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	<title>windweit &#187; Lesen!</title>
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	<description>von Frankfurt in die Welt</description>
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		<title>Sabine war in Namibia</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 14:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesmal kein Bericht über eine eigene Reise. Sabine, die ich auf Spitzbergen kennengelernt habe, war in Namibia. Einen ersten Blick könnt ihr hier auf die Bilder werfen. 
Namibia habe ich selbst noch nicht gesehen, allerdings war ich vor vielen Jahren einmal in Südafrika. Aber die Farben sind dort ganz anders. Die Farben der Landschaft: Mit manchen hatte ich gerechnet, aber andere haben mich unerwartet regelrecht getroffen. Von den Farben berichtet der erste Teil meiner Auswahl. Jetzt weiss ich, warum ich nach Namibia will.
Und im zweiten Teil habe ich Tierbilder herausgesucht, die mir aufgefallen sind.
Ihr wollt wissen, wovon ich rede? Dann drückt mal oben auf die Lupe im Artikel!
Und noch viel mehr gibt es unter <a href="http://www.fotofluss.de">http://www.fotofluss.de</a>!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal kein Bericht über eine eigene Reise. Sabine, die ich auf Spitzbergen kennengelernt habe, war in Namibia. Einen ersten Blick könnt ihr hier auf die Bilder werfen.<br />
Namibia habe ich selbst noch nicht gesehen, allerdings war ich vor vielen Jahren einmal in Südafrika. Aber die Farben sind dort ganz anders. Die Farben der Landschaft: Mit manchen hatte ich gerechnet, aber andere haben mich unerwartet regelrecht getroffen. Von den Farben berichtet der erste Teil meiner Auswahl. Jetzt weiss ich, warum ich nach Namibia will.<br />
Und im zweiten Teil habe ich Tierbilder herausgesucht, die mir aufgefallen sind.<br />
Ihr wollt wissen, wovon ich rede? Dann drückt mal oben auf die Lupe!<br />
Und noch viel mehr gibt es unter <a href="http://www.fotofluss.de">http://www.fotofluss.de</a>!</p>
<p>PS: Und vielen Dank, Sabine, für die Erlaubnis, Deine Bilder hier zu zeigen.<br />
<img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0014.jpg" title="Windrad. Ich mag die grafische Aufteilung  (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)" style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0064.jpg" title="Lodge in der Einsamkeit - welche Leere  (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"  style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0066.jpg" title="Blick in die Dünen aus dem weiten Winkel  (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"  style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0091.jpg" title="Roter Sand und nicht Australien  (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"  style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0093.jpg" title="In den Dünen  (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"  style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0085.jpg" title="Vom Gelben ins Rote. Betont auch durch den aufgehellten Vordergrund   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0087.jpg" title="Restlicht. Hmm. Könnte vielleicht einen Touch heller sein. Aber schön.   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0104.jpg" title="Schattenrisse. Der Klassiker.   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0129.jpg" title= "Blau und Gelb und Wolken. Und was für Wolken   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0130.jpg" title="Lichtstreifen   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0151.jpg" title="pastell   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0158.jpg" title="schichtweise   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0161.jpg" title="bunte Welt   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0165.jpg" title="zwei Richtungen (die Wolken nach rechts, die Bäume nach links)   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0169.jpg" title="tieffliegende Woken   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0183.jpg" title="Wolken wie Laub   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0192.jpg" title="Ein Stück Blau   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0217.jpg" title="Spielplatz für Riesenkinder   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0218.jpg" title="Grau und grün und rot   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0219.jpg" title="Sonnenaufgang   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0220.jpg" title="Der grosse gelbe Scheinwerfer da oben   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0221.jpg" title="Gelber See   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0224.jpg" title="Staubfahnen   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0174.jpg" title="Meer   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0175.jpg" title="Sonnenuntergang   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0176.jpg" title="Sabine: &quot;Mond und Venus. Der Mond steht hier sozusagen auf dem Kopf.&quot;   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0011.jpg" title="Schmetterlinge. Ich möchte auch einmal so viele auf einem Fleck sehen!   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0054.jpg" title="Rote Knopfaugen - eine Heuschrecke   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0295.jpg" title="Schwarze Zebras ???   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0290.jpg" title="Zebras im Abendlicht   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0252.jpg" title="Zebrafohlen   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0302.jpg" title="Zebras   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0305.jpg" title="Zebras von der Seite   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0035.jpg" title="Oryxantilopen über der Hügelkuppe   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0339.jpg" title="Warzenschwein   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0182.jpg" title="Rennende Warzenschweinfamilie   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0253.jpg" title="Schakal   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0254.jpg" title="Erdhörnchen   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0033.jpg" title="So stabil sind Strausseneier   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0239.jpg" title="Bunter Piepmatz (eine Gabelracke)   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0246.jpg" title="Gelbschnabeltokko   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0313.jpg" title="In Namibia sind Sekretäre Punks   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0329.jpg" title="Vogelschwarm   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0330.jpg" title="Raubvogel?   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0316.jpg" title="Giraffen und Vögel   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0326.jpg" title="Durst   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0331.jpg" title="Trinkender Elefant   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0274.jpg" title="Elefanten   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0277.jpg" title="Elefanten   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0286.jpg" title="Elefant nachts   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0287.jpg" title="Nashorn nachts   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0334.jpg" title="Gnu   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0310.jpg" title="Gepard   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/><img src="http://www.fotofluss.de/reisen/Namibia%20Mai%202010/picture-0394.jpg" title="Sabine sagt &quot;Tschö&quot;   (Copyright 2010 Sabine Steinwender, mehr auf &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fotofluss.de&quot;&gt;http://www.fotofluss.de&lt;/a&gt;&quot;)"   style="display:none;"/></p>
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		<title>Parade der Kulturen</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 18:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img class="ZenphotoPress_thumb " alt="Auch ein Raubtier hat mal Durst" title="Auch ein Raubtier hat mal Durst" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626 - Parade der Kulturen/Bolivianische Tanzgruppe Puerta del Sol/image/GabiHuckelmann_20100626_135757_DSC0776_1.jpg"  />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frankfurt, hier leben Menschen aus mehr als 100 Nationen und mit tausenden von Interessen. In der Parade der Kulturen präsentieren sie sich. Ein Fest der Vielfalt und der Lebensfreude, das mittlerweile zum siebten Mal stattfand. Um die 3000 Aktive in der Parade und drum herum. Und 75.000 Zuschauer feierten mit.</p>
<p>Nein, diesmal werde ich mich nicht auf ein paar Fotos beschränken. Dafür fand ich es zu schön.<br />
<dl class="ZenphotoPress_badge ZenphotoPress_shortcode"><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_130854_DSC0533_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="100 Nationen (oder mehr)" alt="100 Nationen (oder mehr)" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_130854_DSC0533_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_130947_DSC0538_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="http://www.sozialejungs.de" alt="http://www.sozialejungs.de" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_130947_DSC0538_1.jpg&w=100&cx=72&cy=36&cw=579&ch=579" /></a></dt><dt><a 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rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Samba!" alt="Samba!" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_131447_DSC0561_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_131502_DSC0562_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Tanz" alt="Tanz" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_131502_DSC0562_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_131605_DSC0568_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Interview vom HR" alt="Interview vom HR" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_131605_DSC0568_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_131727_DSC0576_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Kleine Chinesin" alt="Kleine Chinesin" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_131727_DSC0576_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_131844_DSC0580_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Yogazentrum in Gold" alt="Yogazentrum in Gold" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_131844_DSC0580_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_131910_DSC0581_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Grins :-)" alt="Grins :-)" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_131910_DSC0581_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_131911_DSC0582_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="und danach lachen :-)" alt="und danach lachen :-)" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_131911_DSC0582_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_132038_DSC0592_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Infos vom Clown" alt="Infos vom Clown" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_132038_DSC0592_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_132127_DSC0595_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Sambatrommelnde Caritas" alt="Sambatrommelnde Caritas" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_132127_DSC0595_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_132310_DSC0605_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Taek Won Do" alt="Taek Won Do" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_132310_DSC0605_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_132542_DSC0611_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Indonesierinnen" alt="Indonesierinnen" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_132542_DSC0611_1.jpg&w=100&cx=51&cy=292&cw=581&ch=581" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_132610_DSC0615_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Hier gab es Szenenapplaus" alt="Hier gab es Szenenapplaus" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_132610_DSC0615_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_132643_DSC0617_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Paar in Festkleidung" alt="Paar in Festkleidung" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_132643_DSC0617_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_132705_DSC0622_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="GabiHuckelmann_20100626_132705_DSC0622_1" alt="GabiHuckelmann_20100626_132705_DSC0622_1" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_132705_DSC0622_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_132733_DSC0626_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Chinesischer Löwe" alt="Chinesischer Löwe" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_132733_DSC0626_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_132759_DSC0631_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Foto machen" alt="Foto machen" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_132759_DSC0631_1.jpg&w=100&cx=338&cy=74&cw=579&ch=579" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_133011_DSC0643_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Fahnen schwenken" alt="Fahnen schwenken" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_133011_DSC0643_1.jpg&w=100&cx=333&cy=64&cw=581&ch=581" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_133112_DSC0651_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="fröhlich" alt="fröhlich" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_133112_DSC0651_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_133809_DSC0686_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Gruppe aus Madagaskar" alt="Gruppe aus Madagaskar" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_133809_DSC0686_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_133830_DSC0693_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="fliegende Zöpfe" alt="fliegende Zöpfe" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_133830_DSC0693_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_133924_DSC0699_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Tanzen!" alt="Tanzen!" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_133924_DSC0699_1.jpg&w=100&cx=412&cy=54&cw=579&ch=579" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_134025_DSC0701_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Ein ehrwürdiger Sikh" alt="Ein ehrwürdiger Sikh" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_134025_DSC0701_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_134627_DSC0713_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Mehr Vielfalt - auch in der Liebe" alt="Mehr Vielfalt - auch in der Liebe" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_134627_DSC0713_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_134747_DSC0718_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Bestickte Kappe" alt="Bestickte Kappe" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_134747_DSC0718_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_135009_DSC0725_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="einfache Kappe" alt="einfache Kappe" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_135009_DSC0725_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_135127_DSC0726_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Behütet" alt="Behütet" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_135127_DSC0726_1.jpg&w=100&cx=317&cy=15&cw=581&ch=581" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_135203_DSC0731_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="die Flagge hochhalten" alt="die Flagge hochhalten" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_135203_DSC0731_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_140448_DSC0815_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Janitscharen" alt="Janitscharen" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_140448_DSC0815_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_140523_DSC0819_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Eine junge Griechin" alt="Eine junge Griechin" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_140523_DSC0819_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_140828_DSC0823_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Flamenco!" alt="Flamenco!" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_140828_DSC0823_1.jpg&w=100&cx=64&cy=33&cw=578&ch=578" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_141459_DSC0830_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Falun Gong" alt="Falun Gong" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_141459_DSC0830_1.jpg&w=100&cx=364&cy=56&cw=579&ch=579" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_141826_DSC0844_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Trommeln" alt="Trommeln" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_141826_DSC0844_1.jpg&w=100&cx=297&cy=77&cw=579&ch=579" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen&i=GabiHuckelmann_20100626_142310_DSC0846_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-28]"><img title="Gespräch am Rande" alt="Gespräch am Rande" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_142310_DSC0846_1.jpg" /></a></dt><hr /></dl><br />
Das absolute Highlight war für mich die bolivianische Tanzgruppe Puerta del Sol. Was für eine Power und Lebensfreude! Aber auch ein bisschen gruselig.</p>
<p><dl class="ZenphotoPress_badge ZenphotoPress_shortcode"><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_135457_DSC0744_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="Musiker im Wagen, der den Bolivianern vorausfuhr" alt="Musiker im Wagen, der den Bolivianern vorausfuhr" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_135457_DSC0744_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_135528_DSC0746_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="Volle Konzentration" alt="Volle Konzentration" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_135528_DSC0746_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_135657_DSC0753_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="Jetzt geht's los!" alt="Jetzt geht's los!" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_135657_DSC0753_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_135713_DSC0757_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="springend mit bloßem Füssen auf heissem Pflaster" alt="springend mit bloßem Füssen auf heissem Pflaster" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_135713_DSC0757_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_135727_DSC0768_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="Die Männer mit den Masken" alt="Die Männer mit den Masken" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_135727_DSC0768_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_135741_DSC0774_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="Maskenträger" alt="Maskenträger" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_135741_DSC0774_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_135757_DSC0776_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="Auch ein Raubtier hat mal Durst" alt="Auch ein Raubtier hat mal Durst" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_135757_DSC0776_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_135804_DSC0777_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="Grimmig !?" alt="Grimmig !?" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_135804_DSC0777_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_135837_DSC0783_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="Mach mal Pause" alt="Mach mal Pause" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_135837_DSC0783_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_135916_DSC0785_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="schwungvoll" alt="schwungvoll" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_135916_DSC0785_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_140224_DSC0807_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="Smile" alt="Smile" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_140224_DSC0807_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_140248_DSC0809_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="Kunstvoll geflochten" alt="Kunstvoll geflochten" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_140248_DSC0809_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_144820_DSC0895_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="Kleines nachdenkliches Monster" alt="Kleines nachdenkliches Monster" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_144820_DSC0895_1.jpg" /></a></dt><dt><a href="http://wasgesehen.de/zenphoto/zp-core/i.php?a=frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol&i=GabiHuckelmann_20100626_144903_DSC0913_1.jpg" rel="lightbox[post-2472-29]"><img title="Finale am Römer" alt="Finale am Römer" src="http://wasgesehen.de/zenphoto/frankfurt/tagebuch/20100626%20-%20Parade%20der%20Kulturen/Bolivianische%20Tanzgruppe%20Puerta%20del%20Sol/image/thumb/GabiHuckelmann_20100626_144903_DSC0913_1.jpg" /></a></dt><hr /></dl><br />
Und nach der Parade geht es an den Bühnen und den Ständen des Markts der Kulturen zwischen Römer und Mainufer noch lange weiter. Bis in den Abend hinein.</p>
<p>Weitere Infos: </p>
<ul>
<li><a href="http://www.parade-der-kulturen.de">Die Homepage der Parade</a></li>
<li><a href="http://frankfurt-interaktiv.de/frankfurt/veranstaltungen/paradederkulturen.html">Frankfurt interaktiv</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bolivianische_T%C3%A4nze">Wikipedia über bolivianische Tänze</a></li>
</ul>
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		<title>Mäusejagd am Maunzenweiher</title>
		<link>http://www.windweit.de/2010/04/musejagd-am-maunzenweiher/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 15:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_-ML2efExrgU/S92qm97csgI/AAAAAAAAQCc/mHQu22dRgXo/s800/Gabi_Huckelmann_20100424_110933_DSC9355.jpg"/>
Da raschelt es wieder. Ich schaue genauer hin. Da huscht ein kleiner Schatten quer über das Laub. Was ist das? Hinter mir auf der anderen Seite des Weges raschelt es wieder und ich drehe mich um. Wieder sehe ich etwas huschen und dann verweilen. Ungefähr zwei Meter vor mir hockt eine kleine Maus, vielleicht 10 cm lang plus Schwanz, und schaut mich kurz an, bevor sie weiterläuft. 
Nachdem ich nun weiss, auf was ich horchen muss, um etwas zu sehen, sehe ich immer mehr Mäuse. Alle paar Meter raschelt es und huscht es und das alles ganz nahe am Wegesrand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die kleine Brücke an der Sachsenhäuser Landwehr geht es in den Stadtwald, unter das frühlingshellgrüne Blätterdach. Es ist noch recht früh am Morgen, die Wege sind leer und ich atme tief die Waldluft ein. Die Schatten spielen auf den Bäumen.</p>
<p><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5466704664003043265%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></p>
<p>Ein Schwarm Stockstabler läuft schnellen Schrittes vorbei. Die Stöcke klicken gegen die Steine auf dem Weg und sind weit länger zu hören, als das Geschnatter der Stimmen. Gelegentlich mutiere ich ja auch dazu &#8211; zur Nordic Walkerin <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aber heute bin ich alleine unterwegs, auf leisen Schuhen, mit meiner Kamera.<br />Es wird still und die Stille duftet nach Knoblauch. Zwischen den Bäumen beginne ich andere Geräusche zu hören. Es raschelt. <br />Da hinten wirft ein Amselmännchen mit Laub um sich. Sucht es Würmer? Oder passendes Polstermaterial fürs Nest. Auf jeden Fall nichts für die Kamera, da Zweige und Äste dazwischen liegen. Ich gehe weiter. <br />Da raschelt es wieder. Hmm, eine Amsel sehe ich nicht. Ich schaue genauer hin. Da huscht ein kleiner Schatten quer über das Laub. Was ist das? Hinter mir auf der anderen Seite des Weges raschelt es wieder und ich drehe mich um. Wieder sehe ich etwas huschen und dann verweilen. Ungefähr zwei Meter vor mir hockt eine kleine Maus, vielleicht 10 cm lang plus Schwanz, und schaut mich kurz an, bevor sie weiterläuft. <br />Nachdem ich nun weiss, auf was ich horchen muss, um etwas zu sehen, sehe ich immer mehr Mäuse. Alle paar Meter raschelt es und huscht es und das alles ganz nahe am Wegesrand. Dort wo die Tierchen abtauchen tauchen sie kurz darauf auch wieder auf, sitzen ganz ruhig und ignorieren mich einfach. <br />Wenn das so weiter geht, dann brauche ich für die knapp 4 km bis zum Maunzenweiher noch einen ganzen Tag. Bis es dunkel wird, denn dann kann ich die Mäuse ja nicht mehr sehen. <br />Jetzt bin ich auf der Jagd und versuche scharf zu schiessen (mit der Kamera natürlich, was denkt ihr denn). Eine Maus hat echt die Ruhe weg. Erst wandere ich in einiger Entfernung um sie herum und dann wartet sie sogar noch so lange, bis ich meine Speicherkarte gewechselt und noch drei Fotos geschossen habe. <br />Hier gibt&#8217;s meine Beute. </p>
<p><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5466705590184640705%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></p>
<p>Und wenn es richtig laut raschelt, dann ist es vielleicht ein Eichhörnchen, so wie dieses. </p>
<p><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5466706134578375873%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></p>
<p>Schließlich taucht dann doch der <a href="http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2805&amp;_ffmpar[_id_inhalt]=32072" target="_blank">Maunzenweiher</a> vor mir auf. Er heisst so, weil es hier einmal Wildkatzen gab. Warum es hier Wildkatzen gab? Nach meinem Mäuseerlebnis eigentlich keine Frage mehr. <br />Es gibt übrigens auch <a href="http://www.hildburgschmidt.de/page_3.htm" target="_blank">Elfen</a> hier, wusstest Ihr das nicht?!<br />Aber heute ist nicht viel los auf dem Wasser, keine Katzen, keine Elfen, nur eine Mandarinente paddelt vor sich hin, zieht ihre Federn ein und fliegt los. Auf dem Ast eines gekippten Baumes sonnen sich vier <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rotwangen-Schmuckschildkr%C3%B6te" target="_blank">Rotwangen-Schmuckschildkröten</a>. Die gehören eigentlich &#8211; genauso wie die ostasiatische Mandarinente &#8211; nicht hierher, sie kommen ursprünglich aus Nordamerika. Irgend ein Dummkopf hat sie &#8216;mal hier im Stadtwald ausgesetzt. Normalerweise ist es hier in Deutschland im Winter viel zu kalt für sie, aber im Maunzenweiher und auch im Kesselbruchweiher haben sie es schon über Jahre geschafft zu überleben. </p>
<p><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5466711191305211057%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></p>
<p>Letztes Jahr, ungefähr um diese Zeit war ich auch im Stadtwald. <a href="http://blog.windweit.de/2009/04/krten-und-der-goetheturm/" target="_blank">Da laichten gerade die Kröten.</a> Die sind jetzt schon wieder weg. Dafür schwimmen Kaulquappen am Seeufer. Viele hunderte. Demnächst &#8211; laut Wikipedia 10-12 Wochen nach dem Laichen &#8211; muss es hier also vor lauter kleinen Fröschen und Kröten nur so wimmeln. Ich hoffe nur, dass bis dahin die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eichenprozessionsspinner" target="_blank">Eichenprozessionsspinnerraupen</a> noch nicht da oder schon wieder weg sind. Wenn die da sind, gehe ich nämlich nicht in den Wald. Mir reichen die allergischen Reaktionen, von der mir eine Freundin berichtet hat. </p>
<p>Da, wieder eine Maus. </p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_-ML2efExrgU/S92qAEHdDQI/AAAAAAAAQB8/YH9beINR8zk/s800/Gabi_Huckelmann_20100424_120535_DSC9422.jpg"> </p>
<p>Aber da ich &#8211; wie die Katze auf dem Schild am Maunzenweiher &#8211; jetzt auch mal nach oben schaue, entdecke ich auch ein paar gefiederte Freunde:<br />Laut hörbar sind die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spechte" target="_blank">Spechte,</a> die die Bäume nach passenden Nistgelegenheiten abklopfen. Ein Buntspecht hämmert gar nicht so weit von mir auf die Baumrinde ein. Das ich da oben in den Wipfeln auch einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzspecht" target="_blank">Schwarzspecht</a> entdeckt habe, stelle ich erst daheim in Wikipedia fest, erst hatte ich gedacht, es würde an der Beleuchtungliegen, dass der Schopf so rot leuchtet. <br />Meisen sind wesentlich leiser, aber aus den Augenwinkeln sehe ich eine kleine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlmeise" target="_blank">Kohlmeise</a> auf einem Zweig nahe bei landen. <br />Und auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amsel" target="_blank">Amseln</a> sind immer noch im Laub unterwegs. Diesmal nur zwei Meter von mir entfernt lässt sich ein Weibchen bei der Suche im Laub nicht stören, während das Männchen oben zwischen dem Blattgrün auf einem Zweig hockt. </p>
<p><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5466713658624194321%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26authkey%3DGv1sRgCK3f6ZyYkMv5gQE%26hl%3Den_US"></embed></p>
<p>Durch die Bäume hindurch fängt es langsam an nach Gegrilltem zu duften. Im Scheerwald sind die ersten Familien angekommen und haben ihr Picknick ausgepackt. Der Kinderlärm schallt laut von den Wasserspielen herüber. Es wird Sommer im Stadtwald Frankfurt. Ich hole mir an der Goetheruh ein Eis und kehre langsam nach Hause zurück. <br />Neben mir läuft ein Jogger, vertieft in seine Ohrhöhrer hört er nur seine eigene Musik. Er weiss gar nicht was er verpasst hat. Seit heute aber weiss ich: man sieht mehr, wenn man die Ohren auf hat.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong><br />Bei der Recherche daheim kam ich zur Vermutung, das die Mäuschen wohl <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R&ouml;telmaus" target="_blank">Rötelmäuse</a> sein müssten, da diese im Frühjahr gelegentlich auch tagsüber unterwegs sind. Rötelmäuse übertragen das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hanta-Virus" target="_blank">Hanta-Virus</a>, auch wenn dies in Hessen bisher nur sehr selten vorkommt. Ich beschloss, erst einmal im Stadtwaldhaus nachzufragen, ob die Fülle an Mäusen normal ist und wie es mit dem Virus hier in Frankfurt aussieht. <br />Auf eine Mail an das Stadtwaldhaus erfolgte prompt am nächsten Morgen Antwort (vielen Dank!), die ich hier zitiere.</p>
<p>&#8220;<em>Ihre Beobachtung deckt sich mit meinen Erfahrungen in diesem Frühjahr. Es sind sehr viele Mäuse unterwegs und zum Teil sind die Tiere auch relativ leicht zu beobachten.<br /></em><em>Dies liegt vermutlich an der sehr guten Nahrungsversorgung der Nager durch riesige Mengen an Bucheckern, Eicheln etc. im letzten Herbst. Solche sogenannten Mastjahre bescheren nicht nur den Wildschweinen und anderen Wildarten einen guten Start in den Winter, sondern auch den Nagern in der Folge eine starke Vermehrungsrate. Allerdings habe ich vornehmlich Waldmäuse und andere (Kennzeichen lange Ohren und Schwänze, große Augen) &#8220;Echte Mäuse&#8221; gesehen. Auch die Maus auf ihrem Foto hat für eine Wühlmaus etwas große Ohren. <br /></em><em>Meldungen bzgl. eines Auftretens des Hantavirus im Raum Frankfurt sind nach Rückfrage bei unserem Amt für Gesundheit derzeit nicht bekannt.</em> &#8220;</p>
<p>Hier noch ein paar Links im Zusammenhang</p>
<ul>
<li><a href="http://www.planet-schule.de/spechte/_frameset/frameset.php">Ganz schön behämmert &#8211; Specht und Co</a></li>
<li><a href="http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2851&#038;_ffmpar[_id_inhalt]=30134">Frankfurt am Main: Schwarzspecht</a></li>
<li><a href="http://www.bund-hessen.de/themen_und_projekte/natur_und_artenschutz/natur_erleben/s/specht/">Zimmermann im Dienst des sozialen Wohnungsbaus: der Specht </a>
</li>
<li><a href="http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3843"/>Flora Fauna Habitat in Frankfurt</a></li>
</ul>
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		<title>Luminale 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 20:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rund um Frankfurt]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_-ML2efExrgU/S8YnQdQwFPI/AAAAAAAAPpQ/cBCeUOL2qb0/s800/Gabi_Huckelmann_20100412_224525_DSC8699.jpg"/>
To the Lady from New York who I met on the Luminale bus, jetlagged from the flight - in a way just like me, jetlagged from two nights with not enough sleep: I hope you enjoyed your stay. Just as I hope my pictures lead to some nice memories.
