deutschland? Aus B&#252;ndnistreue? Welche Einzelinteressen werden hier versucht durchzusetzen? Gibt es kollektive Sicherheitsinteressen und wie relevant sind diese heute noch? &#220;bernehmen wir Mitverantwortung? Kreisen wir zunehmend ums Milit&#228;rische und vergessen, was sonst passiert?      <br />Aber: Milit&#228;r ist in Afghanistan wichtig f&#252;r ein sicheres stabiles Umfeld</em>.</p>
<p><em>Die Feststellung &quot;Man macht sich immer schuldig. Wenn man nichts tut oder auch wenn man eingreift&quot; ist wohl richtig, hilft aber nicht bei der Entscheidung.</em></p>
<p><em>Der UNO-Sicherheitsbegriff umfasst die Freiheit von Angst, die Abwesenheit von Not &#8211; eine menschliche Sicherheit.      <br />Die UNO-Charta ist Basis, entstanden aus Jahrunderten von Kriegen in Europa, vor allem aus den Erfahrungen des neuzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts.       <br />Die Schw&#228;che der UNO ist gewollt und manifestiert sich auch in ihren Strukturen &#8211; Generalsekret&#228;r und Vollversammlung).       <br />Ziel ist die Durchsetzung der Interessen von Staaten auf dem Rechtsweg anstatt durch Gewalt.</em></p>
</p>
<p> <center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205539805629100945%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></center>
</p>
<h3>Friedensstadt Osnabr&#252;ck</h3>
<p>Ich nahm mir etwas Zeit und bummelte durch die Stadt. Osnabr&#252;ck war eine der beiden St&#228;dte (die zweite ist M&#252;nster), in denen der drei&#223;igj&#228;hrige Krieg 1648 mit einem Friedensschlu&#223; zwischen Protestanten und Katholiken und zwischen vielen Staaten geschlossen wurde.</p>
<p> <center><a href="http://picasaweb.google.de/windweit03/OsnabrCkFriedensstadt/photo#5205539917298250738"><img src="http://lh4.ggpht.com/windweit03/SD3K-YKts_I/AAAAAAAAF5g/CGNJAImYXjY/s400/P5228520.JPG" /></a> </center>
<p>Auff&#228;llig fand ich dieses gestreifte Haus</p>
</p>
<p> <center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205538980995380065%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></center>
</p>
<p>Einen Besuch wert ist auch der romanische Dom</p>
</p>
<p> <center><embed pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205540819241382913%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" /></center>
</p>
<h3>Eine Veranstaltung zum Thema Stille</h3>
<p>Das Publikum wurde gebeten, nicht zu klatschen, nicht w&#228;hrend der Veranstaltung und auch nicht hinterher.</p>
<p>Auf dem Podium sass z.B. einen Frau, die seit 15 Jahren als Eremitin lebt. Au&#223;erdem ein Kapuziner aus Frankfurt, eine Frau, die regelm&#228;&#223;ig zu Schweigeexerzitien ins Kloster geht. Ein Architekt, der eine Kirche baut.</p>
<p>Es wurden immer wieder Szenen aus &quot;Die Gro&#223;e Stille&quot; gezeigt. Der Redakteur hatte erst nach vielen Versuchen Zustimmung dazu gegeben, Szenen aus dem Film zum Podium zu zeigen.</p>
<ul>
<li>Stille ist der Resonanzraum </li>
<li>Stille geh&#246;rt zur Weisheit </li>
<li>Stille ist illusionsfeindlich </li>
<li>In der Stille kann man seine Quellen suchen </li>
<li>Stille kann Todesangst ausl&#246;sen </li>
<li>Stille ist manchmal schwer ertr&#228;glich. </li>
<li>Stille ist ein Weg durch die W&#252;ste zu einer Oase </li>
<li>In der Stille mu&#223; man auf die eigenen St&#252;tzpfeiler verzichten </li>
<li>Ora et Labora &#8211; an einer Sache konzentriert arbeiten </li>
<li>Hinterm Klostertor den beruflichen Alltag zur&#252;cklassen </li>
<li>Stille durch den Rhythmus der t&#228;glichen Abl&#228;ufe </li>
<li>Anders die Stille des Meeres </li>
<li>Pl&#246;tzlich hat man nichts zu tun </li>
<li>Was wir verstehen beruhigt erst einmal. </li>
<li>Stille in der Architektur ist Einfachheit </li>
<li>Anbetung ist nicht unbedingt Stille </li>
<li>Die Stille ist f&#252;r Architekten das Schwierigste </li>
<li>Wie ver&#228;ndert sich Zeit in der Stille? </li>
<li>In die Stille hineinkommen kann Routine werden </li>
<li>Einheit gemeinsamen Schweigens </li>
<li>Konturen werden unscharf </li>
<li>Sogkraft nach Innen </li>
<li>Glockenl&#228;uten strahlt Stille aus </li>
<li>Stille ist ein lebenslanger Prozess. </li>
<li>Gedicht von Rilke zur Stille </li>
</ul>
<h3>Jazz</h3>
<p>Abends h&#246;rten wir gemeinsam eine konzertant aufgef&#252;hrte Chormesse von Duke Ellington.    <br />Das kleine M&#228;dchen im Nebensitz schlief tief und fest, trotz der Ger&#228;uschkulisse.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/05/vom-hindukush-nach-osnabrck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>52.267272 8.053193</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Fronleichnam</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/05/fronleichnam/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/05/fronleichnam/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 May 2008 21:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Katholikentag in Osnabrück]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Beten]]></category>
		<category><![CDATA[Fronleichnam]]></category>
		<category><![CDATA[Osnabrück]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/05/30/fronleichnam/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_GHSychtBcOE/SD3MpoKttXI/AAAAAAAAF8U/IPxIasObaUU/s800/P5228474.JPG"/>Ein Fronleichnamsgottesdienst in einer der Städte, in der der 30jährige Krieg beendet wurde. Und ein Podium zum Thema "Macht Beten Sinn?"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man in einer Schule &#252;bernachtet, ist h&#228;ufig das gr&#246;&#223;te Problem, noch einen Platz unter der Dusche zu finden. Daher stand ich schon f&#252;nf Minuten vor dem Wecken um sechs auf. Platz unter der Dusche war noch, aber es waren auch schon eine ganze Reihen anderer Frauen dort.</p>
<p>Susanna und Barbara lie&#223;en sich ein bisschen mehr Zeit, aber wir waren problemlos schon um viertel vor acht im Bus Richtung Innenstadt. Eigentlich viel zu fr&#252;h. Aber so bekamen wir noch einen Platz auf dem wei&#223; abgedeckten Teil des Rasens vor der Schlo&#223;b&#252;hne. Ohne im taunassen Gras zu sitzen.</p>
<p>Der Chor sang sich ein und das &#252;brige Publikum beteiligte sich begeistern am recken, strecken und die Tonleiter rauf und runter rutschen. Um uns herum f&#252;llte es sich, Gr&#252;ppchen sassen auf dem Boden, redeten, suchten im Rucksack nach essbarem und tauschten sich aus. Susanne kramte ihr neuestes Spiel hervor: Buchstaben mussten W&#246;rter zugeordnet werden. Dann fing das offizielle Einsingen an. Die neuesten Lieder wurden vorgestellt und mit einem ziemlichen Tempo durch gesungen. Nach ein paar Wiederholungen hatten wir es raus.</p>
<p>  <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205542223695689137%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>Ketzerisch &#252;berlegten wir, wie wir die Stunde Gottesdienst sprengen k&#246;nnten. Da der Gottesdienst im Fernsehen &#252;bertragen wird, ist er normalerweise p&#252;nktlich fertig. Ich kann mich noch an M&#252;nchen und Berlin erinnern, als das Publikum einfach weitergesungen und den Zelebranten vorne &quot;im Stich&quot; gelassen hat. Da wurde dann kr&#228;ftig &#252;berzogen. Aber heute sind die Leute da anscheinend zu brav f&#252;r.</p>
<p>Nach einem Katholikentagsteller (f&#252;nf Euro, Schweinegeschnetzeltes und ein Getr&#228;nk) gingen wir gemeinsam zur Dominikanerkirche hinter dem Dom zu einem Podium mit dem zweideutigen Titel &quot;Macht Beten Sinn&quot;. Die Kirche wirkt protestantisch schlicht, hat aber Knieb&#228;nke. Das Podium wurde er&#246;ffnet und begleitet von einem Klavierspieler und einer Saxophonistin, die das Lied &quot;Ich steh vor Dir mit leerem H&#228;nden her&quot; mit erstaunlich raumf&#252;llendem Klang improvisierten.</p>
<p>Hier nur kurz meine stichwortartigen Notizen, &#252;ber die ich noch weiter nachdenken werde</p>
<ul>
<li>F&#252;r Luther war beten Herzschlag und Puls des Christen. </li>
<li>Das biblische Gebet kennt keine Tabus &#8211; schreien, fluchen, freuen, weinen, jubeln, alle dies kommt zur Sprache. </li>
<li>Beten ist Ausdruck einer personalen Beziehung zu Gott </li>
<li>Beten ist nicht Meditation </li>
<li>Gibt es ein Gebet ohne Dialog? </li>
<li>Sprache m&#246;chte ein Du, Klage ben&#246;tigt ein Du </li>
<li>Beten hei&#223;t nicht gedankenlos plappern </li>
<li>Beten kann &#220;berforderung sein. </li>
<li>Beten braucht &#220;bung, regelm&#228;ssig und beharrlich. Und Selbstorganisation </li>
<li>Innigkeit im Gebet ist ein Geschenk </li>
<li>Die Gebetssprache &#228;hnelt der Sprache der Poesie </li>
<li>Beten kann anschreien gegen Erstarrung bedeuten, aber auch, nicht reden, nicht f&#252;hlen k&#246;nnen bei schweren Erlebnissen </li>
<li>Beten hei&#223;t, das Bewusstsein der W&#252;rde zur&#252;ckerobern </li>
<li>Beten hei&#223;t: Gott umarmt uns durch die Wirklichkeit </li>
<li>Beten hei&#223;t zutiefst f&#252;hlen lernen, hei&#223;t Exodus aus falscher Sicherheit, das Eis der Seele spalten </li>
<li>Beten ist fruchtbar </li>
<li>Auch Atheisten beten (?!) </li>
<li>Aber: Geht Gebet auch ohne Gott? </li>
<li>Gebet sensibilisiert, aktiviert, reflektiert den Alltag und bringt ihn vor Gott </li>
<li>Aber was n&#252;tzt es? Man fragt auch nicht &quot;Was n&#252;tzt Liebe&quot;? </li>
<li>&quot;Wie s&#228;he die Welt aus, wenn nicht gebetet w&#252;rde&quot; fragte Heinrich B&#246;ll </li>
<li>Gebet hei&#223;t fallenlassen </li>
<li>Menschen, die beten, leben anders , das sagen auch diverse Gesundheitsstatistiken </li>
<li>Agression im Gebet hei&#223;t mit ganzer Kraft aufbegehren </li>
<li>Beten hei&#223;t nicht frommes und positives Denken, Beten lullt nicht ein.</li>
</ul>
<p>Das Podium, insbesondere die Vortragen waren wirklich interessant, aber mein pers&#246;nlicher Feind jeder Podiumsveranstaltung &#8211; die Schwere meiner Augenlider &#8211; machte mir arg zu schaffen.</p>
<p>Osnabr&#252;ck ist keine gro&#223;e Stadt. Und die Veranstaltungsorte sind keine gro&#223;en Messehallen. Aber selbst Messehallen k&#246;nnen &#252;berf&#252;llt sein.   <br />Kurz gesagt: An diesem Nachmittag war alles, was sich mir ansehen wollte, &#252;berf&#252;llt. Und so wanderte ich einfach so durch die Stadt, besuchte nochmal den Dom, in dem gerade um den Altar getanzt wurde </p>
<p>  <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205540819241382913%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>und Sankt Johan</p>
<p>  <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205541708299613537%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/05/fronleichnam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Katholikentag in Osnabrück</title>
		<link>http://www.windweit.de/2008/05/katholikentag-in-osnabrck/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2008/05/katholikentag-in-osnabrck/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 May 2008 19:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008 - Katholikentag in Osnabrück]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Eröffnungsabend]]></category>
		<category><![CDATA[Katholikentag]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2008/05/21/katholikentag-in-osnabrck/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_GHSychtBcOE/SD3NQYKttnI/AAAAAAAAF-I/Rd0pDCHAioM/s800/P5218393.JPG"/>Ein erster Blick auf die Stadt am Eröffnungsabend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205541218673341665%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></center>
<p>Angekommen in Osnabrück machten Susanna, Barbara und ich uns zuerst auf Richtung Elisabeth-Siegel-Schule. Die Grundschule, genauer der Raum der Klasse 4b sollte für die nächsten Tage unser Schlafquartier sein. Nachdem wir unsere Matten und Schlafsäcke ausgebreitet hatten, fuhren wir zurück in die Stadt. Es war nicht weit, man hätte fast auch laufen können.</p>
<p>Es war eh schon zu spät für die Eröffnungsveranstaltung, so gaben wir zuerst Michaelas Dauerkarte wieder in der Teilnehmerzentrale ab, da Michaela arbeiten musste, statt mitzukommen.</p>
<p>Wir wanderten weiter, an der Kirche St. Johann (Eine-Welt-Zentrum) vorbei. Dort wurde noch kräftig gewerkelt und die letzten Zelte fertiggestellt. </p>
<p>St. Katharinen ist eine lichtdurchflutete protestantische Kirche mit helle großen Fenstern auf beiden Seiten. Das Innere ist eher schlicht, Farbe kommt in die Kirche durch die Fenster über Orgelbühne und Altar und durch die grünen Bänke.</p>
<p> <center><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205538800606753537%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></center>
<p>Richtung Schloßplatz, stand ein Kirchenmodell, dass demnächst irgendwo (natürlich dann mit Mauern und Dach) real zur Kirche werden wird.</p>
<p> <center><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205543001084769953%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></center>
<p>Auf der Bühne am Dom tanzte gerade eine Gruppe kleiner Mädchen einen Volkstanz in schwarzen Trachten. So eine triste Tracht, viel zu dunkel für die fröhlichen Kinder.</p>
<p>Der Dom dagegen hat wirklich eine Atmosphäre. Romanisch, aber keineswegs dunkel. Warm mit einem hellen Kreuzgang. Schlicht dekoriert, so dass man sich auf das wesentliche konzentrieren kann.</p>
<p>Bei St. Marien blieben wir schließlich hängen. In der Seitenkapelle sang sich ein Chor ein, den wir später auch auf der Bühne vor der Kirche noch hören konnten. Die Leute gingen ein und aus und hielten kurz vor dem Altar inne. Besinnlich und gespannt auf die kommenden Tage.</p>
<p> <center><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205542416969217633%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></center>
<p>Vor der Kirche war eine der Bühnen des Eröffnungsabends aufgebaut. Barbara und Susanna probierten Kartoffelbrot und wir hörten den Sängern auf der Bühne zu, die Gospel, neues geistliches Lied und alte Lieder sangen. Schon bald war das Ende des Abends nahe. Kerzen wurden verteilt und angezündet </p>
<p> <center><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit03%2Falbumid%2F5205542335364838945%3Fkind%3Dphoto%26alt%3Drss" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></center>
<p>und dann ein besonderes Lied gesungen: Ein Lied, das auch 1648 &#8211; also vor 360 Jahren an dieser Stelle von der Rathaustreppe schräg gegenüber von St. Marien gesungen wurde. 1648 &#8211; als von der Rathaustreppe der westfälische Friede verkündet wurde.</p>
<p>Ein Bogen über die Jahrhunderte, hinein in die Friedensstadt Osnabrück heute.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2008/05/katholikentag-in-osnabrck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>52.267272 8.053193</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Eine Klassenfahrt</title>
		<link>http://www.windweit.de/2007/08/eine-klassenfahrt/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2007/08/eine-klassenfahrt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Aug 2007 15:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[1979 - Klassenfahrt nach Horn-Bad Meinberg]]></category>
		<category><![CDATA[Horn-Bad Meinberg]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenfahrt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.windweit.de/2007/08/12/eine-klassenfahrt/</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.google.de/windweit/Rr8m7ltJS_I/AAAAAAAAI3I/i7EERo--0UM/s800/Klassenphoto.jpg">]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich habe ich mal wieder durch meine alten Fotoalben geschaut und bin auf ein Klassenphoto von 1979 auf einer einwöchigen Tour in der Jugendherberge von Horn-Bad Meinberg gestossen.&nbsp;</p>
<p>Anfang 1979 war ich knapp 13 Jahre alt und in der Klasse 7b des St.-Ursula-Gymnasiums in Neheim-Hüsten. </p>
<p> <img src="http://lh3.google.de/windweit/Rr8m7ltJS_I/AAAAAAAAI3I/i7EERo--0UM/s800/Klassenphoto.jpg">
<p>Mittlerweile habe ich mein Abi schon 22 Jahre hinter mir.</p>
<p>Waren das Zeiten!</p>
<p>Andrea und Angelina sind schon nicht mehr bei uns.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2007/08/eine-klassenfahrt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	<georss:point>51.8736727 8.9450105</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Amsterdam 2007</title>
		<link>http://www.windweit.de/2007/04/amsterdam-2007/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2007/04/amsterdam-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2007 12:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2007 - Amsterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Amsterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=50</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_-ML2efExrgU/RnU6WcdyCaI/AAAAAAAAAVk/Nz_78Ms_KNk/s800/P4052397.JPG"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Kerstin aus Lübeck war ich im April 2007 in Amsterdam. Wir haben in aller Ruhe die Stadt auf uns wirken lassen, sind durch die Gassen geschlendert und haben in kleinen Cafes das Leben genossen.</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5077025791056939329%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Auch <a href="http://www3.vangoghmuseum.nl/vgm/index.jsp?page=paginas.talen.de">Van Gogh-Museum</a> und das sich im Umbau befindliche <a href="http://www.rijksmuseum.nl/info?lang=de">Rijksmuseum</a> mit seiner eingeschränkten aber dennoch sehr beeindruckenden Ausstellung zu Rembrandt und seiner Zeit durften nicht fehlen.</p>
<p><a href="http://www.tripadvisor.de/ShowUserReviews-g188590-d275402-r7313902-Bastion_Deluxe_Hotel_Amsterdam_Centrum_Noord-Amsterdam_Noord_Holland.html">Unser Hotel: Bastion Deluxe Hotel Amsterdam / Centrum Noord</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2007/04/amsterdam-2007/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>52.3738007 4.8909347</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Zurück in Frankfurt</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/03/zurck-in-frankfurt/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/03/zurck-in-frankfurt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Mar 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Lächeln]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=100</guid>
		<description><![CDATA[Der Flug ging zurück über Bangkok und Doha ohne größere Aufenthalte. Am Morgen war ich zurück in Frankfurt. Elfi fuhr gleich mit der Bahn weiter nach Berlin und wir verabschiedeten uns von allen. Mittlerweile ist es anderthalb Jahre später. Diese Reise wird mir unvergessen bleiben. Warum? Sie hat leise und heimlich mein Leben verändert. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Flug ging zurück über Bangkok und Doha ohne größere Aufenthalte. Am Morgen war ich zurück in Frankfurt. Elfi fuhr gleich mit der Bahn weiter nach Berlin und wir verabschiedeten uns von allen.