PS: I suppose you are still stuck in Frankfurt due to the Volcano. Hope you can return soon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>First to the Lady from New York who I met on the Luminale bus, jetlagged from the flight &#8211; in a way just like me, jetlagged from two nights with not enough sleep: I hope you enjoyed your stay. Just as I hope my pictures lead to some nice memories.<br />
PS: I suppose you are still stuck in Frankfurt due to the Volcano. Hope you can return soon.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Seit Sonntag läuft in Frankfurt die Luminale und ich habe alle sich mir bietenden Gelegenheiten genutzt und war jeden Abend drauf. <br />Und jeden Morgen erst um halb Zwei im Bett.<br />Aber ich finde, es hat sich gelohnt. </p>
<p>Die Installationen waren nicht so raumgreifend plakativ wie 2010. Weswegen sich in einigen Fotografenforen auch Enttäuschung breit machte. Die Installationen waren eher &#8211; nein, kleiner stimmt nicht, feiner trifft es wohl genauer. Objekte, mit denen man sich auseinandersetzen musste, die nicht immer sofort fotografisch klar waren. Spannend. </p>
<p>Die Feuershow im Tiefgarten hinter dem Eschersheimer Tor konnte ich nur über die Köpfe der Leute hinweg sehen. <br />Die Hauptwache ist mit Licht beschriftet und die Fenster in rotes Licht getaucht. Im Platanenwald habe ich eine Großstadtelfe entdeckt. ´<br />An der Börse pulsierte die Stadt in allen LED-Farben. <br />Hinter der Oper bewegte sich ein ganzer Schwarm von LEDs im Wind, ideal zum Spiel mit Objektiv und Bewegungsunschärfe. <br />In den Wallanlagen wanderten Würfel und tanzte ein Mann im LED-Anzug, der auf Fotos wirkt, als hätte er keinen Kopf. <br />Im Palmengarten war ich gestern mit Toni und wir hatten etwas Probleme, die Installationen zu finden &#8211; sieht man einmal von der offensichtlichen im Rosengarten ab &#8211; bespannte beleuchtete Wände aus doppeltem Tuch, erst wenn man dagegen drückte, waren bunte Blumen erkennbar.</p>
<p>&nbsp;<embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit%2Falbumid%2F5460094528270158417%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed> </p>
<p>Am beeindruckendsten fand ich aber den blauen Tunnel in der Katharinenkirche &#8211; als ob er in die Unendlichkeit führte. </p>
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		<title>Nachtrag</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/10/nachtrag/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 23:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
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		<category><![CDATA[Barkentine Antigua]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYrKgov78I/AAAAAAAAMJo/ZqNR9E00nps/s800/DSC_5146.NEF.jpg" /><p>Ich denke zurück an Svalbard.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Skansbukta aus kehrten wir zur&#252;ck zum Ausgangsort der Reise, Longyearbyen. Die Antigua legte am Kohlehafen unterhalb eines Krans an und das sah fast aus, als wenn sie abgewrackt w&#252;rde. Dabei hat sie das echt nicht verdient. </p>
<p><img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYrLCPh3cI/AAAAAAAAMJs/wACwX_VFaPE/s800/DSC_5149.NEF.jpg" /> </p>
<p>Elfi und ich liefen gemeinsam bis zum Passagier- und Frachthafen, dort steht auch das ber&#252;mteste Schild der ganzen Insel, ohne das wohl eine Spitzbergen-Reise nicht vollst&#228;ndig w&#228;re (meinen manchen zumindest). Daher hier pflichtschuldig ein Bild davon.</p>
<p><img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYrKgov78I/AAAAAAAAMJo/ZqNR9E00nps/s800/DSC_5146.NEF.jpg" /> </p>
<p>Als wir zur&#252;ckkehrten fanden wir Besuch an Bord. Rolf Stange schaute sich die Antigua an. Wenn man nach unseren Mitreisenden geht wird er mittlerweile zu einer kleinen Ber&#252;hmtheit. Ich glaube, die meisten hatten sein Buch gekauft und h&#228;tten am liebsten ihn mit an Bord gehabt auf der Reise. Kathrin und ich hatten auch erst &#252;berlegt bei ihm zu buchen, aber das passte leider zeitlich und preislich nicht.    <br />Kathrin und ich kennen Rolf schon von unserer Antarktis-Reise. Klar, dass wir ihm guten Tag sagten. Er hat immer noch das gleiche L&#228;cheln, bei dem man sich sofort willkommen f&#252;hlt, wie im Dezember 2005. Und das w&#228;re f&#252;r mich ein genauso wichtiger Grund mit ihm zu fahren wie seine Kenntnisse in diesen kalten Gegenden. Vielleicht klappt es ja irgendwann einmal wieder.     <br />2010 findet man ihn &#252;brigens auch auf der Antigua.</p>
<p>Wenn ihr mich fragt, wie mir diese Reise gefallen hat, so muss ich sagen, eigentlich ziemlich gut. Nun, es gab die einen oder anderen Probleme in der Gruppe und auch mit den Guides. Und auch die beiden ziemlich abenteuerlichen Situationen &#8211; zum einen das Festsitzen im Eis. Und dann die Strandung und Kenterung im Raudfjord. Auch wenn Joachim das am Lagerfeuer anders erz&#228;hlt hat, f&#252;r mein pers&#246;nliches Gef&#252;hl war die Strandung nicht gerade ohne. Dieses Gef&#252;hl habe ich im Nachhinein fast noch mehr als w&#228;hrenddessen. Warum, nun lest selber und bildet Euch ein Urteil. Und ich m&#246;chte so etwas auch nicht noch einmal erleben. Aber auch in den brenzligen Situationen, habe ich nie diese tiefe Verunsicherung gesp&#252;rt, die ich doch schon ein zweimal vorher im Leben hatte. Irgendwie wusste ich, das wird gut gehen.    <br />Diese Reise war ein einmaliges Erlebnis und w&#228;re es auch ohne diese Abenteuer gewesen. Das Unterwegs sein auf einem Segelschiff, eine kleine pers&#246;nliche Gruppe. Die See. Das Eis. Und vor allem die Landschaft Spitzbergens, mit Betonung auf &quot;Land&quot;, denn wenn man nicht an Land geht, hat man diese Inseln nicht erlebt, soviel steht f&#252;r mich fest. Und lasst Euch eins gesagt sein: Es ist egal, ob ihr die Umrundung schafft oder nicht, ob die Sonne scheint oder wie bei uns der Nebel vorherrscht. Es gibt immer genug zu erleben. </p>
<p>W&#252;rde ich noch einmal mit der Antigua nach Spitzbergen fahren? Sie und ihre Besatzung hat sich jetzt die arktischen H&#246;rner abgesto&#223;en. Es ist ein Schiff auf dem man sich wohl f&#252;hlen kann. Die Antwort ist f&#252;r mich ein eindeutiges Ja. </p>
<p>Liebe Mitreisenden, was meint ihr dazu?</p>
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		<title>Skansbukta</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 14:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gipsmine]]></category>
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		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYguOXfjUI/AAAAAAAAMG8/7U5Dy8jbZzw/s800/DSC_5138.NEF.jpg" /> <p>Unsere letzte Wanderung führt uns in die Skansbukta, die Wolken hängen tief, aber die Landschaft ist flach und weit. Gänse fliegen uns voraus Richtung Süden.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Morgen unterwegs ist angebrochen. Die Wolken liegen tief in den Berggipfeln. Diese Wolkenstimmung hat mich schon w&#228;hrend der ganzen Reise fasziniert.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397035238666845249%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Wir ankern in der Skansbukta und gehen an einem gestrandeten Wrack an Land. Gut, dass es uns besser erging, aber es sieht schon irgendwie malerisch aus.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397035434596992881%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Rund um einen kleinen Wasserlauf ist der Boden knallig gr&#252;n. Es reicht nicht, wenn es nur regnet, das Wasser muss von unten kommen. Aber nicht zuviel. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397035550777594913%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /> <img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYfkCroiTI/AAAAAAAAMFo/flEDs3hwNPk/s800/DSC_5089.NEF.jpg" />
<p>Am Ufer steht eine kleine H&#252;tte, offensichtlich gut in Schuss und in Benutzung. Aber die Bewohner m&#246;chten keinen Besuch, wir halten Abstand. Stattdessen werfen wir einen Blick auf die kleine Gipsmine etwas oberhalb mit ihren verbogenen Bahnschienen.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397035982369587249%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Wir wandern weiter entlang des schmalen Ufers und sto&#223;en auf Versteinerungen</p>
<p> <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYf3SsMYvI/AAAAAAAAMGA/RP_MSQA89f4/s800/DSC_5117.NEF.jpg" />
<p>Oben im Ger&#246;ll am Hang w&#228;chst einen Jakobsleiter, auf die Jan uns aufmerksam macht. Ich werfe mich in den Dreck. Nat&#252;rlich mit voller Absicht.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397036838644528545%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Es bleiben nicht die einzigen Blumen hier. Es bl&#252;ht an allen Ecken. Auch die Polarweiden haben taubetropfte Bl&#252;ten. Und die sind bald gr&#246;&#223;er als diese &quot;B&#228;umchen&quot;. selber </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397036917908539841%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Die Gruppe trennt sich wieder einmal, Jan kehrt mit der einen H&#228;lfte zur&#252;ck, aber ich gehe diesmal mit der anderen H&#228;lfte weiter. Wir wollen versuchen, gemeinsam mit Jelle, zur anderen Seite der Bucht zu gelangen. Das bedeutet, auch einige Wasserl&#228;ufe zu durchqueren. Mal schauen, wie weit wir kommen. Erst gehen wir ein ganzes St&#252;ck ins Land hinein, wo das Wasser schmaler wird. Wir kommen recht gut voran. Aber irgendwann m&#252;ssen wir umkehren. Die B&#228;che sind nicht tief, vielleicht wadenhoch, aber dummerweise haben einige nur ihre Wanderstiefel an. Schade. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob es m&#246;glich gewesen w&#228;re wirklich durchzukommen. Je weiter wir zur anderen Seite der Bucht kommen, desto breiter wird das Wasser. So kehren wir um zur Stelle wo wir angelegt haben.</p>
<p>Und ich schaue den G&#228;nsen hinterher, die vielleicht gerade nach S&#252;den fliegen. Hinein in die Wolken.</p>
<p> <img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYgsTXXZhI/AAAAAAAAMG0/LXIaBnJPqkE/s800/DSC_5136.NEF.jpg" /> <img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYgtZtmRlI/AAAAAAAAMG4/tGSSnYJCAQI/s800/DSC_5137.NEF.jpg" /> <img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYguOXfjUI/AAAAAAAAMG8/7U5Dy8jbZzw/s800/DSC_5138.NEF.jpg" />
<p>Morgen werden wir ihnen hinterher fliegen.</p>
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		<title>Abschiedsabend</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/abschiedsabend/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 22:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Lagerfeuer]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
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		<category><![CDATA[Wanten]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYUCjofvJI/AAAAAAAAMDs/IhDD87FSJCE/s800/DSC_5029.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abends horche ich auf, als Karin und Stefan zu Yolanda und Thomas meinen &quot;Wenn ihr noch auf den Mast wollt, dann solltet ihr jetzt Bescheid sagen.&quot; Die beiden lassen sich Zeit, aber auf einmal sind sie verschwunden. Ich gehe raus um nachzuschauen. Sie haben schon die Sicherungsgurte an. Svenja erkl&#228;rt ihnen die Sicherungsma&#223;nahmen. Man muss sich mit zwei Seilen sichern. An jedem Seil ist ein Karabinerhaken, der bei jedem Mal leicht festgeschraubt werden muss. Zuerst geht es auf das Bord auf dem Vorderdeck und dann in die Wanten und zwar von au&#223;er. Man verl&#228;sst also kurz den Bereich des Schiffs. Dann geht es hinauf. Unten ist es wohl ziemlich wacklig, auch weil die Schritte&#160; insbesondere beim ersten Holzschritt recht gro&#223; sind. Nach oben wird es einfacher.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYHWcy3m6I/AAAAAAAAL94/z4g67MuktYs/s800/DSC_4953.jpg" /> </p>
<p>Thomas ist im Nu oben im ersten Kr&#228;hennest. Daf&#252;r muss er &#252;brigens quasi einen &#220;berhang hochklettern. Er darf auch noch bis zum n&#228;chsten Kr&#228;hennest hinauf. Yolanda braucht ein bischen l&#228;nger, sie hat keine Vorerfahrung, schraubt sorgf&#228;ltig und stoppt dann unterm Kr&#228;hennest und beschlie&#223;t wieder zur&#252;ckzukehren. &quot;Juchhu, ich bin schwindelfrei.&quot;, strahlt sie &#252;bers ganze Gesicht.</p>
<p>Jetzt wollen auch Nicole und Steffi. Schlie&#223;lich sitzt Nicole im oberen und Steffi im unteren Kr&#228;hennest.&#160; </p>
<p>W&#228;hrend die beiden noch am klettern kommt Joachim heraus und fragt, wer Lust zu einem Lagerfeuer h&#228;tte. Nat&#252;rlich (wieder fast) alle, nur f&#252;nf der Passagiere bleiben auf dem Schiff zur&#252;ck. Am Strand wird passendes Treibholz zu B&#228;nken gruppiert und in der Mitte ein Lagerfeuer entz&#252;ndet. Verfeuert werden darf hier in Svalbard nur unbearbeitetes Holz. Wir sitzen in gro&#223;er Runde und es gibt passend zu den milden Temperaturen Gl&#252;hwein. Allerdings schneit es nicht, es fieselt </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5397023197907186305%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Jemand fragt Joachim, ob es ihm schadet, dass das Schiff fest lag. Er erz&#228;hlt, dass so etwas in der Ostsee eigentlich regelm&#228;&#223;ig passiert, dass also echte Sorge unn&#246;tig war. Eigentlich fand er dass Festsitzen im Eis schlimmer, denn auf das Eis hat er keine Einfluss. Beim Festsitzen kann er sich helfen (was wir ja erlebt haben).</p>
<p>Irgendwer fragt, ob es in Spitzbergen Piraten gegeben hat.</p>
<p>Joachim geht richtig aus sich heraus, sitzt dort in Jeans und gewachster Jacke, die geschn&#252;rt wird, bittet per Funk um sein en mexikanischen Poncho und mummelt sich ein, erz&#228;hlt, dass er immer froh ist, wenn der Winter vorbei ist weil er es nicht mag, in gro&#223;en St&#228;dten zu wohnen. Er als Kapit&#228;n hat eine Festanstellung. Alle anderen, auf dem Schiff sind Saisonkr&#228;fte. Jannes ist der Sohn der Schwester seines besten Freundes. Es gibt wohl noch viel, die ein oder mehrere Saisons auf Schiffen fahren, vor oder nach dem Studium oder einfach einmal so.</p>
<p>Es wird k&#252;hl und der Kreis ums Feuer wird enger. Ich habe in meinen sonst recht bequemen Gummistiefeln kalte F&#252;&#223;e trotz zwei Paar Socken und genug Bewegungsfreiheit f&#252;r die Zehen und fahre schlie&#223;lich mit Elfi zur&#252;ck zur Antigua. Auf dem Schiff macht heute Steuerfrau Svenja den Salon. Leonie ist krank, anscheinend hat sie unsere Borderk&#228;ltung mit genommen. </p>
<p>Meine Erk&#228;ltung ist wieder weg.</p>
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		<title>Pyramiden im Norden</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/pyramiden-im-norden/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 14:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verfall]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYIrEbcv8I/AAAAAAAAL-o/DBvAIT5NVE0/s800/DSC_4768.jpg"/><p>Ein Besuch in einer fast verlassenen russischen Bergbausiedlung</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gedanke an das Ende der Reise r&#252;ckt immer n&#228;her. Morgen mittag werden wir in Longyearbyen sein.    <br />Heute komme wir wieder in die N&#228;he der Zivilisation. Ehemalige Zivilisation kann man auch sagen, denn Pyramiden ist eine seit 1998 im wesentlichen verlassen sowjetische Bergarbeiterstadt.</p>
<p>Thomas freut sich, auf Pyramiden hat er nicht zu offen gewagt. Ruinen und verlassen St&#228;dte haben fotografisch einen ganz besonderen Reiz.</p>
<p>Aus dem Nebel tauchen die ersten Geb&#228;ude auf. Langgezogene Lagerschuppen. Irreal nach all der Wildnis in der die gr&#246;&#223;ten Geb&#228;ude der letzten beiden Wochen Trapperh&#252;tten waren, in denen man gerade so stehen konnte. Nach kurze Zeit erkennen wir schon die Streben der Kr&#228;ne.</p>
<p> <img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYIPb-5h6I/AAAAAAAAL98/xum3KK30Hv0/s800/DSC_4749.jpg" />
<p>Am Ufer erwartet uns unser russischer Guide. Mathematikstudent, der zwei Sommer a 5 Monaten hier verbringt um seine Kasse aufzuf&#252;llen. Er ist nicht alleine, noch drei weitere Guides leben mit ihm im Hotel und oberhalb eines Schuppens.</p>
<p>Im Sommer ist dies kein einsames Leben, da regelm&#228;&#223;ig Touristengruppen den Ort besuchen. Pyramiden ist ein einer Entfernung, die f&#252;r einen Tagesausflug von Longyearbyen ausreicht. Aber nicht nur Touristen sorgen f&#252;r Arbeit. Pyramiden ist so einer Art Lager f&#252;r Barentsburg geworden &#8211; dem anderen, noch aktiven, Bergbauort auf Spitzbergen. Alles was dort ben&#246;tigt wird, wird zuerst in Pyramiden gesucht.</p>
<p>&quot;Pyramiden&quot;. Witzig, Martina ist gerade in &#196;gypten unterwegs und nun kann ich ihr sagen, ich h&#228;tte auch Pyramiden gesehen. Der Ort hat seinen Namen &#252;brigens vom Hausberg, der sich aber vor uns im Nebel versteckt (weswegen ich Pyramiden eigentlich auch wieder nicht gesehen habe)</p>
<p>Bis zum eigentlichen Ort laufen wir eine gute Viertelstunde, dann sieht man die ersten Wohnh&#228;user, langgezogene vierst&#246;ckige Geb&#228;ude mit gleichf&#246;rmigen Fensterfronten, eine davon in Holz, die meisten in gelbem Backstein. N&#228;her kommend sieht man , das dazwischen zweist&#246;ckige ebenfalls langgestreckte Holzh&#228;user liegen &#8211; der urspr&#252;ngliche Ortskern.</p>
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<p>Unser Guide erz&#228;hlt von den Namen der H&#228;user. Paris f&#252;r die alleinstehenden Damen, London f&#252;r die Herren und das Crazy House f&#252;r die Familien. Crazy House, weil die Arbeiter dort vom L&#228;rm der Kinder nicht zum Schlafen kamen. Der Ort hat auch einen Kindergarten und eine Grundschule f&#252;r Kinder von sieben bis elf. Achtzig bis 100 Kinder haben hier in der aktiven Zeit gelebt. Waren die Kinder zu alt, mu&#223;ten die Eltern die Siedlung verlassen und zur&#252;ck in die russische Armut.</p>
<p>Das Leben in Russland d&#252;rfte damals nicht leicht gewesen sein. Nicht wenige gingen nach Spitzbergen. Trotz K&#228;lte und Polarnacht und nebligen Sommern waren die Leute hier gut, fast luxuri&#246;s versorgt. Es gibt ein Schwimmbad mit einem eigenen Kinderbecken. (VIPS meint unser Guide. Kinder sind doch das wichtigste was wir haben. Very Important Persons. Recht hat er.) und ein Veranstaltungshaus mit Musikr&#228;umen und einer Ballsporthalle und einem Kino, dass abendlich um sieben einen Film zeigte.</p>
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<p>Pyramiden war eine saubere Bergarbeiterstadt. Die Arbeiter zogen sich in der Mine um und gingen durch einen &#252;berdachten Gang zur Arbeit und nach Schichtende ging es wieder durch den Gang zur&#252;ck, damit auch niemand au&#223;erhalb kohleverschmierte Gesichter und Kleidung zu sehen bekam.</p>
<p>Die Kantine war rund um die Uhr ge&#246;ffnet &#8211; die Arbeiter waren in drei bis vier Schichten aufgeteilt &#8211; und das Essen muss gut gewesen sein. Jetzt rosten die Ger&#228;te der Grossk&#252;che vor sich hin. Die Farbe bl&#228;ttert von der Decke und bedeckt den K&#252;chenboden. Nur der Salon wirkt noch repr&#228;sentativ, bewacht von V&#228;terchen Frost auf einem Mosaik.</p>
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<p>Kurz bevor der Ort Ende der Neunziger evakuiert wurde, wurde noch ein Hotel er&#246;ffnet, &quot;Tulipa&quot;, der Guide lebt dort zur Zeit. Die W&#228;nde sind mit Holz verkleidet und der Souvenirshop hat dort seine Heimat. Die Souvenirs sind sehr russisch. Aber mich packt eher die Versuchung, mir einen Schokoladenriegel zu holen,&#160; die gibt es an Bord n&#228;mlich nicht. Ich sp&#252;re etwas Entzug.</p>
<p><img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuYM0bjuMEI/AAAAAAAAMCs/BAq7PEyQZvg/s800/DSC_4907.jpg" /> </p>
<p>Stattdessen gehe ich doch lieber raus, denn das Hotel hat noch mehr Bewohner. Die M&#246;wen haben die Fensternischen als Nistplatz entdeckt und das Hotel in einen Vogelfelsen verwandelt. Und mittlerweile sind K&#252;ken da.</p>
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		<title>Ebeltofthamna</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 19:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Ebeltofthamna]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Skelett]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Walrösser]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuSBLui2ULI/AAAAAAAALuQ/T-F_ndX5RKk/s800/DSC_4662.jpg"/><p>Wir wandernden sehen Pflanzen und Tranöfen und die Überreste eines Walrosses mitten im Land. Die, die an Bord geblieben waren, sahen Belugas von nahem.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal führt unsere Wanderung durch unbekanntes Gebiet. Weder Jan noch Jelle sind hier schon gewesen, ein weißer Flecken also auf ihrer Landkarte. Dass Gel&#228;nde sollte aber flach sein. Die vielleicht letzte Tundrawanderung, da will ich auf jeden Fall dabei sein. </p>
<p>Nach Besuch bei ein paar Tran&#246;fen (auch hier wurden einmal Wale gefangen und verkocht) laufen wir am Strand ein St&#252;ck in die Richtung zur&#252;ck, aus der wir gekommen sind als wir auf einmal sehen, wie Kathrin und Sabine mit Leonie, Jan, Dirk und Joachim ins Dingy steigen. Jelle meint nur. &quot;Belugas!&quot;. Wir waren wohl etwas zu fr&#252;h von Bord. Ob sie Gl&#252;ck haben werden?</p>
<p>Wir Wanderer erhalten noch einmal Gelegenheit,uns viele kleine Pflanzen näher anzuschauen. Und erleben fast alle Bodenvarianten die wir auf der Reise schon vorher hatten,&#160; von steinig &#252;ber matschig bis hin zur Querung von Bachl&#228;ufen. Am Ende unserer Wanderung kommen wir zu einer zerfallenen Trapperh&#252;tte, auf der eine Seite liegen die Reste des offensichtlich abgetragenen Daches auf der anderen die Reste des Fundamentes.&#160; Noch ein St&#252;ckchen weiter liegt ein Ofenrohr und ein Kochtopf.<br/>Etwa unterhab sind Gr&#228;ber, eines davon nur mit Brettern abgedeckt, aber wir st&#246;rten die Totenruhe nicht. Wir hatten heute schon ein Skelett gesehen, dass eines Walrosses mitten im Land. Es war vielleicht krank und dann hatten es Eisb&#228;ren bis hierher gezerrt. Wie soll es sonst hierher gelangt sein? Es war bestimmt schon mehr als ein Jahr alt, aber man sah noch Haut und Fleischreste.</p>
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<p>Zur&#252;ck auf dem Schiff erz&#228;hlen Kathrin ganz aufgeregt und Sabine etwas ruhiger von ihren Erlebnissen mit den Belugas. Aber, vielleicht k&#246;nnen die beiden das ja mal selber erz&#228;hlen. Da unten gibt es ja so ein Kommentarfeld.</p>
<p>Es folgt eine Nacht mit Motor und ohne Land zu sehen, auch wenn das Land nicht weit weg ist. Eine Nacht im Regen.</p>
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		<title>Im Eis der Gletscher</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 21:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Bartrobbe. Vogelfelsen]]></category>
		<category><![CDATA[Dingy]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Liliehöökbreen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Smeerenburgbreen]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuR0tUIDHdI/AAAAAAAALrE/aKrWT-8T6W8/s800/DSC_4387.jpg"/><p>Lange nicht so aufregend wie der Tag der tausend Photos. Aber fast noch schöner</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen viertel vor Vier kommen wir zum Lilieh&#246;&#246;ckbreen. Die Bucht ist voller kleiner Eisberge und Eisschollen. Wieder ist es leicht diesig, als ob das Eis den Nebel anlockt. Wir lassen die Schollen vorbeiziehen.</p>
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<p>Zusammen mit einer schwimmenden Bartrobbe.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuRy8YnhBoI/AAAAAAAALqQ/DBNIXK1w_og/s800/DSC_4404.jpg" /></p>
<p>Joachim kommt auf Deck und fragt, wer Lust auf eine Dingy-Tour hat. Nat&#252;rlich wollen alle mit. Ich bin mit Barbara, Sabine, Yolanda und Thomas auf dem Boot. Dirk steuert. Leider sehen wir keine Robbe aus der N&#228;he, genie&#223;en aber die Fahrt zwischen dem Eis.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396566994454351713%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Und zum Schluss einen Blick auf die Gallionsfigur der Antigua.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuRxIx-vIxI/AAAAAAAALpM/RfDoJVo4Msc/s800/P8060062.jpg" /> <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuRxLb0GU3I/AAAAAAAALpQ/BwHRbkHcYVY/s800/DSC_4435.jpg" /></p>
<p>Es gibt schon verr&#252;ckte Leute (zumindest ein bisschen, oder, Gustel). Gustel ist wild entschlossen, noch einmal schwimmen zu gehen. Die Rettungsring wird ausgelegt und er muss warten, bis der Kapit&#228;n zur&#252;ck ist. Und schwimmt tats&#228;chlich in aller Ruhe eine kleine Runde. Und bekommt Gesellschaft von Yolanda und dann von Thomas (das mit der Gesellschaft stimmt nur im &#252;bertragenen Sinn, denn jeder schwimmt f&#252;r sich alleine). Und Lore. Und dann als &#220;berraschungsgast noch Juan.</p>
<p>Das letzte Dingy drau&#223;en, mit Elfi drauf, hat da echt was verpasst.</p>
<p>Abends nach dem Abendessen fahren wir dicht an einem Vogelfelsen vorbei, auf dem Dickschnabellummen und Dreizehenm&#246;wen nisten. Die V&#246;gel sind nur als Punkte auf den Felsen zu erkennen. Die Belichtungsverh&#228;ltnisse sind schwierig.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuRx8FIuupI/AAAAAAAALpU/tUjKBZ3JDdw/s800/DSC_4628%281%29.jpg" /></p>
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		<title>Krossfjord</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 12:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Überreste]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[verseuchter Boden]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuNNfr71_sI/AAAAAAAALh0/zBpFOPA5dzg/s800/DSC_4294.jpg"/> <p>Überreste der Kriegsmarine am Krossfjord. Und ein kleiner Spaziergang nur zu viert.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir legen im Krossfjord an und gehen Wandern. Unter dem Kies des Strandes gibt es anscheinend Flie&#223;sand. Der Boden wackelt beim drauftreten. </p>
<p><img src="http://blog.windweit.de./wp-content/images/DSC_4240_4242.gif" width="244" height="163" /></a> <img src="http://blog.windweit.de./wp-content/images/DSC_4245_4246.gif" width="244" height="163" /></a> </p>
<p>Die Vegetation ist mal wieder ganz anders. Dicke wei&#223;e Rentierflechten.</p>
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<p>Schon kurz nach Aufbruch sieht Jan eine Skua auf einem Stein und die Leute mit dem besseren Tele d&#252;rfen wieder nach vorne. Anneliese schlie&#223;t sich &quot;per Auge&quot; an. Die Skua sieht ganz anders aus, als in der Antarktis, nicht braun gestreift. Hals und Beine sind wei&#223;, sie ist auch kleiner. Dann fliegt sie auf.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396238966472087425%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Unsere F&#252;sse stapfen &#252;ber Steinringe und durch Moospolster. Oben auf dem H&#252;gel angekommen blicken wir hinunter auf die rostigen &#220;berreste einer Wetterstation der deutschen Kriegsmarine aus dem zweiten Weltkrieg (wie deutlich auf den F&#228;ssern zu lesen ist). Dazwischen Porzellan und andere Reste. Ein verrostetes S&#228;geblatt. Eigentlich M&#252;ll, hier auf Spitzbergen aber auch historisches Kulturgut.&#160; Wie lange es wohl braucht, bis es quasi verrottet ist. Joachim meint, unser Betreten zerst&#246;re viel mehr, als der nat&#252;rliche Verfall bewirkt. Wir sind vorsichtig. Aber er k&#246;nnte recht haben.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396241917751957441%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Ich f&#252;hle mich nicht wirklich wohl, das der Rest mit nur einem Gewehr und zwei Signalpistolen weiterzieht, aber ich f&#252;hle mich nicht fit genug f&#252;r den schwereren Teil der Wanderung. Kathrin, Sabine und ich kehren gemeinsam mit Joachim zur&#252;ck. Wir haben nun wirklich Ruhe und Zeit f&#252;r unseren Weg. Sabine war einmal Gartenbautechnikerin und wei&#223; sehr viel &#252;ber die Pflanzen auf dem Weg und wie sie in Deutschland genutzt werden (z.B. als Moospolster in Steing&#228;rten und Blument&#246;pfen). Und kann sich dar&#252;ber aufregen, wie gedankenlos die Leute auf Pflanzen treten, die Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte zum Wachsen brauchen. Ich versuche, nur auf die Steine zu treten, aber es ist nicht m&#246;glich. Alles ist bewachsen. </p>
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<p>In der N&#228;he der Wetterstation finden wir alte Batterien, Hoch verseuchter Boden also. Es wundert mich, dass zumindest diese nicht beseitigt wurden.</p>
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<p>Unten am Strand holt uns Jannes ab und f&#228;hrt zur&#252;ck unter Aufsicht seines Kapit&#228;ns.</p>
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<p>Diesmal brauchen die anderen nicht so lange f&#252;r die R&#252;ckkehr. Es war wohl doch nicht so schwer.</p>
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		<title>Smeerenburgbreen und Magdalenenfjord</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 20:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuNIqtU0ksI/AAAAAAAALfA/hOksXN4EZXM/s800/DSC_4217.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen zwei Uhr Mittags kommen wir im Smeerenburgbreen an. Die Sichtverh&#228;ltnisse sind recht gut, kein Nebel, nicht diesig. Das Braun der Berge kontrastiert mit dem Blau des Gletschers aufs sch&#246;nste.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396561536541783825%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Diesmal sieht Gustel den Eisb&#228;ren zuerst, der in diesem Fall durch den Fjord schwimmt. Ein kleiner gelber Fleck im blau schimmernden Wasser. Der B&#228;r schwimmt entlang er Gletscherfront. Und schlie&#223;lich zwischen den Treibeisschollen. Leider klettert er auf keine hinauf.</p>
<p><img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuRyaXngQYI/AAAAAAAALqM/f-i7KlhhFKE/s800/DSC_4186.jpg" /></p>
<p>Am Magdalenenfjord kommen wir dann gegen achtzehn Uhr Abends an und werfen den Anker in der Bucht unterhalb der Sysselmann-H&#252;tte.</p>
<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuNI7A89oeI/AAAAAAAALfo/ezaNtlYDkpg/s800/DSC_4214.jpg" /></p>
<p> Diese scheint leer zu sein. Was Joachim aber nicht daran hindert, erst noch eine Gardinenpredigt zu halten, da Einzelne von uns die Gewohnheit haben, sich von der Gruppe zu entfernen. Einer aus der Gruppe hat schon K&#252;chendienst deswegen aufgebrummt bekommen (keine Ahnung, ob der Kapit&#228;n das wirklich einfordern kann, aber es wurde ohne Klagen akzeptiert). Das die Gruppe sich so auseinander zieht, hat mir auch schon Sorgen gemacht.&#160; Eigentlich muss man einen maximalen Abstand von zwanzig Metern zum n&#228;chsten Gewehr haben. Das halten wir eher selten ein. Daher kommt die Predigt eigentlich viel zu sp&#228;t. Joachim setzt extra noch zu denen &#252;ber, die schon dr&#252;ben sind und h&#228;lt die Predigt dort nochmal. Dann f&#228;hrt er im Dingy stehend zur&#252;ck (warum denke ich blo&#223; gerade an Napoleon?).</p>
<p>Da wie bef&#252;rchtet der lange Tag und die kurze Nacht gestern nicht eben gut getan hat, ist meine Erk&#228;ltung schlimmer geworden, wenn auch nicht viel. Also beschlie&#223;e ich, auch die Wanderung am Magdalenenfjord auszulassen. Die Anderen ziehen los. Ich sehe sie an einer abgesteckten Stelle stehen bleiben. Der Magdalenenfjord ist der meistbesuchte Fjord Spitzbergens. Daher auch die H&#252;tte des Sysselmann und die abgez&#228;unten Sehensw&#252;rdigkeiten. Dann verschwindet die Wandergruppe hinter dem Sandh&#252;gel. Sie machen eine Wanderung zum Gletscher und ein paar besonders Wagemutige gehen sogar noch mit Jelle unter der Gletscherwand her. Jan hatte schon vorher gesagt, dass er da nicht hingehen wird, weil er das f&#252;r viel zu gef&#228;hrlich h&#228;lt.</p>
<p>W&#228;hrend dessen beobachten ich ein paar pr&#228;chtige G&#228;nse am Strand. Ist auch viel schonender f&#252;r die Nerven.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuNH63JsI0I/AAAAAAAALe8/M-gwmKb2t_o/s800/DSC_4224.jpg" /></p>
<p>Und schreibe endlich ein paar Postkarten.</p>
<p>Die Wanderung zieht sich. F&#252;r uns auf dem Schiff gebliebene wird das Abendessen vorgezogen. Der Nebel klart auf und ein goldenes Licht legt sich &#252;ber Berge und Gletscher. Das Licht bleibt so bis wir weiterfahren Richtung Krossfjord.</p>
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		<title>Der Fluch der Arktis ist gebrochen.</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 02:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Befreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Bierfässer]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuNDRRbhWUI/AAAAAAAALdg/7BjwFpHeiss/s800/DSC_4062.jpg" /> <p>Wir schaffen es! Alle zusammen! :-) Und zum Schluß werden auch noch die Bierfässer gerettet, die mit nassen Füssen im Wasser stehen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir warten auf die Flut, aber erst einmal kommt um 21 Uhr das Niedrigwasser. In die Kabine traue ich mich immer noch nicht &#8211; dieses beengende Gef&#252;hl. </p>
<p>Gegen Mitternacht merken wir dann, dass sich das Schiff langsam zur&#252;ck neigt. </p>
<p>Und gegen halb Eins steht das Schiff wieder gerade <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .    <br />Da ruft uns Joachim hinauf, er braucht noch einmal unsere gesammelte Hilfe.     <br />Und &#252;ber den Gletschern gl&#252;hen die Berggipfel kurz auf bis sie wieder im Nebel verschwinden. Ein Strahl der Hoffnung.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396232490583456753%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Wie heute mittag dr&#252;cken wir den Kiel per Kl&#252;verbaum nach unten. Die Dingys mit Dirk und Svenja dr&#252;cken von der Seite.    <br />Dann laufen wir hinten hin und her. Trisch gibt mit einem Topf den Takt an. </p>
<p>Auf einmal ruckt es und da bewegt sich der Kiel. Das Schiff dreht langsam. </p>
<p>Noch einmal alle nach vorne. </p>
<p>Um ziemlich genau zwei Uhr lacht Kathrin &#252;bers ganze Gesicht. Wir sind frei. <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Uups, die Bierf&#228;sser, Hilfe! Die stehen mittlerweile mit den F&#252;&#223;en im Wasser! </p>
<p> <img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuNDRRbhWUI/AAAAAAAALdg/7BjwFpHeiss/s800/DSC_4062.jpg" />
<p>Also schnell hin&#252;ber. Die ruhmreichen Retter drehen mit bester Laune noch eine Ehrenrunde im Dingy ums Schiff. Um halb drei morgens &#8211; bei hellem Tageslicht &#8211; sto&#223;en wir an auf unsere Befreiung. </p>
<p>Dann verschwinden die meisten geschafft in ihrer Koje. </p>
<p><font size="1">Fu&#223;note:      <br />Warum hei&#223;t dieser Eintrag &quot;Der Fluch der Arktis&quot;? Nun, im &quot;Fluch der Karibik&quot; muss es auch so eine Szene geben, wo ein Schiff durch Hin-und-Her-Laufen frei geschaukelt wird. Wird Zeit, das ich mir auch Teil 2 mal zulege.</font></p>
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		<title>Aufgesetzt</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 18:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuM9FpyTRiI/AAAAAAAALcY/UYCj27_Clx0/s800/DSC_3999.jpg"/><p>Eine Fahrt am Raudfjordgletscher mit einem abrupten Ende.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396223773656004561%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Gegen drei kommen wir am Raudfjordgletscher an und Joachim beginnt, wie am Monacobreen, die Gletscherwand entlang zu fahren. &quot;Falls da eine gr&#246;&#223;ere Welle kommt, lasst die T&#252;r zum Salon blo&#223; zu. Lauft besser aufs Oberdeck, das reicht.&quot; ruft er von oben. Wir fahren im Nebel die Wand entlang. Eine gespenstische Stimmung und Stille. Der Fotoapparat zeigt kaum Kontraste auf dem Bildschirm. Ich h&#246;re noch nicht einmal V&#246;gel. Nur Elfi meint sp&#228;ter, sie h&#228;tte Glocken geh&#246;rt.</p>
<p>Dann h&#246;ren wir auf einmal doch etwas. Fast haben wir den Gletscher abgefahren, da knirscht es laut vernehmlich unter dem Bug. Yolanda erz&#228;hlt sp&#228;ter, sie h&#228;tte Joachim noch kurz fluchen geh&#246;rt &quot;Funktioniert dieser bl&#246;de Tiefenmesser mal wieder nicht&quot;. Und schon sitzen wir fest. Der Motor r&#246;hrt, das Schiff bewegt sich keinen Meter. Sch&#8230; Was nun?</p>