<p>Mittlerweile ist es anderthalb Jahre später. Diese Reise wird mir unvergessen bleiben. Warum? Sie hat leise und heimlich mein Leben verändert. Mit dem Lächeln der Leute in Laos und Kambodscha. Ich nehme das Leben jetzt leichter &#8211; manchmal.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/03/zurck-in-frankfurt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>50.0507772 8.5641292</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Von Phnom Penh nach Frankfurt</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/03/von-phnom-penh-nach-frankfurt/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/03/von-phnom-penh-nach-frankfurt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Folter]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Phnom Penh]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Khmer]]></category>
		<category><![CDATA[Tuol Sleng]]></category>
		<category><![CDATA[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=99</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_-ML2efExrgU/RqeqmVtIy6I/AAAAAAAAEDc/evHpv8_WRgg/s800/P3102221.jpg"/>Ich entschloss mich, das Tuol Sleng Museum zu besuchen: Eine ehemalige Schule, die von den Roten Khmer zum Foltergefängnis umfunktioniert worden war. Der Motorradfahren wusste leider nicht wohin, so dass ich zwischendurch wechseln musste.</p> <p>Das Museum (damals Gefängnis) liegt in einer Villengegend. Es gibt enge Zellen, vielleicht 2 qm. Dann größere Zimmer, in denen die Vietnamesen gefesselt an die Bettgestelle die letzten verstorbenen Opfer fanden. Einen Galgen. Und es muss schrecklich gewesen sein. Draußen die menschenleeren palmengesäumten Strassen. Drinnen ... man mag es sich nicht vorstellen. Beeindruckend auch die Photosammlung. Jeder Gefangene war fotografiert und registriert worden. Männer. Frauen. Kinder. Die wenigsten haben überlebt. Eine Ausstellung berichtete über die Opfer und die Täter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann es sein, dass es in Phnom Penh nur ein Postamt gibt?</p>
<p>Ich wollte meine Postkarten im Hotel abgeben und stieß nur auf fragende Blicke. Schließlich wurde ich zum Hauptpostamt geschickt: wohl die einzige Stelle, in der man Auslandspost loswerden kann. Also mietete ich ein Motorrad und fuhr noch mal zurück, dahin wo ich gestern schon war.</p>
<p>Anschließend entschloss ich mich das Tuol Sleng Museum zu besuchen: Eine ehemalige Schule, die von den Roten Khmer zum Foltergefängnis umfunktioniert worden war. Der Motorradfahren wusste leider nicht wohin, so dass ich zwischendurch wechseln musste.</p>
<p>Das Museum (damals Gefängnis) liegt in einer Villengegend. Es gibt enge Zellen, vielleicht 2 qm. Dann größere Zimmer, in denen die Vietnamesen gefesselt an die Bettgestelle die letzten verstorbenen Opfer fanden. Einen Galgen. Und es muss schrecklich gewesen sein. Draußen die menschenleeren palmengesäumten Strassen. Drinnen &#8230; man mag es sich nicht vorstellen. Beeindruckend auch die Photosammlung. Jeder Gefangene war fotografiert und registriert worden. Männer. Frauen. Kinder. Die wenigsten haben überlebt. Eine Ausstellung berichtete über die Opfer und die Täter.</p>
<p> <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5091225157281303249%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>Die letzte Stunde vor der Abfahrt besuchte ich das Nationalmuseum um die Ecke vom Hotel. Aber statt mir die Statuen anzusehen probierte lieber an den Blumen im Museumsgarten die Makrofunktion meiner Kamera aus.</p>
<p> <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5091226823728614321%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>Auf Wiedersehen, Kambodscha!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/03/von-phnom-penh-nach-frankfurt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>11.5494203 104.917489</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Phnom Penh</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/03/phnom-penh/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/03/phnom-penh/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Königspalast]]></category>
		<category><![CDATA[Phnom Penh]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=98</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_-ML2efExrgU/RqepzFtIyhI/AAAAAAAAEAc/1KTru4eSATQ/s800/P3092182.jpg"/>Eine Stadt zwischen dem Gold der Königspaläste und schönen Restaurants am Mekong - und der Armut in den Straßen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ging mir wieder besser. Ich frühstückte mit Elfi im ungemütlichen Hotelsaal&nbsp; &#8211; eine riesige Halle gefüllt mit chinesischen Protzmöbeln. Danach trennten wir uns. Ich besichtigte Palast und Silberpagode. Für meine Geschmack viel zuviel Gold und viel zu sauber.</p>
<p>  <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5091224178028759281%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>Ich traf Elfi zufällig wieder und wir mieteten ein TucTuc zum Zentralmarkt. Vorher wollte ich aber noch Reiseschecks einlösen. Den ersten Versuch startete ich bei einer ANZ-Bank. Ein klimatisierter Kühlschrank, in dem man Nummern ziehen musste und da es nicht vorwärts ging brach ich den Versuch ab. Stattdessen fuhr uns unser Fahrer zum Mekong an die Promenade, wo ich ohne Probleme in kurzer Zeit tauschte.
<p>Schließlich erreichten wir unser eigentliches Ziel, den Zentralmarkt. Dieser ist sehr aufgeräumt und sauber.
<p>Dann liefen wir zum Wat Phnom. Dort gibt es Affen. Und einen einsamen Elefanten. Und eine Mutter duschte ihr Kind erstmal mit dem Gartenschlauch.  <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5091224723489606257%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>Um die Ecke war die Hauptpost und ich holte Briefmarken und gab Postkarten ab. Mittag aßen wir in einem Luxusrestaurant am Tonle Sap (das Essen kostete 4,50$). An der Promenade liefen wir langsam Richtung Hotel und stöberten in den Geschäften am Straßenrand.  <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5091224560280848881%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>Abends gingen wir mit Heide, Eberhard, Christiane und Peter Essen in einem Restaurant an der Promenade in einem kleinen Vorgarten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/03/phnom-penh/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>11.558831 104.917445</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Von Sihanoukville nach Phnom Penh</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/03/von-sihanoukville-nach-phnom-penh/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/03/von-sihanoukville-nach-phnom-penh/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Sihanoukville]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=97</guid>
		<description><![CDATA[Anscheinend hat mich eine leichte Erkältung erwischt. Nein, zu diesem Tag gibt es keine Bilder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Rückfahrt von Sihanoukville nach Phnom Penh schlief ich fast die ganze Zeit. Anscheinend hat mich eine leichte Erkältung erwischt. Während die anderen nachmittags mit einem Guide den Königspalast besichtigten, zog ich es vor, im Hotel zu bleiben und zu schlafen.</p>
<p>Um sieben ging ich mit zum Abendessen, kehrte aber früher als die anderen zurück.</p>
<p>Nein, zu diesem Tag gibt es keine Bilder.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/03/von-sihanoukville-nach-phnom-penh/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sihanoukville</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/03/sihanoukville-2/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/03/sihanoukville-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Sihanoukville]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=96</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_-ML2efExrgU/RqeoD1tIyDI/AAAAAAAAD8w/zFBDxWpaiR8/s800/P3072137.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Frühstück um acht bei Dolphin Tours fuhren wir zum Schnorcheln hinaus. Die Fahrt bis zur ersten Stelle dauerte eine Stunde, dann konnten wir eine halbe Stunde schnorcheln. An der Stelle waren viele Seeigel deren lange schwarze Stacheln man schon von oben aus dem Boot sehen konnte. Trotzdem ließ sich einer der Mitfahrenden stechen. Die Wunde wurde mit Motorbenzin behandelt. Mein ausgeliehenes Schnorchelzeug funktionierte nicht, es fehlte das Gummi zur Befestigung des Schnorchels an der Brille.</p>
<p>Weiter ging es zu einer Insel mit einem Strand, an der Urlaubshütten standen. Mit feinem Sand und flachem warmen Wasser ein richtiger Traumstand. Ein Stückchen weiter lagen Rundboote am Ufer.</p>
<p>Auch auf der Rückfahrt konnten wir wieder schnorcheln. Ich nutzte meine von Deutschland mitgebrachte Schwimmbrille und hielt mir die Nase zu und sah so immerhin Zebrafische und einen blauen Fisch und einige Korallen. An die schöneren traute ich aber mit der mangelnden Ausrüstung nicht ran.</p>
<p>  <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5091222610365695985%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>Um vier waren wir zurück in Sihanoukville. Und Peter fiel beim Aussteigen rücklings mit seinem Rucksack ins Wasser, so dass er mit einem Tuchrock zurück ins Hotel laufen musste.
<p>Herrlich zu Duschen!
<p>Um sieben folgte der Abschiedsabend neben der Lapuma Bar. Bis auf Henning und die Mischecks waren alle da. Der Abend wurde wie schon gestern auf dem Hotelbalkon beendet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/03/sihanoukville-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>10.60857 103.530296</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Sihanoukville</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/03/sihanoukville/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/03/sihanoukville/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Sihanoukville]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=95</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_-ML2efExrgU/Rqely1tIx4I/AAAAAAAAD7U/riceixkvmnA/s800/P3062120.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welcher Luxus: Im Hotel gab es ein Frühstücksbuffet. Und ein wenig europäisches&nbsp;Essen zum Frühstück. Ist doch zur Abwechslung&nbsp;mal wieder ganz nett.&nbsp;
<p>Und dann den ganzen Tag Nichtstuen, am Strand im Schatten im Schaukelstuhl (so fühlten sich die Liegen an) liegen und aufs Meer schauen. Und im warmen Wasser baden. Und Mittags gab es Schweinefleisch mit grünen Pfefferkörnern und ganzen Knoblauchstückchen &#8211; leeecker.
<p>Nur bei den vielen Verkäufern (Maniküre, Massage, Bücher, Armbänder), darunter&nbsp;auch sehr viele Kinder (max. 10 Jahre alt) wusste man teilweise nicht, wo man hinschauen sollte, sonst hatte man sie sofort an seinem Platz stehen.  </p>
<p> <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5091220033385318145%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>Gegen vier machten Elfi und ich uns auf dem Sozius je eines Motorrades Richtung Zentrum auf &#8211; zum Zentralmarkt. Eine bunte Mischung aus Lebensmitteln, Kleidung und Trödel.&nbsp;Hinter dem Markt liefen wir in eine&nbsp;Seitenstraße. Dort wohnten sehr viele Mensche und es lag sehr viel Müll auf den Straßen. Auch der Abflussgraben zugemüllt. Der Geruch hielt sich allerdings in Grenzen. Scheint’s war es hauptsächlich Plastikmüll. Auf dem Land findet man so was nicht. Aber die Kinder lachten und riefen „Hello“ hinter mir her.