<p>Joachim kommt heraus und nun m&#252;ssen wir Passagiere heran. Wir werden von einer Seite des Schiffs zur anderen geschickt und merken, wie das Schiff sich durch unser gesammeltes Gewicht bewegt. Ziel ist es, das Schiff frei zu schaukeln. Dann m&#252;ssen wir nach vorne und die Gelenkigen setzen sich vorn auf den Kl&#252;verbaum. und ins Netz. Wieder r&#246;hrt der Motor.</p>
<p>Alles hilft nichts. Wir sitzen fest.</p>
<p>Irgendwie m&#252;ssen wir das Schiff dazu kriegen, h&#246;her im Wasser zu liegen. Also werden als n&#228;chstes die Bierf&#228;sser unter den Dielen im Kabinenflur hervorgeholt. 22 St&#252;ck stehen kurz darauf einsam am Strand.   <br />Es reicht nicht.</p>
<p>Als letztes werden wir Passagiere von Bord geschickt.</p>
<p>Die meisten haben trotz Gel&#228;chter ernste Gesichter. Was nimmt man mit? Wie lange wird es dauern? M&#252;ssen wir abgeholt werden? Immerhin liegen andere Schiffe in der N&#228;he. Was zieht man an. Ich nehme meine dickste Hose, ziehe die Regenhose noch &#252;ber, einen extra Pulli. &#220;ber den Flur h&#246;re ich &quot;Also, Kreditkarte und Ausweis sollte man immer dabei haben&quot;. Gute Idee. Und packe beide in die Innentasche meiner Jacke. Die Rettungsdecke lagert dort schon seit Beginn der Reise, als wir sie bekommen haben.</p>
<p>Wir setzen zum Ger&#246;ll unterhalb der Gletscherzunge &#252;ber ,auf dem schon die Bierf&#228;sser stehen. Man muss aufpassen, wo man hin tritt, denn die kleineren Steine fangen an, sich zu bewegen. Zwei Stiefel versinken bis &#252;ber die Kn&#246;chel im Match. Besser nicht bewegen. Ich suche mir einen gro&#223;en Felsbrocken zum hinsetzen.</p>
<p>Jan und Jelle nehmen die meisten mit auf Wanderung, aber ich habe keine Lust &#252;ber Steinbrocken zu klettern und auch viel zu viel an und Kathrin sowieso nicht. Auch Waltraud mit ihren viel zu gro&#223;en zwei rechten Stiefeln und Maren setzen ebenfalls wieder zum Schiff &#252;ber. Barbara war schon zuvor zur&#252;ckgeholt worden.</p>
<p>Das Wetter klart auf.</p>
<p>Wir beobachten atemlos das Geschehen an Bord. Joachim kommt im Taucheranzug aus der Kabine. Trisch h&#228;ngt ihm die Flasche um. Mir graust beim Gedanken an dieses im Sinne des Wortes eiskalte Wasser.    <br />Er steigt hinab, gefolgt von einem Stein und einer orangefarbenen Boje.</p>
<p>Nach f&#252;nf Minuten kommt er wieder hoch, mit k&#228;ltestarrem Gesicht. Das Gesicht fragt Trisch, nein, die Finger, meint er und sie w&#228;rmt sie mit H&#228;nden und Handtuch bis er aus den Sachen raus kann und sich unter der warmen Dusche &#8211; das Wasser funktioniert noch &#8211; w&#228;rmt.</p>
<p>Im Niedrigwasser hat sich die Antigua geneigt, liegt in einem Zwanzig-Grad Winkel glatt auf dem Kiesbett auf. Auf der Strecke die Joachim in den f&#252;nf Minuten geschafft hat, waren keine Sch&#228;den zu erkennen. Ein beruhigendes Gef&#252;hl.</p>
<p>Jetzt hilf nur noch warten auf die Flut.</p>
<p>Wir gehen in den Salon w&#228;hrend das Schiff sich weiter neigt. Kati mein, das w&#228;re wie segeln unter Segeln, nur ruhiger. Dirk meint, so eine Schr&#228;glage h&#228;tte er er noch nicht erlebt. Sabine meint nur entsetzt &quot;Das Schiff liegt schr&#228;g, dann liegt ja auch das Klo schr&#228;g.&quot; .. Immerhin funktioniert es noch.    <br />Nicht nur das Klo ist schr&#228;g, die Kojen auch. In Fall von Kathrin und mir w&#252;rde das bedeuten, an die Wand zu rollen. Aber mich &#252;berkommt eher die Gedanken an eine bedr&#252;ckende Enge. Nein, schlafen will ich jetzt nicht, da unten. Irgendwann fange ich dann an, meine Bilder weiter zu bearbeiten.</p>
<p>Nach drei Stunden werden die Anderen wieder aufs Schiff geholt. Getr&#228;nke gehen jetzt aufs Haus. Die K&#252;che funktioniert auch noch, der Hunger ist keinem vergangen.</p>
<p>Drau&#223;en schwimmt eine Eisscholle vorbei, die aussieht wie Neptun, der sich gerade schr&#228;g lacht.</p>
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		<title>Wanderung am Raudfjord</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 11:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Steinkreise]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuM4pFGt3-I/AAAAAAAALZc/GH7PP0CF6qk/s800/DSC_3903.jpg"/><p>Eine Wanderung am Raudfjord, das Horchen auf die Stille der Tundra und des Meeres und eine einsame Trapperhütte</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die morgendliche Wanderung am Raudfjord soll nicht allzu schwer sein und ich habe das dringende Bed&#252;rfnis nach Frischluft. Also schlie&#223;e ich mich an, Erk&#228;ltung hin oder her.</p>
<p>Gleich am Ufer finden wir Hinweise auf menschliche Bewohner der Gegend, eine Fuchsfalle, die aktiv zu sein scheint. Der Fuchs f&#228;llt hinein, sein Fell bleibt unverletzt. </p>
<p>Die Landschaft ist gepr&#228;gt von Steinkreisen. Nein, nicht a la Stonehenge. Die Steinkreise hier auf Spitzbergen entstehen dadurch, dass kleineres Gestein nach unten rutscht und gr&#246;&#223;ere Felsbrocken nach oben dr&#228;ngen. Das ganze gibt es auch in einer langgezogenen Version namens Soliflux. Das ist typisch f&#252;r den Permafrostboden.   <br />Die Farben der Landschaft sind grau oder leicht graubraun, passend zum Himmel. unvermittelt unterbrochen von gr&#252;nen Moospolstern mit rostroten Flechtenr&#228;ndern. An einer Stelle sind die Steine lila.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396219021999212577%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Wir finden ein Rentiergeweih, das mehr als halb so hoch ist wie Jan. Davon tragen die B&#246;cke zwei auf dem Kopf. Keine leichte Last! Sie nutzen es anscheinend im Winter auch als Schaufel, erz&#228;hlt Jan. Ich nutze die Gelegenheit, meine Mitreisenden zu portr&#228;tieren.</p>
<p>Kurz darauf teilt sich die Gruppe. Die fitteren klettern eine H&#252;gel hinauf w&#228;hrend Holger, B&#228;rbel, Kathrin, Maren, Johannes und ich zur&#252;ckbleiben. Jan bittet uns, einfach einmal still zu sitzen und zu horchen. Ich h&#246;re das leise Rauschen des Windes, irgendwo kreischt eine K&#252;stenseeschwalbe. Ich blicke mich um und sehe die Farben der Steine, dazwischen Flechten und Blumen und Moos. Eine wunderbare Stille.</p>
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<p>Unterbrochen vom Funkger&#228;t. Wir stehen auf und besuchen die Trapperh&#252;tte hundert Meter weiter. Zwei Bretter dienen als Lager, dar&#252;ber ein breites Regal als Schrank, im Vorraum eine Bank und ein Schreibtisch. Der Boden wirkt marode. Wir tragen uns ins G&#228;stebuch ein.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5396219390269522433%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Nach einer langen Dingy-Tour zur&#252;ck zur Antigua bekommen wir schon einmal zu essen. Die anderen folgen eine halbe Stunde sp&#228;ter. Wie lange der ganze Tag werden wird, ahnen wir jetzt noch nicht.</p>
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		<title>&#8220;Der Tag der tausend Photos&#8221; oder &#8220;Nicht der Hornsund&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 21:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuDTuPjmjiI/AAAAAAAALO4/wJg-4CGNUu0/s800/DSC_3495.jpg"/> Waren es wirklich tausend Photos, ich weiß es nicht. Kann schon sein. So viele Walsichtungen! Und zum Abendessen zwei Herden Sattelrobben. Und als Gutenachthupferl ein Eisbär, der aus dem Nebel auftaucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hornsund, das ist ein Fjord am s&#252;dlichen Ende von Spitzbergen, auf der anderen Inselseite, von uns aus gesehen. Er wird immer wieder als einer der sch&#246;nsten Fjorden Svalbards gepriesen. In einer Ecke unseres Schiffes wird immer wieder gedr&#228;ngt: Wir wollen den Hornsund sehen. Ich hatte das ja auch erst &#252;berlegt, mich aber schon l&#228;nger davon verabschiedet, da ich mitbekommen hatte, dass dies bedeuten w&#252;rde, fast nur noch auf See zu sein. Und ich finde das Land hier doch noch faszinierender als die See.</p>
<p>An diesem Morgen kommt der Kapit&#228;n nach dem Fr&#252;hst&#252;ck und bittet uns um eine Entscheidung. &quot;Wer von Euch will alles umbedingt&quot; (Betonung auf umbedingt) &quot;zum Hornsund&quot;. Aus der bewussten Ecke kommt ein &quot;Na, alle&quot;. Joachim meint nur lakonisch: Alle die hier &quot;alle&quot; gesagt haben wollen zum Hornsund. Das w&#228;ren dann 6 von 32 Personen.&quot; Anscheinend wird denjenigen welchen erst jetzt bewusst, dass gar nicht so viele an den Hornsund wollen. Als weiter diskutiert wird, wird Joachim etwas ungehalten: &quot;Der Hornsund, das bedeutet, den Rest der Zeit auf See zu verbringen. Mit geringer Wahrscheinlichkeit, den Sund ohne Nebel zu erleben. Wollt ihr das wirklich?&quot; Dann ist die Diskussion, zumindest bis zum Ende der Reise, beendet.</p>
<p>Wir verlassen den Bockfjord und fahren zum Ausgang des Woodfjords. Genauer wollen wir das. </p>
<p>Tja, dann kommt der erste Zwergwal.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuDSC24nUeI/AAAAAAAALM0/mhPTTtSEgZU/s800/DSC_3286.jpg" />&#160; </p>
<p>An etwa an derselben Stelle wie zuvor. Beobachtet man die M&#246;wen muss es hier sehr fischreich sein. Sie sto&#223;en immer wieder ins Wasser. </p>
<p><img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuDS33aUJTI/AAAAAAAALNQ/ekjEfiE8Ouw/s800/DSC_3853.jpg" /> </p>
<p>Und dann die Zwergwale.</p>
<p>Und ziemlich genau um viertel vor Vier stehe ich ganz hinten hinter den Seilen am Schiffsende und schaue in eine andere Richtung als alle anderen. Da, wieder eine Finne, die sechste heute. Ich schalte auf Serie und lasse laufen und denke &#8211; oh, dass dauert aber lange &#8230; das ist kein Zwergwal. Ich stehe mit offenem Mund und bl&#228;ttere schnell noch mal durch meine Bilder.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395544713167025041%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>1,2,3,4,5 Sekunden. Und die Finne so weit hinten. Und schreie &quot;Finnwal!&quot;. Laufe zu Jelle, der an der Bordseite steht. Er ist sich nicht absolut sicher, meint ich solle runter zu Jan, aber ich starre nur auf die Stelle, wo der Wal verschwunden ist in der Angst etwas zu verpassen. Aber es tut sich nichts mehr. Er ist wohl weg <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  So gehe ich runter und lasse mir von Jan best&#228;tigen, dass ich tats&#228;chlich und als Einzigste den ersten Finnwal dieser Reise gesehen habe <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir stehen und schauen. Immer wieder macht der Kapit&#228;n den Motor an und will weiter und es kommt die n&#228;chste Finne. Und wieder Motor aus. Und nur wenige h&#228;lt es dann noch auf den B&#228;nken im Salon.</p>
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<p>Von halb Vier bis Neun Uhr Abends sehen wir immer wieder welche. Das ist das sch&#246;ne an der Reise und der ausgefallenen Hinlopenstra&#223;e: Wir haben Zeit. Jede Menge davon. Und so stehen wir und schauen, trinken Kaffee und schauen weiter und genie&#223;en dieses Schauspiel. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395546482956036625%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395546770621091777%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395547031533079057%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Um f&#252;nf gehe ich rein &#252;berspiele eine Speicherchip und scanne die Ergebnisse als einer meiner Mitreisenden in den Salon gelaufen kommt, laut rufend: &quot;Jan, komm raus!&quot;. Ich hinterher. Und ich sehe den Finnwal in vielleicht drei&#223;ig Metern Entfernung gerade noch abtauchen.</p>
<p>Jetzt wird es richtig spannend. Der Finnwal verschwindet n&#228;mlich nicht &#8211; wie mein pers&#246;nlicher Erstling &#8211; sondert taucht nach ca. 5 Minuten wieder auf. Und erscheint drei Mal und &#246;fter an der Oberfl&#228;che, ehe er mit rundem R&#252;cken wieder abtaucht.</p>
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<p>Mein Autofokus spinnt immer wieder. Im Nebel kann er die Wale nicht richtig fokussieren, springt hin und her.</p>
<p>Wie hatten bestimmt vier oder f&#252;nf Sichtungen. leider kann man es nur an bestimmten Stellen oder der ganzen Tauchsequenz erkennen, ob Zwerg- oder Finnwal, so bin ich bei den meisten Bildern unsicher. Einmal schwammen vier Wale oben, kreuzten ihren Weg, jeweils zwei und zwei. Wohl zwei Fin- und zwei Zwergwale. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395549997826813857%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Erst um viertel nach Sechs kommen wir zur Ruhe und die Wale auch. Wir steuern den Ankerplatz an.</p>
<p>Um zehn nach Neun dann wieder ein Ruf, aber diesmal &quot;Robben!&quot;. Jelle Adlerauge hat sie &#8216;mal wieder zuerst gesehen. Da m&#246;gen ja noch irgendwelche Walr&#252;cken sein, aber von nun an sind Zwergwale out. Und eine ganze Herde jagender Sattelrobben r&#252;ckt ganz noch oben auf der In-Liste. Sie bilden eine lange Reihe quer durch den Fjord, fast als w&#252;rden sie ein Netz hinter sich herziehen und dann tauchen sie ab. Die Gew&#228;sser sind wirklich sehr fischreich. Da, eine zweite Herde!</p>
<p>Sie bleiben lange unter Wasser. Jan erz&#228;hlt, dass es diese Robben sind, die in Kanada wegen ihres Fells erschlagen werden. Beim dritten Mal auftauchen haben wir die Herde direkt vorm Bug, sehen, wie sie springen, sich unter Wasser &#252;berholen und auf dem R&#252;cken liegend Geschwindigkeit bekommen. Bis sie wieder verschwinden.</p>
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<p>Und ein P&#228;rchen Papageitaucher im Blickfeld zur&#252;cklassen, die schlie&#223;lich einem Schwarm fischender Eism&#246;wen hinterher fliegen.</p>
<p> <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SuDWWT_CMjI/AAAAAAAALUo/mCoHexw1fR8/s800/DSC_3841.jpg" />
<p>Um elf denke ich langsam nach diesem ereignisreichen Tag ans schlafen gehen, als nochmal ein Ruf ert&#246;nt (der Motor ist aus, daran k&#246;nnen wir es nicht mehr merken). Und diesmal hei&#223;t es &quot;Eisb&#228;r&quot;. Alles rennt raus. ich schnappe mir beim Rausrennen noch meine Jacke, gegen die Abendk&#228;lte in der Mitternachtssonne.</p>
<p>Drau&#223;en fragen wir uns erst mal ,wie Jelle dieser Suppe einen Eisb&#228;ren hat sehen k&#246;nnen und scannen das Ufer. Da, eine Bewegung. Ein riesiges Tier, wohl ein M&#228;nnchen. Das Boot n&#228;hert sich am Anker dem Ufer und der Nebel wird durchsichtiger. Der B&#228;r trottet vor sich hin. Jelle bittet um Ruhe, denn das Tier ist in H&#246;rweite. Aber es l&#228;sst sich nicht st&#246;ren. Erst gegen halb Zw&#246;lf verschwindet es aus unserem Blick. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5395548278816181169%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Was f&#252;r ein Tag. </p>
<p>Soll es da am Hornsund wirklich noch mehr zu erleben geben? Ich kann es mir kaum vorstellen.</p>
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		<title>Der Bockfjord</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 09:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SspPz2QTo0I/AAAAAAAALDc/ZTU3Vn10_bk/s800/DSC_3267.jpg"/><p>Bilder von unserem Ankerplatz im Bockfjord</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend ankerten wir im Bockfjord vor einem rostrotbraunen Berg mit Blick auf Spiegelungen im Wasser.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5389207476630595377%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Am n&#228;chsten Morgen regnete es &#8216;mal wieder. Ich habe heute Nacht anscheinend geschnarcht, Kathrin brauchte Oropax. Seit gestern Abend merke ich eine leichte Erk&#228;ltung.</p>
<p>So verzichte ich auf die Wanderung, obwohl sie zweigeteilt wird. Die Anderen sehen rostige &#220;berreste. Und ein offenes Grab.</p>
<p>Aber der Tag beginnt ja erst. Und was f&#252;r ein Tag es werden wird!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Monacogletscher im Liefdefjord</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/08/der-monacogletscher-im-liefdefjord/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 16:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tsunami]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SspHFoH3SSI/AAAAAAAAK90/AGmx1z5xSdg/s800/DSC_2951.jpg"/><p>Eine Gletscherkante von 5 km Breite mit Vogelschwärmen, die quasi in Nährstoffen und Plankton baden. Ein Eisberg. Und eine kleine Tsunami.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis wir los kommen ist es halb Zw&#246;lf. Aber wir haben heute doppelt Gl&#252;ck: als wir drei Stunden sp&#228;ter am Monacogletscher im Liefdefjord ankommen, liegt kein anders Schiff vor Ort.</p>
<p>Der Gletscher kommt immer n&#228;her und es k&#252;hlt deutlich ab. Als ich vom Umziehen aus dem Schiffsbauch komme ragt eine Eiswand &#252;ber uns auf, die das Schiff schrumpfen l&#228;sst. Man h&#246;rt es knacken.&#160; Der Gletscher ist gro&#223;enteils wei&#223; bis (in den L&#246;chern) tief blau. Aber an den R&#228;ndern ist er von schmutzig braunen Striemen durchzogen.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5389197542385010257%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>V&#246;gel kreischen. Ein Schwarm Eismöwen fliegt vor einer H&#246;hle immer wieder auf und ab. Habe ich da &#8220;ein Schwarm gesagt&#8221;, dass sind hunderte oder tausende von Vögeln. Wie ein Band ziehen sie sich weit in den Fjord hinein. Jelle erz&#228;hlt, die Fische bekommen in Gletschern&#228;he einen Osmoseschock und sind daher f&#252;r die Eism&#246;wen leicht zu fangen: sozusagen Buffet. Bei Rolf liest es sich etwas anders: Unterirdische Schmelzwasserstr&#246;me bringen N&#228;hrstoffe und Plankton an die Oberfl&#228;che.    <br />Ich bin fasziniert. Mit so etwas habe ich nicht gerechnet. One of those moments in time. Zumindest f&#252;r mich. Solch ein riesiger Schwarm. </p>
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<p>Das Schiff zieht an den M&#246;wen vorbei und gleitet weiter. Hinter der n&#228;chsten Ecke wartet ein noch viel gr&#246;&#223;erer Schwarm auf uns .&#160; <br />Ich bin hin und weg und habe fast Tr&#228;nen in den Augen. So etwas sch&#246;nes.</p>
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<p>Wir verabschieden uns vom Fjord mit einer Runde um den bisher einzigen gro&#223;en Eisberg den wir auf dieser Reise gesehen haben. In Dunkelhimmelhellbau. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5389198952389160913%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Und mit einem Blick in die gro&#223;en freundlichen Augen einer Bartrobbe, die da mitten auf einer Eisscholle liegt, eingerollt in ihren Pelz wie eine Wurst. </p>
<p> <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SspICSsgXyI/AAAAAAAALAA/IDUEtQ6GwGM/s800/DSC_3196.jpg" />
<p>Hinter uns, wir sind schon ein gutes St&#252;ck weg, bricht ein gro&#223;es St&#252;ck vom Gletscher ab.</p>
<p> <img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SspLvMgWb1I/AAAAAAAALBw/gP12bHACyu8/s800/DSC_3123.jpg" /></p>
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		<title>Dramatische Begegnung</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 09:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bär]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Ssj57ofuL7I/AAAAAAAAK3M/oH6iuLZtVqY/s800/DSC_2760.jpg"/>.<p>Eine Bärin ruht mit ihrem einjährigen Jungtier an der Küste. Da kommt ein Bär hinzu. Was passiert jetzt?</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollten wir ja w&#228;hrend des Fr&#252;hst&#252;cks weg um fr&#252;h vor anderen Schiffen im Liefdefjord zu sein. </p>
<p>Eigentlich.</p>
<p>Erst wehrt sich der Anker heftig und dann, kaum dass wir losfahren, ruft Jelle &quot;Eisb&#228;r!&quot;. </p>
<p>Und tats&#228;chlich, dort ruht eine B&#228;rin mit ihrem vielleicht ein Jahr alten Jungen. Zu niedlich! Das Kleine liegt mit der Schnauze auf Mamas R&#252;cken, klammert sich an ihrer Hinterbeine. Schlie&#223;lich legen sich beide nebeneinander hin und dösen. Nur Mama hebt schon &#8216;mal den Kopf.</p>
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<p>Da ruft Jelle schon wieder &quot;B&#228;r!&quot;. </p>
<p>Vielleicht 500 Meter rechts tappert ein einzelner B&#228;r &#252;ber den Strand. Wir fragen uns, was jetzt passiert. Denn B&#228;renm&#228;nner &#8211; und wir vermuten, dies ist einer &#8211; sind ber&#252;chtigt daf&#252;r, B&#228;rennachwuchs zu t&#246;ten um die Mutter wieder paarungsbereit zu machen. </p>
<p>Aber erst einmal merken beide Parteien noch nichts voneinander. Das M&#228;nnchen l&#228;uft weiter den Strand entlang, steigt den H&#252;gel hinauf und verschwindet. </p>
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<p>Die B&#228;rin streckt sich und macht es sich mit ihrem Nachwuchs gem&#252;tlich.</p>
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<p>Jannes besteigt den h&#246;chsten Mast und schaut dem M&#228;nnchen hinterher: der B&#228;r schl&#228;gt einen Bogen.    <br />Nach einer Viertelstunde taucht er tats&#228;chlich wieder auf, diesmal oberhalb von Mutter und Kind. Die beiden erwachsene Tiere sehen sich, blicken sich an, aber die Mutter bleibt mit ihrem Kleinen liegen . Vielleicht ist es ein altes Junges von ihr? Oder der Papa vom Kleinen? Wohl nichts Bedrohliches.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5388831728764244097%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Da h&#246;ren wir von oben, dass der B&#228;r erneut einen gro&#223;en Bogen schl&#228;gt. Er taucht an der Landspitze wieder auf und geht geht direkt auf die Kleinfamilie zu. Auf einmal, f&#252;r mich unvermittelt, springt die Mutter auf, stupst ihr Kind an und beide rennen los, weg vom M&#228;nnchen den H&#252;gel hinauf. Die beiden stoppen kurz und schauen und rennen, schlie&#223;lich trotten weiter bis sie hinter der Kuppe verschwinden.    <br />Unter welchem Stress die B&#228;rin steht, merke ich erst daheim, als ich die Photos genauer durchsehe. Die B&#228;rin hat sich echt &quot;in die Hose gemacht&quot;. Der Urinstrahl ist deutlich zu sehen. Oder ist das eine allzu menschliche Interpretation tierischen Verhaltens?</p>
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<p>Das M&#228;nnchen ignoriert die Beiden von da an souver&#228;n, klettert den Steilhang hinunter, schaut ins Wasser, klettert wieder hinauf und dann ist es weg.</p>
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<p>F&#252;nf B&#228;ren waren das bisher (andere kommen auf sechs, das kommt darauf an, wie man die Hinlopenstra&#223;e interpretiert). Und dann noch eine solch spannende Begegnung. Wir haben <em>echt</em> Gl&#252;ck!</p>
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		<title>Die Rentierebene</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 21:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbären]]></category>
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		<category><![CDATA[Trapperhütte]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sr9P9iGZO8I/AAAAAAAAKnQ/o2z2Yg91sYM/s800/Gabi_Huckelmann_20090801-212454-01_DSC_2246.jpg"/>
<p>Vögel und lange Schatten in der Rentierebene. Und ein Bär an Land.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wachen am selben Ankerplatz auf, wie am Tag zuvor. Und t&#228;glich gr&#252;&#223;t das Murmeltier &#8230; eh, der Sorgfjord.</p>
<p>Joachim gibt am Ende des Fr&#252;hst&#252;cks bekannt, wie es weitergeht: unser Fernziel ist nun der Liefdefjord.    <br />Wir werden heute den Tag &#252;ber fahren, dann geht es hinein in den Woodfjord und wir werden in der Rentierebene abends wandern.</p>
<p>Wir sehen die Noorderlicht an uns vorbei segeln Richtung Hinlopenstra&#223;e. Ja, segeln, sie haben tats&#228;chlich ein Segel aufgezogen, die Gl&#252;cklichen!</p>
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<p>Zu Mittag gibt es Erbsensuppe. Zum Kaffee Marmorkuchen.</p>
<p>Gegen f&#252;nf bin ich auf dem Vorderdeck, als Jan rauskommt und einen Wal zeigt. M&#246;wen kreisen in der Ferne und schon mit blo&#223;em Auge sieht man Wasser spritzen. Wo der Wal gerade ist, kann man gut an den kreisenden und dann wieder zusto&#223;enden M&#246;wen erkennen. Ich schalte auf Serie, auch wenn&#8217;s nur gro&#223;e Flosse in kleinem Meer werden wird.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386108278005504001%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Da dreht Norbert sich um und DIREKT 10 METER vom Boot ist auch eine Finne. Der Wal umkreist das Schiff und taucht immer wieder an einer anderen Seite der Antigua auf. Zu schnell f&#252;r meine Reaktionsf&#228;higkeit, aber Ursula hat&#8217;s geschafft!    <br />Kaum wird der Motor angeworfen, zeigt sich die n&#228;chste Flosse. Bestimmt noch eine halbe Stunden schauen wir, dann geht es weiter hinein in den Fjord</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386108505437901601%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Gegen acht Uhr Abends kommen wir an unserem heutigen Ankerplatz an &#8211; der Rentierebene. Sie hei&#223;t so, weil es dort &#8230; viele Rentiere (?!) geben soll. </p>
<p>Eigentlich sollte es ja erst Essen geben. Aber der geplante Fisch ist verdorben, Trisch schickt uns erst einmal wandern, mit einem Apfel als Wegzehrung.</p>
<p>Am Ufer angekommen versammelt Jan uns um sich herum und bittet eindringlich, dass wir beisammen bleiben. Denn in dieser Gegend wurde eine B&#228;rin mit zwei Jungen gesehen.    <br />Um unsere Zusammenbleib-Disziplin steht es nicht so gut. Mal wieder zieht sich die Menge auseinander. Ich halte mich ans n&#228;chstliegende Gewehr. Eigentlich m&#252;sste Jan mal ein bisschen durchgreifen.</p>
<p>Am Strand steht eine noch aktive Trapperh&#252;tte, die derzeit aber nicht bewohnt ist. Ein enger d&#252;nnwandiger Verschlag mit einem kleinen Vorraum, die Fenster sind mit einer Schiene aus Brettern verschlossen. Wie muss es wohl sein, zwischen Treibeis und meterhohen Schneew&#228;nden in der Polarnacht. Also, f&#252;r meinen Geschmack steht die H&#252;tte viel zu nah am am Wasser.</p>
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<p>Es gibt immer wieder gro&#223;e Fl&#228;che mit Svalbardmohn. Sind das Rentierknochen, die da liegen? Auf dem Boden, &quot;im Wald&quot; wachsen Pilze. Da, eine gro&#223;er Abdruck einer B&#228;rentatze in der feuchten Erde. Und &quot;H&#228;ufchen&quot;. Wir werfen lange Schatten. Der erste Sonnenuntergang kann eigentlich nicht mehr fern sein.</p>
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<p>Jan und Jelle sind Ornithologen. Sie erkennen mit Adleraugen schon in winzigen Flecken am Himmel diese oder jene Vogelart.<br />An einem kleinen Teich entdecken sie Thorsh&#252;hnchen, braun gewellte V&#246;gel, kleiner als Enten. Gleich ein P&#228;rchen, das Weibchen ein bischen heller. Jan schleicht sind an, Elfi und Bernhard hinterher.    <br />Bei den Thorsh&#252;hnchen l&#228;uft auch ein Meerestrandl&#228;ufer (ja, so einer wie man ihn auch an der Nordsee sehen kann). Anscheinend nisten diese V&#246;gel auch hier, irgendwo in der Tundra: ich sehe immer wieder welche weglaufen oder auffliegen.</p>
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<p>Wir kommen &#252;ber eine Kuppe und Jelle sieht &#8211; einen B&#228;ren. Oh Oh, so an Land. Aber er ist bestimmt einen Kilometer oder mehr entfernt, liegt hinter einem Treibholzstamm und l&#228;sst sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Wir schauen ihm bestimmt eine viertel Stunde beim Schlafen zu. Irgendwann schaut er kurz auf und steht. Und legt sich wieder hin.</p>
<p> <img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sr-rgPcL8vI/AAAAAAAAKyg/ytBTyMWngHY/s800/Gabi_Huckelmann_20090801-220751-01_DSC_2308.jpg" />
<p>Es geht weiter durch sumpfige Tundra und wir rechnen schon fast damit, dass es zum Schiff (und zum Abendessen) geht, aber Jan will noch einen T&#252;mpel besuchen, bei dem er das letzte Mal Sterntaucher gesehen hat. Und tats&#228;chlich sitzt ein Exemplar im Nest im Schilfgras. Die mit einem Teleobjektiv &#8211; ich auch <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8211; d&#252;rfen mit vor laufen. Immer wieder zwei Schritt weiter: um den Vogel nicht zu sehr zu beunruhigen m&#252;ssen wir eng zusammenbleiben, wirken wie eine einzige Masse. Dann wieder gespannte Stille und die Kameras fangen diesen farbenfrohen Vogel inmitten einer ebenso farbenfrohen gewaltigen Landschaft ein.    <br />Am Abend frage ich Jan, wie er merkt, dass wir zu nah sind. Der Vogel bewegte nicht nur den Kopf sondern auch den K&#246;rper.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386110418677618337%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Einigen gehen die ganzen V&#246;gel ganz sch&#246;n auf die Nerven. Aber eigentlich sind es ja die h&#228;ufigsten Tiere in diesen Breiten und ich pers&#246;nlich finde sie interessant.</p>
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		<title>Befreit vom Eise &#8230;</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/befreit-vom-eise/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 21:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sr-eFVRkk7I/AAAAAAAAKss/m_dkDumJ46o/s800/Gabi_Huckelmann_20090731-184822-01_DSC_1897.jpg"/> Wie wir doch noch einen Weg aus dem Eis finden. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So geht es zur&#252;ck in eine gro&#223;e eisfreie Zone. Wir werden warten m&#252;ssen. Der Kapitän meint dass &#8211; so schnell wie sich die Eismassen bewegen &#8211; wir es wohl selber schaffen, hat aber vorsichtshalber schon mit einem Eisbrecher in der N&#228;he gesprochen.</p>
<p>Also essen wir erst einmal zu Abend. Bis es drau&#223;en wieder knirscht.</p>
<p> Joachim steht im oberen Kr&#228;hennest und gibt immer wieder R&#252;ckmeldung an Steuerfrau Svenja.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386197421769667457%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Auf einmal schieben wir eine riesige Scholle vor uns her. Links erscheint eine Robbe und schaut verwundert zu. </p>
<p> <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sr3NNHiaryI/AAAAAAAAKf4/yFeEhiz6clg/s800/Gabi_Huckelmann_20090731-172716-01_DSC_1849.jpg" />
<p>Wir fahren zwischen den Schollen durch. Einige reiben noch einmal ihre Kanten am Schiffsrumpf und schleifen sich glatt und braun. Dann haben wir es geschafft und der Kapit&#228;n bekommt Applaus als er sich vom Kr&#228;hennest abseilt.</p>
<p>Wehm&#252;tig schaue ich auf das langsam am Horizont verschwindende Eis, das vom ersten Sonnenstrahl seit Tagen beleuchtet wird. Keine Umrundung <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  .    <br />Ich habe die Hoffnung, dass wir vielleicht noch andersherum bis hinunter in den Hornsund kommen. Mal schauen, was sich unsere Guides und der Kapit&#228;n als Alternative ausdenkend.     <br />Ob des sch&#246;nen Tages ist die Stimmung aber nicht allzu sehr gedr&#252;ckt.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386197778449014481%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Heute gibt es keine Ankerwache. Die R&#252;ckfahrt zu unserem letzten Ankerplatz am Sorgfjord dauert bis tief in die Nacht als die meisten so wie ich schon tief und fest schlafen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hinlopenstraße</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 15:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sr3NLyBIa4I/AAAAAAAAKfs/Hdxmu2bbUYQ/s800/Gabi_Huckelmann_20090731-170803-01_DSC_1825.jpg"/> Wir fahren ins Packeis der Hinlopenstrasse. Rings um uns herum bis zum Horizont Eisschollen. Und warten auf den König der Arktis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor drei stehe ich mit Johannes drau&#223;en unterm Dach und wir reden &#252;ber Wale. Er hat selbst noch nie welche gesehen. Ich erz&#228;hle von meinem Traum, dass <a href="http://www.kaiyouhaku.com/en/index.html" target="_blank">Aquarium in Okinawa</a> zu besuchen &#8211; mein einziger Grund, nach Japan zu fahren (ich wei&#223;, ich sollte gegen meine Vorurteile &#8216;mal etwas tun. Tipps dazu gerne im Kommentar). Im Aquarium haben sie Walhaie. Das muss man sich mal vorstellen!     <br />In genau diesem Moment sehe ich einen runden R&#252;cken und eine Finne, vielleicht dreihundert Meter entfernt. Der erste Wal der Reise. Ein Zwergwal (meint Jan sp&#228;ter). Karin und Stefan erz&#228;hlen, sie haben den Wal auch gesehen.&#160; <br />Im Laufe der n&#228;chsten halben Stunde sehe ich noch drei mal Walr&#252;cken in der Ferne. Jelle auch. Die meisten Anderen gehen schnell wieder hinein. Ich brauche diesmal ein bisschen l&#228;nger, bis es mich wieder in die W&#228;rme des Salons zieht.</p>
<p>Gegen halb Vier h&#246;rt man es drau&#223;en knirschen. Das Schiff durchf&#228;hrt mit halber Kraft ein Treibeisfeld. Zeit sich warm anzuziehen, die M&#252;tze aufzusetzen und aufs Eis zu freuen.</p>
<p>Mir wird in diesen Stunden klar: dass ist der Grund warum ich in diese kalten Gegenden fahre &#8211; das Eis. Auch wenn &#8211; nicht wie in der Antarktis &#8211; die Sonne scheint. Es ist neblig. Das Packeis h&#228;uft sich auf. Das Wasser ist spiegelglatt. W&#228;ren wir nicht alle so aufgeregt, man k&#246;nnte die Stille mit H&#228;nden greifen &#8211; wenn das Eis nicht gerade kracht. Rundherum, links bis zum Gletscher, rechts bis zum Horizont Eis, nur durchbrochen von schmalen Kan&#228;len. Dar&#252;ber ziehen V&#246;gel: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dickschnabellumme" target="_blank">Dickschnabellummen</a>, um diesen langen Namen m&#252;ssen wir irgendwie unsere Zungen herum bekommen (der englische Begriff Alk ist so viel k&#252;rzer). Irgendwo hinter dem Nebel gibt es hier einen Vogelfelsen, den sie anfliegen, mit kleinen Fischen im Schnabel. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5386191419369857105%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Jan und Jelle pressen die Ferngl&#228;ser vor die Augen auf der Suche nach dem worauf wir alle warten &#8211; den K&#246;nig der Arktis, nach Eisb&#228;ren. Und wir haben Gl&#252;ck. Schon nach zehn Minuten kommt Jan vom Vorderdeck und ruft &quot;B&#228;ren&quot;.    <br />Bis ich den kleinen Fleck in den Eismassen finde, vergehen bestimmt weitere zehn Minuten. Svenja man&#246;vriert hin und her. Kaum Zeit ein St&#252;ck Apfelkuchen mit Sahne zu verdr&#252;cken.     <br />Der B&#228;r ist immer noch weit weg, aber jetzt mit blo&#223;em Auge zu erkennen. Er liegt auf dem Eis. Dann steht er auf und f&#228;ngt an zu wandern. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5385686292757873633%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Die Robbe, die alleine an einem Eisloch sitzt, sieht ihn schon von weitem und verschwindet. So richtig Hunger scheint er nicht zu haben. Und meine blutr&#252;nstigen Mitfahrer <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  m&#252;ssen auf ein abgezogenes Robbenfell oder den Blutfleck auf der Scholle verzichten. </p>
<p>Kurz darauf ist die Scholle vor uns daf&#252;r rostig rot. Uns war schon l&#228;nger klar, dass wir die Hinlopenstra&#223;e nicht schaffen w&#252;rden: zuviel Eis vor uns. Aber w&#228;hrend wir dem B&#228;ren zuschauten, hat sich auch von hinten dichteres Eis an geschlichen, breit und zu dicht f&#252;r unser nicht eisfestes Schiff. Die Antigua st&#246;&#223;t und versucht ihr Bestes, aber sie schafft es nicht. </p>
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		<title>Wanderung im Eolusneset</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/wanderung-im-eolusneset/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 10:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Srxkh89hJKI/AAAAAAAAKbk/5lPDz_KGDwg/s800/Gabi_Huckelmann_20090731-110303-01_DSC_1552.jpg"/>Eine Wanderung durch eine arktische Kältewüste.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tag ist ein besonderer Tag, denn wir wollen schauen, wie weit wir in die Hinlopenstra&#223;e hineinkommen.</p>