<p>Abends hatten wir beide keine Hunger mehr und liefen nur ein bisschen am Strand runter. Und trafen anschließend nach und nach die halbe Reisegesellschaft. Das Absacken fand anschließend auf Hotelbalkon statt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/03/sihanoukville/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<georss:point>10.604552712154664 103.52352619171143</georss:point>	</item>
		<item>
		<title>Mit dem Boot von Siem Reap über Phnom Penh nach Sihanoukville und &#8230; ich werde 40</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/03/mit-dem-boot-von-siem-reap-ber-phnom-penh-nach-sihanoukville-und-ich-werde-40/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/03/mit-dem-boot-von-siem-reap-ber-phnom-penh-nach-sihanoukville-und-ich-werde-40/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2006 21:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Bootsfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Mekong]]></category>
		<category><![CDATA[Phnom Penh]]></category>
		<category><![CDATA[Siem Reap]]></category>
		<category><![CDATA[Sihanoukville]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=75</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_-ML2efExrgU/RqZhg2YvdoI/AAAAAAAAD1A/9P-2N9ethXA/s800/P3052053.jpg"/>Fünf Uhr aufstehen … und das an meinem vierzigsten Geburstag …und es wird ein langer Tag. Na ja …. Über den Tonle Sap fuhren wir Richtung Phnom Penh und weiter nach Sihanoukville. Am Abend began der „Urlaub vom Urlaub“ im Hotel „Golden Sands“ in Sihanoukville. Und zwar mit einer Geburtstagsfeier an der Lapuma Bar und einem Barbecue. Zwar vielen mir ab 9 Uhr nach dem anstrengenden Tag immer wieder die Augen zu (… das Alter ;-)), aber ich genoss es, endlich einmal die gesamte Djoser-Truppe an einem Tisch zu haben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Uhr aufstehen … und das an meinem vierzigsten Geburstag …und es wird ein langer Tag. Na ja ….</p>
<p>Eine kurze Fahrt führte uns zum Fischereihafen, wo uns rot leuchtend die Sonne begrüsste. Ich nutzte die Gelegenheit und lud schon einmal alle zu einem Drink für abends ein.</p>
<p>Ein überladenes Boot brachte die Touristenmenge zum Speedboat. Auf dem Wasser um uns her war viel Verkehr. In das Speedboat stiegen wir in einem schwimmendem Dorf um. Viele stiegen gleich rauf aufs Dach. Innen waren klimatisierte Fünferreihen mit schmalen nicht klappbare Sitzen, .außen ein schmaler Steg ohne Geländer. Gelegentlich stand ich an der Schiffstür, nur einmal fand ich einen relativ sichern Platz draußen.an der Bootswand.</p>
<p>Der Tonle Sap See wirkte eher wie Meer, zwischenzeitlich war kein Land in Sicht. Aber schnell rückte das Ufer wieder näher. Am Fluss standen rechts und links Stelzenhütten. Und an einer Stelle ankerten viele Fischerboote. Je näher wir Phnom Penh kamen, desto mehr Steinhäuser sahen wir.</p>
<table style="width: 194px">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Ein40Geburtstag?authkey=2rptTf1D5T0"><img src="http://lh3.google.de/windweit/RqZhSmYvdbE/AAAAAAAAD4o/ymiEl0bW8TM/s160-c/Ein40Geburtstag.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center; font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Ein40Geburtstag?authkey=2rptTf1D5T0" style="color: #4d4d4d; font-weight: bold; text-decoration: none">Ein 40. Geburtstag</a></td>
</tr>
</table>
<p>Der erste Eindruck von Phnom Penh, den wir auf der Fahrt vom Hafen nach Sihanoukville bekamen war recht schmutzig, die Gräben waren voller Plastiktüten. Und das besserte sich auch erst am Stadtrand. Aber wir werden noch Zeit bekommen, diesen Eindruck zu korrigieren.</p>
<p>Am Abend began der „Urlaub vom Urlaub“ im Hotel „Golden Sands“ in Sihanoukville. Und zwar mit einer Geburtstagsfeier an der Lapuma Bar und einem Barbecue. Ich gab die Getränke aus. Bei den Preisen hätte ich auch locker das Essen bezahlen können, aber das war den meisten dann doch zuviel. Zwar vielen mir ab 9 Uhr nach dem anstrengenden Tag immer wieder die Augen zu (… das Alter <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ), aber ich genoss es, endlich einmal die gesamte Djoser-Truppe an einem Tisch zu haben</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/03/mit-dem-boot-von-siem-reap-ber-phnom-penh-nach-sihanoukville-und-ich-werde-40/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Siem Reap und Angkor Wat</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/03/siem-reap-und-angkor-wat-3/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/03/siem-reap-und-angkor-wat-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Mar 2006 21:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Angkor Wat]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Minen]]></category>
		<category><![CDATA[Siem Reap]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=74</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_-ML2efExrgU/RqZgdWYvdYI/AAAAAAAADy8/0d0Cv37rguI/s800/P3042020.jpg"/>Wir wandten uns einem ernsten Thema zu und besuchten das inoffizielle Minenmuseum der Stadt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wandten uns einem ernsten Thema zu und besuchten das inoffizielle Minenmuseum der Stadt, abseits am Stadtrand an einer Holberstrecke (Es gibt auch ein offizielles Museum, teils mit konfiszierten Ausstellungsstücken aus dem inoffiziellen Museum, aber anscheinend haben sich Stadt und inoffizieller Museumsleiter mittlerweile geeinigt). Dieser Mensch ist anscheinend auch nicht so ganz unproblematisch: Er entschäft Minen unkonventionell ohne Ausrüstung und ist daher auch von der UN nicht so gerne gesehen.</p>
<p>Nichts desto trotz ist das Museum sehr eindrucksvoll: In der Hütte bekommt man einen Übersicht über die verschiedenen Minentypen. Dahinter gibt es ein kleines nachgemachtes Minenfeld. Früher gab es teils fünf Minen pro Quadratmeter, teils mit blossem Auge nicht zu erkennen. Und sie haben viele Opfer gefunden. Die Einnahmen des Museums fließen in die Hilfe für Minenopfer.</p>
<p>Zu denken gab mir auch der Besuch einer Gruppe Japaner. Fünf Minuten, in denen sie sich einen Film ansahen. Nur den Film, ich glaube, sie haben keine einzige Mine geschweige denn das kleine Minenfeld gesehen.</p>
<table style="width: 194px">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Landminenmuseum?authkey=bqDmqSyXXmU"><img src="http://lh4.google.de/windweit/RqZgU2YvdRE/AAAAAAAADzQ/wKvdxpXjjoY/s160-c/Landminenmuseum.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center; font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Landminenmuseum?authkey=bqDmqSyXXmU" style="color: #4d4d4d; font-weight: bold; text-decoration: none">Landminenm<wbr></wbr>useum</a></td>
</tr>
</table>
<p>Mittags gab es ein kleines Krisenmeeting. Elfi und ich hatten schon versucht, für den nächsten Tag einen Flug zu bekommen, denn der nächste Tag sollte extrem lang und anstrengend werden. Auf zwei Booten. Und Unruhe gab es besonders wegen des Umsteigens zwischen zwei Booten. Aber es gab keinen Flug. Der Kompromiss war schließlich, dass Knuth für Gepäckträger sorgte.</p>
<p>Die Mittagszeit verbrachten Elfi und ich im überdachten Zentralmarkt in der Nähe des Hotels beim Bummeln. Und Nachmittags gönnte ich mir zwei Stunden erholsamen Schlaf.</p>
<p>Abends gab es vietnamesisches Barbecue (gerolltes Beef mit Zwiebel innen und gewürzt) während Elfi … Spagetti Napoli aß.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/03/siem-reap-und-angkor-wat-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Siem Reap und Angkor Wat</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/03/siem-reap-und-angkor-wat-2/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/03/siem-reap-und-angkor-wat-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Angkor Wat]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Siem Reap]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=71</guid>
		<description><![CDATA[Angkor Wat von oben Abfahrt war halb sechs morgens (also Aufstehen halb fünf). Elfis und mein TucTuc fuhren gemeinsam. Bei Angkor war es noch dunkel, so dass ich die View map Taschenlampe an meiner Tasche brauchte. Am linken größeren See traf sich eine stille Hundertschaft. Und der Himmel färbte sich rot. Ankgor Wat &#8211; Sonnenaufgang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;msa=0&amp;msid=111294344374681704202.0000011388716e21228dc&amp;ll=13.412152,103.866602&amp;spn=0.004748,0.008079&amp;t=k&amp;z=17&amp;om=1">Angkor Wat von oben </a></p>
<p>Abfahrt war halb sechs morgens (also Aufstehen halb fünf). Elfis und mein TucTuc fuhren gemeinsam. Bei Angkor war es noch dunkel, so dass ich die</p>
<p class="wlWriterSmartContent" id="84E294D0-71C9-4bd0-A0FE-95764E0368D9:46c90fa4-673d-4886-ba25-133dd53eed97" contenteditable="false" style="margin: 0px; padding: 0px; display: inline; float: none; width: 132px"><a href="http://maps.live.com/default.aspx?v=2&amp;cp=13,41241~103,8641&amp;lvl=16&amp;style=a" id="map-04b13220-568b-4e73-b824-bb3a0c6f8dd5" alt="Click to view this map on Live.com" title="Click to view this map on Live.com">View map</a></p>
<p>Taschenlampe an meiner Tasche brauchte. Am linken größeren See traf sich eine stille Hundertschaft. Und der Himmel färbte sich rot.</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; height: 194px" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AnkgorWatSonnenaufgang?authkey=vYOW3iy7cQI"><img src="http://lh5.google.de/windweit/RqUOqWYvZ_E/AAAAAAAADZk/Ptil1CFEMT4/s160-c/AnkgorWatSonnenaufgang.jpg" style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AnkgorWatSonnenaufgang?authkey=vYOW3iy7cQI" style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none">Ankgor Wat &#8211; Sonnenaufg<wbr></wbr>ang</a></td>
</tr>
</table>
<p>In der Zeit in der es dann langsam hell wurde, jedoch bevor die Sonne hinter den Türmen aufging, genossen wir ein Frühstück auf Plastikstühlen und mit alten Brötchen. Und dann trennten sich unsere Wege.</p>
<p>Ich kletterte hinauf auf die zentrale Pyramide von Angkor Wat. Bis ganz nach oben, entlang der Geländertreppe. Immer mal wieder einem japanischen Fotokurs ausweichend durchwanderte ich die Gänge und genoss die sich immer wieder bietenden Ausblicke und Schattenspiele.</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; height: 194px" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AngkorWatBergMehru?authkey=aWB__d1d990"><img src="http://lh5.google.de/windweit/RqUO4WYvaPE/AAAAAAAADdg/IbEqrcGISY4/s160-c/AngkorWatBergMehru.jpg" style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AngkorWatBergMehru?authkey=aWB__d1d990" style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none">Angkor Wat &#8211; Berg Mehru</a></td>
</tr>
</table>
<p>Die steilen Stufen hinunter ging es rückwärts ganz gut, einige mussten aber ihren ganzen Mut aufbringen.</p>
<p>Vor dem Tor von Angkor fand mich mein Guide schnell wieder und fuhr mich zum Bayon-Tempel. Im Schatten eines der Gesichtertürme verbrachte ich eine ganze Zeit lesend mit meinem Reiseführer. Dann umlief ich den Tempel und schaute mir die wirklich sehr eindrucksvollen Reliefgalerien an, die neben den Kriegsgeschichten auch viele Szenen aus dem Leben der einfachen Leute zeigen.</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; height: 194px" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/BayonGesichtertRme?authkey=WwxkCr3GgkE"><img src="http://lh4.google.de/windweit/RqUNZGYvZRE/AAAAAAAADag/e8iEJcK6dEA/s160-c/BayonGesichtertRme.jpg" style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" width="160" /></a></td>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; height: 194px" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/BayonGallerien?authkey=9_Ncuky7484"><img src="http://lh5.google.de/windweit/RqUOIWYvZtE/AAAAAAAADcE/ORRPbpuuQN4/s160-c/BayonGallerien.jpg" style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/BayonGesichtertRme?authkey=WwxkCr3GgkE" style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none">Bayon &#8211; Gesichtert<wbr></wbr>ürme</a></td>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/BayonGallerien?authkey=9_Ncuky7484" style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none">Bayon &#8211; Gallerien</a></td>
</tr>
</table>
<p>Mein nächstes Ziel war Preah Khan, ein zerfallener, sehr großer Vishnutempel. Auch hier durchbrach ein Baum die Tempelmauer. Ein Polizist bot mir eine Führung an, aber ich lehnte ab, ich wollte einfach die Stille genießen. Schwarz-gelbe Libellen schwirrten am Fluß.</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; height: 194px" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/PreahKhan?authkey=rKwkZLJzGIs"><img src="http://lh6.google.de/windweit/RqUQTmYvatE/AAAAAAAADgk/ncsVUVGdqJY/s160-c/PreahKhan.jpg" style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/PreahKhan?authkey=rKwkZLJzGIs" style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none">Preah Khan</a></td>
</tr>
</table>
<p>Am östlichen Tempelende befand sich nur eine kleine Hütte &#8211; und mein Fahrer mit dem TucTuc. Über eine kurze nicht asphaltierte Strasse fuhr er mich zurück nach Angkor Wat. <a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AufDemWeg/photo?authkey=Zd5MQO3S0Wo#5090493995116621106"><img src="http://lh6.google.de/windweit/RqURUWYvbTI/AAAAAAAADiU/RITTQhknnT4/s800/P3031974.jpg" /></a>Es war _sehr_ heiß und der Weg zog sich. Aber ich wollte unbedingt auch dort noch die Reliefgalerien betrachten, die von der Erschaffung der Welt erzählen, wie die Hindus sie erzählen.</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; height: 194px" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AngkorWatGallerien?authkey=iRjHP3o7NLI"><img src="http://lh3.google.de/windweit/RqUQ-2YvbFE/AAAAAAAADiM/IYeaWBZubc0/s160-c/AngkorWatGallerien.jpg" style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AngkorWatGallerien?authkey=iRjHP3o7NLI" style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none">Angkor Wat &#8211; Gallerien</a></td>
</tr>
</table>
<p>Schließlich brachte mich mein Fahrer zurück zum Hotel. Wir machten noch einen kurzen Zwischenstopp, weil ich für meine Souvenirs im Zentralmarkt einen Koffer kaufen wollte.</p>
<p>Im Vorbeifahren sah ich Elfi in einem Restaurant und hielt dort und verabschiedete meinen Fahrer bis zum Abend (wir wollten noch eine Tanzvorstellung sehen). Wir erkundigten uns, was ein Helikopterflug kosten würde, aber bei 68$ für acht Minuten verzichteten wir lieber.</p>
<p>Übrigens ist die Abbiegetechnik der TucTucs recht interessant: sie biegen i. a. gegen die Fahrtrichtung auf die falsche Fahrbahn ein.</p>
<div class="dontprint"<br />
Und hier noch ein Ausschnitt aus der Tanzveranstaltung:</p>
<p><embed src="http://www.youtube.com/v/SiiWYV5C9lI" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="350" width="425"></embed></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/03/siem-reap-und-angkor-wat-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Siem Reap und Angkor Wat</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/03/siem-reap-und-angkor-wat/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/03/siem-reap-und-angkor-wat/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Angkor Wat]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Siem Reap]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=70</guid>
		<description><![CDATA[Leider ist erst um acht Tourabfahrt. Früher aufstehen wäre mir lieber – im Urlaub habe ich damit überhaupt kein Problem. Vor allem bei der Tageshitze. Unser Besuch der Urwaldtempel begann in Bantan Srei, dem Miniaturtempel eines Ministers. Bantan Srei In der Nähe spielte ein Orchester von Minenopfern kambodschanische Musik Auf dem Rückweg ein bisschen &#8220;Bildungsurlaub&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist erst um acht Tourabfahrt. Früher aufstehen wäre mir lieber – im Urlaub habe ich damit überhaupt kein Problem. Vor allem bei der Tageshitze.</p>
<p>Unser Besuch der Urwaldtempel begann in Bantan Srei, dem Miniaturtempel eines Ministers.</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; height: 194px" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/BantanSrei?authkey=we-dvYdhTeQ"><img src="http://lh5.google.de/windweit/RqUF_WYvXtE/AAAAAAAADNw/AUwTjaqVtbI/s160-c/BantanSrei.jpg" style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/BantanSrei?authkey=we-dvYdhTeQ" style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none">Bantan Srei</a></td>
</tr>
</table>
<p>In der Nähe spielte ein Orchester von Minenopfern kambodschanische Musik</p>
<p><object width="425" height="353"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9pLDwbCmnXQ"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/9pLDwbCmnXQ" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="353"></embed></object></p>
<p>Auf dem Rückweg ein bisschen &#8220;Bildungsurlaub&#8221; für mich. Im Eine-Welt-Laden verkaufen wir Palmzucker &#8211; wenn auch nicht aus Kambodscha. Hier konnte ich sehen, wie er eingekocht wird.</p>
<table style="width: 194px">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Palmzucker?authkey=pqWOQz5fWNg"><img src="http://lh6.google.de/windweit/RqUM4mYvZEE/AAAAAAAADeU/2oDaSylZctA/s160-c/Palmzucker.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center; font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Palmzucker?authkey=pqWOQz5fWNg" style="color: #4d4d4d; font-weight: bold; text-decoration: none">Palmzucker</a></td>
</tr>
</table>
<p>In der Mittagshitze durchwanderten wir Ta Prom, den Urwaldtempel, dessen Mauern vom Urwald durchbrochen und gestützt werden.</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; height: 194px" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/TaProm?authkey=EQehnwyoGrc"><img src="http://lh5.google.de/windweit/RqUGjWYvYAE/AAAAAAAADOA/ULrfEA3pbQM/s160-c/TaProm.jpg" style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/TaProm?authkey=EQehnwyoGrc" style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none">Ta Prom</a></td>
</tr>
</table>
<p>Danach sahen wir uns den Bayontempel in Angkor Thom an, von dessen Türmen vielfach Jaya auf uns zurückblickte. Die Photos gibts aber erst morgen, da ich nochmal da war.</p>
<p>Und wir liefen die Elefantenterrasse</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; height: 194px" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Elefantenterasse?authkey=JW15gjeGaUc"><img src="http://lh3.google.de/windweit/RqUHz2YvYwE/AAAAAAAADNg/UCK5kNHkUlE/s160-c/Elefantenterasse.jpg" style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Elefantenterasse?authkey=JW15gjeGaUc" style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none">Elefantent<wbr></wbr>erasse</a></td>
</tr>
</table>
<p>und die Terasse des Leprakönigs entlang und zum Königspalast.</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; height: 194px" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/TerasseDesLeprakNigs?authkey=kjxNN2-6fJ8"><img src="http://lh3.google.de/windweit/RqUHn2YvYoE/AAAAAAAADM8/xEoxREvvbp8/s160-c/TerasseDesLeprakNigs.jpg" style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/TerasseDesLeprakNigs?authkey=kjxNN2-6fJ8" style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none">Terasse des Leprakönig<wbr></wbr>s</a></td>
</tr>
</table>
<p>Der krönende Abschluss des Tages war dann Angkor Wat. Aber Ich war zieiemlich fertig (zu warm!) und so ließ mich im einfach im Innenhof nieder und beobachte das Treiben von Mönchen und Touristen.</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; height: 194px" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AngkorWatInnenhof?authkey=a4LS4lasLRc"><img src="http://lh5.google.de/windweit/RqUHLWYvYWE/AAAAAAAADMA/MfpbyxkCHEo/s160-c/AngkorWatInnenhof.jpg" style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AngkorWatInnenhof?authkey=a4LS4lasLRc" style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none">Angkor Wat &#8211; Innenhof</a></td>
</tr>
</table>
<p>Den Sonnenuntergang hinter Angkor Wat beobachtete ich an einem kleine See rechts der Brücke.</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tr>
<td style="background: transparent url('http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; height: 194px" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AngkorWatSonnenuntergang?authkey=SgLUYH_xUnQ"><img src="http://lh4.google.de/windweit/RqUJ4GYvY1E/AAAAAAAADQY/q-43LU3XJhI/s160-c/AngkorWatSonnenuntergang.jpg" style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" width="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AngkorWatSonnenuntergang?authkey=SgLUYH_xUnQ" style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none">Angkor Wat &#8211; Sonnenunte<wbr></wbr>rgang</a></td>
</tr>
</table>
<p>Abendessen gingen wir in der Temple Bar in Siem Reap (nicht wirklich gut). Dann mietete ich noch ein TucTuc für morgen. Mein Fahrer hieß Lay.<br />
Elfi, die Angkor schon kennt, wird mit Christiane fahren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/03/siem-reap-und-angkor-wat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Kompong Thom nach Siem Reap</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/03/von-kompong-thom-nach-siem-reap/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/03/von-kompong-thom-nach-siem-reap/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Kompong Thom]]></category>
		<category><![CDATA[Sambor Prey Kuk]]></category>
		<category><![CDATA[Siem Reap]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=72</guid>
		<description><![CDATA[Im Arunras Hotel in Kompong Thom hatten wir ein lautes Zimmer zur Straße hin. Nachts schienen Hunde draußen zu kämpfen. Morgens besuchen wir Sambor Prey Kuk, die älteste Tempelanlage Kambodschas. 01 &#8211; Sambor Prey Kuk Man sieht viele Bombentrichter aus dem Bombardement der Amerikaner während des Vietnam-Krieges &#8211; Mein kleiner Guide wies mich immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <i>Arunras Hotel</i> in Kompong Thom hatten wir ein lautes Zimmer zur Straße hin. Nachts schienen Hunde draußen zu kämpfen.
<p>Morgens besuchen wir Sambor Prey Kuk, die älteste Tempelanlage Kambodschas.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/01SamborPreyKuk?authkey=dkS9sckfNH0"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.google.de/windweit/RqUaqmYvbWE/AAAAAAAADkY/EK6HEZ6AOb0/s160-c/01SamborPreyKuk.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/01SamborPreyKuk?authkey=dkS9sckfNH0">01 &#8211; Sambor Prey Kuk</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Man sieht viele Bombentrichter aus dem Bombardement der Amerikaner während des Vietnam-Krieges &#8211; Mein kleiner Guide wies mich immer wieder darauf hin. Wir wurden von Kindern begleitet, die Tücher verkauften, sie liefen die ganze Stunde und durch die ganze Anlage mit. Die Kinder konnten recht gut Englisch. Der jüngste war höchstens fünf, wahrscheinlich eher jünger. Die Tücher die sie verkaufen wollten, waren aus Kunstfaser, teils in typischem Khmer-Karo.&nbsp;
<p>Hier noch eine kleine tierische Besonderheit: Wespen<embed src="http://www.youtube.com/v/p4Uy4wRnJwM" width="425" height="350" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent"></embed><br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Wespen?authkey=oclHedU4QCQ"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh4.google.de/windweit/RqUbDGYvblE/AAAAAAAADks/808WGTlALE0/s160-c/Wespen.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Wespen?authkey=oclHedU4QCQ">Wespen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;
<p>Draußen vor dem Tor gab es ein Restaurant. Da stand ein kleiner Dreijähriger mit einer Rotznase und wußte noch gar nicht so richtig, was er mit den Tüchern auf seinem Arm anfangen sollte. Angeblich gehen die Kinder nachmittags in die Schule. Aber sie können sicherlich unser Geld eher brauchen als die Kinder in Angkor.
<p>Wir kommen an Hochzeiten vorbei. Empfang an der Tür mit gelben Kleidern und weißen Anzügen.
<p>Eine Steinbrücke aus Jayas Zeit überqueren wir zu Fuß. Sie ist immer noch in Benutzung.
<p>Dann regnet es. Die Scheibenwischer unseres Busses funktionieren nicht. <img src="http://lh5.google.de/windweit/RqUadGYvbVI/AAAAAAAADig/MaRFt5Cvq7M/s800/P3011573.jpg"> Mir fällt auf, dass ich lange keine TucTucs gesehen habe. </p>
<p>Nach einem Zwischenstopp an einer Brücke aus der Zeit Jayavarmans </p>
<p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/BrCke?authkey=AdHpQBTSS3U"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/windweit/RqUbO2YvboE/AAAAAAAADlo/anyxD8miGgM/s160-c/BrCke.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/BrCke?authkey=AdHpQBTSS3U">Brücke</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>kamen wir um drei Uhr nachmittags dann in Siem Reap an. Dies ist eine geschäftige werdende Großstadt. Die Bürgersteige sind eine einzige Baustelle. Wir sehen einige Bettler, offensichtlich Minenopfer. Aber was gibt man? Der alte Markt hat viel Kunsthandwerk. Am Ufer des Flusses werden Anlagen bepflanzt. Der Königspalast ist leer. Daneben sind Gärten. Dahinter das Grand Hotel d’ Angkor. Das Mittagessen ist eine Fusion aus italienischer (Olivenöl, Kartoffeln) und asiatischer (Fleischgewürz) Küche. </p>
<p>Abends essen wir mexikanisch. Es gibt viele Motorräder und protzige Autos.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/03/von-kompong-thom-nach-siem-reap/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Kratie nach Kompong Thom</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/02/von-kratie-nach-kompong-thom/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/02/von-kratie-nach-kompong-thom/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 20:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Kompong Thom]]></category>
		<category><![CDATA[Kratie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=73</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_-ML2efExrgU/RqUgy2YvcsI/AAAAAAAADtE/sTv8gf0nsQE/s800/P2281430.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser erster Halt nach dem Frühstück war an einem Markt. Die Leute waren anscheinend Kameras nicht gewohnt. Viele schauten ernst, die jungen Männer waren fast unheimlich. Kurz darauf war Elfi umringt von Erwachsenen und Kindern, die auf den kleinen Bildschirm ihrer Digitalkamera schauten und staunten.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Markt02?authkey=di10dhl78Uo"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.google.de/windweit/RqUhSmYvdFE/AAAAAAAADxI/eATHR0OHav8/s160-c/Markt02.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Markt02?authkey=di10dhl78Uo">Markt</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wir besuchten eine Pfefferplantage. Die Pfefferbüsche sind baumhoch und mit Pfeffertrauben behängt.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Pfefferplantage?authkey=sm3e21xiCfs"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/windweit/RqUhH2Yvc9E/AAAAAAAADv8/zIlO_WkPHag/s160-c/Pfefferplantage.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Pfefferplantage?authkey=sm3e21xiCfs">Pfefferpla<wbr></wbr>ntage</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Im nächsten Dorf wurde der Pfeffer dann verkauft und ich holte auch ein kleines Päckchen.
<p>Dann wanderte ein kleiner Trupp von uns in die Gassen hinter den Häusern. Auf einmal rief eine Frau hinter mir her und schlug nach meinen Beinen, als ob ein Insekt darauf wäre. Dann war ich von Frauen umringt, eine fasste nach meinem Arm?! Anscheinend hatten sie noch nie so weiße Haut gesehen. Eine Horde Kinder folgte uns. Junge Männer sprachen uns an und probierten ihr Englisch aus. Ein älterer Mann redete auf Kambodschanisch auf uns ein.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/DorfOhneWeisse?authkey=NK0bC5zl5og"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/windweit/RqUgS2YvcWE/AAAAAAAADx4/pnOLnelVvWY/s160-c/DorfOhneWeisse.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/DorfOhneWeisse?authkey=NK0bC5zl5og">Dorf &#8220;ohne Weisse&#8221;</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wir hielten auch kurz an einer Kautschuk-Plantage.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Kautschuk?authkey=c0KOOn35OI0"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/windweit/RqUhB2Yvc5E/AAAAAAAADvA/JYtR4XV39nE/s160-c/Kautschuk.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Kautschuk?authkey=c0KOOn35OI0">Kautschuk</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ein paar mehr oder weniger ungeordnete Stichworte zu den Eindrücken, die an diesem Tag auf mich mehr oder weniger einstürmten
<ul>
<li>Auf der Straße sieht man nun auch viele Motorräder (in Laos eher Fahrräder) und als Busse missbrauchte LKWs, eng besetzt, teils ohne Dach. Außen hingen auch noch Leute
<li>Rindviecher trotten auf der Straße als ob es keine Fahrzeuge gäbe
<li>Kambodscha ist geschäftiger als Laos.
<li>Hier sieht man auch Frauen als Kellnerinnen und Männer kochen (in Laos war das umgekehrt).
<li>Die Kultur und Mentalität der Länder und Leute ist anders.
<li>In Kambodscha sind mehr Autos und Mofas unterwegs.
<li>Auf einem Motorrad werden in einer Art Reuse Ferkel transportiert, ein anderes Mail ein ausgewachsenes Schwein, das Bauch und Beine in die Luft streckt.
<li>Wir sahen Pferdefuhrwerke
<li>In Marktstädten sind viele Leute auf der Straße
<li>Kambodscha hat seine Bevölkerung seit den Kriegen mehr als verdoppelt. Fünf bis zehn Kinder pro Familie sind keine Seltenheit.
<li>Man sieht viele Parteischilder (Cambodian Peoples Party, Sam Rainsy Party, Funcinpec Party)
<li>Aber auch ein Maschinengewehr vor einem Hof.
<li>Gelegentlich hat man einen weiten Blick über die Wälder.
<li>Vor den Wats wachen Löwenstandbilder
<li>Vor den Fenstern der Hütten sieht man Blumenrollos.
<li>In Laos waren die Fruchtshakes sehr sämig und lecker, hier in Kambodscha gibt es Sprite und Cola
<li>Teiche mit Lotus vor jedem Haus, denn in der Regenzeit ist die Gegend überschwemmt vom Tonle Sap (den man zur Zeit noch nicht einmal in der Ferne sehen kann) und wenn die Felder trocknen bleiben in den Teichen die Fische zurück oder werden dort gesammelt.
<li>Heuhaufen in den Gärten dienen als Tierfutter für die Regenzeit.
<li>manchmal grüne, manchmal braune Reisfelder.
<li>Die Strassen sind von Bäumen gesäumt. Teils wie eine Allee, teils weite Ausblicke.
<li>Die Autofahrer hupen beim Überholen &#8211; wie in China.
<li>Die Motorräder fahren i. a. mitten auf der Straße. </li>
</ul>
<p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AufDemWeg02?authkey=VzItiaP4X0M"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.google.de/windweit/RqUg1mYvcvE/AAAAAAAADuk/Yt12uCBmuLg/s160-c/AufDemWeg02.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/AufDemWeg02?authkey=VzItiaP4X0M">Auf dem Weg</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Hier wie auch in Laos sind morgends und nachmittags &#8211; zu Schulbeginn und -ende &#8211; viele Schüler in ihren weissen Blusen und schwarzen Röcken bzw. Hosen unterwegs.</p>
<p><img src="http://lh4.ggpht.com/_-ML2efExrgU/RqUfT2YvbyI/AAAAAAAADmA/M6g9pp6guAM/s800/P2281517.jpg"/></p>
<p>Nach dem Mittagessen bekamen wir einen ersten Eindruck von antiker Khmer-Architektur gemischt mit aktuellemn buddhistischen Glaubesleben.</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/NeuerTempel02?authkey=L6cQmykaoXs"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh5.google.de/windweit/RqUfmWYvb7E/AAAAAAAADqU/6nR5M9mT-1U/s160-c/NeuerTempel02.jpg" wi</p>
<p>dth="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/NeuerTempel02?authkey=L6cQmykaoXs">Neuer Tempel</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Kurz vor Kompong Thom hielten wir im „Spinnendorf“. Kinder verkauften gebratene Taranteln. Und zwar stapelweise Spinnen größer als der Handteller. Einige von uns probierten… nee, ich nicht, mir dreht sich jetzt noch der Magen rum alleine beim Gedanken. Die Spinnen sammeln die Leute im Busch.</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/VogelspinnenZumEssen?authkey=hhDDJZYVgCM"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.google.de/windweit/RqUfemYvb0E/AAAAAAAADnA/Rn4qirMjNlA/s160-c/VogelspinnenZumEssen.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/VogelspinnenZumEssen?authkey=hhDDJZYVgCM">Vogelspinn<wbr></wbr>en &#8211; zum Essen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/02/von-kratie-nach-kompong-thom/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Khong Island über Stung Treng nach Kratie &#8211; mit einem Besuch bei den Irawaddy-Delphinen</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/02/von-khong-island-ber-stung-treng-nach-kratie-mit-einem-besuch-bei-den-irawaddy-delphinen/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/02/von-khong-island-ber-stung-treng-nach-kratie-mit-einem-besuch-bei-den-irawaddy-delphinen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Wale und Delphine]]></category>
		<category><![CDATA[Bootsfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delfine]]></category>
		<category><![CDATA[Irawaddy-Delfine]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Khong Island]]></category>
		<category><![CDATA[Kratie]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Mekong]]></category>
		<category><![CDATA[Stung Treng]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=69</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_-ML2efExrgU/RpVAygTesuI/AAAAAAAAC5U/XifMMebaJOI/s800/P2271331.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Tag zu Tag standen wir früher auf. Elfi und ich noch ein bisschen eher weil wir von Sonnenaufgängen immer noch nicht genug hatten. Der Mekong war betupft mit Fischerbooten, die in aller Stille auf das Licht warteten. Unter der Terasse trieb ein toter Hund vorbei. Aber der Himmel färbte sich nicht rot, es waren zu viele Wolke am Horizont. Es wurde nur heller mit einem leichten violetten Schimmer.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Sonnenaufgang"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.google.de/windweit/RpVCcwTes5E/AAAAAAAAC-k/1Tkb9Vhc7Ik/s160-c/Sonnenaufgang.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Sonnenaufgang">Sonnenaufg<wbr></wbr>ang</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ich musste noch zusammenpacken und ging noch mal rauf. Kurz darauf traf sich alles zum Frühstück auf der Hotelterrasse.
<p>Über die Fähre – diesmal ohne Aufsetzer – ging es zurück aufs Festland.
<p>Wir besuchten weitere Wasserfälle.<img src="http://windweit.inetseite.de/images/KhonePhaPheng/Wasserfall1.gif"> Diese waren erheblich größer als die von gestern und schäumten und tosten auf großer Breite. Die anderen liefen zur Aussichtsplattform, aber ich fand eine Stelle zwischen zwei Bäumen für mich alleine und genoss diese gewaltige Landschaft. <img src="http://windweit.inetseite.de/images/KhonePhaPheng/Wasserfall2.gif">
<p><embed src="http://www.youtube.com/v/vJ2BBPI2oSg" width="425" height="350" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent"></embed><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="533" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5086414006445925633%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>Bisher waren die Straßen gut gewesen, aber jetzt wechselten wir auf eine Staubstrasse. Ein kleiner Vorgeschmack auf Kambodscha?