<p>Aber zuerst d&#252;rfen wir uns noch ein bisschen bewegen. Unterhalb des Steinhaufens, den wir schon w&#228;hrend der Ankerwache gesehen hatten, fahren uns die Dingys an Land. Wir steigen hinauf und gehen dann quer &#252;ber die Tundra. Eigentlich ist &#8220;Tundra&#8221; für Eolusneset der falsche Begriff, denn wir befinden uns inmitten einer &#8220;arktischen K&#228;ltew&#252;ste&#8221; . Wenn man genau hinsieht gibt es auch hier noch Bl&#252;ten, klein und rosa und sehr vereinzelt. Gelegentlich richtige Mooskissen. Immer wieder Wasserpf&#252;tzen und schmale&#160; Rinnsale. Klares Wasser, das oft wie eine Linse &#252;ber den Pflanzen liegt. </p>
<p>In einem gro&#223;en Bogen geht es zur&#252;ck zum Strand. Die Brandung ist zu Eis und Schnee gefroren, aber mir f&#228;llt eher die durchsichtige Eisschicht auf, die &#252;ber den Kieseln liegt. Sabine st&#246;hnt, dass es alle so eilig haben. Sie liebt es, die kleinsten Flechten und Moose zu fotografieren.    <br />Ich finde die Wanderung sehr angenehm.&#160; Man konnte weit ausschreiten, mu&#223;te nur ein bisschen auf die F&#252;&#223;e achten. Der Blick ist weit, der Nieselregen bald vergessen, die Gruppe zieht sich nicht zu weit auseinander. Ich h&#228;tte gut noch weiterlaufen k&#246;nnen.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5385289501359710881%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Ach ja, der Ort wo wir wandern waren, hei&#223;t Eolusneset, weil er benannt nach dem Schiff Eolus aus einer schwedischen Spitzbergen-Expedition von 1861. <a href="http://www.wasistwas.de/geschichte/alle-artikel/artikel/link//ff87faef7d/article/adolf-erik-nordenskioeld-und-die-nordostpassage.html?tx_ttnews[backPid]=48" target="_blank">Adolf Erik Nordenski&#246;ld</a>, einer der Expeditionsteilnehmer bezwang sp&#228;ter als erster Mensch die Nordwestpassage</p>
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		<title>Ankerwache</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 07:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SrZtnO2zvqI/AAAAAAAAKY4/q19j4hwqcpo/s800/DSC_1479.jpg"/><p>Bei der Ankerwache achtet man darauf, daß das Schiff nicht zuweit vom Ankerpunkt wegdriftet und sich nichts Grosses unerwartetes dem Schiff nähert. Ansonsten eine ruhige Zeit in der Nacht oder am frühen Morgen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mich gestern Abend f&#252;r die Ankerwache gemeldet und Kathrin mitgezogen. Daher klingelt der Wecker heute schon um zwanzig vor Vier. Wir werfen uns in unsere Jacken und sind schon fast fertig als Barbara, die Mutter von Lars, zum Wecken kommt.</p>
<p>Lars erkl&#228;rt die GPS-Karte auf dem Br&#252;cken-Laptop. Bisher war noch nicht viel los. Nur sehr sch&#246;nes Licht zwischen Eins und Drei.    <br />Ich setze mich mit Blick aufs GPS und wir beobachten, wie das Schiff im Halbkreis Zickzack im Sorgfjord f&#228;hrt. Wir sollen zum Beispiel darauf achten, ob es größere Kursabweichungen gibt. In der vorletzten Nacht hatte sich das Schiff beispielsweise einmal vom Anker losgerissen. Bevor das die Drei auf der Ankerwache bemerkten, war der Kapitän aber schon oben. Joachim schläft nämlich direkt neben der Ankerkette und bekommt daher größere Bewegungen gleich zu hören.<br/> Die Gefahr, daß sich ein Gletscher kalbt oder ein Eisberg dem Schiff zu nahe kommt besteht hier im Sorgfjord nicht so sehr. So können wir einfach die Ruhe genießen.</p>
<p>Kathrin und ich unterhalten uns &#252;ber Fotokurse und &#252;ber ihre Suche nach einer Psychologie-Praxis, in der sie sich einkaufen kann, und wir nutzen beide die Gelegenheit, in Ruhe die Br&#252;cke zu fotografieren. </p>
<p>Drau&#223;en kreist ein M&#246;wenschwarm um einen aufgeh&#228;uften Steinhaufen auf der Spitze eines H&#252;gels, der den Fjord &#252;berblickt.</p>
<p><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5383610897203455841%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Um kurz vor Sieben gehe ich Lilian, Lore und Juan wecken und sie kommen zur Abl&#246;sung. Und lege mich bis halb Neun nochmal hin.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Über den achtzigsten Breitengrad bis Moffen</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/07/ber-den-achtzigsten-breitengrad-bis-moffen/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 21:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
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		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Walrösser]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SrZiJrMI4oI/AAAAAAAAKW0/y6MXPl8hB84/s800/DSC_1473.jpg"/>Es regnet den ganzen Tag. Wir bleiben im Salon. Da ruft uns Neptun zur Polartaufe. Und dann sehen wir auf Moffen noch einmal Walrosse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drau&#223;en regnet es. </p>
<p><embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5383598375957315409%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /></p>
<p>Jan hat den Ausflug heute morgen als &quot;sehr schwer&quot; eingestuft und ich hatte ihm gestern Abend versucht, zu erkl&#228;ren, was trittsicher hei&#223;t &#8211; wieviel Vertrauen man also in seine Beine haben muss. Da meinte Jan, dass man sehr trittsicher sein muss. Der Kapit&#228;n pr&#228;zisiert dass heute morgen noch mal. Zum Walf&#228;ngerausguck auf Ytrenordoya hei&#223;t es klettern mit H&#228;nden und F&#252;&#223;en. Ok, das muss nicht sein. Auch die K&#252;ste &#8211; auf die sich wegen Regen beschr&#228;nkt wird &#8211; ist extrem felsig. Nur gro&#223;e Brocken. Also bleibe ich an Bord. <br/>Nur neun von uns setzen &#252;ber. Die Strecke &#8211; so erz&#228;hlen sie &#8211; war aber nur auf den ersten Metern felsig. Die Tundra dahinter muss extrem matschig gewesen sein.</p>
<p>Beim Fr&#252;hst&#252;ck sitzt Ute neben mir. Sie ist die Frau von Achim, dem Geod&#228;ten, der schon in Gr&#246;nland Gletscher vermessen hat. Zu Zeiten, wo man noch nicht auf die Hilfsmittel von heute zur&#252;ckgreifen konnte &#8211; Satelliten zum Beispiel. Ute war w&#228;hrend ihrer Ehe daher oft alleine , hat die Kinder gro&#223; gezogen und als medizinisch technische Assistentin gearbeitet. Sie erz&#228;hlt von Tierversuchen &#8211; &#252;ber die sich damals noch niemand Gedanken gemacht hat &#8211; und von Spazierg&#228;nge in der Fu&#223;g&#228;ngerzone, bei denen ironisch die Hunde an der Leine f&#252;rs Labor taxiert wurden. Gl&#252;cklicherweise haben sich die Zeiten ge&#228;ndert.</p>
<p>Eigentlich regnet es den ganzen Tag. Und wir fahren auch den ganzen Tag. Drinnen wird gespielt und gelesen und sich unterhalten und es werden Bilder bearbeitet. Und geschlafen.</p>
<p>Da ruft der Kapit&#228;n alle zusammen. Auch die, die gerade im Bett liegen, werden herausgeklopft und m&#252;ssen nach oben kommen. Und wir fragen uns was denn&#160; nun los ist. Was los ist: Wir &#252;berfahren den achtzigsten Breitengrad und sind nun wirklich in der Arktis. Joachim meint, dass m&#252;sse man eigentlich begehen in dem man nackt im Meer badet. Und Gustel will tats&#228;chlich. So dr&#228;ngt sich eine Traube um die Reling und tats&#228;chlich &#8211; er zieht sich aus und geht im vier Grad kalten Wasser eine Runde schwimmen.</p>
<p>Dann erscheint Neptun, gerade angereist von der letzten &#196;quatortaufe, noch mit Sonnenbrille und &#8211; seltsam &#8211; den Locken von Dirk. Er sch&#252;ttet jeder und jedem von uns eine Sch&#246;pfkelle Wasser &#252;ber die Haare. Zum Schlu&#223; ist der Kapit&#228;n dran. Er bevorzugt die Ganzk&#246;rpertaufe mit Untertauchen und steigt ins kalte Meer. Jannes springt sogar aus den Wanten hinab ins Meer. Ihm klappern danach ganz sch&#246;n die Z&#228;hne.</p>
<p>Kurz drauf erreichen wir Moffen. In den Katalogen steht die Insel immer als Symbol f&#252;r den 80ten Breitengrad. Die Insel zu betreten ist leider nicht gestattet, das d&#252;rfen nur Walr&#246;sser. Sie haben dort eine recht gro&#223;e Walrosskolonie, erheblich gro&#223;er als die, die wir auf Poole Pynthen gesehen haben. Das Schiff kommt im Nebel bis auf sch&#228;tzungsweise 200 Meter heran. Die Tiere sind auch wacher, heben die K&#246;pfe &#252;ber die Leiber der andern oder nehmen ein Bad.</p>
<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SrZiJrMI4oI/AAAAAAAAKW0/y6MXPl8hB84/s800/DSC_1473.jpg" /> </p>
<p>Wir fahren weiter. Irgendwann nachts, gegen eins, erreichen wird die Hinlopenstra&#223;e und ankern in einem Fjord auf der Westseite. Die urspr&#252;nglich beabsichtigte Ostseite ist voller Eis und im Nebel versteckt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Smeerenburg</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 21:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sqa4R4Y_hmI/AAAAAAAAKN0/lnqgHZO5VDI/s800/DSC_1303.jpg"/>Auf Amsterdamoya finden sich die Überreste der Tranöfen von Smeerenburg. Als es hier noch Grönlandwale gab, wurden sie gleich vor Ort zu Lampenfett eingekocht. Es ist nicht mehr viel davon zu sehen. Von den Walen leider auch nicht - ausgerottet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen halb Sechs erreichen wir Amsterdamoya und der n&#228;chste Landgang steht an. Jan klassifiziert die Tour als schwer &#8211; was immer das hei&#223;t. Es geht f&#252;nf Meter &#252;ber rund geschliffene Kiesel bis ans obere Ufer. Der Grund ist dort oben gemischt felsig, Steinplatten und Stein, dazwischen immer wieder Moos und feuchter Boden. Ich muss auf meine F&#252;&#223;e schauen, aber eigentlich komme ich ganz gut vorw&#228;rts.</p>
<p>Nach zehn Minuten sind wir an unserem ersten Halt angekommen: Smeerenburg war eine holl&#228;ndische Walfangstation. Hier wurden die Wale &#8211; wohl Gr&#246;nlandwale &#8211; an Land gezogen, zerkleinert und zu Lampenfett verarbeitet. Die Geschichte die von tausenden Bewohnern erz&#228;hlen mag ich nicht glauben. Alles was man noch sieht sind die Ringe von drei Tran&#246;fen und an einer Stelle Backsteine, die aus dem Boden ragen.&#160; Auf jeden Fall war der Boom schnell vorbei. Das Meer, dass von Walen nur so gewimmelt haben muss, war leer und die Walf&#228;nger mu&#223;ten wieder abziehen. Basken, Holl&#228;nder, Deutsche, ganz Europa hatte gemeinschaftlich f&#252;r die Ausrottung gesorgt. Gr&#246;nlandwale gelten heute um Spitzbergen als ausgestorben &#8211; auch wenn Rolf auf seiner Tour dieses Jahr <a href="http://www.spitzbergen.de/HTML-Dateien/D_Spitzbergen-Nachrichten_09.htm" target="_blank">einen gesehen hat.</a></p>
<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sqa4R4Y_hmI/AAAAAAAAKN0/lnqgHZO5VDI/s800/DSC_1303.jpg" /></p>
<p>Der weitere Weg soll anstrengender werden. Jan fragt, wer abgeholt werden m&#246;chte und Kathrin nimmt das Angebot an. Sie wird von Jan am Arm &#252;ber die Kiesel gef&#252;hrt und ins Boot bugsiert. Manchmal ist er ein bisschen zu zuvorkommend.&#160; Ich selbst beschlie&#223;e, es zu probieren und bereue es nicht. Die Strecke ist bis auf wenige Meter einfacher als der Anfang bis Smeerenburg, gro&#223;enteils mehr Moos als Steine. Einmal m&#252;ssen wir einen kleinen Bach queren.</p>
<p>Unser n&#228;chstes Ziel ist das Grab der sieben Holl&#228;nder, die vor vielen Jahren aufgrund zu wenig Proviant bei ihrer zweiten &#220;berwinterung hier verhungert sind. 1979 &#8211; so Kathrins Buch &#8211; lagen hier noch die Knochen offen. Jetzt ist dort ein hoher Steinh&#252;gel inmitten der Einsamkeit der Tundra, mit Blick aufs Meer. Steintafeln erz&#228;hlen vom Respekt, den die holl&#228;ndische K&#246;nigin dem M&#228;nnern erwiesen hat.</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sqa4Xb7j8eI/AAAAAAAAKN4/H7TP69WnSpA/s800/DSC_1336.jpg" /></p>
<p>Der weitere Weg f&#252;hrt uns quer &#252;ber die Landzunge zur&#252;ck zum Ausgangspunkt. Die Stiefel versinken bis &#252;ber die F&#252;&#223;e im Moos und Schlamm, wenn man an die falsche Stelle tritt. Eisb&#228;rentatzenspuren sind noch ein Jahr sp&#228;ter gut zu erkennen.    <br />Die Farben von Svalbard erschlie&#223;en sich erst, wenn man an Land unterwegs ist. Rote Erde, gelbe winzige Bl&#252;ten. Ganze Felder in gelb und hellem Gr&#252;n Und das Grau der Steine. Am Strand das Treibholz, blank geschrubbt vom Meerwasser und hellbeige zwischen roten Steinen und wei&#223;en Kieseln. Dahinter das Meer, schwer und grau an diesem bedeckten Tag, in sch&#246;nstem Himmelhellblau wenn die Sonne scheint.     <br />Ich versuche mich in der Landschaftsfotografie &#8211; Vordergrund, Sch&#228;rfe,&#160; F&#252;hrungslinien, Farbe. Insbesondere das Thema Sch&#228;rfe ist nicht einfach, aber die Kameraautomatik hilft und ich n&#228;here mich an. Das Licht ist heller als man meint, obwohl es bedeckt ist habe ich bei kleinster Blende und 200 ISO 1/250s Belichtungszeit.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5379190351285468465%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Zur&#252;ck an Bord haben alle Hunger und stellen sich gleich an. Lars kommt in den Salon und spricht aus, was ich denke: &quot;Diese Schlange&quot; (vor dem Buffet) &quot;wird auch immer l&#228;nger.&quot; Es gibt Pute mit Champignons zu Wildreis und danach rote Gr&#252;tze mit Vanillesauce. Wenn das so weitergeht, werden sie uns von Bord rollen m&#252;ssen.</p>
<p>An diesem Abend bringe ich Maren, Kathrin und Waltraud <a href="http://www.amigo-spiele.de/Amigo_Produkte_Karten_6nimmt.Amigo">&quot;6 nimmt&quot;</a> bei und wir spielen bis Mitternacht. Als ich mich umdrehe und nach Elfi schaue ist sie lange im Bett verschwunden. An ihrem Tisch wird weiter gepokert bis mindestens halb zwei.</p>
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		<title>Unterwegs</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 16:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sqa6V3-sEEI/AAAAAAAAKPU/ECvgM-W0NVM/s800/DSC_1237.jpg"/> Ein Tag an Bord. Reden, schauen, in der Sonne sitzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonne ist herausgekommen und bescheint die Eisschollen, die vom Gletscher herab flie&#223;en.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5379191645395250257%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>In der Bucht hier soll es Belugas geben. Aber sie sind w&#228;hrend der Ankerwache nicht aufgetaucht. Es war ganz ruhig. Man konnte den Blick genie&#223;en und sich in aller Ruhe unterhalten, erz&#228;hlt Ute mir.</p>
<p>Heute geht es Richtung Amsterdamoya, Smeerenburg. Wir werden erst heute Abend wieder halten. Zeit also, die Mitreisenden ein bisschen n&#228;her kennen zu lernen.</p>
<p>Mit Anneliese unterhalte ich mich &#252;ber Gartenpflanzen. Sie hat einen Staudengarten. Sie stellt sich vor, wenn dort &#8211; wie hier in Spitzbergen &#8211; eine Horde Touristen durch die Vegetation trampeln w&#252;rde. &quot;Und Blumen pfl&#252;cken.&quot; meine ich dazu. Gerade bei unseren ersten Trip ging es &#252;ber das Moos. Das war griffiger als das umliegende Ger&#246;ll. Maren meinte gestern, auf Island sei es streng verboten auf die Vegetation zu treten.</p>
<p>Yolanda h&#228;kelt Pferdem&#252;tzen. Pferde &#8211; genauer Gespannfahren &#8211; sind ihre gro&#223;e Leidenschaft und so muss die gleiche M&#252;tze f&#252;r jedes der Pferde im Gespann her. Thomas und sie haben gemeinsam eine Homepage f&#252;r den Reiterhof gestaltet, auf dem sie eine Reitbeteiligung haben. Yolanda erz&#228;hlt von den Kindern, die an den Pferden wachsen und Selbstbewusstsein gewinnen.<br/> Thomas und Yolandas gemeinsame Leidenschaft ist das Fotografieren. Da habe ich mit den Beiden ebenfalls etwas gemeinsam. Allerdings fotografieren sie noch analog.</p>
<p>Gustel , Christa und Steffi sind eine der beiden Familien, die mitfahren. Steffi hat gerade das Abi hinter sich und wartet / hofft nun auf einen Studienplatz f&#252;r Biologie in M&#252;nchen. Und Gustel hat meine Kameratasche in klein.</p>
<p>Mittags gibt es Gulaschsuppe. Und dazu Hackfleischb&#228;llchen mariniert in dieser s&#252;&#223;sauren So&#223;e, die es sonst zu Fr&#252;hlingsr&#246;llchen gibt. Lecker!</p>
<p>Zwischendurch zieht es mich jetzt aufs obere hintere Deck. Hinter der Br&#252;cke sitzt man windgesch&#252;tzt in der Sonne, wenn man &#8211; wie wir jetzt &#8211; Richtung Norden f&#228;hrt.    <br />Die Landschaft von See aus &#228;hnelt sich km auf km. Berge, dazwischen Gletscher. Gestern, in Ny Alesund hatten wir den ersten blauen Gletscher gesehen. Blau sind dann die Abbruchkanten &#8211; hellblau genauer gesagt. Aber nicht jeder Gletscher hat eine Abbruchkante, manche flie&#223;en sozusagen gleichm&#228;&#223;ig nach unten. Und andere enden, bevor sie das Meer erreichen.</p>
<p><img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sqa4NAIHeHI/AAAAAAAAKNw/IV12X1ZYkGI/s800/DSC_1269.jpg" /></p>
<p>Immer wieder fliegen M&#246;wen ganz nah und langsam am Schiff vorbei.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5379594121215626033%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Ich werde schl&#228;frig, aber nach einiger Zeit wird es k&#252;hl und ich gehe wieder hinunter in den Salon. Am meinem Tisch geht es mittlerweile um Sabbaticals. Und um die Reisen, die die Leute schon so gemacht haben.</p>
<p>Irgendwann zwischendurch muss Leonie an die Vorr&#228;te. Da &#246;ffnet sich ein rundes Loch im Boden neben einem der Tische und sie zw&#228;ngt sich hindurch, hinunter in den Schiffsbauch. Dort unten lagert Toilettenpapier und Brot und alles m&#246;gliche andere. Wer gr&#246;&#223;er ist als ein Meter achtzig kann dort unten nicht mehr gerade stehen. Unter den B&#228;nken im Salon sind Popcorn und Erdn&#252;sse und Zucker und Mehl. Die Bierf&#228;sser lagern unter dem Gang zwischen den Kabinen. Selbst die Br&#252;cke muss herhalten: als Treibhaus f&#252;r die Kr&#228;uter. Jeder Kubikzentimeter, der nicht f&#252;r die Passagiere direkt ben&#246;tigt wird, wird irgendwie genutzt.</p>
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		<title>Ny Alesund.</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 21:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh6.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Spk1XE9YsbI/AAAAAAAAKFs/4tdJEkcLHFw/s800/DSC_1068.jpg"/>Ny Alesund ist ein winziges Dörfchen mit zwischen dreißig (im Winter) und hundertunddreißig (im Sommer) Einwohnern. Jedes Häuschen gehört zu einem anderen Land. Und gegessen wird in der gemeinsamen Kantine. Wir wollen das Dorf erobern ... aber diese Eroberung kommt nach wenigen Metern zum stocken, denn gleich vorne am zweiten Haus in Gelb ist - ein Polarfuchsbau!