<p>Der laotische Grenzübergang bestand aus einer Stelzenhütte mit drei Mann Besatzung. Drumherum Verkaufsstände. </p>
<p>Dann mussten wir über den Mekong übersetzen. Samt Gepäck in Slowboats. Nach zwei Minuten am anderen Ufer wurde alles wieder ausgeladen und lag im feuchten Ufersand. Ich holte mir meine Medikamente aus der Seitentasche, weil ich plötzlich Sorge hatte, sie zu verlieren. </p>
<p>Der kambodschanische Grenzposten war oberhalb des Teilufers, wieder in einer Stelzenhütte. Und es war richtig „schön“ schwül warm. </p>
<p>Die Pässe dauerten eine Viertelstunde. In dieser Zeit traf auch unser kambodschanischer Guide ein: Dora. Hang hatten wir vorher mit einem eher kleineren Trinkgeld verabschiedet, weil er so wenig redete. Dora schien da anders drauf zu sein. </p>
<p>Unser Gepäck war mittlerweile in den Speedboats. Nicht – wie in den Reiseführern beschrieben &#8211; aus Fiberglas sondern aus Holz. Vier Personen kamen in ein Boot. Ohropax in die Ohren. Dann ging es los. Ich hatte das Handgepäck zwischen den Beinen. Die Schwimmweste über den Schultern war nicht auf meine Oberweite ausgelegt. So fühlte ich mich die ersten halbe Stunde unwohl – auch wegen der Warnung des auswärtigen Amtes (Aber ich gewöhnte mich). Die Landschaft war hier &#8211; auf der anderen Seite der morgens besuchten Mekong-Fälle &#8211; anders. Mehr Felsen, geschichteter Sand. Die Stelzenhütten wirkten kleiner und ärmlicher, die Menschen blickten ernster.
<p>Nach anderthalb Stunden mit einem guten sicheren Fahrer kamen wir in Stung Treng an. Die Kinder, die unser Gepäck das Steilufer rauft trugen, waren bestimmt noch keine fünfzehn Jahre alt.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AufDemMekongVonLaosNachKambodscha"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.google.de/windweit/RpU-wwTesiE/AAAAAAAAC40/i0on3BoOu4w/s160-c/AufDemMekongVonLaosNachKambodscha.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/AufDemMekongVonLaosNachKambodscha">Auf dem Mekong von Laos nach Kambodscha</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>In Stung Treng warteten auch neue Busse auf uns: Ein neuer, glänzender roter und ein scheinbare Klapperkiste. Elfi wählte die Klapperkiste und ich fand sie trotz fehlenden Gardinen und Kopfstützen gar nicht so schlecht. Immerhin hatte jeder einen Platz für sich.
<p>In Stung Treng wechselten wir Dollars.
<p align="right"><font color="#ff8000">Statt laotischer Kip (1$:10.000) hieß es nun in kambodschanischen Riel (1$:4000) rechnen.</font>
<p>Nach einer kurzen warmen Cola in einem chinesischen Imbiss ging es auf die Reise.
<p>Die Strassen waren noch im Bau. Statt Asphalt lag vor uns &#8211; und umhüllte uns &#8211; roter Staub der auch durch die letzte Busritze drang und alles mit einem schmierigen Film aus Schweiß, Staub und Sonnencreme überzog. Die armen Leute, die auf Ladeflächen und Motorrädern dem Staub direkt ausgesetzt waren. Selbst die Bäume am Straßenrand waren rot vor Staub.
<p>Bei den Häusern fiel mir auf auf, dass mehr Wellblech genutzt wird. Auch die Wände der Stelzenhäuser sind anders. Teils bestehen sie wie die Dächer aus einer Art Reet, teils sind sie quadratisch geflochten.
<p>Vor einem Haus eine Erinnerung an den Krieg: Eine Bombe (?) vor einem Schild mit Goldumrandung.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/StaubigeStrassen"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh4.google.de/windweit/RpVDBQTetOE/AAAAAAAAC-M/NAD2Moi38ng/s160-c/StaubigeStrassen.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/StaubigeStrassen">staubige Strassen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Beim Mittagessen spielten Kinder mit Dosen (als Couchon) und Schlappen (als Kugeln) eine Art Boule.
<p>&nbsp;<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Mittagspause02"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh5.google.de/windweit/RpVBPgTes1E/AAAAAAAAC6k/JShMW_8WQuo/s160-c/Mittagspause02.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Mittagspause02">Mittagspau<wbr></wbr>se</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p align="right"><font color="#ff8000">Hier in Kambodscha habe ich jetzt auch Handyempfang. Scheint’s hat T-Mobile mit Laos keinen Vertrag. Nur in Vientiane hatte ich mal (thailändisches) Netz.</font>
<p>Wie war das mit den Straßen in Laos? Sie waren gut asphaltiert (mit Ausnahme der Gren<br />
zstraße nach Kambodscha) Problematisch waren eigentlich nur die Serpentinen im Gebirge – aber das haben Serpentinen so an sich. Wie in Kambodscha sind die Straßen morgens, mittags und abends schwarz weiß von der Schülerkleidung. Aber in Laos ist – auch in Vientiane vgl. mit Siem Reap – nicht so viel los. Eher Fahrräder als Motorräder. Elfi fiel auf, dass man in Laos mehr Kleinkinder sah. Kambodscha ist einerseits ärmer, andererseits reicher als Laos. Hier in Kambodscha habe ich viele verkaufende oder anders arbeitende Kinder gesehen. In Laos eigentlich gar nicht. Wobei ich nicht sicher bin, wie alt die Marktmädchen waren. In Siem Reap gibt es viele Bettler. Viele Minenopfer. An der Straße zwischen Angkor und Siem Reap gibt es laut Schildern und meinem TucTuc &#8211; Fahrer noch von Minen ungeräumte Stellen.
<p>Vom Kambodscha ist unter Pol Pot und den roten Khmer die ganze Intelligenz umgebracht worden und daran trägt das Land immer noch schwer, auch wenn bald 20 Jahre seit dem letzten Krieg vergangen sind. Kambodscha wirkt chinesischer (wohl wegen der chinesischen Geschäftsleute)
<p>Und gegen Abend folgte eines der Highlights der Reise: Wir bekamen die Gelegenheit, die Mekong-Delfine zu besuchen. Diese sind rar geworden. Die ruhige Stimmung war fantastisch.</p>
<p> <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5086042508989739681%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>Abends habe ich meine Bluse ausgewaschen. Das Wasser war anschließend grau vom Straßenschmutz. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/02/von-khong-island-ber-stung-treng-nach-kratie-mit-einem-besuch-bei-den-irawaddy-delphinen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Khong Island</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/02/khong-island/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/02/khong-island/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Bootsfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Khong Island]]></category>
		<category><![CDATA[Kong Island]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Mekong]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=66</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_-ML2efExrgU/RyztYFSxq3I/AAAAAAAAJuE/XHoh3BmrVcQ/s800/P2261131.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://lh4.ggpht.com/_-ML2efExrgU/Ro-16gTesEI/AAAAAAAACRw/OD62LvFFXb0/s144/P2261195.JPG"/></p>
<p>Ich hatte ja schon von der Vertreibung aus dem Paradies berichtet. Heute sollten wir es kennen lernen – das Paradies. </p>
<p>Aber zuerst genossen wir die Morgenstimmung bei einem Frühstück am Mekong.</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5084480287650261649%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Um acht verließen wir in zwei Slowboats Don Kone und fuhren an den 4000 Inseln vorbei in gemächlichem Tempo auf dem Mekong. Am Ufer immer wieder Wasserbüffel, einmal sogar (klassisches Photomotiv) mit einem Reiher auf dem Rücken. Auch Menschen – aber von denen sahen wir auf dem Rückweg mehr.</p>
<p>  <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5084480498103659281%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Bald anderthalb Stunden waren wir so unterwegs, dann legten wir auf der Paradiesinsel an (Ko Det o.ä.) und durften seit langem mal wieder die Beine bewegen. Wir wanderten parallel zum Inselufer durch ein paar Dörfer. Hier hätte man sich auch Hütten mit Hängematten mieten können. Die Leute saßen unter ihren Hütten und verrichteten ihr Tagwerk. Überall liefen Hühner. Hinter den Zäunen suhlten sich Schweine. Knuth fand „seine“ Familie und wir ließen ihn dort für eine Zeit zurück.</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5084481185298427137%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>An einem Restaurant am Ufer machten wir Pause und bestellten unser Mittagessen vor. Dann ging es noch zwanzig Minuten bis zu den Cifi &#8211; Wasserfällen (sehr viele Touristen, richtige Massen, das kannten wir bisher nicht), die ein Stückchen hinter dem Insel &#8211; Wat (für das gesammelt wurde) liegen und ein beeindruckendes Bild (und eine ebensolche Geräuschkulisse boten). Nur Christiane – so habe ich gehört – nutzte die Gelegenheit zu einem Bad. Mir war es zu heiß und ich lief nur ein Stück parallel zu den Fällen.</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5084481863903260289%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Und dann war da noch die Gottesanbeterin</p>
<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_-ML2efExrgU/Ro-1wwTer3I/AAAAAAAACQc/o8JOKRURPWg/s800/Gottesanbeterin%202.jpg"/></p>
<p>Das Essen im Restaurant war recht gut. Dann ging es zum Bootsanleger (Karin auf dem Motorradsozius) und durch die Mittagshitze zurück zu Pon’s Guesthouse. Die Fahrt zog sich für mich endlos. Die Sonne brannte auf die Arme und die schwarzen Hosenbeine. Ich kramte meine kleines Handtuch aus der Tasche und hielt es über dem Arm. Dann machte Maria den Vorschlag mit dem Schirm. Das war wirklich viel besser! Nur in den Stromschnellen mussten Simone und ich ihn schließen, damit der Bootsfahrer genug sah.</p>
<p>Gegen vier waren wir zurück am Guesthouse. –Nee, was waren wir dreckig. Vor allem Beine und Füße. Also: duschen und die Tevas waschen. Danach wanderten Elfi und ich die „Hauptstrasse“ vor dem Guesthouse rauf und runter: Ein paar Guesthouses mit Restaurantterrassen und eine verkehrsfreie Strasse. Wirklich ein kleines Paradies. In den Briefschlitzen des kleinen Postamtes</p>
<p><img src="http://lh6.google.de/windweit/Ro-14ATer-I/AAAAAAAACRM/R6TiZ5Icw1Y/s800/P2261197.jpg">
<p>saßen Geckos. Hinter dem Buddha auf dem Tempel ging die Sonne unter.</p>
<p><img src="http://lh6.google.de/windweit/Ro-15ATesAI/AAAAAAAACRY/TFUEixRRJZc/s800/P2261178.JPG"></p>
<p>Im Wasser spielten die Kinder</p>
<p><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" alt="Schwimmende Kinder" src="http://windweit.inetseite.de/images/KhongIsland_1237A/Schwimmende%20Kinder.gif" border="0">
<p>und übten Fischen</p>
<p><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" height="180" alt="Fischer&uuml;bung" src="http://windweit.inetseite.de/images/KhongIsland_1237A/fischer%C3%BCbung.gif" width="240" border="0"></p>
<p>Draußen auf dem Mekong schwammen die Boote.</p>
<p><img src="http://lh4.google.de/windweit/Ro-15gTesCI/AAAAAAAACRk/f5ByRzpnDvE/s800/P2261194.jpg">
<p>Nach Sonnenuntergang fand sich alles auf der Hotelterrasse. Elfi und ich saßen bei Dieter, Henning und Marie-Luise und unterhielten uns über unsere Berufe.<br />Marie-Louise hatte ich zwar schon korrekt als Psychologin eingeschätzt. Henning aus Jena macht Pathobiochemie und –physiologie (wie verhalten sich Krankheiten). Thomas macht die Preisberechnung für RWE. Und Dieter – der aussieht wie Wolfgang Petri – ist beim Verfassungsschutz in der Islamistik &#8211; Abteilung und führt Sicherheitsgespräche. Ziel ist wohl die Ausweisung verdächtiger Araber. Für Südostasien gibt es auch eine Abteilung (wegen der Tamilen). Dieter hat auch schon Linke und Rechte observiert. Die Linke (Autonomen) lassen sich schwerer anwerben. Dieter muss Reisen vorher anmelden. Zur Zeit dürfte er z.B. nicht in den Iran. Ich versuchte so einiges aus ihm rauszukriegen, aber entweder er missverstand oder redete drumherum. Zum Thema Verfassungsschutz: Dieter hat auch schon V-Leute angeworben: Da klingelt man dann bei den Leuten an und bittet um ein Gespräch. <br />Die Frage ist: Was ist eigentlich Verrat. Verrät ein V-Mann sein Freunde? Verraten die Beobachteten ihr Land?<br />
<img src="http://lh6.google.de/windweit/Ro-17ATesFI/AAAAAAAACR4/HDFnbdLJjLg/s144/P2261196.JPG"></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/02/khong-island/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Savannaketh nach Kong Island</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/02/von-savannaketh-nach-kong-island/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/02/von-savannaketh-nach-kong-island/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Feb 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Kong Island]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=64</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_-ML2efExrgU/RolSrCAWiSI/AAAAAAAAFO8/gVVYR40Sw1M/s800/P2250971.jpg"/>
und ein Besuch im Wat Phou]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch einmal hatten wir Gelegenheit, eine Mönchsspeisung zu sehen. Entweder schlafen die Mönche hier in Savannaketh etwas länger oder sie waren schon länger unterwegs. Sie kamen vor dem Hotel vorbei.</p>
<p> <img src="http://lh5.ggpht.com/_-ML2efExrgU/RolUQSAWi1I/AAAAAAAAFKE/fyuFeZc0I6A/s800/P2250913.jpg"/>
<p>Eine verfrühte Mittagspause fand im Markt von Pakze statt. Der Markt liegt am Busbahnhof. Es gibt das Marktgebäude, das bis auf einen (!) Supermarkt ziemlich leer steht. Am Ausgang wird loser Tabak verkauft. Gegenüber waren die Lebensmittelstände, die die exotischsten Früchte anbieten, von denen ich nicht sagen könnte, ob es sich um Obst oder Gemüse handelt. Auch gibt es kleine Bananen fast direkt von der Staude (die Banane gab es auch vorher schon. Sie sind ziemlich lecker und schmecken auch mit äußerlich braunen Stellen noch frisch. Sie sind gut 10 cm kurz).<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/MarktVonPakze"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh4.google.de/windweit/RolTRSAWigE/AAAAAAAAB2Q/jREkXHdFRoo/s160-c/MarktVonPakze.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/MarktVonPakze">Markt von Pakze</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>In der Mittagshitze waren wir dann am Wat Phou:
<p>Wir ließen den Bus zurück an der Anlegestelle und setzten mit einer Fähre über ans andere Ufer des Mekong.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/AufDemWegNachWatPhou"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/windweit/RolTGCAWiaE/AAAAAAAABz8/QVQuu1okNlM/s160-c/AufDemWegNachWatPhou.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/AufDemWegNachWatPhou">Auf dem Weg nach Wat Phou</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die TucTucs, die uns weiterfahren sollten waren schon mit auf der Fähre. Eine halbe Stunde ging es durch die Dörfer. Die Sonne brannte fast durch das TucTuc – Dach, so heiß war es. Von ferne sahen wir Ruinen und breite hohe Treppen. Am Eingang des Tempels war ein Restaurant, bei dem wir unser Mittagessen vorbestellen. Mit aufgespanntem Schirm ging ich Richtung Ruinen. Welche Hitze! Der Schirm half kaum, aber er ist besser als der Sonnenhut. <br />Es war heiß. Höher als an den Anfang der Frangipani &#8211; bedachten Prozessionsstraße wagte ich mich nicht. Nach ein paar Photos schleppte ich mich zurück zum Restaurant.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/2006022504WatPhou"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.google.de/windweit/RolR6yAWiEE/AAAAAAAAB54/tYCIe_T1VqI/s160-c/2006022504WatPhou.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/2006022504WatPhou">20060225-0<wbr></wbr>4 &#8211; Wat Phou</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nach weiteren zwei Stunden Fahrt kamen wir am Fähranleger von Khong Island an, wo wir die nächsten 36 Stunden verbringen sollten. Beim Wechsel auf die Fähre setze der Bus erstmal auf. Der Fahrer, der Fährmann und Hang schauten mit besorgten Blicken auf den Unterboden. Angekommen auf der Insel funktionierte die Klimaanlage nicht. Aber es war kein bleibender Schaden und der Bus begleitete uns eh nur bis an die kambodschanische Grenze übermorgen.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/BerfahrtNachKongIsland"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.google.de/windweit/RolRgyAWh4E/AAAAAAAABwk/kEd0frDVZPc/s160-c/BerfahrtNachKongIsland.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/BerfahrtNachKongIsland">Überfahrt nach Kong Island</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>An diesem Abend sahen wir nicht mehr viel von Khong Island. Bis wir dem Schweiß abgeduscht und uns sortiert hatten, war es draußen dunkel. Direkt vor Pon’s Guesthouse auf der gegenüberliegenden Straßenseite befand sich eine Terrasse über dem Mekong an der der Hotelbesitzer Essen servierte und Elfi und ich ließen uns ohne große Umwege bei Thomas und Knuth nieder.<br />Vom Mekong sah man nur die Lampen der Fischer. Um die Stuhlbeine schnurrten Katzen und zwei Hunde bettelten um Streicheleinheiten. An den Lampen schwirrten die Mücken.</p>
<p> <img src="http://lh4.google.de/windweit/RolRdCAWh3I/AAAAAAAABvE/yhYXtsWXiRs/s800/P2251023.JPG">
<p>Ich aß Gemüse in Kokosmilch.