An einer Kreuzung steht ein Denkmal für Roald Amundsen und blickt in die Gegend. Er war der erste Mensch, der am Südpol gestanden hat. 1926 ist er von Ny Alesund aus gemeinsam mit Umberto Nobile im Luftschiff Richtung Nordpol gestartet. Und die beiden schafften es.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Ablegen von Poole Pynten sind wir durchgefahren. Der Motor dr&#246;hnte durch das ganze Schiff, aber ich war viel zu m&#252;de, als das er mich h&#228;tte wachhalten k&#246;nnen. Und die Nacht war ganz sch&#246;n kurz, keine f&#252;nf Stunden Schlaf als der Wecker schellt.<br/>Hunger habe ich trotzdem schon wieder.</p>
<p>Kurz nach dem Fr&#252;hst&#252;ck erreichen wir unser n&#228;chstes Ziel: Ny Alesund. &#220;ber den Bootssteg geht es ganz gem&#252;tlich an Land. Wir sollten das genie&#223;en, so eine trockene Landung werden wir nicht mehr oft haben auf dieser Reise.</p>
<p>Ny Alesund ist ein winziges D&#246;rfchen mit zwischen drei&#223;ig (im Winter) und hundertunddrei&#223;ig (im Sommer) Einwohnern. Jedes H&#228;uschen geh&#246;rt zu einem anderen Land. Und gegessen wird in der gemeinsamen Kantine.<br/>Bei Ny Alesund wurde seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts Steinkohle abgebaut. Nach einem Grubenungl&#252;ck &#8211; schon das zweite mit vielen Toten in dieser Gegend &#8211; wurde 1963 der Bergbau geschlossen und die Siedlung evakuiert. <br/>Aber bald fanden sich die ersten Forscher hier ein und sind (als Gattung Forscher) bis heute geblieben. Auch jetzt sieht man immer wieder Leute mit Mikrofonen und anderen Ger&#228;tschaften in den Stra&#223;en.</p>
<p>Und was machen wir? Als g&#228;be es sonst nichts zu sehen st&#252;rmen wir den Souvenirladen. OK, es gibt eine Entschuldigung: der Laden hat bei Eintreffen von Schiffen immer nur kurze Zeit ge&#246;ffnet. Und das war dann wohl der letzte Souvenirladen f&#252;r die n&#228;chsten 10 Tage. Wenn so etwas als Entschuldigung gelten kann. Immerhin, er ist nicht schlecht best&#252;ckt. Und ich gebe richtig Geld aus, denn meine Fleecejacke liegt hoffentlich immer noch irgendwo am Frankfurter Flughafen, wo ich sie vergessen habe. Und so gibt es eine neue Bergans-Softshell-Windbreaker ebenfalls in sch&#246;nem Gr&#252;n mit &#8211; wie das bei Souvenirs so &#252;blich ist &#8211; Aufdruck des Ortes: Ny Alesund 78&#176;N. Und noch ein bisschen Kleinkram als Mitbringsel..</p>
<p>So, genug Zeit verschwendet. Wir wollen das Dorf erobern &#8230; aber diese Eroberung kommt nach wenigen Metern zum stocken, denn gleich vorne am zweiten Haus in Gelb ist &#8211; ein Polarfuchsbau! Eine F&#228;he mit zwei sich balgende Welpen. Zu niedlich! Und so nahe. Ob wir nochmal welche sehen werden? Also, diese Gelegenheit muss ich nutzen. Nach dem Mittagessen, sozusagen als Nachtisch, kehre ich mit Elfi und Kathrin extra nochmal zur&#252;ck. Und mit meinem Einbeinstativ (f&#252;r sch&#228;rfere Bilder). Und, was ist das: Da ist ja noch ein Fuchs. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5375386231333209681%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Dann gibt es f&#252;r mich noch eine fotografische Premiere: Yolanda und Thomas liegen auf dem Bauch vor einer Blume. Und wenn ich jetzt <a href="http://www.spitzbergen.de" target="_blank">Rolf Stange</a> zitiere: &quot;<em>Bei Blumenfotos lohnt es sich, sich flach auf den Bauch zu werfen. Nicht nur weil es eventuell anwesenden Personen sicher Freude bereiten wird, sondern auch weil ein ansprechender Hintergrund, selbst wenn er nicht scharf ist, ein Bl&#252;te im Vordergrund optisch deutlich aufwertet</em>&quot; (das zugeh&#246;rige Buch gibt&#8217;s <a href="http://www.spitzbergen.de/HTML-Dateien/D_Spitzbergen_Startseite.htm" target="_blank">hier</a>) . Also runter auf den Boden. Gar nicht so unbequem. Und hier das Ergebnis.</p>
<p> <img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Spkt20PU_MI/AAAAAAAAKBw/zkAqpgBbCPg/s800/DSC_1024.jpg" />
<p>Was gibt es in Ny Alesund so zu sehen? Als erstes fallen die bunten H&#228;user inmitten dieser kargen Landschaft auf. Jedes in einer anderen Farbe. Vorbei an einer ausrangierten Dampflock aus Bergbauzeiten f&#252;hrt der Weg hinein ins Dorf.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5375378588299385713%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>An einer Kreuzung, an der auch das deutsche Alfred-Wegener-Institut sein Haus hat, steht ein Denkmal f&#252;r <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roald_Amundsen">Roald Amundsen</a> und blickt in die Gegend. Roald Amundsen war der erste Mensch, der (1911) am S&#252;dpol gestanden hat. 1926 ist er von Ny Alesund aus gemeinsam mit dem Italiener <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umberto_Nobile">Umberto Nobile</a> im Luftschiff &quot;Norge&quot; Richtung Nordpol gestartet. Und die beiden schafften es! Einen Tag sp&#228;ter erreichten sie ihr Ziel und kamen zwei Wochen sp&#228;ter in Alaska an. Wenn ich richtig gerechnet habe, war er damit der erste Mensch, der beide Pole aus der N&#228;he gesehen hat. Nobiles Denkmal steht oberhalb von Ny Alesund im Eisb&#228;renland in der N&#228;he des Luftschiffmastens, von dem aus die Beiden gestartet sind. <br/>Nobile und Amundsen verbindet aber noch ein weitere &#8211; diesmal traurige Geschichte. Nobile wollte n&#228;mlich noch einmal zum Nordpol und so startete er einen weiteren Versuch zwei Jahre sp&#228;ter. Sein Luftschiff Italia schwebte zwar &#252;ber dem Nordpol, konnte aber nicht landen. Auf der R&#252;ckfahrt ging die Italia im Packeis nieder, lie&#223; zehn Leute auf dem Eis zur&#252;ck und verschwand mit den &#252;brigen sechs im Nirgendwo. Nobile wurde beim Absturz verletzt. Amundsen ist auf der Suche nach Nobile mit seinem Flugzeug irgendwo bei der B&#228;reninsel verschollen, seine Leiche wurde nie gefunden. Nobile konnte aber gerettet werden, zusammen mit weiteren sieben Mitgliedern seiner Besatzung.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5375378406452634529%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Der Boden hier ist mit Blumen bedeckt, Svalbardmohn und Hornkraut und mehr. Wo Rentiere gelagert haben, liegen F&#228;den wei&#223;en Fellhaars auf dem Boden. Nein, Eisb&#228;ren sind nicht zu sehen. Das gef&#228;hrlichste an diesem Tag sind die K&#252;stenseeschwalben, die in der N&#228;he der Schlittenhundk&#228;fige im Ger&#246;ll nisten. Schon weit vor dem Ger&#246;llfeld fangen sie &#252;ber mir an zu kreisen. Sie haben die Angewohnheit, anzugreifen und mit ihren roten, spitzen Schn&#228;beln nach dem h&#246;chsten Punkt zu picken. Wenn man Pech hat, ist das der Kopf. Ich ziehe mich langsam r&#252;ckw&#228;rts zur&#252;ck und entkomme unversehrt.</p>
<p>Um vier verlassen wir Ny Alesund und damit wohl die letzte bewohnte menschliche Siedlungsst&#228;tte f&#252;r viele Tage. Die Antigua quert die Bucht Richtung dem gegen&#252;berliegenden Ufer, w&#228;hrend sich eine bleierne M&#252;digkeit hinter meine Augen festsetzt. Die Anderen gehen wieder wandern und sehen ein altes Marmorbergwerk und eines der beiden auf Spitzbergen nistenden Paare Falkenschmutzraubm&#246;wen und versinken mit ihren Gummistiefeln im weichen Tundraboden oder rutschen im Ger&#246;ll. <br/>W&#228;hrend ich schlafe.</p>
<p>Um Acht ist meine schlimmste M&#252;digkeit weg und alle versammeln sich zum Abendessen. Es gibt Schweinefilet mit B&#246;hnchen, so wie Weihnachten bei uns daheim. Ich sitze diesmal bei Maren und Waltraud und Kathrin. Sie erz&#228;hlen von einem Urlaub in Kanada bei dem die beiden Buckelwale gesehen haben, die mit Blasennetzen Heringe fischten. Irgendwann im Fr&#252;hjahr. Auch auf der F&#228;hre durch die Inside Passage sahen sie viele Wale. Das w&#228;re auch mal was f&#252;r mich.    <br />Und Waltraud erz&#228;hlt von der Schwierigkeit, passende Gummistiefel in Kiel zu finden, Wegen ihrer Wadenweite hat sie jetzt Stiefel, die vier Nummern zu gro&#223; sind und in denen sie kaum laufen kann. Gummistiefel sind echt ein Problem. Ich hatte mir sieben Paare im Internet zur Auswahl bestellt, bis ich Hunter-Stiefel bei Quelle bekommen habe. Mit denen bin ich aber daf&#252;r auch wirklich zufrieden. Bequem zu laufen, hoch genug (bis knapp unter die Kniekehle) f&#252;r nasse Landungen und Durchquerungen von irgendwelchen B&#228;chen und auch nicht zu eng in der Wade.</p>
<p>Diese Nacht ist der Motor aus. Wir haben Anker geworfen in einer Bucht auf der R&#252;ckseite von Blomstrandhalvoya , die Crew braucht Schlaf. Die Passagiere können sich zur Ankerwache melden, m&#252;ssen darauf achten, dass das Schiff in Position bleibt und ob etwas von der Gletscherkante abbricht und in Richtung Schiff schwimmt.</p>
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		<title>Walrösser nach Mitternacht</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 01:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SpRecR2VrbI/AAAAAAAAJ_8/shd53xjmUrI/s800/DSC_0849.jpg"/> Gegen halb Eins kommen die Walrösser von Poole Pynten in den Blick, kleine Hügel auf einer Inselspitze. Wenig später kann ich im Fernglas die Stoßzähne erkennen. Kurz darauf setzen wir über und landen in einer Entfernung von vielleicht 300 Metern außerhalb des Blickfeldes der Tiere, laufen hinüber und nähern uns langsam an. Jan beäugt die Tiere misstrauisch und lässt uns dann bis auf eine Entfernung von vielleicht 30 Metern heran. Alle sind still oder flüstern höchstens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jan fragt, wer Walr&#246;sser sehen will. Nat&#252;rlich wollen wir das alle. Als er meint, so ein Uhr nachts sagen auch nur zwei &quot;Nein&quot;. <br/>Soll man nun erst schlafen gehen oder wach bleiben? Ich entscheide mich f&#252;rs wach bleiben, weil ich Sorge habe, beim Losfahren dann total m&#252;de zu sein.</p>
<p>Gegen halb Eins kommen die Walr&#246;sser von Poole Pynten in den Blick, kleine H&#252;gel auf einer Inselspitze. Wenig sp&#228;ter kann ich im Fernglas die Sto&#223;z&#228;hne erkennen. Kurz darauf setzen wir &#252;ber und landen in einer Entfernung von vielleicht 300 Metern au&#223;erhalb des Blickfeldes der Tiere, laufen hin&#252;ber und n&#228;hern uns langsam an. Jan be&#228;ugt die Tiere misstrauisch und l&#228;sst uns dann bis auf eine Entfernung von vielleicht 30 Metern heran. Alle sind still oder fl&#252;stern h&#246;chstens. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5374023990644890497%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Die Tiere liegen in der nicht vorhandenen Sonne und machen tats&#228;chlich nichts au&#223;er schnauben, sich kratzen und gelegentlich den Kopf ganz leicht heben. Nur eines tanzt aus der Reihen und streckt immer wieder die Fussflossen in die Luft.</p>
<p> <object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/89kPgoshgjU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/89kPgoshgjU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>
<p>Gerade in dem Moment, als zwei der (durchgehend) Bullen im Wasser auftauche, m&#252;ssen wir gehen.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5374021882444352641%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Es ist nach Drei, als wir ins Bett kommen.</p>
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		<title>Adventsdalen und Alkhornet</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 21:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/So2-FTNOVoI/AAAAAAAAJ4Y/2PbxW0R71oc/s800/DSC_0643.jpg"/>Von Longyearbyen aus fahren wir aus dem Adventsdalen heraus bis zum Alkhornet - einem Vogelfelsen - wo wir unsere erste Wanderung machen. Und abends werden endlich Segel gesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Morgen sieht alles noch so aus, wie in der Nacht zuvor. Es war wirklich die ganze Nacht taghell und ich wurde immer wieder wach, bis ich gegen f&#252;nf die Klappe des Bullauges geschlossen habe. Danach habe ich dann bis halb Acht durchgeschlafen. Halb Acht, weil es um halb Neun Fr&#252;hst&#252;ck geben sollte.</p>
<p>Nein, es ist doch nicht alles so wie in der Nacht zuvor. Die Sonne steht immer noch hoch am Himmel, aber sie scheint aus einer anderen Richtung. Ein paar Minuten bleiben noch, um den blauen (!) Himmel zu genie&#223;en. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5372153671766616865%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Das Wasser glitzert unter der Sonne. An diese Landschaft muss ich mich also jetzt gew&#246;hnen. Karg sind die Berge. Hier um Longyearbyen haben nur die h&#246;chsten Gipfel eine Lage Schnee. <br/>In einem dieser Schneel&#246;cher sitzt ein einsames Rentier mit einem sehr langen Geweih.</p>
<p>Joachim kommt mit dem Austauschmotor zur&#252;ck und so gegen halb elf fahren wir los, verlassen den Adventsdalen und fahren Richtung Ausgang des Isfjords. Zuerst vorbei an den Wochenendh&#228;uschen der Leute von Longyearbyen, aber schnell sind die letzten menschlichen Spuren hinter uns. &#220;ber dem Strand wabert Nebel, ansonsten herrscht strahlender Sonnenschein. Aus den Bergen ragen Kegel heraus und man sieht genau, wo V&#246;gel nisten. Ihr D&#252;nger macht alles darunter gr&#252;n. An gesch&#252;tzten Ecken liegen Schneefelder. Wir sehen den ersten Gletscher. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5372158828615047425%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Am Alkhornet &#8211; einem Vogelfelsen &#8211; gehen wir dann gegen f&#252;nf auf unsere erste Wanderung auf ungebahnten Wegen. Quer durch ein Ger&#246;llfeld geht es teils steil hinauf. Ich habe immer Sorge abzurutschen, bin da aber wohl&#160; die Einzigste (oder die anderen lassen sich nichts anmerken). Jelle und Jan tragen wegen der Eisb&#228;r-Gefahr Gewehre mit sich. Einer der Beiden l&#228;uft bei den Vorderen, einer bei den Hinteren (nicht umbedingt immer ganz vorne oder ganz hinten).    <br />Die eigentliche Attraktion der Wanderung sind aber die vielen Pflanzen. Svalbard ist teilweise ein Blumenmeer. Aber die Bl&#252;ten sind so winzig, das man genau hinsehen muss. Trotz ihrer Farbenpracht.     <br />Die Antigua unten in der Bucht sieht nicht viel gr&#246;&#223;er aus.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5372531030247489489%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Zur&#252;ck auf dem Schiff steht dort die erste Mal die Wasserschale, in der wir die Stiefel reinigen m&#252;ssen. </p>
<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/So8WEjar3gI/AAAAAAAAJ7c/bPmJ4aesFyI/s800/DSC_0723.jpg" /> </p>
<p>Um 20 Uhr gibt es Abendessen &#8211; Chili con Carne&#160; Ordentlich scharf! So viel ist sicher: Kochen kann Tricia.</p>
<p>Und dann rennt Karin in den Salon: &quot;Die Segel werden gesetzt!&quot;. Schon sind alle an Deck. Freiwillige werden zum Helfen gesucht. Am vorderen Mast werden die drei Segel nach und nach herunter gelassen.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5372531336654313393%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Aber nach einer Stunde, wir sind aus dem Isfjord heraus, werden sie schon wieder heraufgezogen. Der Wind reicht nicht <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Wir gehen an Bord</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 20:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Barkentine Antigua]]></category>
		<category><![CDATA[Dingy]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SosCog33EjI/AAAAAAAAJzI/UzyMSmPEd6w/s800/DSC_0550.jpg" />
Unsere ersten Schritte auf der Barkentine Antigua und was wir über Schiff und Reise so erfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen halb sieben sind Kathrin, Elfi und ich unten am Hafen und treffen im Windschatten einer Lagerhalle auf einen kleinen Kreis unserer Mitreisenden. Anneliese und Johannes sowie Waltraud und Maren, alle vier in der (altersm&#228;&#223;ig) &#228;lteren H&#228;lfte der Reisegruppe. Um sieben haben sich dann auch die &#220;brigen versammelt. Selbst die beiden Ehepaare, die in Longyearbyen &#252;bernachtet haben, haben uns und das Schiff gefunden, was angesichts der Ausdehnung des Hafens &#252;ber Kilometer entlang des Adventsdalen (einem Seitental des Isfjords) gar nicht so einfach ist.</p>
<p>Der Kapit&#228;n kommt pers&#246;nlich mit dem gr&#246;&#223;eren der beiden Dingys und teilt die Schwimmwesten aus. Oh, oh, unf&#246;rmige Teile, riesig im Vergleich zu denen, die Kathrin und ich aus der Antarktis kennen. Sie bestehen im Prinzip aus zwei schwimmf&#228;higen Bl&#246;cken, die in wasserfesten orangenen Stoff geh&#252;llt sind und mit einem schwarzen Gurt um den R&#252;cken herum festgezurrt werden. Dazwischen klemmt der Kopf.    <br />Der Matrosengriff scheint auch nicht &#252;blich zu sein, obwohl der doch um einiges stabiler ist als sich einfach an der Hand zu fassen. Und auf die Schrittfolge (man tritt immer mit beiden F&#252;ssen auf eine Stelle, also erst auf den Bootsrand mit beiden F&#252;ssen und dann erst mit beiden F&#252;ssen in das Dingy hinein) wird auch nicht hingewiesen. Dabei kann man bei starkem Wellengang Spagat machen, wenn man das nicht beachtet. Na ja, vielleicht nach einer Einweisung wenn wir an Bord sind? Wellengang ist derzeit ja nicht.</p>
<p>Besonders gro&#223; ist das Deck der Antigua wirklich nicht, aber ich denke, es wird reichen f&#252;r die n&#228;chsten zwei Wochen.    <br />Elfi schl&#228;ft in &quot;Barbados&quot; und teilt ihre Kabine mit Lilian aus der Schweitz. Kathrin&#8217;s und meine Kabine hei&#223;t <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anguilla" target="_blank">Anguella</a> nach einer Karibikinsel und sie ist wirklich winzig. <a href="http://picasaweb.google.de/windweit/DasSchiff#5096395069545064818" target="_blank">Auf der Mikheev</a> hatten wir doch ein oder 2 Quadratmeter mehr, w&#252;rde ich sch&#228;tzen. Ok, daf&#252;r aber auch das Bad auf dem Flur. Hier ist am Ende unserer Kabine das Bett, ca. 2 m*1m gro&#223;. Links ist ein offenes Regal f&#252;r Kleider (Schwankt das Schiff denn gar nicht? Fliegt das Zeug dann alles raus?) und ein kleines Waschbecken. Rechts geht eine T&#252;r ins Bad, das Toilette und Dusche vereinigt und vielleicht 70 cm breit und 1,40 lang ist. Im Gang dazwischen kann man sich mit etwas Geschick zu zweit gleichzeitig umziehen. Ich schlafe oben und habe ein kleines Bullauge am Fu&#223;ende. Knapp 30 cm darunter schwappt die Wasseroberfl&#228;che. Kathrin im Bett unter mir schl&#228;ft also quasi unter Wasser, ich auf der Wasseroberfl&#228;che. Wir h&#246;ren es pl&#228;tschern. Ob ich in Schr&#228;glage durch das Bullauge den Fischen zusehen kann?</p>
<p>Um acht Uhr Abends trifft sich die Gesellschaft zum Abendessen im Salon. Um drei gro&#223;e Tische herum sitzen alle zusammen. Es gibt Buffet: Nudeln mit Sahnesauce und anschlie&#223;end Karamellcreme.</p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5371760689471170353%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Die Reisegesellschaft ist gemischten Alters,. Ich sch&#228;tze zwischen 20 und 72 Jahren. Viele Ehepaare, auch zwei Familien.</p>
<p>Die Mannschaft besteht aus Kapit&#228;n Joachim, Steuerfrau Svenja, den zwei Hausdamen Kati und Leonie und den beiden Matrosen Jannes und Dirk. Nicht zu vergessen unser Smutje Tricia, die ich (soorry) fast erst f&#252;r ein Kind gehalten habe, weil sie so klein ist.</p>
<p>Der Kapit&#228;n beschreibt die Schiffstechnik.    <br />Das Trinkwasser generiert das Schiff selber. 10 Tonnen haben wir geladen und wir k&#246;nnen zwei Tonnen pro Tag produzieren. Das ist bei vierzig Leuten (mit Besatzung) nicht viel und wir sollen z.B. maximal f&#252;nf Minuten duschen (was ich ganz sch&#246;n lang finde). Die Toiletten werden mit Meerwasser gesp&#252;lt und wir werden vorgewarnt,: in Longyearbyen in der Bucht ist das Wasser sandig, es kann also braun aus der Sp&#252;lung kommen. Verstopfung kann durch die Sedimente auch passieren und wir sollen bloss nicht versuchen, dass selber zu reparieren.     <br />Der M&#252;ll wird getrennt und der Biom&#252;ll wird geh&#228;kselt und geht an bestimmten Stellen &#252;ber Bord.     <br />Eine Notfall&#252;bung gibt es nicht direkt, aber uns wird der Alarm vorgespielt. der erste Teil ist lang andauernd und laut, sozusagen zum aufwecken. Richtig ernst wird es aber erst beim zweiten Teil. Die Rettungsinseln stecken auf den obersten Deck in mehreren Tonnen.</p>
<p>Es gibt jeden Tag vier Mahlzeiten &#8211; Fr&#252;hst&#252;ck, Mittagessen, Kaffee (und Kuchen) und Abendessen. Kaffee, Tee und Wasser sind frei, alle anderen Getränke gibt es gegen Bezahlung. Daf&#252;r schreibt man dann bis Ende der Reise an. Die Preise sind zum Gl&#252;ck nicht norwegisch.</p>
<p>Unser beiden Guides, die uns drau&#223;en an Land begleiten werden, hei&#223;en Jan, 62 Jahre alt und Jelle, ca. 27 Jahre alt. Beide kommen aus den Niederlanden. Jan hat lange Jahre in der holl&#228;ndischen Naturschutzbeh&#246;rde gearbeitet. Als er in Rente ging, ist er angefragt worden, ob er Lust hat, im Sommer Gruppen durch Spitzbergen zu begleiten. Dabei kannte er die Gegend damals noch gar nicht. Mittlerweile ist er im vierten Jahr hier. Jelle verbringt hier seine Urlaubszeit als Guide.</p>
<p>Und dann noch eine vorweggenommene Entt&#228;uschung: Joachim warnt uns vor: Segel werden wahrscheinlich nicht allzu oft gesetzt. Der Wind passt einfach nicht <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  Schaaade! Das war doch mein Traum, flatternde Segel. Aber es gibt ja noch die andere H&#228;lfte meines Traums: die Arktis zu sehen.</p>
<p>Heute Nacht liegen wir erst einmal weiterhin im Hafen von Longyearbyen. Es fehlt noch eine Genehmigung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sysselmann" target="_blank">Sysselmanns</a> &#8211; des Gouverneurs von Svalbard. Und ein Austauschmotor f&#252;r eines der Dingys. So m&#252;ssen wir mit unserer Abfahrt auf morgen &#8211; Montag &#8211; fr&#252;h warten. Allzu sp&#228;t wird es an diesem Abend nicht. Selbst Photos habe ich an diesem Abend kaum noch gemacht. Nur dieses eine</p>
<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SosCog33EjI/AAAAAAAAJzI/UzyMSmPEd6w/s800/DSC_0550.jpg" /></p>
<p><a href="http://foto.windweit.de/?p=578" target="_blank">(und das gab es schon einmal so &#228;hnlich)</a>.</p>
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		<title>Longyearbyen</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 16:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Soglc6vZ3BI/AAAAAAAAJwY/h5nzNlO-Msg/s800/DSC_0537.jpg"/>
Ein Besuch auf der Hauptstadt der Inselgruppe Svalbard und im Svalbard-Museum. Und ein erster Blick auf unsere Heimat der nächsten zwei Wochen - der Barkentine Antigua]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgens, in der Hotellobby in Oslo, sehen wir zum ersten Mal unsere Reisegruppe. Ich bin positiv &#252;berrascht &#252;ber den Altersdurchschnitt, der in etwa in meinem Alter, vielleicht sogar darunter liegt. Auf dem Weg durch den Check In bis zum Flugzeug verl&#228;uft sich die Gruppe aber erst einmal wieder. </p>
<p>Spitzbergen wird zwar von Norwegen verwaltet, liegt aber wesentlich weiter von Oslo entfernt als Frankfurt. Erst nach knapp vier Stunden Flug taucht das Flugzeug durch die Wolkendecke und wir sehen zum ersten Mal die Berge von Svalbard, schneebedeckt mit nur wenig strahlenf&#246;rmigen schwarzen Streifen. In K&#252;stenn&#228;he malen Flussl&#228;ufe Fadenspiele in grellgr&#252;ne Deltas hinein. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5370560182893511329%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Um zwei Uhr Mittags landen wir auf Svalbard &#8211; so der norwegische Name der Inselgruppe. Erst wenn man es genauer nimmt, landen wir auch auf Spitzbergen, denn das ist der Name der Hauptinsel.</p>
<p>Die Koffer umkreisen einen ausgestopften Eisb&#228;ren, den wir nat&#252;rlich pflichtschuldig fotografieren. </p>
<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SogQlDe4mmI/AAAAAAAAJuA/6vcgC8PRTG8/s800/P7260044.JPG" /> </p>
<p>Drau&#223;en wartet der Bus, der uns zum Hafen bringt. Da liegt es vor uns, unser Schicksal f&#252;r die n&#228;chsten zwei Wochen, ungef&#228;hr 50 m vom Ufer entfernt. Und wirkt winzig. Ob wir da wirklich alle drauf passen? <br/>Bis wir uns das n&#228;her ansehen k&#246;nnen, wird noch ein bisschen Zeit vergehen. Nur die Koffer setzen in einem Dingy (in der Antarktis hat man das Zodiac genannt) &#252;ber. </p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SogjVw4TL4I/AAAAAAAAJvs/f-hPG0t4xOA/s800/DSC_0546.jpg" /> </p>
<p>Uns bleiben jetzt geschlagene viereinhalb Stunden f&#252;r die Inselhauptstadt Longyearbyen. Eine Hauptstadt in Dorfgr&#246;sse mit viele bunt angemalten H&#228;user, neben denen Schneescooter stehen. Schnee ist aber weit und breit nicht zu sehen, sieht man von den Berggipfeln ab. Und es ist kaum jemand auf der Stra&#223;e. Sonntag nachmittag. Ob die gerade alle Kaffee trinken? Oder Tee?    <br />K&#252;stenseeschwalben kreisen laut schreiend &#252;ber den Kiesfeldern am Stra&#223;enrand und greifen an, wenn man ihren Nestern zu nahe kommt. Auf den Wiesen zwischen den H&#228;usern bl&#252;hen wei&#223;e Watteb&#228;usche &#8211; Wollgras genannt. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5370583614067845009%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Nach einem ersten Rundgang durch die Stadt gehen wir zum Touristenzentrum: Postkarten kaufen, denn diese Gelegenheit werden wir danach h&#246;chstens noch in Ny Alesund, vielleicht noch, gegen Ende der Reise in Barentsburg, haben. Das Geb&#228;ude beherbergt auch das <a href="http://www.svalbardmuseum.no" target="_blank">Svalbardmuseum</a> mit einer wirklich sehenswerten Ausstellung &#252;ber die Inselgruppe und ihre tierischen und menschlichen Bewohner. Gezeigt werden historische Artefakte und die heimische Tierwelt in Form von ausgestopften Exemplaren. Der Eisb&#228;r hat eine wirklich beachtliche Gr&#246;&#223;e. Kathrin meint, es sei ein Weibchen. Ok, dann m&#246;chte ich definitiv keinem M&#228;nnchen begegnen, denn die M&#228;nnchen sind noch gr&#246;&#223;er. </p>
<p> <embed height="400" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="600" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5370561359438243745%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" />
<p>Wir trinken Kaffee an der Hauptstra&#223;e und laufen noch hoch zur &#246;kumenischen Kirche. </p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/SosCaCX_h1I/AAAAAAAAJzE/vAjc-m_igNg/s800/DSC_0544.jpg" /> </p>
<p>Von hier oben wirkt die Antigua noch kleiner. </p>
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		</item>
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		<title>Erster Halt Oslo</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 21:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Oslo]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Zwischenstopp in Oslo mit einem Besuch auf dem Dach der Oper. Auf dem Weg nach Spitzbergen. <img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sof5myPCwUI/AAAAAAAAJr0/ZCQRRb4XN-0/s800/DSC_0429.jpg"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Airport-Radisson liegt schr&#228;g gegen&#252;ber vom Osloer Flughafenausgang, keine 100 Meter und wir stehen vor der Rezeption. An aus der Hosentasche lukenden Vouchern erkennen wir die ersten Mitreisenden Richtung Spitzbergen. Schnell die wichtigsten Sachen ausgepackt, sich frisch gemacht und um viertel vor Acht gehen Kathrin, Elfi und ich zum Flughafen zur&#252;ck um Oslo zu erobern. Zur Wahl hat man dort eine Schnellbahn (20 Minuten), eine S-Bahn (30 Minuten) oder den Bus (40 Minuten). Die Wahl f&#228;llt auf die vierzig Minuten in der Hoffnung, ein bisschen von der Stadt und der Landschaft um Oslo herum zu sehen. Der Busfahrer erkl&#228;rt uns ausf&#252;hrlich und mit gro&#223;er Geduld, wie wir durch die Stadt kommen k&#246;nnen. Ich hoffe, da im Bus sitzt keiner auf hei&#223;en Kohlen und wartet auf die Abfahrt. Kostenpunkt sind &#252;brigens 250 Kronen jeweils f&#252;r Kathrin und mich und f&#252;r Elfi als Senior 150 Kronen (700 Kronen = 100 EUR)    </p>
<p>Die Entscheidung f&#252;r den Bus war richtig. Fantastisches Licht zwischen dunklen Wolken. Weizenfelder bedecken die H&#252;gel, die ein bisschen nach Sauerland und Heimat aussehen, aber doch sind die Farben ganz anders.    <br />Wir steigen in der N&#228;he vom Schloss aus und machen die ersten Photos dieses Urlaubs. </p>
<p>  <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sof6K61VYUI/AAAAAAAAJsY/DPQIDMpgkNQ/s800/DSC_0404-1.jpg" />
<p>Im Hafen liegen viele Segelschiffe. Wie unseres wohl sein wird? Ob &quot;unsere&quot; Antigua wohl auch so eine Nu&#223;schale ist.</p>
<p>  <img src="http://lh4.ggpht.com/_lXZpts08AXM/Sof6LgEWqVI/AAAAAAAAJsc/M62l6SW8zcY/s800/DSC_0415.jpg" />
<p>Quer durch die Halbinsel, vorbei an ein paar alten Geb&#228;ude und Speichern, laufen wir weiter zur Oper. Wie ein Gletscher gl&#228;nzt sie im Abendlicht. Gletscher haben Spalten, dieser hat kleine Stufen, die sich schr&#228;g &#252;ber das begehbare Dach ziehen und Elfi dreht einen Stunt. Aber mit einer sauberen Yogarolle rettet sie Arme und Kamera.    <br />Oben am Ende der schiefen Ebene, zeichnen sich die Leute gegen den Himmel ab.</p>
<p>  <embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="600" height="400" flashvars="host=picasaweb.google.de&#038;noautoplay=1&#038;hl=en_US&#038;feat=flashalbum&#038;RGB=0x000000&#038;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5370535489390593793%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed>
<p>Um Mitternacht sto&#223;en wir in Elfi&#8217;s Zimmer auf unsere Reise an.</p>
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		<title>Endlich geht es los!</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 17:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Spitzbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Einbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Elfi]]></category>
		<category><![CDATA[Kathrin]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzbergen-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Übergepäck]]></category>

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		<description><![CDATA[13:32 - Aufbruch zum Flughafen</p>  <p>Und dann noch nächtliche Einbrecher im Keller</p><p>Mein Koffer hat mehr als 20 kg, da bin ich sicher. Nur wieviel, dass wei&#223; ich nicht. Meine Waage im Bad spinnt herum. 16,6 + 2 + 1 =22,8 ...? Was soll's! Heute geht es <i>endlich</i> Richtung Norden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Koffer hat mehr als 20 kg, da bin ich sicher. Nur wieviel, dass wei&#223; ich nicht. Meine Waage im Bad spinnt herum. 16,6 + 2 + 1 =22,8 &#8230;? Meine Kofferwaage samt Koffer zu stemmen ist auch fast nicht zu machen. <br />Es ist mir egal. Zwei Hosen kommen einfach noch dazu. Und zwei Kartenspiele. Ich werde mich &#252;berraschen lassen.</p>
<p>Drau&#223;en im Hausflur herrscht Unruhe. Meine Nachbarn sind unten im Kellerflur am reden. Eigentlich will ich ja nur runter, den letzten M&#252;ll wegbringen &#8230; dachte ich.   <br />Sch.. bei uns im Keller waren Einbrecher. Das Kellerfenster auf der Stirnseite ist offen und eine Leiter zum hinausklettern lehnt davor. Kleiner Schreck in der Morgenstunden kurz vor der Abfahrt. <br/>Zum Gl&#252;ck wirklich nur ein kleiner Schreck. Bei einem anderen Nachbarn haben sie wohl etwas rumgew&#252;hlt. Bei mir waren sie auch im Keller und haben (!) zwei K&#228;sten mit leeren Wasserflaschen mitgenommen. Das war&#8217;s. Also: Die k&#246;nnen sie gerne behalten. <br/>Die Polizei kommt auch noch rechtzeitig vor Abflug. Gl&#252;cklicherweise also kein Grund mich l&#228;nger aufzuhalten.</p>
<p><b>13:32 &#8211; Aufbruch zum Flughafen</b></p>
<p>Den ganzen Morgen hat sich das Wetter gehalten. Aber kaum am M&#252;hlberg angekommen, f&#228;ngt es an zu gie&#223;en. So h&#228;nge ich an der Stra&#223;enbahnhaltestelle fest und hoffe, dass der Schauer nachl&#228;sst, bevor die S-Bahn f&#228;hrt. Der Aufzug wird immer noch repariert, so dass ich die schwere Reisetasche die Treppe hinunter wuchten muss.    <br /><strong>Zeit hier weg zu kommen.</strong> Noch 6 Minuten, bis die Bahn f&#228;hrt.</p>
<p>Die Waage im Bad hatte &#252;brigens fast recht: 22,5 kg. Aber die Dame am CheckIn ist gn&#228;dig und ich brauche kein &#220;bergep&#228;ck zu zahlen.</p>
<p>Eine halbe Stunde&#160; sp&#228;ter sehe ich Elfi und Kathrin auf mich zukommen und wir umarmen uns. Zuletzt hatten wir uns Anfang Mai gesehen, als ich die beiden Berliner in Berlin miteinander bekannt gemacht hatte. Mit Elfi war ich schon zusammen in Australien, China und Laos und Kambodscha. Kathrin kenne ich aus Norwegen und wir waren zusammen in der Antarktis. Jetzt sind wir alle drei ein bisschen aufgeregt. Spitzbergen! Schnee und Eis im Hochsommer. Ob wir Eisb&#228;ren sehen? Hoffentlich! Und hoffentlich nicht zu nah! Und Wale? &quot;Belugawale!&quot; meint Kathrin.</p>
<p>F&#252;r Elfi und Kathrin beginnt das Abenteuer im Luxus. Sie &quot;m&#252;ssen&quot; tauschen, was sie nat&#252;rlich &quot;h&#246;chst ungern&quot; tun. Das Br&#246;tchen, dass ich in der T&#252;te bekam, wird ihnen auf einem Porzellanteller serviert. Und eine Dreierreihe zu zweit ist auch nicht schlecht. Ob ich auch jemals ein Upgrade in die Business Class bekomme?</p>
<p>W&#228;hrend des Flugs bl&#228;ttere ich in <a href="http://www.spitzbergen.de/HTML-Dateien/D_Spitzbergen_Startseite.htm" target="_blank">Rolfs Buch</a>, lese &#252;ber Wale, studiere die vielen Weitwinkel-Aufnahmen und freue mich weiter auf Spitzbergen. Aber dorthin geht es erst morgen, erst einmal liegt eine Nacht in Oslo vor uns.</p>
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		<item>
		<title>Zwischen Asien und Europa</title>
		<link>http://www.windweit.de/2009/05/zwischen-asien-und-europa/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 18:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Huckelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[2009 - Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen!]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Bosporus]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Frisör]]></category>
		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://lh5.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShqOj8MDkKI/AAAAAAAAHVA/CsNhM-uplf0/s800/DSC03080.jpg"/>Die Zeit ist wieder einmal wie im Flug vergangen. Aber ich habe noch Zeit, bis heute Abend um fünf und ich finde das herrlich. Und daher habe ich eine Bosporusfahrt gebucht. Ich stehe um Viertel vor Sieben auf, packe die letzten Sachen und bin inklusive Frühstück und Checkout rechtzeitig um halb neun unten in der Lobby.  Erst um zwei musste ich zurück im Hotel sein.
Nein, nicht für den Abflug, jetzt geht es zu meinem letzten türkischen Abtenteuer. Ich hatte Oya, die Dame am Frühstücksbüffet angesprochen, ob sie mir einen Frisör empfehlen kann und sie meinte "Ok, kommen Sie doch einfach mit, ich bringen Sie zu Meinem, wenn ich Mittags Schluss mache". Oya lud mich anschließend noch zu sich in ihre Wohnung ein und wir schwatzten bis bald um vier und tranken Tee und Wasser mit Zitrone. Oya ist eine Türkin aus der Schweiz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abreisetag.</p>
<p>Die Zeit ist wieder einmal wie im Flug vergangen. Aber ich habe noch Zeit, bis heute Abend um fünf und ich finde das herrlich. Und daher habe ich eine Bosporusfahrt gebucht. Ich stehe um Viertel vor Sieben auf, packe die letzten Sachen und bin inklusive Frühstück und Checkout rechtzeitig um halb neun unten in der Lobby.</p>
<p>Diesmal gibt es wirklich eine Fahrt, der Bus hält vor der Tür, macht noch einen kurzen Zwischenstop zwischen Yeni-Moschee und ägyptischem Basar (was mir die Möglichkeit für die folgenden beiden Photos bietet)</p>
<p><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShmCfC89xOI/AAAAAAAAHNg/BIEX7EnXP5A/s800/DSC02904.jpg" alt="" width="500" /><br />
<img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShmCvihDp8I/AAAAAAAAHOk/lxR4JMs1i38/s800/DSC02897.jpg" alt="" width="500" /></p>
<p>und fährt dann über die Galata-Brücke hinüber zum Anleger, wo wir uns einschiffen. Es ist kühl und ich bin froh um meinen Windbreaker.  In aller Ruhe schippern wir zwischen Asien und Europa herum, unter den Bosporusbrücken durch, vorbei am Dolmabahce-Palast und einem Fünf-Sterne-Hotel, an Moscheen und einer Burg und an vielen Holzvillen auf dem gegenüberliegenden Ufer. Bis zurück ins goldene Horn. Einfach mal mitfahren!</p>
<p align="center"><object width="600" height="400" data="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;noautoplay=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fwindweit04%2Falbumid%2F5339736713790300209%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /></object></p>
<p>Als einzige Teilnehmerin der Halbtagstour (in sofern fast wieder eine Solotour, aber eben nicht alleine) verlasse ich dann den Bus vor dem nächsten Teppichgeschäft in das die anderen hinein geschleust werden und suche mir stattdessen ein nettes Restaurant im Schatten. Erst um zwei muss ich im Hotel sein.</p>
<p>Nein, nicht für den Abflug, jetzt geht es zu meinem letzten türkischen Abtenteuer. Ich hatte Oya, die Dame am Frühstücksbüffet angesprochen, ob sie mir einen Frisör empfehlen kann und sie meinte &#8220;Ok, kommen Sie doch einfach mit, ich bringen Sie zu Meinem, wenn ich Mittags Schluss mache&#8221;. Ich ging mit ihr zusammen Richtung großem Basar, aber schon gegenüber einer Moschee bogen wir links ab und folgten der Straße hinunter bis zum Ende. Sie zeigte kurz auf das Fenster einer Erdgeschosswohnung &#8220;Da wohne ich&#8221;, bevor sie schräg gegenüber zu einem Frisör im Souterrain ging, ich hinterher. Sie übersetzte meine Wünsche, Mustafa, mein vielleicht 19jähriger Frisör meinte er könnte nur &#8220;just a little bit&#8221; Englisch und zeigte mit den Fingern wie wenig. Und dann nahm er sich meine Haare vor. Ich muss sagen, mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.</p>
<p>Oya lud mich anschließend noch zu sich in ihre Wohnung ein und wir schwatzten bis bald um vier und tranken Tee und Wasser mit Zitrone. Oya dürfte in etwa in meinem Alter sein, vielleicht ein bisschen jünger. Sie hat lange Jahre in ihrer Kindheit und Jugend in der Schweiz gelebt und hat einen astreinen schweizerischen Akzent. Dann ist sie mit ihrer Mutter zurückgekehrt nach Istanbul. Ihre Familie ist über ganz Europa verstreut. Mittlerweile ist Oya verheiratet und lebt mit ihrem Mann, einem Wellensittich und ein paar Fischen in der kleinen Wohnung in Sultanahmet. Die Katze ist letzte Woche fortgelaufen.<br />
Oya erzählt davon, dass sie manchmal nicht weiß, ob sie sich als Schweizerin oder als Türkin fühlen soll, denn sie erinnert sich gerne an die Zeit in der Schweiz zurück. Hier in Sultanahmet hat sie auch schon für einen Teppichhändler gearbeitet (der uns auf dem Hinweg prompt abfing, aber ich mußte ja zum Frisör <img src='http://www.windweit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ). Jetzt, im Hotel gefällt es ihr besser. Derzeit macht sie einen Computerkurs.<br />
Oya hat auch schon in anderen Teilen Istanbuls gewohnt und sagt, jedes sei deutlich anders. Hier, wo sie jetzt wohnt, sind die Leute recht konservativ und die Frauen in der Moschee meinen, sie solle doch einmal ein Kopftuch probieren, aber Oya wüsste nicht warum.<br />
In Ermangelung eines Gastgeschenks machte ich ein Porträt von ihr, dass ich ihr zusammen mit einem kleinen Reisebericht in Fotoform zuschicken werde.</p>
<p>Um vier laufe ich zurück Richtung Hotel. Der Portier hat auf meinen Koffer und auf meinen Rucksack aufgepasst und ich hole sie aus ihrer Ecke hervor. Zeit, die letzten Karten zu adressieren. Er nimmt sie mir ab und verspricht sie zu verschicken. Dann warte ich auf meinen Transfer. Es ist fünf. OK, so ganz pünktlich muss er ja nicht sein. Es ist viertel nach fünf. Der Portier meint, ob er mal beim Transportunternehmen anrufen soll. Die Visitenkarte hatte ich mal wieder im Vertrauen auf die Menschheit schon im Koffer vertauscht. Zum Glück weiß ich wo. Um kurz nach halb steht dann doch ein Fahrer vor der Hoteltür. Und es wird knapp. Dicker Stau auf den Autobahnen &#8211; Freitagnachmittag in Istanbul. Dann eine endlose Schlange am Check-In-Schalter von Turkish Airlines. Mein Schutzengel legt anscheinend gerade einen Zahn zu, denn auf einmal werden weitere Schalter aufgemacht. Ich habe noch einen viertel Stunde bis zum Abflug. Die Schlange vor dem Passschalter ist mindestens genauso lang. Auch dort werden auf einmal weitere Schalter aufgemacht. Und ich schaffe es auf die Minute durch die endlosen Gänge zu meinem Flugzeug am letzten Gate anzukommen.</p>
<p>Wir fliegen in den Sonnenuntergang. Der Mond geht unter mir auf.</p>
<p align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/DYlGZfxZeYIkuXmpzFFe9g?authkey=Gv1sRgCLLcmYvj-qjPcA&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_lXZpts08AXM/ShmQlZZU3NI/AAAAAAAAHQE/V18Xq9m8DLM/s800/DSC03145.jpg" alt="" width="500" /></a></p>
<p>Frankfurt, schön wieder da zu sein.</p>

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