<p>Gegen 21 Uhr ging ich auf den Hotelbalkon und schrieb erstmal Postkarten. Wurde auch <em>hohe </em>Zeit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/02/von-savannaketh-nach-kong-island/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Vientiane nach Savannaketh</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/02/von-vientiane-nach-savannaketh/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/02/von-vientiane-nach-savannaketh/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Savannaketh]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=63</guid>
		<description><![CDATA[Ein Fahrtag &#8211; Richtung Savannaketh. Elfi versucht immer wieder, einen Einzelplatz zu bekommen, aber hat kein Glück. Leider gibt es auch nur wenig Möglichkeit, zu wechseln. Karin geht es immer schlechter und sie braucht den Einzelplatz und die Männer sind entweder recht breit oder haben so lange Beine, dass sie quer sitzen müssen. Der Bus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Fahrtag &#8211; Richtung Savannaketh. Elfi versucht immer wieder, einen Einzelplatz zu bekommen, aber hat kein Glück. Leider gibt es auch nur wenig Möglichkeit, zu wechseln. Karin geht es immer schlechter und sie braucht den Einzelplatz und die Männer sind entweder recht breit oder haben so lange Beine, dass sie quer sitzen müssen. Der Bus ist klein und die Sitze für lange Fahrten unbequem. So wechseln Elfi und ich täglich zwischen Fenster und Gang.
<p>Wir hatten zwei Stopps an diesem Tag, die erwähnenswert waren: Einer war bei einem Fußabdruck Buddhas, der erst in den 1930ern entdeckt wurde. Eine riesige in Gold bemalte Vertiefung im Boden über der eine Art Altar steht, vor dem die Leute knien. Das ganze in einem kleinen Tempel der wiederum vor einer Stupa im Khmerstil stand. Die umgebende Landschaft sah aus wie in der Bewegung stehen geblieben Steinflüsse In einem Garten neben der Stupa lag außerdem ein liegender Buddha.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/FussabdruckBuddhas"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/windweit/RolEDCAWhjE/AAAAAAAABsI/gQgpp25HuXQ/s160-c/FussabdruckBuddhas.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/FussabdruckBuddhas">Fussabdruc<wbr></wbr>k Buddhas</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der zweite wesentliche Stopp war bei der großen Mauer. Die gibt es nämlich auch in Laos. Eine Zyklopenmauer mit riesigen Steinquadern, die scheint’s bisher noch nicht datiert werden konnte. Gleichzeitig eine Waldkirche mit Steinbänken, einem Altar und einer Marienstatue: Unter den Vietnamesen und Chinesen in der Gegend gibt es einige Katholiken.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/GrosseMauer"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh4.google.de/windweit/RolD5SAWhgE/AAAAAAAABqY/iRKiSznE3iU/s160-c/GrosseMauer.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/GrosseMauer">Grosse Mauer</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Beim Stop am Mittag waren kleine Marktstädte, an denen Ratten und Fledermäuse (zum Essen!) verkauft wurden. Ich finde das ja immer noch ziemlich gewöhnungsbedürftig.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Mittagspause"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.google.de/windweit/RolDyyAWhdE/AAAAAAAABqE/g_A0m5XrMGg/s160-c/Mittagspause.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Mittagspause">Mittagspau<wbr></wbr>se</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Und Nachmittags hielten wir an einem Heiligtum. Die Frauen mussten Leihröcke überziehen, die Herren durften &#8211; ohne Hut und Schuhe &#8211; auch ins Innere. Der einzige Ort an dem ich das erlebt habe, auf dieser Reise. Hier gab es auch Nonnen in weissen Gewändern, von denen man sich segnen lassen konnte und die einem Bänder um das Handgelenk banden, als Erinnerung.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Heiligtum"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh5.google.de/windweit/RolDCiAWhVE/AAAAAAAABpw/xigXxa-KZNY/s160-c/Heiligtum.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Heiligtum">Heiligtum</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Den Abend und die Nacht verbrachten wir in Savannaketh. Dort sollte es eine kleine katholische Kirche geben, die asiatische Elemente mit den katholischen verbindet. Leider fanden wir sie nicht. Stattdessen unterhielten wir uns in einem Wat mit einem jungen Mönche, der seine Englisch an uns ausprobierte. Ein nettes Gesicht, aber mit dem Englisch muss er noch ein bisschen üben. Neben ihm machte ein alter Mönch etwas, was für mich wie eine Schreitmeditation aussah.
<p>Rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir am Mekong. Der wievielte ist das jetzt eigentlich?<br />Eine ganze Reihe Djoser-Reisende fanden sich ebenfalls an den Uferrestaurants ein. Wir saßen beim Bier. Zum Essen wechselten wir in das Hotelrestaurant.
<p>Am Abend ging ein kühler Wind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/02/von-vientiane-nach-savannaketh/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vientiane</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/02/vientiane/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/02/vientiane/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Vientiane]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=62</guid>
		<description><![CDATA[Angesichts der Tageshitze hatten wir beschlossen, schon früh aufzustehen um spätestens um acht am Markt oder Tempel zu sein. Wir genossen ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und waren trotzdem schon vor der Öffnungszeit beim Wat Sisavang Wat Sisavang ist&#160;der älteste Tempel Vientianes und mit Ausnahme eines einzigen anderen der einzige im 19. Jahrhundert von den Thailändern unzerstörte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der Tageshitze hatten wir beschlossen, schon früh aufzustehen um spätestens um acht am Markt oder Tempel zu sein. Wir genossen ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und waren trotzdem schon vor der Öffnungszeit beim <strong>Wat Sisavang</strong>
<p align="right"><font color="#ff8000">Wat Sisavang ist&nbsp;der älteste Tempel Vientianes und mit Ausnahme eines einzigen anderen der einzige im 19. Jahrhundert von den Thailändern unzerstörte Tempel. </font>
<p>Die Mönche waren dabei, den Tempelbezirk zu fegen und über allem lag noch morgendliche Stille. Auf den Grabsteinen an der Tempelmauer wurde den Verstorbenen die Einkehr ins Nirwana gewünscht. Wir bewunderten die Schnitzereien und wanderten durch die Anlage.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/WatSisavang"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh5.google.de/windweit/Rof__CAWfPE/AAAAAAAABX4/qM7-8SV61IU/s160-c/WatSisavang.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/WatSisavang">Wat Sisavang</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Gleich um die Ecke vom Wat Sisavang war noch ein weiterer Tempel, mit striktem Fotografierverbot im Inneren (verbildlicht durch ausgerollte Filmrollen an den Fenstern): Der <strong>Tempel des Smaragdbuddha</strong>, den man jetzt in Thailand wieder findet. An den Außenmauer reihte sich Buddha an Buddha. Im Tempelgarten spielten Polizisten mit dem Wächter Dame mit Kronkorken.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/ZweiterTempel"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh4.google.de/windweit/RogBfiAWfqE/AAAAAAAABY8/NRzlxF5Mu6o/s160-c/ZweiterTempel.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/ZweiterTempel">Zweiter Tempel</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>In der Mittagshitze streiften wir durch die <strong>Markthallen</strong>. Ziemlich viel Schrott für meinen Geschmack. Aber ich kaufte DVDs.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/MarkthalleUndMarkt"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh5.google.de/windweit/RogA8yAWfgE/AAAAAAAABVk/OpaoQ84fjOk/s160-c/MarkthalleUndMarkt.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/MarkthalleUndMarkt">Markthalle und Markt</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nach einem Zwischenstopp am Hotelpool suchten wir noch einen aktiven Tempel auf, bei dem aber um die Mittagszeit nichts los war.&nbsp; Interessant daran war aber die dargestellte <strong>Lebensgeschichte Buddhas</strong>.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/NeuerTempel"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.google.de/windweit/RogCECAWf1E/AAAAAAAABYQ/iC-9BMFwEKQ/s160-c/NeuerTempel.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/NeuerTempel">Neuer Tempel</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Jetzt sitze ich in einer Bar am Mekong in Hotelnähe und – schreibe Tagebuch. Gerade kommen Dieter, Marie Louise und Henning dazu und beziehen mich schreibend halb ins Gespräch ein.
<p>Elfi ist zu Christiane und Karin an den Pool gegangen und ich stieß dazu. Eine kleine Runde im Pool ist sehr erfrischend. Und – was für eine schöne Überraschung nach meiner Knie-OP &#8211; die Froschbewegungen gehen wieder!
<p>Langsam wurden die Schatten länger. Elfi und ich gingen noch mal zu den Kunsthandwerk-Shop, die wir gestern entdeckt hatten und kauften Seidentücher. Die laotische Krippe kaufte ich dann doch nicht. Sie schien mir zu groß und zu schwer. Und der Versand würde 20$ pro Kilo kosten, was den Preis locker vervielfacht.
<p>Zum Abendessen kehrten wir zu den Kerzen am Strand zurück und beobachteten den Sonnenuntergang.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Sonnenuntergang02"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/windweit/RogCsSAWgAE/AAAAAAAABYw/Ibr-rwCd-Kg/s160-c/Sonnenuntergang02.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Sonnenuntergang02">Sonnenunte<wbr></wbr>rgang</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ich aß angenehm scharfes Thai-Curry.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/02/vientiane/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Vang Vieng nach Vientiane</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/02/von-vang-vieng-nach-vientiane/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/02/von-vang-vieng-nach-vientiane/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2006 18:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Vang Vieng]]></category>
		<category><![CDATA[Vientiane]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=61</guid>
		<description><![CDATA[Ein halber Fahrtag.Wir machten zwei Zwischenstopps: Zuerst an einer etwas gebrechlichen Brücke hinter der eine Art DriveIn-Markt war, an dem die Businsassen durch das Fenster bedient wurden. und dann nochmal an einem &#8220;vollständigen&#8221; Markt, an dem es ziemlich exotische Waren gab, z.B. Kakerlaken. Den Stadtrand der laotischen Hauptstadt Vientiane erreichten wir erst in der Mittagshitze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein halber Fahrtag.<br />Wir machten zwei Zwischenstopps:</p>
<p>Zuerst an einer etwas gebrechlichen Brücke</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5082199166551488817%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>hinter der eine Art DriveIn-Markt war, an dem die Businsassen durch das Fenster bedient wurden.</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5082202619705195505%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>und dann nochmal an einem &#8220;vollständigen&#8221; Markt, an dem es ziemlich exotische Waren gab, z.B. Kakerlaken.</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5082201464358992449%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Den Stadtrand der laotischen Hauptstadt Vientiane erreichten wir erst in der Mittagshitze erreichten. </p>
<p>Kurz hinter der Stadtgrenze besuchten wir eine Weberei. Die Mädchen saßen draußen unter einem Dach im Schatten und webten die feinsten Stoffe.</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5082200996207557025%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Die Preise waren dementsprechend (berechtigt) europäisch &#8211; was wir gar nicht mehr gewohnt waren.</p>
<p>Ein weiterer Stopp war am That Luang.</p>
<p align="right"><font color="#ff8000">„That“ steht für Stupa. Der That Luang ist das Nationalsymbol Laos’. Die Stupa ist durchgehend goldfarben.</font> </p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5082201734941932193%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Beim Stopp am Siegestor</p>
<p><img src="http://lh5.google.de/windweit/RoegKyAWfKI/AAAAAAAABBw/UVk8ZwxALSo/s800/P2220726.JPG"></p>
<p>blieb ich im Bus und fotografierte nur kurz aus dem Fenster. Mir war einfach zu warm. Hier in Vientiane ist es <em>eindeutig </em>wärmer als in den Bergen. </p>
<p align="right"><font color="#ff8000">Unser Hotel in Vientiane &#8211; „Lane Xiang“ &#8211; heißt so, wie früher auch Vientiane hieß. Im Vietnamkrieg war es Zentrum der Geheimdienste und einer der wenigen Orte, wo im kalten Krieg Ost und West miteinander redeten. Heutzutage strahlt es den sozialistischen Charme des nur fast Fertigen aus.</font></p>
<p align="left">Aber das Zimmer war geräumig und sauber und das Bad auch. </p>
<p>Elfi und ich verließen das Hotel gegen halb fünf um uns einen ersten Überblick über die Stadt zu verschaffen. Ich hätte nichts dagegen gehabt, noch ein bisschen länger zu warten. Aber es ging so halbwegs mit der Hitze. Die Schatten wurden länger. Wir fanden zwei wirklich schöne Lädchen mit Kunsthandwerk, die wir vormerkten, u. a. eine laotische Krippe.
<p>In einer Schule machten die Kinder noch Hausaufgaben.</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5082201288265333217%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>An der „schwarzen Stupa“</p>
<p><img src="http://lh3.google.de/windweit/RoegHSAWfII/AAAAAAAABBQ/pnfKcCxbSfk/s800/P2220742.JPG"></p>
<p>tranken wir einen Saft
<p align="right"><font color="#ff8000">– überhaupt, die Säfte hier – zu lecker! </font>
<p>Dann steuerten wir langsam wieder Richtung Hotel. Ohne die Last der Rucksäcke gingen wir von dort aus auf die Suche nach einem Platz zum Essen. Wir trafen Peter an einer Stelle, an der gerade ein Aerobic-Kurs</p>
<p><img src="http://lh3.google.de/windweit/RoegMSAWfLI/AAAAAAAABBo/oeyXGKtfKEI/s800/P2220750.jpg"></p>
<p>abgehalten wurde und er meinte, ein Stück weiter gäbe es Garküchen.</p>
<p>Dann sahen wir ein Meer von Kerzen. <img src="http://lh6.google.de/windweit/RoegJCAWfJI/AAAAAAAABBY/GEX9KoM-g4I/s800/P2220753.JPG"></p>
<p>Und wirklich reihten sich Tisch an Tisch mit Kerzen in Plastikflaschen am Mekong hinter den Garküchen.<br/>Elfi und ich bestellten Ente und genossen den Abend am Fluss.</p>
<p>Auf dem Rückweg zum Hotel stöberten wir noch in Walkman Village, einer Kette bei der ich mir nicht wirklich sicher bin, ob die CDs und Taschen nicht fake sind. Und ich fand ein richtig schön schnelles Internet-Cafe um mich per E-Mail mal wieder mit dem Rest der Welt in Kontakt setzen zu können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/02/von-vang-vieng-nach-vientiane/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Luang Prabang nach Vang Vieng</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/02/von-luang-prabang-nach-vang-vieng/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/02/von-luang-prabang-nach-vang-vieng/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2006 19:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Vang Vieng]]></category>
		<category><![CDATA[Yangshuo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=60</guid>
		<description><![CDATA[Die Abfahrt war für halb acht angekündigt und so trafen sich die meisten schon während der Morgendämmerung um halb sieben zum Frühstück. Das Hotelrestaurant liegt mitten in einem kleinen Tümpel und während der Dämmerung waren die Mücken noch aktiv und umschwärmten uns. Aber Luang Prabang soll Malariafrei sein. Die Fahrt führte bis zum Mittag ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abfahrt war für halb acht angekündigt und so trafen sich die meisten schon während der Morgendämmerung um halb sieben zum Frühstück. Das Hotelrestaurant liegt mitten in einem kleinen Tümpel und während der Dämmerung waren die Mücken noch aktiv und umschwärmten uns. Aber Luang Prabang soll Malariafrei sein.
<p>Die Fahrt führte bis zum Mittag ohne größeren Halt über Serpentinen durch die laotischen Berge. Der höchste Punkt war so um die 1200 m. Der Fahrer legte sich mit Schwung in die Kurve, so dass ich mich schon etwas festhalten musste. Lesen war nicht wirklich möglich.
<p>Mittagessen gab es in einem Busrestaurant. Man konnte entweder Nudelsuppe bekommen oder sich Gemüse zum Reis zusammenstellen lassen – was ich tat. Das Essen war schon kalt, aber immerhin schmackhaft.</p>
<p align="right"><font color="#ff8000">Anschließend probierte ich <strong>Cafe Lao</strong>. Hier in Laos wird auch Kaffee angebaut. Cafe Lao ist ein daraus gebrauter starker Cafe, der auf süßlicher dickflüssiger Kondensmilch schwimmt und aus dem Glas getrunken wird.<br />Nicht schlecht!</font> </p>
<p>Nach dem Essen blieb noch Zeit für einen kleinen Rundgang in Dorf, zu dem das Restaurant gehörte.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/DorfMitSchule"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/windweit/RoQZ_SAWeKE/AAAAAAAAA40/NiTPyFcvYbU/s160-c/DorfMitSchule.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/DorfMitSchule">Dorf mit Schule</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;
<p>Viele aus der Gruppe hatten den Wunsch geäußert, einmal ein anderes &#8211; nicht touristisches Dorf &#8211; zu besuchen. Die Gelegenheit bekamen wir kurz nach Mittag: für 10 Minuten. Herzerfrischend waren die Kinder, die über die Ankunft des Busses den Schulunterricht vollkommen vergaßen und neugierig aus dem Schulraum heraus auf den Bus zustürmten.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/DorfInDenBergen"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/windweit/RoQZlSAWeBE/AAAAAAAAA3M/Zy8-978MPZ4/s160-c/DorfInDenBergen.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/DorfInDenBergen">Dorf in den Bergen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Aber man stelle sich vor: 20 Touristen fallen 10 Minuten über dieses ärmliche Dorf her. Ich habe mich dabei nicht wohl gefühlt. Auch wenn die Leute immer freundlich blieben.
<p>Kurz vor drei Uhr kamen wir an unserem Ziel für heute an: <strong>Vang Vieng</strong>, ein verschlafenes Dörfchen am Mekong. Backpacker hatten es schon früh entdeckt <a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Backpackerdorf/photo#5081214107212216226"><img src="http://lh6.google.de/windweit/RoQZTyAWd6I/AAAAAAAAA1Y/7fpQMv_JP28/s144/P2210588.jpg"></a>und es war dabei, aufzuwachen. Im doppelten Sinn, denn mit entsprechendem Lärm und Staub wurden die Straßen geteert. Thomas, Wolfgang, Elfi und ich suchten den Weg zum Fluss um den Baubetrieb zu entkommen. Auf der Dorfseite des Mekong reihte sich Restaurant an Restaurant mit Blick Richtung Sonnenuntergang. Auch ein Hotel mit Pool fand sich dort. Wir liefen über eine Holzbrücke (mit 200 Kip Brückenzoll, das sind 20 US-Cent) auf das andere Ufer. Dort gab es nur ein Restaurant und ein Backpackerdorf mit typischen Stelzenhütten. Wir tranken Fruchtsaft in dem Restaurant und schauten dem Betrieb im Fluss zu. Kinder badeten, Frauen wuschen ihre Babys und die Wäsche, Männer ihre Autos. Mit einer Art Traktor ließen sich Touristen über das Wasser setzen. Einheimische liefen ein Stückchen weiter durch einen Furt. Eine Kuhherde wurde zum melken getrieben.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Flussleben"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh5.google.de/windweit/RoQYmyAWdrE/AAAAAAAAA1Q/ObWJCswBrsI/s160-c/Flussleben.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Flussleben">Flussleben</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wir liefen ein Stück landeinwärts durch die Felder und zwischen den Karsthügeln. Ein bisschen wie in Yangshuo in China.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Hinterland"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.google.de/windweit/RoQZUCAWd7E/AAAAAAAAA2I/rfCNch9MZ64/s160-c/Hinterland.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Hinterland">Hinterland</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Rechtzeitig zum Sunset kehrten wir über eine andere Brücke wieder auf das andere Ufer zurück und beobachteten den Sonnenuntergang. </p>
<p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Sonnenuntergang"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh5.google.de/windweit/RoQYUyAWdiE/AAAAAAAAAzQ/vmPiVpcZmBM/s160-c/Sonnenuntergang.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Sonnenuntergang">Sonnenunte<wbr></wbr>rgang</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p align="right"><font color="#ff8040">(apropos <strong>Bananen</strong>: Klein, vom Strauch, seeehr schmackhaft und lange frisch schmeckend)</font> </p>
<p>Irgendwann tauchte auch Knuth auf und &#8211; berichtete von der <strong>Vertreibung aus dem Paradies:</strong> Ein Freund von ihm hatte bei Khong Island eine ursprüngliche Nachbarinsel entdeckt. Die Leute waren Selbstversorger, die Frauen liefen noch barbusig herum. Die Menschen waren freundlich und zufrieden. Im Folgejahr war auch Knuth da und verbrachte gemeinsam mit seinem Freund dort ein paar Wochen. Der Freund gab den Leuten tausend Dollar als Dankeschön. Davon bauten sie ein paar Touristenhütten. Die Insel sprach sich herum. Ein kleiner Laden wurde gebaut. Plastikflaschen überschwemmten die Insel und wurden eines Tages in einem riesigen stinkenden Haufen verbrannt. Als Knuth nach ein paar Jahren zurückkam war vom Paradies nichts mehr zu sehen. Die Einheimischen hatten sich zerstritten und Touristenmassen überfluteten täglich die Insel.
<p align="right"><font color="#ff8000">Apropos <strong>Plastik</strong>: Nur hier am Mekong in Vientiane – wo ich gerade sitze – sehe ich keines. Aber ansonsten sieht man doch viel am Straßenrand. Kein (stinkender) organischer Müll. Aber Plastik.</font></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/02/von-luang-prabang-nach-vang-vieng/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Luang Prabang &#8211; Mönchsspeisung, Pak Ou Höhlen und Staatstheater</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/02/luang-prabang-mnchsspeisung-pak-ou-hhlen-und-staatstheater/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/02/luang-prabang-mnchsspeisung-pak-ou-hhlen-und-staatstheater/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2006 21:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Ballet]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Flüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Luang Prabang]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Mekong]]></category>
		<category><![CDATA[Mönche]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=56</guid>
		<description><![CDATA[Wir hatten den Wecker auf halb sechs gestellt, denn wir wollten die Mönchsspeisung sehen. Um vier läutete auf einmal die Glocke im Kloster nebenan und Elfi fragte ganz erschrocken, was mit meinem Wecker sei. Aber wir hatten wohl einfach gestern nichts gehört, denn die Glocke rief die Mönche zur ersten Gebetszeit. Ich war fast wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten den Wecker auf halb sechs gestellt, denn wir wollten die <strong>Mönchsspeisung</strong> sehen. Um vier läutete auf einmal die Glocke im Kloster nebenan und Elfi fragte ganz erschrocken, was mit meinem Wecker sei. Aber wir hatten wohl einfach gestern nichts gehört, denn die Glocke rief die Mönche zur ersten Gebetszeit. Ich war fast wieder eingeschlafen, als um viertel nach die Trommeln anfingen zu schlagen. Bald zehn Minuten. Wir drehten uns noch mal im Bett um, bis dann statt der Glocke tatsächlich mein Wecker läutete.
<p>Wir steuerten das Kloster neben dem Hotel an. Noch tat sich nichts. In welche Richtung könnten die Mönche wohl laufen?<br />Da ertönte ein Trommelschlag. Wenige Minuten später öffnete sich das Tempeltor und nach und nach traten Mönche hervor bis schließlich ungefähr dreißig wartend vor dem Tor standen. Dann löste sich die erste Gruppe und lief auf der anderen Seite der Straße parallel zu uns. Noch war es duster. Bestenfalls ein leichtes Grau am Himmel. An der nächsten Straßenecke stand eine Familie vor ihrem Restaurant. D. h.: Die Männer standen, die Frauen knieten und gaben den Mönchen. Kurz darauf kam die nächste Gruppe Mönche. Auch sie bekamen etwas. Man hat mir erzählt, dass es eine Ehre ist, den Mönchen zu geben, dass man dadurch seine Wiedergeburt verbessern kann und dass sich die Mönche im Allgemeinen nicht bedanken. Aber beim Weitergehen bleiben einige Mönche zurück und beteten ein Mantra. Erst dann bogen sie um die Ecke Richtung Innenstadt, den anderen hinterher.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/MNchsspeisung"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.google.de/image/windweit/RoFyD8dyESE/AAAAAAAAAsE/36nxYi_C7Jk/s160-c/MNchsspeisung.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/MNchsspeisung">Mönchsspei<wbr></wbr>sung</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;
<p>Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotelgarten liefen wir mit der ganzen Djoser-Gruppe gemeinsam zur Anlegestelle am Mekong, mitten durch den <strong>Lebensmittelmarkt</strong> von Luang Prabang.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/MarktInLuangPrabang"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh5.google.de/image/windweit/RoFyRsdyEVE/AAAAAAAAAxA/pA9zYSM_ctQ/s160-c/MarktInLuangPrabang.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/MarktInLuangPrabang">Markt in Luang Prabang</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Über einen sandigen Hang ging es halb rutschend zu unserem Boot für heute hinunter. Es war bestimmt dreißig Meter lang, fasste uns alle und hatte hinten eine Sitztoilette und die Wohnräume des Kapitäns.<br />Die Ufer des an dieser Stelle wohl hundert bis hundertfünfzig Meter breiten Mekong war um diese Zeit großenteils menschenleer. Nur vereinzelt sahen wir an Felsgruppen sah man Algensammler (Die mit Sesam frittierten Algen schmecken schön knusprig.). Auch Goldwäscherinnen sahen wir. <br /> <br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/BootsfahrtAufDemMekong"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/image/windweit/RoFzAMdyEkE/AAAAAAAAAw4/1nK65x65o7c/s160-c/BootsfahrtAufDemMekong.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/BootsfahrtAufDemMekong">Bootsfahrt auf dem Mekong</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nach zwei Stunden gegen die Strömung kamen wir an den <strong>Pak Ou Höhlen</strong> an. Sie sind gefüllt mit kleinen Buddhastatuen, die Gläubige dorthin gebracht haben. Einige der Statuen sind vielleicht schon ziemlich alt, andere bestimmt von eigener Hand der Gläubigen gefertigt. Der Weg zur oberen Höhle war eine ziemliche Kletterei aber ich schaffte es. Gestern nach dem Abstieg vom Mount Phousi dagegen war ich so fertig, dass ich erst mal einen Traubenzucker brauchte und eine Pause. Beim weitergehen hatten mir die Knie gezittert. Muss wohl das Klima gewesen sein.<br />In der oberen Höhle benötigt man eine Taschenlampe um etwas zu sehen. Die Buddhas standen auf Simsen rundum an der Höhlenwand.<br />Auf dem Rückweg kam mir ein Mann mit bloßen verkrüppelten Füssen entgegen. Auch er erhoffte sich wohl eine bessere Wiedergeburt.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/2006022004PakOu"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh5.google.de/image/windweit/RnxAd8dyD-E/AAAAAAAAAxU/x1sUwRME6ps/s160-c/2006022004PakOu.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/2006022004PakOu">20060220-0<wbr></wbr>4 &#8211; Pak Ou</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Weg zurück mit dem Strom dauerte nur eine gute Stunde. Wir hielten aber zwischendurch in eine „Einkaufsdorf“. Ich kaufte eine Art Geige. Hinter den Verkaufskulissen war das Dorf eher ärmlich.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/DorfAmMekong"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh5.google.de/image/windweit/Rnw_08dyDyE/AAAAAAAAAk0/_juoA4iYdCA/s160-c/DorfAmMekong.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/DorfAmMekong">Dorf am Mekong</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Mittagshitze hatte schon begonnen als wir wieder in Luang Prabang ankamen.
<p>Elfi und ich holten uns zuerst im Nationalmuseum Theaterkarten für die Abendvorstellung des laotischen Nationalballetts. Dann gingen wir erstmal eine Kleinigkeit essen &#8211; leider europäisch. Die Asiakarte im Restaurant war sehr klein und bessere Frühlingsröllchen habe ich auch schon gegessen.
<p>Es blieben noch gut anderthalb Stunden für das <strong>Nationalmuseum</strong>. Dort sind die Wohngegenstände der ehemaligen Königsfamilie ausgestellt. Eher europäisch, aber die Möbel könnten mir auch gefallen. Am Ende des Rundgangs folgten die Geschenke anderer Staaten. Sehr schöne (für die damalige Zeit) Dinge aus Europa und Asien. Nur die Geschenke der USA wirkten wie die Faust aufs Auge. Grobkörnig, klotzig und lieblos im Vergleich. Und wir schauten uns den Tempel des Luang Prabang Buddhas von innen an.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Nationalmuseum"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="ht<br />
tp://lh4.g<br />
oogle.de/image/windweit/RoF5ncdyE5E/AAAAAAAAAyM/s-m5Om8ObZo/s160-c/Nationalmuseum.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Nationalmuseum">Nationalmu<wbr></wbr>seum</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nach einer kleine Pause und einer Dusche im Hotel klopfte es an der Tür. Christiane richtete aus, sie hätten ein TucTuc bestellt. Um halb sechs fuhren wir Richtung Theater. Ich versuchte noch, meine vergessenen Postkarten wieder zu finden, aber das Postamt, wo ich sie auf den Stuhl hatte liegen lassen, hatte schon zu L
<p>Das&nbsp;<strong>Nationalballett</strong> war nicht voll, aber auch nicht leer und hauptsächlich mit Touristen besetzt. Der Vorstellung voran ging ein Gebet für das Publikum und jeder bekam um jeden Arm ein weißes Bändchen gebunden. Gezeigt wurde ein Stück aus dem Ramayana – der großen asiatischen Saga um Sita und Rama und den Affenkönig Hanuman. Dann tanzten Affen und Dämonen. Und zum Abschluss tanzten bald 25 Tänzerinnen in drei Reihen nebeneinander wie auf den alten Götterbildern: Eine Frau mit vielen Armen.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/Nationalballett"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/image/windweit/Rnw9mcdyDuE/AAAAAAAAAnc/mCkSGu6NLfI/s160-c/Nationalballett.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/Nationalballett">Nationalba<wbr></wbr>llett</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wir aßen in einem Restaurant an der Touristenstraße asiatisch. Anschließend die Rechnung zu sortieren war komplizierter. Neben uns selbst hatte sich auch noch der Kellner verrechnet. Puh, das war nicht einfach aufzulösen.
<p>Das Abrufen der E-Mail gab ich bald auf: Pure Snail Mail, der Seitenaufbau dauerte bald fünf Minuten. Auch der Wechsel des Internetcafes brachte nicht viel.
<p>Zurück im Hotel saß ich noch eine Weile mit Elfi, Wolfgang und Christiane auf dem Hotelbalkon und genoss die laue Nachtluft.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/02/luang-prabang-mnchsspeisung-pak-ou-hhlen-und-staatstheater/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Luang Prabang &#8211; Tempel und Mount Phu Si</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/02/luang-prabang-tempel-und-mount-phu-si/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/02/luang-prabang-tempel-und-mount-phu-si/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2006 16:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Luang Prabang]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=53</guid>
		<description><![CDATA[Mit wenig Halt auf der Rückfahrt kamen wir nach weiteren zwei Stunden wieder in Luang Prabang an. In der Hoffnung, das zweite TucTuc mit Christiane abzupassen warteten wir eine ganze Zeit an einer Straßenecke, hatten aber kein Glück. Mittlerweile hatte sich ein TucTuc-Fahrer an uns gehängt und wir mieteten sein Gefährt für die Weiterfahrt ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit wenig Halt auf der Rückfahrt kamen wir nach weiteren zwei Stunden wieder in Luang Prabang an. In der Hoffnung, das zweite TucTuc mit Christiane abzupassen warteten wir eine ganze Zeit an einer Straßenecke, hatten aber kein Glück. Mittlerweile hatte sich ein TucTuc-Fahrer an uns gehängt und wir mieteten sein Gefährt für die Weiterfahrt ins Hotel.&nbsp;Kurz darauf&nbsp;traf dann auch Christiane ein.
<p>Unser Fahrer fuhr uns weiter bis um letzen Tempel an der Hauptstraße– <strong>Wat Xiang Thong</strong> &#8211; für 5000 Kip pro Person. Wat Xiang Thong soll der älteste Tempel von Luang Prabang sein. Wir schauten ihn uns von allen Seiten an. Mir gefiel am besten der Wunderbaum an der Rückseite eines der Tempelhäuser – nicht ohne Grund ziert er viele Postkarten.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/WatXienThong"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh4.google.de/image/windweit/RnmFscdyDXE/AAAAAAAAAg0/HdFHVFCOVDM/s160-c/WatXienThong.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/WatXienThong">Wat Xien Thong</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Hauptstrasse war gesäumt mit kleinen und großen Tempeln und wir schlenderten von einem zum nächsten und beobachteten die Mönche, die die Mittagshitze im Schatten verbrachten.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/MNche"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.google.de/image/windweit/RnmGZ8dyDkE/AAAAAAAAAhY/poonXef9F8Y/s160-c/MNche.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/MNche">Mönche</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Höchste Zeit, selber etwas zu essen! Im zweiten Anlauf entschieden wir uns für ein eher europäisches Restaurant. Ich aß Klebreissbällchen mit Banane und Kokos (hmmm) und trank wässrigen Mangosaft.
<p>Dann fand ich ein Internetcafe in dem Elfi ihre CF-Karte brannte. Sie hat z. Zt. Probleme mit der externen Festplatte. Da T-Mobile hier in Laos kein Netz hat, rief ich im selben Laden auch kurz daheim an.
<p>Zum Sonnenuntergang stiegen wir hinauf zum Mount Phu Si und trafen dort auch ansere aus unserer Reisegruppe wieder. Noch war es hell und man hatte einen weiten Blick auf Luang Prabang und die Umgegend.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/BlickVomMountPhousiInLuangPrabang"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/image/windweit/RnmDHMdyDQE/AAAAAAAAAiQ/nTQ955i9e9A/s160-c/BlickVomMountPhousiInLuangPrabang.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/BlickVomMountPhousiInLuangPrabang">Blick vom Mount Phousi in Luang Prabang</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Dann versank die Sonne im Mekong.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/SonnenuntergangBerLuangPrabang"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/image/windweit/RnmCtMdyDLE/AAAAAAAAAec/N8_JKjxRnVA/s160-c/SonnenuntergangBerLuangPrabang.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/SonnenuntergangBerLuangPrabang">Sonnenunte<wbr></wbr>rgang über Luang Prabang</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Abend verging angenehm beim Bummel über den Nachtmarkt und dem anschließenden Abendessen in einem Restaurant am Fluss.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/02/luang-prabang-tempel-und-mount-phu-si/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Luang Prabang &#8211; Wasserfälle</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/02/luang-prabang-wasserflle/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/02/luang-prabang-wasserflle/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2006 10:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Luang Prabang]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserfälle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=52</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_-ML2efExrgU/RnbldsdyCtI/AAAAAAAAFjs/h-fLEq0RU68/s800/P2190266.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für heute hatten wir eine Fahrt zu <strong>Wasserfälle</strong>n in der Nähe von Luang Prabang gebucht. Die Aussagen darüber, ob die Fälle genug Wasser führten, gingen auseinander, aber wir riskierten es.
<p>Um neun ging es mit TucTuc zu acht auf eine Tour durch die laotische Berglandschaft. Kurz hinter Luang Prabang hörte der Asphalt auf, aber man sah alle paar Kilometer Straßenarbeiten. Immer wieder kleine Dörfer mit Stelzenhäusern. Dazwischen Reisfelder, viele abgeerntet, einige aber auch in frischem Grün.</p>
<p> <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5077495230982392305%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Ich saß hinten im TucTuc und fotografierte Leute und Landschaft (soweit dass bei der Wackelei möglich war).Dann sahen wir zwei <strong>Elefanten</strong> am Wegesrand und hielten.</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5077498615416622001%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Ich lief ein Stück voraus und sah eine Wasserbüffelherde auf der Brücke. Schlammverkrustet und mit Kälbern.</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5077498091430611713%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Es stellte sich heraus, dass der Wasserfall nicht mehr weit war, so dass ich weiterlief. Der Weg führte durch ein laotisches Dorf.</p>
<p> <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5077498263229303617%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Ja, der Wasserfall hatte Wasser, sogar recht viel. Am Wasserfall war (leider nicht für uns) festlich gedeckt. Irgendwann hatte ich die anderen verloren und folgte alleine den Wasserlauf. Ich sah kleine Fälle und badende Kinder.</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;captions=1&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5077497395645909585%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p>Am Parkplatz traf ich dann Eberhard und Heide und sie teilten ihre Bananen mit mir. Da noch Zeit war aß ich Nudelsuppe,</p>
<p> <img src="http://lh4.google.de/image/windweit/Rnbk28dyCkI/AAAAAAAAAYs/QlPtcOxozx0/s800/P2190276.jpg">
<p>musste allerdings die Hälfte stehen lassen, weil dann doch alle anderen kamen. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/02/luang-prabang-wasserflle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Bangkok nach Luang Prabang</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/02/von-bangkok-nach-luang-prabang/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/02/von-bangkok-nach-luang-prabang/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2006 10:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Bangkok]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Luang Prabang]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=46</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Frühstücksbüffet schlenderten Elfi und ich um das Hotel herum und testeten unsere Kameras an. Morgens in Bangkok Um halb neun brachte uns ein Bus wieder zum Flughafen. Uns erwartete ein schön fischig bemaltes 40-Passagiere-Flugzeug von Bangkok Airways. Nach kurzer Zeit erreichten wir unser eigentliches erstes Ziel: Luang Prabang, die alte Königsstadt von Laos. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Frühstücksbüffet schlenderten Elfi und ich um das Hotel herum und testeten unsere Kameras an.</p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/MorgensInBangkok"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh5.google.de/image/windweit/RnUcGsdyCAE/AAAAAAAAARU/ec9jX9GDgQw/s160-c/MorgensInBangkok.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/MorgensInBangkok">Morgens in Bangkok</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Um halb neun brachte uns ein Bus wieder zum Flughafen. Uns erwartete ein schön fischig bemaltes 40-Passagiere-Flugzeug von Bangkok Airways. <a href="http://picasaweb.google.de/windweit/BangkokAirwaysTheBoutiqueAirline/photo#5076993059111175906"><img src="http://lh5.google.de/image/windweit/RnUaScdyBuI/AAAAAAAAAOg/mDRSF3opLow/s144/P2180108.jpg"></a> </p>
<p>Nach kurzer Zeit erreichten wir unser eigentliches erstes Ziel: <strong>Luang Prabang, die alte Königsstadt von Laos</strong>.</p>
<p align="right"><font color="#ff8000">Unser Visum für Laos erhielten wir direkt am Flughafen </font><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/FlughafenLuangPrabang/photo#5076993132125619970"><font color="#ff8000"><img src="http://lh6.google.de/image/windweit/RnUaWsdyBwI/AAAAAAAAAOs/cxVqoygPopQ/s144/P2180138.jpg"></font></a></a><font color="#ff8000"> (Kostenpunkt 30$ + 1$ Sonntagszuschlag). </font></p>
<p>Und unser einheimischer Djoser-Guide für Laos erwartete uns schon. Er heißt Hang.
<p>Einen ersten Eindruck von Luang Prabang hatten wir schon aus der Luft erhalten als unser kleiner Flieger quer über die Stadt den Flughafen anflog. Die Stadt ist umgeben von bewaldeten Hügeln und Reisfeldern. Sie liegt an einem Ufer des Mekong, der jetzt in der Trockenzeit viele Sandbänke hat. Mir vielen die vielen roten Dächer auf, aber auch Tempel konnte man erkennen.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/FlugNachLuangPrabang"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/image/windweit/RnUabMdyBxE/AAAAAAAAARQ/2CMrseCJeR4/s160-c/FlugNachLuangPrabang.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/FlugNachLuangPrabang">Flug nach Luang Prabang</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ein Bus brachte uns zum Hotel und der Eindruck von Luang Prabang verfeinerte sich: Nett hier, gut geteerte Straßen, gepflegte Vorgärten. Fast unheimlich adrett. Unser Hotel ist im Kolonialstil mit Säulen und &#8211; oben wo ich gerade sitze &#8211; einem breiten Balkon.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/HotelInLuangPrabang"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh5.google.de/image/windweit/RnUg-sdyCFE/AAAAAAAAARw/-s9PCS_vq7Q/s160-c/HotelInLuangPrabang.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/HotelInLuangPrabang">Hotel in Luang Prabang</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Unser Zimmer ist sauber, und recht geräumig mit Dusch-Klo-Kombination. Allerdings liegt es direkt an der Rezeption.&nbsp; Aber morgen dürfen wir wechseln.</p>
<p>Im Restaurant draußen unter einem Bambusdach hinter dem Hotel traf die Gruppe erstmals vollständig zusammen, regelte – wie bei Djoser-Reisen üblich &#8211; die Trinkgeldkasse und übergab dann Hang die Reisepässe für das Kambodscha-Visum
<p>Einige (wie ich) hatten schon am Flughafen von Luang Prabang Geld gewechselt, <a href="http://picasaweb.google.de/windweit/LaotischesGeld/photo#5076993029046404802"><img src="http://lh6.google.de/image/windweit/RnUaQsdyBsI/AAAAAAAAAOU/VUzJ7Eean3k/s144/P2180144.jpg"></a> Allerdings nahm der Wechselschalter dort nur Bares, keine Reiseschecks. So ging Hang mit denen, die noch Kip brauchten (z.B. Elfi) Richtung Bank. Die Bank war dummerweise – nach langer heißer Strecke – geschlossen. Elfi und ich fanden aber noch ein Reisebüro, wo Elfi einen Scheck tauschte. Ich entschloss mich, erst mal zu schauen, was denn alles so kostet. Bisher (19.2. abends) musste ich noch nicht wieder tauschen.
<p>Wie gesagt, es war heiß – zwar nicht feuchtheiß, aber wenn man &#8211; wie ich &#8211; aus dem dieses Jahr so langen und kalten Münchner Winter kommt, doch ziemlich warm. So ließen wir uns Zeit. <br />Der Königspalast war eh schon geschlossen.&nbsp;Wir&nbsp;ließen die Gebäude an sich von außen auf uns wirken&nbsp;– insbesondere den Schrein des Luang-Prabang-Buddhas. </p>
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/GartenDesKNigspalastesMitTempelDesLuangPrabangBuddhas"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/image/windweit/RnUhSMdyCME/AAAAAAAAASw/F6wG-qkBrYs/s160-c/GartenDesKNigspalastesMitTempelDesLuangPrabangBuddhas.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/GartenDesKNigspalastesMitTempelDesLuangPrabangBuddhas">Garten des Königspala<wbr></wbr>stes mit Tempel des Luang Prabang Buddhas</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Nachtmarkt wurde gerade aufgebaut und wir schnupperten ein bisschen Atmosphäre, bevor wir wegen des Begrüssungsessens zum Hotel zurückkehrten. <br />Irgendwie schien der Rückweg in der Abendluft viel kürzer als der Hinweg in der Nachmittagshitze. </p>
<p>Für das Begrüßungsessen waren am Mekong unterhalb des Königspalastes Plätze in einem Restaurant reserviert. Die Nacht war lau, das Essen – abgesehen vom Kerbel – gut und ich fand heraus, dass ich keinen Papayasaft mag. Und wir machten uns mit unserer Reisegruppe bekannt und redeten über Gott und die Welt.<br />
<table style="width: 194px" unselectable="on">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; height: 194px" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.de/windweit/NachtmarktInLuangPrabang"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.google.de/image/windweit/RnUhHMdyCJE/AAAAAAAAASE/Dbcbnl37u2Y/s160-c/NachtmarktInLuangPrabang.jpg" width="160"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none" href="http://picasaweb.google.de/windweit/NachtmarktInLuangPrabang">Nachtmarkt in Luang Prabang</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nach dem Essen schlenderten wir zu vier Frauen noch über den Nachtmarkt.</p>
<p align="right"><font color="#ff8000">Auffällig sind die vielen Kissenhüllen, Decken und Taschen in Quiltarbeit. Auch Silbersachen sieht man viel. Und vereinzelt Holzschnitzereien</font> </p>
<p>(Ich habe mir heute, am 19., zwei Holdrachen geholt). </p>
<p>Nach der langen Anreise war es kein Wunder, dass wir recht früh in unsere Betten fielen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/02/von-bangkok-nach-luang-prabang/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Doha nach Bangkok</title>
		<link>http://www.windweit.de/2006/02/von-doha-nach-bangkok/</link>
		<comments>http://www.windweit.de/2006/02/von-doha-nach-bangkok/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2006 10:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 - Laos und Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Bangkok]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://windweit.inetseite.de/wordpress/?p=45</guid>
		<description><![CDATA[Um drei Uhr – Ortszeit Doha 6 Uhr – kamen wir in Quatar an. Wir verbrachten die zwei Stunden Wartezeit damit, reiche(?) Scheichs, teils mit ihren in Burkah verschleierten Frauen, beim Parfümkauf zu beobachten. Was denken diese Frauen wohl von uns, wenn sie uns am Flughafen in unseren Treckingklamotten sehen? Ganz zu schweigen von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um drei Uhr – Ortszeit Doha 6 Uhr – kamen wir in Quatar an. Wir verbrachten die zwei Stunden Wartezeit damit, reiche(?) Scheichs, teils mit ihren in Burkah verschleierten Frauen, beim Parfümkauf zu beobachten. Was denken diese Frauen wohl von uns, wenn sie uns am Flughafen in unseren Treckingklamotten sehen? Ganz zu schweigen von den Strandurlaubern in knappen Tops und Shorts.
<p>Auf der Strecke von Doha nach Bangkok waren die Flugzeugsessel wesentlich bequemer. Dafür hatte Elfi – a la Air France auf meiner Südafrika-Tour &#8211; einen Kasten vor den Füßen – und damit keine Chance, die Beine auszustrecken. Haben die eigentlich schon mal was von Reisetrombose gehört? <br />Luxus dafür: Jeder hatte einen Bildschirm am Sitz und man konnte zwischen dutzenden von Filmen und CDs wählen. Ziemlich Klasse. Ich schaute „Walk the Line“ – den Jonny Cash Film. Gut, wenn auch eigentlich nicht meine Richtung. <br />Elfi schlief trotz Kasten vor den Beinen tief und fest.
<p>Gegen sechs Uhr abends Ortszeit (bei uns elf Uhr morgens) kamen wir in Bangkok an und waren so gegen acht im Hotel.
<p>Am Flughafen&nbsp;trafen wir auch Knuth, unserer Reisebegleiter von Djoser, der als Ersatz für die erkrankte Veronika mitkam.
<p>Da es schon etwas später war, war es zwar noch recht warm, aber nicht wirklich heiß. Elfi und ich liefen zur
<p align="right"><font color="#ff8000"><strong>Kao San Road</strong> – eine ziemliche Touristenfalle mit T-Shirt-Ständen und Rucksackimitationen.</font>
<p>Immerhin &#8211; an einem Straßenstand holten wir uns den ersten Vorgeschmack Asiens bei Nudeln und Frühlingsröllchen.
<p>Eine halbe Stunde vor Mitternacht (Ortszeit) schliefen wir ein, und durch bis zum Weckerklingeln um halb sieben am nächsten Morgen. Trotz lauter Straße.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.windweit.de/2006/02/von-doha-nach-bangkok/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
